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Das magische Wort, dass du in jeder Sprache kennen solltest

Wenn wir in ferne Länder reisen, würden wir uns oft wünschen, die Landessprache perfekt zu beherrschen. Leider ist nicht jeder von uns ein Sprachgenie, das dutzende Sprachen fließend spricht. Das muss aber auch gar nicht sein, denn gibt es ein einfaches, fast magisches Wort, das hilft, das Eis zu brechen: das einfache Wort „Danke“ – in allen Sprachen dieser Welt.

Diese eine, kleine Höflichkeitsgeste genügt oft, weil sie Respekt und Wertschätzung ausdrückt. Wenn wir uns bei Einheimischen für ihre Gastfreundschaft, ihre Hilfsbereitschaft oder einfach für einen Service bedanken, zeigen wir ihnen, dass wir sie und ihre Bemühungen schätzen. Je exotischer ein Land ist, umso mehr lieben es die Leute, wenn man diesen winzigen Brocken Landessprache spricht. Wir freuen uns ja auch, wenn ein Tourist das deutsche „Danke“ kennt.

Manchmal ist es aber auch einfach Pflicht: In Ländern wie Japan, wo Höflichkeit eine zentrale Rolle spielt, kann ein einfaches „Arigato“ bereits eine positive Verbindung herstellen. Es zeigt, dass wir die kulturellen Gepflogenheiten respektiersen und nicht planen, uns aufzuführen wie die Axt im Walde.

Danke öffnet Türen

Indem wir dieses Wort verwenden, senden wir ein Signal des Interesses an die Menschen um uns herum. Freundlichkeit und Offenheit öffnen die Türen zu tieferen Begegnungen und Gesprächen, die Reisen erst richtig lebendig machen. Ein einfaches „Danke“ reicht manchmal, um positive Interaktionen fördern. Einheimische sind so viel eher bereit, mit wertvollen Tipps, eigenen Geschichten oder Ratschlägen weiterzuhelfen.
So haben wir zum Beispiel in Vietnam die wunderbare Josie kennen gelernt, eine Angestellte im Jin Marvel Hotel in Hanoi. Mit ihr konnten wir eine Freundschaft aufbauen und sie hat uns viele Geheimtipps verraten, die unsere Vietnam Reise unvergesslich gemacht haben.

Ein Lächeln zurück

Nicht zuletzt ist das Aussprechen von „Danke“ oft die Grundlage für ein gegenseitiges Lächeln. Ein freundlicher Empfang, eine positive Rückmeldung oder ein einfaches Augenzwinkern versüßen den Tag und vermitteln anderen ein Gefühl von Verbundenheit und Freude. „Wir verstehen uns“ . Gerade unter Frauen aller Nationen scheint es ein stillschweigendes Verständnis füreinander zu geben. Lächeln und Dankbarkeit sind universelle Sprachen – niemand muss ein Polyglott sein, um die Herzen der Menschen zu erreichen. Und das wollen wir doch, oder?

Fazit: „Danke“ ist mehr als nur ein Wort

Das Wort „Danke“ ist weit mehr als eine einfache Höflichkeitsformel; es ist ein Schlüssel zu positiven Erfahrungen und Begegnungen während deiner Reisen. Indem wir Dankbarkeit und Freundlichkeit ausdrücken, schaffen wir einen respektvollen Austausch, der die kulturellen Barrieren überwindet und uns näher zusammenbringt. Wenn du das nächste Mal auf Reisen bist, nimm dir einen Moment Zeit, um zu danken – nicht nur in deiner eigenen Sprache, sondern auch in der des Landes, das du besuchst. Du wirst überrascht sein, welche Türen sich öffnen und wie sehr es deine Reise bereichern kann.

Hier sind die Übersetzungen des Wortes „Danke“ in den Sprachen der beliebtesten Urlaubsländer:

  1. Vietnamesisch: Cảm ơn
  2. Chinesisch (Mandarin): 谢谢 (xièxiè)
  3. Tschechisch: Děkuji
  4. Slowenisch: Hvala
  5. Hawaiianisch: Mahalo
  6. Türkisch: Teşekkür ederim
  7. Arabisch: شكرًا (shukran)
  8. Englisch: Thank you
  9. Spanisch: Gracias
  10. Kroatisch: Hvala
  11. Griechisch: Ευχαριστώ (efcharistó)
  12. Ungarisch: Köszönöm
  13. Portugiesisch: Obrigado (männlich) / Obrigada (weiblich)
  14. Französisch: Merci
  15. Finnisch: Kiitos
  16. Schwedisch: Tack
  17. Dänisch: Tak
  18. Philippinisch (Tagalog): Salamat
  19. Indisch (Hindi): धन्यवाद (dhanyavād)
  20. Thailändisch: ขอบคุณ (khàwp khun
  21. Maltesisch: Grazzi
  22. Polnisch: Dziękuję
  23. Albanisch: Faleminderit
  24. Russisch: Спасибо (Spasibo)
  25. Persisch (Farsi): متشکرم (Moteshakeram)
  26. Senegalesisch (Wolof, meistgesprochene Sprache): Jërëjëf
  27. Koreanisch: 감사합니다 (Gamsahamnida)
  28. Suaheli (Ostafrika, z. B. Tansania, Kenia): Asante
  29. Yoruba (Nigeria): Ẹ ṣé
  30. Amharisch (Äthiopien): አመሰግናለሁ (Ameseginalehu
  31. Zulu (Südafrika): Ngiyabonga
  32. Hausa (Westafrika, u. a. Niger, Nigeria): Na gode

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4 Kommentare

  1. Jauchz: endlich Leute mit Herz fuer ihr Urlaubsland und nicht ‚automatische Erwartungshaltung‘ was ihre eigentlich am gewaehlten Urlaubsort konstant lebenden Mitmenschen doch fuer ‚Spruenge‘ fuer sie machen muess(t)en.
    O.k., ’sie koennen‘ (= ‚Springen‘), aber man sollte sie auch wirklich moeglichst hoeflich dazu ‚motivieren‘. Man selbst laesst schliesslich auch gerne (und mit Begeisterung) ein laufendes ‚A-Hoernchen‘ (= geistig bitte ein schlimmeres Wort dafuer einsetzen; bitte/danke) abblitzen, oder?!
    Meine eigene und auch nicht gerade geringe Auslandserfahrung zeigte mir sogar: selbst ohne den Einsatz der ‚magischen Worte‘ in der jeweiligen Landessprache aber mit ‚gewissen/angedeuteten Nicht-Verstehen-Fragezeichen‘ im Gesicht/in der Koerperhaltung koennen schon zur weit besseren Akzeptanz der ‚Zur Geldboerse* gehoerenden Gast-Person‘ beitragen.

    *
    Letztendlich stimmt der Ca.-Satz aus dem Film „Pretty Woman“ zwar ziemlich gut: „…Menschen ‚verneigen sich‘ (= sind hoeflich) nur vor Geld/Kreditkarte….“
    Jedoch: als Mensch – sogar meist ohne viel Geld – wird man nur akzeptiert mit gezeigtem hoeflichem, menschlichen Benehmen und Respekt gegenueber seinem ‚Egal-Woher&Wo-Mitmenschen‘ (mM)
    Altmodische, vereinfachte aber wohl immer gueltige Regel: „Mit dem Hut (hoeflich) in der Hand kommt man durch’s ganze Land (= Laender = Welt)“

  2. Exakt das haben wir in Albanien erlebt. Wenn du da ins Restaurant kommst und mit „Përshëndetje“ (für „Hallo“) oder – noch besser, wenn’s edler ist – mit „Mirëmbrëma“ (für „Guten Abend“) in die Runde grüßt, bist du erstmal „drin“. Du bedankst dich mit „Faleminderit“ beim Abräumen, gibst 10% Trinkgeld und verabschiedest dich mit einem gepflegten „Mirupafshim“ (Betonung auf „paf“ mit einem p, das fast ein b ist) und wirst das nächste Mal extrem freundlich empfangen.

    Das „ë“ wird quasi irgendwie zwischen „E“ und „Ö“ ausgesprochen. Es sind die Kleinigkeiten, die die Albaner – und sicher auch alle anderen Völker – extrem schätzen. Die unterhalten sich mit dir mit Händen und Füßen und auf Englisch. Wenn du aber solche Kleinigkeiten drauf hast, bekommst du auch die selbst angebauten Mandarinen oder einen extra „Gruß aus der Küche“.

    Sorry, wenn ich „Eigenwerbung“ mache, aber wir waren in Albanien. Was für ein extrem positives Land. https://www.henning-uhle.eu/allgemein/albanien-urlaub-oder-faleminderit-shqiperi

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