Bester Herbstsalat aller Zeiten! (sogar vegan)

IMG_4272Bei einem Empfang des Köln Tourismus hab ich einen wahnsinng tollen Salat gegessen. Wir haben jetzt versucht, ihn zuhause zu rekreieren – und es ist uns gut gelungen. Wir haben noch ein wenig an Zutaten hinzugefügt, ein bißchen was weggelassen – und ihn als Vorspeise beim „Running Dinner“ von „Rudi rockt“ in Düsseldorf verwendet. Er ist vegan, laktosefrei – das waren nämlich die Vorgaben, die unsere Gäste gemacht hatten. Aber der Salat kam verflixt gut an – das hat mich und meine Freundin Tina, mit der ich gemeinsam kochen durfte, sehr gefreut.

Zutaten für 4 Personen:

1 Hokkaido Kürbis

2 fertige rote Beeten

200 g vacuumierte Maronen

200 Gramm Backpflaumen

I Paket Ruccola

1 Handvoll Studentenfutter

Balsamicoessig, Zimt, Koriander, Salz, Pfeffer, Chillipulver, Olivenöl

Ruccola waschen, trockenschleudern, beiseitestellen. Den Kürbis in Spalten schneiden, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten, mit Salz, Pfeffer, ein wenig Öl und dem Chilli überziehen, bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist. Auskühlen lassen und in mundgerechte Würfel schneiden.

Die Backpflaumen mit 100 ml Wasser, je einer sehr sehr großen Prise Zimtpulver und Korianderpulver zum Kochen bringen,  vom Herd nehmen und abkühlen lassen. die Backpflaumen aus dem Sud nehmen, halbieren und in eine Schüssel geben. Den Sud dabei auffangen, er ist die Basis des Dressings.

Die rote Beete würfeln. Die Maronen aus der Vakuumverpackunfg nehmen und vereinzeln und in die Backpflaumenschüssel geben. Kürbis und Beete dazu.

Den Sud mit etwas Salz, Pfeffer, Zimt, Korander und Balsamicoessig vermischen, es sollte leicht süßlich, sauer und schön herbstlich schmecken. Mit den übrigen Zutaten des Salats vermischen. Das Studentenfutter oder Kürbiskerne in der Pfanne schnell ohne Öl rösten. Ruccola auf Tellern ausbreiten, Salat darauf häufen und die Nüsse darüberstreuen. Fertig.

Mit warmem Chiabattabrot serviert ein leichtes Abendessen.

Nachtrag: Tina hat damals noch ein Senf-Essig-Öl Dressing dazu gemacht und separat serviert, für alle, die mehr Dressing wollen. Hat super gepasst. Aber Essen kochen ist ja immer eine Möglichkeit, den eigenen Geschmack reinzubringen. Also mit ein paar frischen Chillischoten, oder kross gebratenen Speckwürfeln oder halbierten Kirschtomaten kann man den Salat variieren. Auch zu Huhn schmeckt er gut – aber dass Label „vegan“ kann man sich dann halt abschminken…

 

 

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