Zur Begrüßung eine heiße Suppe: vegane Pho

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Hallo – ich bins - die Claudi :-) ich habe die grosse Ehre auf dem Blog meiner Freundin Katrin meinen Senf zum Besten zu geben. Katrin hat das einfach so entschieden und ich habe ja gesagt.
Sie hat ja schon ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert: wir haben uns vor 26 Jahren bei der Münchner TZ kennengelernt und es hat sofort gefunkt. In diesen 3 Jahren war ich dank ihr jede Woche auf mindestens 3 Konzerten, Partys, Events und hatte Schränke voll Bücher und CD
s, die sie mir zuschusterte. Ich habe sogar noch die Autogrammkarte von Model Vladimir mit persönlicher Widmung an mich in einem Erinnerungskarton aufbewahrt (kicher).

Dann trennten sich unsere Wege für ca. 10 Jahre und wir haben uns hin und wieder in München, das ja bekanntlich ein Dorf ist, zufällig getroffen. Dank der sozialen Medien waren wir aber immer in Kontakt. Zwischenzeitlich hatte sich mein Leben von der Feier-Fashion-Maus, die auf jede Party ging, und zu jeder Loveparade fuhr (ja ich stehe dazu, ich war ein Technojünger) zur gesundheitsbewussten Yogalehrerin/Thaimasseurin gewandelt.

Ich habe 2 Yogalehrerausbildungen, viele Workshops und Weiterbildungen und eine Ausbildung in traditioneller Thaimassage gemacht und bilde auch selbst Thaimasseure aus. Seit 15 Jahren unterrichte ich Yoga an den verschiedensten Orten, angefangen bei der VHS über Privatstunden, Yogaurlaube, Businessyoga bei TV-Sendern – und es macht mir immer noch grossen Spass. Ich habe quasi meine Erfüllung im Berufsleben gefunden. Ausserdem bin ich Mutter eines 11 Jährigen Jungen. Seit 4 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der veganen Küche, bin selbst aber Vegetarierin mit 90 Prozent Vegananteil. Ich kann einfach nicht auf guten Käse und ab und zu mal ein Ei verzichten (alles natürlich  Bio ) und höre darauf, was mein Körper mir zuflüstert. Ich habe schon einige vegane Caterings ausgerichtet und arbeite momentan im neuesten veganen Yogacafe „Rebella Bex“am Stachus in der Küche und als Yogalehrerin (Anmerkung Katrin: Unbedingt mal einen Kurs buchen!)

Ich werde Euch hin und wieder mit leckeren von mir selbst und Katrin erprobten veganen Rezepten versorgen und fange heute gleich mal damit an.
Ich liebe die vietnamesiche Küche und habe einige Jahre in einem schicken Münchner In-Vietnamesen gearbeitet und viel in der Küche gespickt und gelernt.

Meine Lieblingssuppe ist die vegane Pho. Eine stundenlang gekochte Gemüsebrühe mit Shitakepilzen und leckerer Einlage wie Tofu oder Pak Choi, nicht zu vergessen Reisnudeln. Äusserst gesund und bekömmlich.

Die Zutaten für 3-4 Portionene sind:
1 Suppengrün
1 EL Korinadersamen/Fenchelsamen leicht zerstossen
2 TL Cuminsamen
3 Sternanis
1 Zimstange
8 Knoblauchzehen geschält, halbiert
10 gramm Ingwer geschält in Scheiben
10 gramm Shitakepilze getrocknet
1,5 l Wasser
1 TL Salz
3 EL Sojasauce
2 TL Rohrohrzucker
10 Gramm frischer Korinader mit Stielen kleine geschnitten

Für die Einlage:
250 Gramm Reisnudeln (breit oder dünn, je nach Vorliebe)
180 Gramm Baby Pak Choy
1 EL Öl
200 Gramm Räuchertofu
frischer Koriander und Thaibasilikum

Limetten (Bioqualität)
Sojasprossen

Selbstgemachte Hoi Sin Sauce:
150 ml Sojasauce
100 ml Kokosmilch

Öl und die Gewürze in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis sich das Aroma voll entfaltet. Dann das Gemüse und den Ingwer ca 2 min mitrösten, mit Wasser aufgiessen, Shitake, Salz und Sojasauce hinzugeben. Deckel drauf, die Hitze verringern und 2 Stunden köcheln lassen. Nach 40 min die klein geschnibbelten Korianderstiele dazugeben und weiterköcheln lassen. Nach Ende der Kochzeit (ich lasse sie manchmal noch länger einkochen) durch ein Sieb abseihen und das Gemüse dabei richtig zerdrücken. Zwischenzeitlich die Hoisin Sauce aus Sojasauce und Kokosmilch zubereiten(die Saucen aus den Asialäden sind meist mit Glutamat verseucht), beide Komponenten in einem Topf köcheln lassen bis sie einreduziert sind und einen sämigen Charakter haben. Die Reisnudeln nach Kochanleitung zubereiten (ich giesse sie mit kochendem Wasser in einer Schüssel auf und lasse sie ein paar Minuten gar ziehen). Pak Choi und Tofu in Streifen schneiden und in Öl anbraten.
Die Reisnudeln, Tofu und Pak Choi in einer Schüssel anrichten, sofort mit der sehr heissen Brühe auffüllen. Ein Schuss Hoi Sin sauce hinein, mit Koriander und Thaibasilikum bestreuen und eine Viertel Limette dazu reichen. Mit Löffel und Stäbchen servieren.
Voila – Bon Appetit.
Dazu passen leckere Sommerrollen, dazu demnächst mehr.

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