Weihnachten ohne Kinder klingt für viele wie ein unvollständiges Fest – dabei ist es für kinderlose Paare oft die ultimative Einladung, das Fest völlig neu zu denken. Ohne Familienstress, ohne Pflichtbesuche, ohne „Komm, iss noch ein Plätzchen“. Stattdessen ein Weihnachten, das sich anfühlt wie ein tiefes Ein- und Ausatmen: romantisch, ruhig, warm – und genau deshalb perfekt in einem Wellnesshotel aufgehoben.
Ein Beispiel für diese Art von Weihnachtsflucht ist ein Haus wie der Hanswirt bei Meran. Dort bekommen Paare das, was Weihnachten ausmacht – oder ausmachen kann: zu Zweit rauskommen, runterfahren vom Alltag, sehr gut essen, ohne selbst in der Küche stehen zu müssen. Dazu ein bisschen wandern, ein bisschen Wellness, ein bisschen Luxus. Nur dass zur Adventszeit noch eine Schicht Magie dazukommt – Lichter, Düfte, Stille, Schneezauber inklusive.
Warum gerade kinderlose Paare zu Weihnachten fliehen
Ich finde es völlig in Ordnung, sich für ein Weihnachten zu zweit zu entscheiden vor allem, wenn man, wie ich schon weit über 50 ist und mittlerweile alle älteren Verwandten nicht mehr leben, Und genau hier beginnt die Freiheit. Ohne kindliche Rituale und ohne familiäre Verpflichtungen wird Weihnachten zu einem ziemlich formbaren Fest. Es kann alles sein, was immer man möchte. Ein Wellnesshotel bietet dafür den idealen Rahmen: Die Gemütlichkeit ist da. Die Stimmung ist da. Die Romantik ist da. Nur der Stress bleibt draußen, wo er hingehört.
Warum ein Wellnesshotel an Weihnachten alles verändert
Was macht den Hanswirt zur perfekten Microbreak-Destination? Erstens: die Lage. Nur wenige Stunden Fahrt von München, Zürich oder Innsbruck entfernt beginnt der Südtirol-Moment sofort mit Weinbergen vor der Haustür, Waalwegen in Gehweite und der Kurstadt Meran ums Eck.
Zweitens: die Substanz. Seit 1357 empfängt das Haus Gäste – heute in 22 Suiten, mit Spa, Biohof, ausgezeichneter Küche und echtem Familienanschluss. So wird Weihnachten zum Familienfest für zwei. Geborgenheit statt Genervtheit.
Denn schon die Ankunft verändert die innere Temperatur: Das Auto rollt durch winterliche Weinberge, die Berge rücken näher, und plötzlich ist man in dieser Mischung aus alpiner Klarheit und mediterraner Wärme, die Südtirol so besonders macht. In einem Haus wie dem Hanswirt prallen diese beiden Welten direkt aufeinander: jahrhundertealte Architektur, gemütliche Stuben, warmes Licht – und gleichzeitig dieses südliche, leichte Gefühl, das selbst im Dezember nie ganz verschwindet. Der Alltag fällt ab wie eine zu enge Jacke.
Weihnachtsromantik im Hanswirt
Unsere Gäste sagen oft: Ich war nur drei Tage hier, aber es fühlt sich an wie eine Woche“, so Hanswirt-Inhaber Matthias Laimer. „Außerdem sind wir Südtirol in a Nutshell – bei uns findet man alles, was man in Südtirol sucht, und das in kürzester Zeit: traditionelle Architektur, Gastgeberfamilie, Kulinarik – und direkt um uns herum die schönsten Ausflugsziele, inklusive Meran.
Gehobene Küche beim Hanswirt
Romantik statt Ritualstress
Paare, die zu Weihnachten flüchten, sehnen sich nach Zusammengehörigkeit statt Zwangsgemeinschaft. In einem Hotel, das nur 22 Suiten hat, wird Weihnachten intim statt trubelig. Man sitzt beim Abendessen vor einer Kalbshaxe auf Safranrisotto, vielleicht begleitet von einem Naturwein aus Südtirol oder einem Franciacorta, und merkt: Das ist festlicher als jeder trockene Truthahn.
Zwischen Wellnessbereich, Saunagängen, Spaziergängen durch die Weinberge und einer Siesta nach dem Essen entsteht ein Fest der leisen Töne – warm, leicht, ein bisschen luxuriös. Keine peinlichen Gespräche, keine politischen Streitgespräche, kein „Wer hat den Kartoffelsalat gemacht?“. Dafür Zeit zu zweit, rote Wangen vom Spaziergang und ein Gefühl von tiefer Ruhe.
Weihnachten als Microbreak
Die Logik des Microbreaks passt perfekt auf die Feiertage: raus aus der Stadt, rein in etwas Echtes, etwas Handfestes. Die Wege werden stiller, und die Kurstadt Meran zeigt ihr elegantes Wintergesicht. Aus einer kleinen Auszeit wird ein großes Weihnachtsgefühl. Für kinderlose Paare bietet das eine Art Alternativ-Weihnachten: romantisch, atmosphärisch, aber ohne den Ballast des klassischen Festes. Drei Tage, die sich anfühlen wie ein Fest, das man freiwillig gewählt hat. Und vielleicht steckt genau darin die wahre Weihnachtsstimmung: weniger Pflicht, mehr Zeit. Die Berge als Kulisse, ein Spa als Wohnzimmer, ein gutes Essen als Festakt – und daneben zwei Menschen, die Weihnachten so feiern, wie es für sie stimmt.
Wer will, kann danach immer noch Geschenke austauschen. Oder einfach nur tief durchatmen und merken, dass ein stilles Fest manchmal die schönste Form von Nähe ist.
Es ist eine peinliche Bildungslücke – ich kenne die Bundesländer im Osten noch lange nicht so gut wie die Westlichen. Ich war noch nie in Naumburg, wo ich eigentlich die Domfiguren ansehen wollte, noch nie in Dessau beim Bauhaus, und meine Besuche in Dresden und Leipzig sind auch schon lange her. Deswegen habe ich mich…
Wir waren ja nur drei Tage in Südtirol, und haben viel Zeit im Hotel Pazeider verbracht, wir brauchten die, zum Runterkommen. Außerdem ist das Hotel so schön, dass man nicht unbedingt weg muss. Wir sind mit dem Auto angereist, aber rühren es den ganzen Aufenthalt nicht mehr an, sondern radeln oder fahren Zug. Von hier stehen…
Es gibt eigentlich nur zwei Sorten Menschen auf der Welt, wenn es ums Kofferpacken geht: Minimalisten oder „ich nehme mit, was der Platz nur hergibt“. Mittlerweile gehöre ich zu den Minimalisten, aber selbst eine Minimalgarderobe kann für zB vier Wochen Vietnam durchaus üppig ausfallen. Denn mit meiner Größe und meiner Figur (Größe 42) ist es…
Wenn man in den USA herumfährt, gibt es überall kuriose Museen. Das Idaho Kartoffel Museum, das UFO-Museum in Roswell oder das Neonmuseum in Las Vegas. Aber auch bei uns in Europa gibt es lustige und interessante Museen, die manchmal auf beliebten Strecken in den Süden zu finden sind. Das Zahnmuseum in Linz zeigt die Geschichte…
Billiges Plastik oder Blech, recycelter Gummi, schlechte Papierqualität. Quietschbunt. Mit vielen bunten Mustern oder Tierchen drauf. Ja, in anderen Ländern sehen Alltagsgegenstände anders aus. Ich mag es, sie in die kühle Funktionalität unserer Welt deutscher Wertarbeit zu integrieren. Manchmal bringt man sich sowas aus dem Urlaub mit – aber nicht immer reicht der Platz im…
Nach unserer Tour durch das Salzburger Winterfest und die Eierlikör-Exkursion waren wir natürlich auch noch in der Innenstadt – und da sind natürlich viele weihnachtliche Highlights zu finden, etwa die zauberhafte Zuckerlwerkstadt (Wiener-Philharmoniker-Gasse 3, 5020 Salzburg; Öffnungszeiten Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr, Sa 09:00 – 17:00,) in der man live zusehen und bewundern…