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Naturpark Sintra-Cascais: Urlaub am windumtosten Atlantik

Wer an Sintra denkt, denkt meist an den an bunte Paläste, verwunschene Gärten und an lange Warteschlangen vor den wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten Portugals nahe Lissabon. Aber es gibt dort so unendlich viel mehr als das wirklich schöne, aber überfüllte Örtchen. Nur ein paar Kilometer von der Stadt entfernt liegt eine faszinierende Landschaft und eine wirklich grandiose Küste. Kaum ein Ort in Europa vereint auf so engem Raum derart spektakuläre Kulturlandschaften mit einer beeindruckenden Naturkulisse. Nur wenige Kilometer westlich des touristischen Zentrums beginnt eine andere Welt: der Naturpark Sintra-Cascais. Und ich möchte mich nicht der Stadt, sondern der Natur widmen.

Der Cabo der Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlands

Wie entdeckt man den Naturpark Sintra Cascais?

Sintra heißt „Berg des Mondes“. Im hellen Mondlicht reflektiert der Berg das Mondlicht und leuchtet von sich aus silbern – ich kann mir das Staunen der vorzeitlichen Menschen gut vorstellen. Deswegen ist seit Urzeiten dieser Berg und diese Landschaft der Mondgöttin geweiht.

Hier gibt es keinen Trubel, nur Wanderer und Naturliebhaber, Surfer und Schwimmer zwischen Atlantikstürmen, duftende Macchia-Landschaft und einsamen Küstenpfaden. Statt lauten Reiseführern bestimmen schrille Möwenrufe, Meeresrauschen und der tosende Wind die Geräuschkulisse. Statt überfüllter Gassen prägen weite Horizonte das Bild. Der Naturpark zeigt eine Seite Portugals, die deutlich ursprünglicher wirkt als die berühmte Altstadt von Sintra oder das glamouröse Cascais.

Touristenhotspot Sintra – hier wird jedes Portugalklischee bedient

Bereits die Lage macht den Reiz dieser Landschaft aus. Die Serra de Sintra erhebt sich wie eine grüne Insel aus der umgebenden Ebene und bildet ein eigenes kleines Klimasystem. Feuchte Atlantikluft trifft hier auf die bewaldeten Höhenzüge und sorgt für ein Mikroklima, das in Portugal nahezu einzigartig ist. Während wenige Kilometer weiter südlich oft trockene Hitze herrscht, hängen über den Hügeln von Sintra häufig Nebelschwaden. Dann verschwinden die Paläste im Dunst wie Camelot bei den Nebeln von Avalon. Die Gegend gilt vielen als magisch – schon seit frühester Bronzezeit.

Die Vegetation profitiert von der zusätzlichen Feuchtigkeit des Microklimas und gedeiht ungewöhnlich üppig. Zwischen den Hügeln wachsen Steineichen, Korkeichen und Pinien. Im Frühjahr überziehen Ginster, Heidekraut und zahllose Wildblumen die Landschaft mit kräftigen Farben. Wir haben Anfang Mai die Blüte noch mitbekommen. Und es war merklich kühler, als wir es uns vorgestellt haben.

Im Mai blüht es an der Küste Portugals

Entlang der Küste trotzen salzresistente Pflanzen dem Wind. Dickblättrige Strandpflanzen klammern sich an die Klippen (und schützen Sie vor Erosion), während aromatische Kräuter wie wilder Fenchel, Rosmarin und verschiedene Thymianarten die Luft mit ihrem Duft erfüllen. Die Landschaft hat nichts von der Lieblichkeit des Mittelmeer, sondern ist wild und rau wie der Atlantik selbst. Mich hat dort die Weite beeindruckt, die Stille, die unberührte Natur. Es ist ein guter Platz, um im wortwörtlichen Sinne durchzuatmen und sich die Sorgen aus den Haaren wehen zu lassen.

Besonders eindrucksvoll ist die Gegend rund um Cabo da Roca, den westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Hier treffen hohe Klippen auf das offene Meer. Der Wind fegt nahezu ungebremst über die Felskanten, und an klaren Tagen scheint der Horizont endlos. Die Landschaft besitzt eine wilde, beinahe archaische Schönheit, die sich kaum fotografisch einfangen lässt.

Dinosaurierspuren am Felsen entlang

Doch die Küstenlandschaft von Sintra besticht nicht nur durch ihre pittoreske Schönheit. Sie bewahrt auch Spuren einer weit, weit entfernten Vergangenheit. An mehreren Stellen entlang der Küste finden sich versteinerte Dinosaurierfährten! Besonders bekannt sind die Spuren bei Praia Grande, wo vor Millionen von Jahren Dinosaurier über schlammige Küstenebenen liefen und ihre Abdrücke im Sediment hinterließen. Heute sind diese Fossilien Teil eines faszinierenden geologischen Erbes und erinnern daran, dass die Geschichte dieser Landschaft weit älter ist als die ersten menschlichen Siedlungen.

Die Fußabdrücke der Dinosaurier sind noch gut erhalten

Was vor Jahr-Millionen fester Boden war, ist heute eine steile Klippe. Früher konnte man auf eine Treppe an den Dinospuren vorbei und seine Hand in die riesigen Fußabdrücke legen, doch das ist mittlerweile zu gefährlich. Steinschlag. So lassen sich die Spuren nur von oben von der Klippe aus bewundern. Gut sichtbar sind die Fußspuren zweier tonnenschwerer Pflanzenfresser und die Spur eines T-Rex ähnlichen Raubsauriers, ihr kennt die fiesen Dinger aus Jurassic Park.

Praia Grande mit dem Hotel Arribas Sintra

Die fantastischen Strände am westlichsten Rand Europas

Praia Grande zählt zu den eindrucksvollsten Stränden der Region, an dem auch das Arribas Sintra Hotel liegt, in dem wir wohnen. Der breite Sandstrand wird von mächtigen Felsen eingerahmt und ist bei Surfern ebenso beliebt wie bei Spaziergängern. Bei jeder Witterung sitzen sie auf ihren Bords auf dem Meer, immer wartend auf die beste Welle. Anders als viele Strände an der Algarve wirkt die Küste hier rauer und ursprünglicher. Die Wellen des Atlantiks rollen ungebremst an den Strand, und selbst an belebten Tagen verlieren sich die Wanderer auf ihren Wegen. Ein wuseliges Stop and Go wie in den engen Gassen von Sintra selbst ist dort nicht zu spüren.

Praia Agrada

Der Beginn der Vermessung der Welt

Wer den Naturpark zu Fuß erkundet, entdeckt seine Schönheit am intensivsten. Zahlreiche Wanderwege ziehen sich entlang der Klippen, durch Wälder und über die Höhenzüge der Serra de Sintra. Wer sich über die kleinen Betonpoller wundert, das sind keine Kriegsmonumente, wie manche vermuten, sondern der Beginn der genauen Vermessung der Welt. Denn die Poller dienten als Markierungen, mit denen man Entfernungen ganz genau berechnen konnte und es so möglich machten, genauere Vermessungen und Karte als jemals zuvor. Aus diesem System entwickelt es sich Jahrzehnte später GPS. Man macht sich so wenig Gedanken, wie moderne Technologie am Anfang entstanden ist. Wir nehmen so viel als selbstverständlich an.

Mit diesen kleinen Pollen begann die Entwicklung von GPS

Manche Routen verbinden kleine Dörfer miteinander, andere folgen den Küstenlinien und eröffnen spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik. Auch wir wandern vom Hotel direkt los, vorbei an Weinbergen, kleinen Wäldchen, über die Klippen mit den Dinospuren zur Praia de Agrada. Diese kleineren Buchten prägen die Region. Manche lassen sich  – wie Agrada – über schmale Wege erreichen, andere liegen verborgen zwischen den Klippen. Manchmal ist man dort völlig allein, aber manchmal finden sich dort kleine Lokale, deren Terrassen direkt auf den Atlantik blicken. Hier werden fangfrischer Fisch, gegrillte Sardinen, Meeresfrüchte und regionale Spezialitäten serviert. Der Luxus besteht nicht aus Designermöbeln oder Sterneküche, sondern aus dem Blick auf das Meer und der Gelassenheit eines Ortes, an dem die Uhr etwas langsamer zu laufen scheint. Der Strand hat mit dem Restaurante de Agradas ein beliebtes Fischrestaurant, bei uns reicht die Zeit leider nur für einen Espresso und ein köstliches Orangentörtchen.

Ein Kinderbild hängt über der Bar. Ich frage nach und bin froh, dass mit dem alten Kinderbild kein trauriges Schicksal verknüpft ist. Es ist ein Kinderbild des heutigen Besitzers. Es ist wunderschön dort, still und erfüllt vom hellen Licht des Atlantiks und ich bedaure, nicht länger an dem Strand bleiben zu können.

Die Schönheit von essbaren Pflanzen

Diese besondere Wunderwelt zwischen Strand und Hügeln lässt sich nicht nur bewundern und erwandern, sondern auch kulinarisch entdecken. Familien aus der Umgebung kommen gern in den Park, er ist ein beliebtes Ausflugsziel. Er lädt zum Wandern ein, zum Streicheln der Tiere auf der Farm und er ist zugleich ein Lehrprojekt. Viele lokale Betriebe haben sich darauf spezialisiert, Besuchern die essbaren Schätze der Region näherzubringen. Besonders beliebt sind Führungen auf biologisch bewirtschafteten Farmen, bei denen Wildkräuter, Blüten und Früchte gesammelt und ihre Verwendung in der portugiesischen Küche erklärt wird. Dabei wird deutlich, wie eng die traditionelle Ernährung mit der umliegenden Landschaft verbunden war und teilweise noch immer ist. Und die Gäste lernen, wie unfassbar köstlich und ästhetisch schön Essen sein kann.

Das Essen ist mit Bio Pflanzen aus dem Naturpark zubereitet

Die Organic Farm nahe Sintra gehört zu jenen Orten, die Naturerlebnis und Kulinarik auf angenehme Weise miteinander verbinden. Zwischen Gemüsegärten, Obstbäumen und Kräuterbeeten entstehen Gerichte aus regionalen Zutaten, oft ergänzt durch Wildpflanzen, die direkt in der Umgebung wachsen. Die Führungen vermitteln nicht nur Wissen über essbare Pflanzen, sondern auch über nachhaltige Landwirtschaft und die Herausforderungen der Lebensmittelproduktion.

Kapelle auf der Organic Farm

 Fernanda Botelho und Claudia Mataloto haben den „Edible Plants Walk“ kreiert. Das sind wirkliches Spezialistinnen, Fernanda studierte Herbal Medicine in Schottland, arbeitete unter anderem bei Neals Yard in London. Und hat viele Kinderbücher geschrieben, die Kindern Kräuterkunde nahebringen sollen. Claudia Mataloto hat das Projekt „Essbare Landschaften“ ins Leben gerufen, das wieder alte Zutaten in die moderne Küche zurückbringen will. Durch die Urbanisierung ging viel von diesem Wissen verloren. Deswegen können Einheimische, aber natürlich auch Touristen kleine Touren buchen, die ihnen die Pflanzen und deren Wirksamkeit nahebringen. Das abschließende Essen wirkt weniger dabei weniger wie eine touristische Attraktion als vielmehr wie eine Einladung, die Region über ihre Aromen kennenzulernen. Und ich lerne, wie unfassbar schön und lecker Bioessen sein kann. Quiches mit Gemüse gefüllt, zarte Frischkäse mit Beeren, noch warmes Brot – das Essen in der Organic Farm war ein Fest! Buchen kann man diese wunderbare Erfahrung unter Cascais Food Lab

Fernanda Botelho erklärt. welche Pflanzen Heilwirkung haben.

Eine der spannendsten kulinarischen Regionen

Kulinarisch gehört die Region ohnehin zu den spannendsten Gegenden Portugals. Die Nähe zum Meer sorgt für hervorragende Fischgerichte, während das Hinterland frisches Gemüse, Kräuter und Obst liefert. In vielen Restaurants wird bewusst auf regionale Produzenten gesetzt. Die Küche wirkt bodenständig und raffiniert zugleich und verbindet traditionelle Rezepte mit modernen Einflüssen. Das ist auch im Sterne Restaurant Fortaleza de Guincho nicht anders. Auch hier wird Tradition mit Moderne verbunden, aber auf einem unglaublich hohen und  kreativen Niveau. Koch XY schöpft nicht nur aus dem Produkten der Region, sondern spielt mit seiner eigenen Geschichte. So wird aus den Octopusfallen, mit denen seine Vorfahren auf Fischfang gingen, ein essbares knuspriges Körbchen. Oder aus einem sehr rustikalen Eintopf mit Wurst ein äußerst feines Gericht, dass nur noch in den Aromen Anklänge an seine ursprüngliche Derbheit enthält. Von diesem Restaurant werde ich euch noch in einem extra Artikel mehr erzählen – bleibt dran!

Fortaleza der Guincho: Der Octopus wird mit einem essbaren Körbchen serviert

Man hat hier die Wahl zwischen Natur und Glamour

Genau hier zeigt sich vielleicht der größte Reiz der Region. Sintra-Cascais bietet vollkommen unterschiedliche Reiseerfahrungen. Zwei unterschiedliche Urlaube zum Preis von einem sozusagen: Auf der einen Seite stehen die berühmten Sehenswürdigkeiten, die jedes Jahr Millionen Besucher anziehen. Jede Stunde spuckt die Bahn aus Lissabon hunderte Touristen aus, die engen Straßen der historischen Altstadt sind oft völlig überfüllt, zu essen gibt es die klassischen Spezialitäten wie Pastel de Nata, Parkplätze sind rar und die Wartezeiten vor den Palästen lang. Die Popularität hat ihren Preis.

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Die fantastischen Paläste von Sintra sind Portugals größte TouristenattraktionPhoto by Matej Simko on Pexels.com

Könige, Glücksritter und der berühmteste Spion der Welt

Neben Sintra und seinen fabulösen Bauten träumt auch Cascais am Meer von seiner Vergangenheit. Es war einst der Sommersitz des portugiesischen Königshauses, das das kühlere Klima dem heißen Lissabon vorzog. In den vierziger Jahren war die Stadt ein Zentrum der High Society und royalem Glamour. Wenn ich eine Zeitmaschine hätte – da würde ich definitiv hinreisen wollen!

Die alte Promenade von Cascais

Wir schreiben den zweiten Weltkrieg, Portugal ist neutral. In Cascais sitzt schmollend das abgesetzte portugiesische Königshaus und alle anderen abgesetzten Monarchen schließen sich ihm an. So residieren dort der Herzog von Windsor mit Ehefrau Wallis Simpson, das bulgarische Königshaus, das Griechische, versprengte Habsburger und Romanovs – und ihr entmachteter Adel.  Das Village Museum in Cascais läßt diesen Teil der Geschichte mit vielen historischen Bildern wieder aufleben.

Cascais ist ein lebendiger Küstenort mit viel zu entdecken

Zu ihnen gesellen sich die Spione und Glücksritter verschiedenster Länder und reiche Nichtstuer. Vermutlich war Cascais in den Vierzigern der glamouröseste und spannendste Orte der Erde – mit seinem Casino Royal. Wen dieses Casino an irgendwen erinnert, der liegt richtig: auch Ian Fleming war zu Besuch in Cascais und wurde von einem Spion und Womanizer zum vielleicht berühmtesten Spion aller Zeiten inspiriert: Bond, James Bond. Dusan Popov hieß der serbische Doppelagent, der auch für den MI6 arbeitete. Er beeindruckte Ian Fleming mit seinem mondänen Auftreten und der Tatsache, dass er mit immer anderen Frauen aufschlug – und meist mit zwei davon gleichzeitig.

Dušan Popov: Ein serbischer Doppelagent, der für den MI6 arbeitete – Vorbild für 007

Cascais ist heute ein hübscher Küstenort mit coolen Restaurants, hochherrschaftlichen Häusern aus der Gründerzeit und hübschen Boutiquen. Die Stadt hat einen bezaubernden Stadtstrand und eine Promenade. Jede Stunde fahren Touristenbusse aus Lissabon nach Cascais. Wir essen in der Sr Manuel Seafood Bar (Rua Afonso Sanches 38, 2750-444 Cascais) an der wohl schönsten Foodmeile Cascais`. Das Restaurant hat sehr leckeres portugiesisches Essen, ich bin komplett vernarrt in das Tartar oder die gegrillten Gambas.

Fazit zur Sintra Cascais 

Die Region zwingt niemanden zu einer bestimmten Art des Reisens. Sie bietet die Möglichkeit, sich in das geschäftige Treiben einer weltberühmten Destination zu stürzen oder auf einsamen Küstenpfaden den Atlantik zu entdecken. Zwischen märchenhaften Palästen und wilden Klippen, zwischen Touristenströmen und stillen Wanderwegen entscheidet letztlich jeder selbst, welche Seite Sintras-Cascais in Erinnerung bleiben soll.

Der Naturpark Sintra-Cascais macht deutlich, dass Portugal weit mehr zu bieten hat als seine bekanntesten Postkartenmotive. Hier erzählt die Landschaft von geologischen Urzeiten, von seltenen Pflanzen, vom Leben am Atlantik und von einer Natur, die trotz aller touristischen Entwicklungen noch immer bemerkenswert ursprünglich wirkt.

Welchen Fehler ihr nicht machen dürft

Meine Mitreisenden und ich haben alle den selben Fehler gemacht: für uns war klar, Portugal im Mai, das bedeutet Wärme, Sonne auf der Haut, Sommerkleidung. Letztendlich waren wir alle froh, noch irgendwelche Mäntel, warmen Tücher oder Pullover mitgebracht zu haben, denn der Wind pfeift ihr ordentlich, und das Mikroklima ist alles andere als besonders warm. Frühlingshaft? Durchaus, aber eben frühlingshaft durchwachsen. Auch im Sommer ist es gut, auf alle Fälle eine Regenjacke und einen dicken Pullover mitzubringen. Der Regen ist hier heftig, die Gewitter reißen einen Nachts aus dem Schlaf und wir haben sogar einen kleinen Tornado auf dem Meer gesehen. 

Besser mit Regenjacke und Sonnenhut – das Wetter ist unbeständig in Sintra-Cascais

Wann ist die ideale Reisezeit für die portugiesische Atlantikküste?

Beste Reisezeit ist von Mai–Juni und September–Oktober. Der Sommer ist schön, aber die Küste an diesem Ende Europas ist auch im Juli ab und an kühl und windig. Wem Lissabon zu heiß ist, der hat hier eine ideale Ausweichmöglichkeit, für ein paar Tage die Hitze hinter sich zu lassen.

Wie kommt man am besten nach Sintra und Cascais?

TAP Portugal fliegt außerordentlich angenehm und bequem von vielen europäischen Zielen nach Lissabon. An Bord bekommt man ein Gefühl von der portugiesischen Gastfreundschaft und kann auch einige der typischen Spezialitäten probieren (sie lassen sich an Bord bestellen). Eine sehr bequeme Erfahrung!

Wer aus Lissabon kommt, hat viele Möglichkeiten, die Touristenbusse fahren für einen Tagesausflug nach Kaska oder Sintra, auch mit dem Zug kommt man vom Bahnhof, Lissabon jede Stunde nach Sintra.Von dort lässt sich auch ein Taxi nehmen, oder man mietet sich ein Auto. Aber die Küstenstraßen sind kurvig und wild, und mehr etwas für erfahrene Autofahrer.

Wie viel Zeit benötigt man für Sintra und Cascais?

Es gibt, wie gesagt, Tagesausflüge, aber für mehr sollte man definitiv ein paar Tage einplanen. Zum Wandern an der Küste oder für einen Besuch bei der Organic Farm und eine Weinprobe. Die Gegend hat unendlich viel zu bieten und jeden Tag lässt sich etwas Neues Spannendes entdecken. In 4-5 Tagen habt ihr genug Zeit für die schönen Städte und auch für den Naturpark.

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