Der Siegeszug des Matcha – Ein Foodtrend mit japanischen Wurzeln
Nicht nur wir Menschen reisen kreuz und quer um die Welt, auch Trends, vor allem Food-Trends wandern rund um den Globus. Einer der dauerhaftesten Trend ist sicher der Matcha Tee, der seit den Nullerjahren immer wieder hochschwappt. Ich selbst liebe Matcha Latte zum Frühstück. Dieser herbe, leicht bittere Geschmack, die leuchtend grüne Farbe und natürlich die Art der Zubereitung. Matcha ist ein Ritual, das einen den Tag achtsam beginnen lässt. Ich bin nicht die Einzige, in den letzten Jahren hat sich der Matcha aus Japan zu einem weltweiten Foodtrend entwickelt. Von hippen Cafés in Berlin bis hin zu Gourmet-Restaurants in New York: Matcha ist überall. Er hat sogar sein eigenes Emoji: 🍵 Doch was macht diesen grünen Tee so besonders?

Die Herstellung von Matcha ist aufwändig
Matcha ist mehr als nur ein Getränk; er symbolisiert eine bestimmte Lebenskultur, die in der japanischen Teezeremonie ihren Ursprung hat. Traditionell wird Matcha aus den besten Teeblättern hergestellt, die vor der Ernte beschattet werden, um ihren Gehalt an Chlorophyll und Antioxidantien zu steigern. Die Blätter werden dann sanft gedämpft, getrocknet und zu einem feinen, leuchtend grünen Pulver vermahlen. Die Herstellung ist aufwändig. Der Matcha Hype hat dazu geführt, dass Matcha mittlerweile knapp wird. Die Nachhaltigkeit und Authentizität von Matcha sprechen viele Konsumenten an. Matcha ist nicht nur köstlich, sondern auch ein Beispiel für handwerkliche Tradition. Aber die geht nicht in Massen. Deswegen ist es umso wichtiger, auf Bioqualität zu achten. Im Prinzip heißt es: you get What you Pay for. Es gibt ab circa 20 € sehr ordentliche Matcha Pulver, ich bevorzuge das Bioprodukt von Kissa, das ich auf der Biofach Messe in Nürnberg kennengelernt habe.

Die Zubereitung erfolgt in einer Schale: heißes (niemals kochendes!!!) Wasser wird mit dem Pulver vermischt, das mit einem Bambuslöffel perfekt portioniert wird und dann mit einem Bambusbesen (Chasen) in einer kreisenden Bewegung aufgeschäumt, bis eine samtige, schaumige Oberfläche entsteht. Es erfordert einige Übung, und ich bin da weit weg von perfekt.
Langlebenspapst Bryan Johnson schwört auf Matcha
Der Siegeszug des Matcha hat auch mit der Obsession auf Fitness- und Wellness zu tun, die bewusste Ernährung und gesunde Lebensweise in den Fokus rückt. Matcha hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile – von einem erhöhten Energielevel bis hin zum Stärken der Immunfunktionen. Der Papst des langen Lebens, Brian Johnson, empfiehlt Matcha vehement und trinkt ihn am Morgen, anstelle von Kaffee. Ein weiterer Baustein in seinem Plan zum ewigen Leben.

Influencer und Food-Blogger präsentieren mit Matcha kreative Rezepte, der Tee wird in Smoothies, Backwaren oder sogar in herzhaften Gerichten verwendet, Matchaeis, Matchabrötchen, Matcha überall. Ich habe sogar in Thailand Toilettenpapier gesehen, dass nach Matcha duften sollte, soweit möchte ich aber nicht gehen. Momentan ist Matcha Strawberry Latte oder Matcha Mango Latte mit Kokosmilch beliebt. Am Schönsten gibt es das Trendgetränk in München im Kiosk am Englischen Garten.

Der Siegeszug des Matchas zeigt, wie traditionelles Essen und Getränke durch moderne Ernährungstrends und innovative Rezeptideen einen internationalen Platz finden können. Es ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Kulturen durch den Austausch von Lebensmitteln miteinander verbunden werden und welche Rolle Social Media dabei spielen kann, wenn es darum geht, neue Trends zu setzen und alte Traditionen neu zu interpretieren.
(Advertorial)
