Rom – ein Strandurlaub :-D

Der Hobbyweltverbesserer Blog war im Urlaub – ich in Rom, die Katrin in Ibiza. Deren Artikel kommen noch, aber ich fang schon mal an…

Heute kommt von mir mal ein Reisetip, obwohl, Tip ist wohl zu hoch gegriffen, denn erstens ist Rom per Flugzeug einen Katzensprung entfernt und als ich auf Istagram postete, dass ich in Rom bin, kamen 5 „Ich auch“ zurück. Trotzdem, Rom ist immer eine Reise oder einen Kurztrip wert. Bei mir waren es jetzt 6 Tage, genau richtig um noch einmal dem anfänglichen Schietwetter zu entfliehen und noch mal ganz schnell ganz viel Vitamin D zu tanken.

Wir, mein Boyfriend und ich, haben ganz kurzfristig über Urlaubspiraten.de gebucht (Montag gebucht-Donnerstag geflogen), wir waren schlau und haben mit Transfer gebucht. So wartete unter Palmen schon unser überaus zuvorkommender Fahrer Massimo auf uns und brachte uns in Windeseile in unser Hotel nach Rom Aurelia in die Nähe des Vatikans. Glücklicherweise war unser kleines Hotel (eher ein Youth-Hostel) überbucht , so das wir auf Kosten des Hotels ein Upgrade ins Holiday Inn gleich nebenan bekamen. So waren wir frühstückstechnisch und auch sonst  gut versorgt.

Wir haben abgemacht, dass wir sowohl Sightseeing als auch Strandtage machen werden. An den ersten beiden Tagen sind wir einfach nur herumgelaufen, vom Termini (Hauptbahnhof ) haben wir einen ganz wunderschönen Spaziergang zum Kollosseum und noch etwas weiter nach Monti gemacht. Ab und zu sind wir von der vorgeschlagenen Route vom Reiseblog abgewichen und haben kleinere Gassen auf eigenen  Faust erkundet. In Rom läuft man eigentlich nie falsch, weil es überall etwas zu sehen gibt.

Die Kollosseumtour haben wir am frühen Abend gemacht, so war es nicht zu voll, als wir dort ankamen. Lästig sind die vielen Verkäufer, die  Selfiesticks und den hässlichsten Schmuck, den ich je sah, alle 5 Meter angeboten haben. Ich hab meine Sonnenbrille aufgesetzt und nicht reagiert. Einfach weitergehen und ignorieren ist hier mein Tip.

Am nächsten Tag sind wir nach Trastevere und haben unsre „kleine“ Tour von der Basilika di Santa Maria aus angetreten. Sie  ist die älteste Marienkirche Roms und bildet mit dem davorliegenden Platz das Zentrum des Viertels Trastevere bis zum Petersdom . Hier sind wir mit der Tram N8 bis nach Belli gefahren, von wo man einen super Ausblick über den Tiber ha . Rom hat 2 U-Bahnen und sonst nur Busse und Trambahnen oder Regionalzüge, die sich in der Mitte am Termini (Hauptbahnhof treffen). Man fährt also meist oberirdisch und hat so gleich auch eine  billige Sightseeingtor, denn Zugfahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen ist außerordentlich günstig.

Rom ist auf eine besondere Art die schönste Stadt der Welt

Von Santa Maria sind wir einfach der Nase nach durch die kleinen Gassen von Trastevere gelaufen, man fühlt sich in andere Zeiten zurückversetzt. Alles ist verfallen, aber dennoch irgendwie liebevoll Instand gehalten, mit viel Blumen und überall kleine Cafes und Ristorantes 😀 Hier kann man überall lecker und günstig Pasta und Salate essen. Pizza in Rom ist nicht so der Hit. Dazu eher in die Vororte oder nach Neapel (wo die Pizza herkommt) düsen. Cappuccino kostet außerhalb der Tourigebiete um die 1,40 – auch der Vegane mit Sojamilch. Apropos vegan, man bekommt mittlerweile überall veganes Essen, auch in Restaurants und in den Supermärkten sowieso – schon seit Jahren. Selbst im kleinsten Minisupermarkt in Sardinien, wo ich letztes Jahr war, gibt es mindestens ein Regal mit veganen und auch glutenfreien Produkten. Da sind sie echt auf Zack, die Italiener.

In einem tollen Reiseblog https://www.off-the-path.com/de/geheimtipps-rom/ , habe ich mir für Trastevere den Tip geholt, auf den Gianicolo zu gehen, einem Hügel in Trastevere, auf dem man über ganz Rom schauen kann. Schon der Weg hinauf war ein Erlebnis. Ich glaube, Rom ist die schönste Stadt der Welt. Man kann sich gar nicht satt sehen an schönen Gebäuden, Kirchen, Plätzen, Brunnen und alten Relikten. Quasi hinter jeder Ecke wird es immer noch schöner. Der Blick über die Stadt ist überwältigend.  Und hier tummeln sich glücklicherweise nicht allzu viele Touristen. Auf dem Gipfel sind wir in ein kleines Cafe eingekehrt und ich habe meine geliebte Torta al ciocolate mit einem leckeren Cappuccino genossen.

Blick über Rom

Der Weg hinab ist voll gespickt mit Aussichtsplätzen, auf dem man immer wieder auf andere Stadtteile blicken kann und auch auf den Vatikan ergo Petersdom. Total imposant, wie er sich über dem Viertel erhebt. Unten angekommen sind wir noch eine Weile am Tiber entlang spaziert bis zum Castel San Angelo. Von dort aus nach links zum Petersdom. Hier beginnt auch schon Vatikanstadt. Der Anblick, wenn man über die Via della Conziliazione auf den Petersdom zuschreitet, ist atemberaubend, fast märchenhaft. Da unglaubliche Massen an Menschen anwesend waren, haben wir die obligatorischen Fotos gemacht und sind dann abgedüst. Der Tag war auch schon vorbei, weil es an jeder Ecke so viel zu sehen und zu staunen gab, dass wir happy waren wieder in unserem Hotel angekommen zu sein.

Ladispoli, ein Strandstädtchen bei Rom

An Tag 3 haben wir uns aufgemacht nach Ladispoli, einem kleinen Strandstädtchen ungefähr eine halbe Stunde von Rom entfernt. Der Zug fährt für ca 3 Euro dorthin. Da wir hier schon einmal waren, kannten wir uns schon aus und sind gleich zum Strand und in einen Beachclub, wo man Liegen und Schirme ausleihen kann. Das Meer war an diesem Tag recht aufgewühlt da es sehr windig war. Der Sand an diesem Strand ist schwarz und besteht aus Vulkangestein. Wir genossen eine Weile den Strand und das noch warme Wasser und machten uns dann auf zur Hauptstrasse, um eine Kleinigkeit zu essen. Hier ist alles sehr urlaubsmässig, aber da die Saison schon vorbei war , waren nachmittags um 15 Uhr alle Geschäfte dicht und wir waren die einzigen Gäste im Restaurant, ein auf amerikanisch gemachter Burgerschuppen mit Italyflair. ( manhhatencafe.it ) Sehr nette Bedienungen wie überall, das Essen war super. Ich war mit meinem Gegrillten Gemüse und den Leckeren hausgemachten Fries sehr zufrieden, der Mann aß einen Burger, der wohl auch sehr lecker war. Auch hier vegan kein Problem. Cappuccino bekommt man überall mit Sojamilch. Geheimtip von mir: das Rosita Franca direkt an der Strandpromenade. Ein ganz authentisches Ristorante, in dem ich die beste Pizza der Welt gegessen habe und mein Mann die beste Pasta 😀 …auch ganz frischen Fisch. Die Adresse lautet: . Auch die Antipasti sind der Hammer, gekrönt vom Blick aufs Meer, das hier besonders schön glitzerte .

Dann machten wir uns auf an die andere Seite des Strandes, in Richtung Monumento Naturale  Palude – die Torre Flavia, einem päpstlichen Relikt von vermutlich vor 1563, das ein Teil von über 60 Türmen entlang der Küste war und zum Schutze und zur Verteidigung diente. Heute ist davon nur noch ein Bruchteil übrig. Man kann gut auf dem Felsen das die Reste des Turmes umgibt ein romantisches Picknick machen. Es waren kaum noch Leute dort am endlos langen und sehr breiten Strand. Und das Meer lädt einfach zum Baden ein. Happy und müde machten wir uns gegen Abend wieder auf in unser Hotel und planten für den nächsten Tag, uns die zwei Obertourisehenswürdigkeiten zu geben, den Trevibrunnen und die spanische Treppe. Kann man machen, muss man aber nicht. Schon gar nicht an einem Sonntagnachmittag . Der Anblick war schön, aber die Massen haben es nicht gerade erträglich gemacht. Darum spazierten wir einfach nur durch die Strassen um die Villa Borghese, die sogenannte grüne Lunge von Rom, den größten Park. Einfach schön und an jeder Ecke viel zu sehen, Museen, Kirchen , Plätze, Strassen. In Rom kann man überall herumlaufen und hat das Gefühl nichts zu verpassen. Oder man kann überall einkehren und essen oder Kaffee trinken oder eine der vielen Eisdielen überfallen.

Den letzten Tag  verbrachten wir in Santa Marinella, einem kleinen Küstenbadeort, ca. 1 Stunde von Rom entfernt. Hier hat der Römer ein Wochenend – und/oder Sommerhaus. Auch hier kamen wir für 6 Euro mit dem Zug hin. Der hält ziemlich nah am Strand, man geht einfach die einzige Strasse die vom Bahnhof wegführt und biegt in die nächste Strasse nach rechts ein, schon steht man an der großen Strandpromenade. Wir sind bevor wir zum beachen gingen, noch ein wenig die Strassen in die andere Richtung abgelaufen und sind so zu felsigen Strandabschnitten, die aber eher von Einheimischen zum sonnen und baden genutzt werden gekommen. Auch wahnsinnig schön und natürlich.

Am Strand angekommen, mieteten wir uns 2 Sonnenliegen und 1 Schirm, ohne ist es nicht auszuhalten. Da die Saison schon vorbei ist, waren relativ wenig Leute  dort. Das Wasser ist ganz wunderbar mild und angenehm. Einer der besten Orte zum relaxen. La Dolce Vita und die Seele baumeln lassen kann man hier perfektionieren. Auch hier haben wir in einer versteckten Gasse ein kleines feines Restaurant entdeckt, in dem es wieder ganz frischen Fisch gab. Es heißt laut Google Maps Bar Caffeteria und befindet sich in 71 Via della Liberta. Super nett und zuvorkommend wurden wir auch im  Liberty Cafe auf der Via Aurelia bedient. Hier habe ich den besten Cappuccino für 1,40 bekommen.  Als der Tag sich dem Ende neigte, waren wir regelrecht traurig, dass er vorbei ging und wir zurück in unser Hotel fahren mussten. Wir hätten es echt noch ein paar Tage hier ausgehalten. Und darum freuen wir uns schon wie verrückt auf das nächste mal. Bella Roma – wir kommen wieder ❤

Tips für richtig schöne  Cafes/Ristorantes in denen man vegetarisch und vegan gut essen kann:

http://opsveg.com/

http://www.vivibistrot.com

Und auch hier gibts ein Katzenbistro:

http://www.romeowcatbistrot.com/

 

 

 

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