Die Katzenlady von Mykonos

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Ich habe sie zweimal getroffen in den Straßen von Mykonos. Immer schwer bepackt mit Plastiktellern, Wasserflaschen und sehr viel Futter. Eine alte Dame, sehr gut aussehend mit weißen Haaren ist die der Engel der rund 200 Straßenkatzen in Mykonos. Sie wandert durch die kleinen Gassen, um in geschützt gelegenen Hinterhöfen oder Plätzen ihre Schützlinge zu versorgen. Auf ihre eigene Rechnung, Tierschutz ist hier unbekannt. „Ich muss das machen, sonst sind die Tiere verloren. Und das brächte ich nicht übers Herz.“

Die sehr verzauselten Katzen kennen sie schon und kommen dann auch sofort angesaust. Ich hab ihr dann 10 Euro für Futter gegeben. Ich find das ja süß, wie alles, was sich um Katzen dreht. Sie wollte mir dann auch unbedingt eines der Katzenbabies andrehen, die derzeit bei ihr leben, aber da ich mich gegen ein eigenes Haustier entschieden habe, auch gegen einen babystreuner aus Mykonos. Aber ich weiß sie ja in guten Händen…

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Verfasst von

Über 40. Redakteurin, PR-Beraterin, Twitterfan, Bloggerin, Hüpf-Gamerin, manchmal auch alles in Kombination. Dies ist mein Blog zu allem was mich interessiert und zu vielem im Netz.

3 Kommentare zu „Die Katzenlady von Mykonos

  1. Hallo,

    habe die Frau aus Mykonos auch getroffen, als ich Urlaub im Semilihotel machte. Fand sie sehr engagiert, da sie alles aus eigener Tasche bezahlt. Leider lernte ich sie kurz vor meiner Abreise erst kennen.

    Habe einen Kalender über die Katzen von Mykonos über den Calvendo-Verlag herausgebracht „Samtpfoten auf Mykonos“ http://www.amazon.de/SAMTPFOTEN-Mykonos-Wandkalender-2015-quer/dp/3664026667/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1420569492&sr=8-6&keywords=mykonos+katzen .

    Durch meine Fotos kenne ich jetzt auch schon fast jede Katze in Mykonos City. Am liebsten hätte ich einen schwarzen Kater namens Anubis, wie ich und mein Freund ihn genannt habe, nach Deutschland mitgenommen. Sein Revier befand sich in der Nähe des dortigen Busbahnhofes.

    LG Renate

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  2. Dieser Engel der Strassenkatzen von Mykonos Chora ist leider 2016 verstorben. Ihr Namen war Mania, eine selbstlose Frau, die ihr Leben und ihre Rente den Streunern dort gewidmet hat. Bin gerade wieder in Myokonos, jetzt im April 2018. Mykonos ist Luxus. Aber für die Katzen, die noch überlebt haben, ist kein Geld übrig. Ganz vereinzelt gibt es noch Menschen, die füttern an festen Plätzen. Ich habe auch schon kastrierte Katzen getroffen, was gut ist. Aber Mykonos ohne Mania ist nur noch Lifestyle, shopping und party. Für mich nächstes Jahr keine Reise mehr wert. Naxos und Paros sind viel ursprünglicher geblieben.

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    1. Danke Monika, für diese Ergänzung. Das macht mich traurig- ich habe damals über sie geschrieben, weil sie so bemerkenswert aus all dem Tourikommerz rausgestochen hat…

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