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Warum Veganer Probleme mit dem Beyond Meat Burger haben (und warum das ein gutes Zeichen ist)

Ich hatte da so einen Verdacht und hab mich mit mehreren Bekannten und Freunden (alle eingefleischte (hihi) Veganer oder Vegetarier) unterhalten über den neuen, besonders fleischigen fleischlosen Burger Beyond Meat. Mein Verdacht hat sich bestätigt: vor allem die Veganer mögen den Beyond überhaupt nicht. Das Patty aus Erbseneiweiss ist ihnen „viel zu fleischig, viel zu echt“. „Das hat diesen süßlichen Nachgeschmack, an den ich mich bei Fleisch erinnert – das mag ich gar nicht“. Sie haben den Burger in diversen veganen Läden probiert, dort gibt es ihn mittlerweile. Selbst habe ich Beyond Meat noch nicht gekostet, ich wollte ihn selbst zubereiten und ich habe leider nicht vor Lidl campiert, um eines der 5 Paketchen pro Filiale zu ergattern, aber ich bin super gespannt – und werde ihn dem ultimativen Test unterziehen und werde meinem Freund, einem begeisterten Fleischesser, nichts davon sagen, was er da isst. Mal sehen, ob er es merkt.

Beyond Meat ist ein echter Gamechanger. Und kann eine Ernährungsrevolution auslösen. Wenn Veganer den Burger nicht mögen, hat er die besten Chancen, kein Nischenprodukt für wenige zu werden, sondern wirklich etwas für alle Fleischesser. Fleischgenuss ohne Tierleid – ich fände das toll und ich wäre sofort dabei. Und so wird es den meisten Fleischessern gehen. Wenn der Geschmack stimmt und das Mundgefühl, wozu braucht irgendwer Fleisch? Einziges Problem ist der Preis, die Patties sind doppelt so teuer ie herkömmliches Fleisch. Es ist trotzdem die Zukunft, da bin ich überzeugt. Beyond Meat, Pulled Jackfruit, Tofu statt Huhn. Fleisch nur noch ganz selten, zu Weihnachten eine Gans oder Pute, wenn überhaupt. Es wird eine bessere Welt sein (wenn nicht der Regenwald für den Erbsenanbau abgeholzt wird)