Grüntee statt Kaffee

20140401-153407.jpg Es gibt ein paar Lokale in Frankfurt am Main, die ich so in München nie erlebt habe. Wirkliche multikulti. Eins davon, das Schönste von allen ist das Iimori, fast gegenüber des Römer. Dort, wo japanische und chinesische Reisegruppen ihre letzte Station haben und ihre letzten Euros ausgeben. Vielleicht hat so mancher von ihnen schon Sehnsucht nach daheim und kehrt in das wunderschöne, kleine Café ein. Es gibt dort eine wunderbare Melange aus europäischer und asiatischer Patisserie.

20140401-154002.jpg Benannt ist das Cafe nach seiner Besitzerin. Die Japanerin hat alles über europäische Backkunst gelernt und verbindet diese mit japanischen Geschmäckern und dem japanischen Sinn für Ästhetik.
Grüntee bildet dabei die auffallendste Färbung der Kuchen, es gibt Grünteerührkuchen, Grünteecremeschnitten und natürlich Grüntee Latte. Himbeer und Banane machen die Rührkuchenampel komplett. Wegen der Grüntee-Spezialitäten besuche ich das Iimori immer wieder gerne. Ins japanische Restaurant im ersten Stock hab ich es leider

nie geschafft. Ich habe mir immer wieder vorgenommen, aber keine Begleitung gefunden. Frankfurt isst Schnitzel.
So war ich ab und an im Cafe. Auf eine Grüntee Latte. Dazu Macarons oder pikant gefüllte gedämpfte Brötchen. Für Asiaten normal, für Europäer echt exotisch. Und alles sehr lecker.
Das Ambiente verströmt den Charme der 50er Jahre, Antiquitäten gemixt mit Flohmarkt – aber weit ab vom Hipster Interieur.

20140401-154906.jpg die Bedienungen tragen süße altmodische Schürzen und alle finden das sehr „kawaii“. Wer Frankfurt besucht, sollte nicht auf einen Besuch verzichten. Ein paar Meter weiter ist auch die Schirn und der schönste Schokoladenladen in der mainmetropole. Davon aber ein andermal…

One comment

  1. Hallo Zusammen,

    ich liebe Tee und habe mich jetzt einmal in die japanische Teezeremonie als zenbuddhistischer Schulungsweg eingelesen. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was, wozu und wie? Gute Fragen, diese habe ich mir auch gestellt!
    Mittel zum Zweck, beschriebt es glaube ich ganz gut. Tagtäglich begegnen uns Probleme, welche zu Entscheidungen und Kompromissen reifen. Ziel ist es, diese so stressfrei, schnell und gütlich zu überstehen. Jetzt kommt es aber auf die Tagesform an! Hindernisse und Widersprüche stehen im Weg. Wir tun das eine, obwohl wir wissen, dass es schädlich ist, zu Problemen führt oder einen anderen verletzen kann. Diese Entscheidungen möchten wir anders lösen, aber wie? Ein Leben lang hat man Entscheidungen getroffen nach Schema „F“,nach dem Konzept des „Dualismus“. Jetzt von heute auf morgen anders zu handeln, wird schwierig, denken wir. Dualismus bezeichnet vor allem philosophische, religiöse, gesellschaftliche Ansätze, Lehren und Systeme sowie Ansätze zur künstlerischen Deutung der Welt, welche von zwei voneinander unterschiedenen und unabhängigen Entitäten, Prinzipien, Mächten, Phänomenen, Seh- und Erkenntnisweisen oder Substanzen ausgehen (z.B. Yin und Yan)
    Nun, der Teeweg ist ein Instrument, welches die dualistische Zwickmühle überwinden kann. Er gibt dir im Laufe der Jahre u.a. eine innere Stabilität und setzt deine Kreativität frei.

    Dieser Ansatz fasziniert mich und ich kann mir gut vorstellen, dies in mein Leben einzubeziehen. Es hört sich vielversprechend an und ich werde so meinen täglichen Grüntee zu mir nehmen.

    VG
    Sarah

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