Konsum Nachhaltigkeit

Liebevoll handgeschrieben: Das beste Papier für die schönsten Einladungen

Wir schreiben pausenlos. E-Mails, WhatsApp, schnelle Posts auf Facebook und Twitter. Wir füllen Exceltabellen oder Worddokumente im Büro. Aber dann, wenn sich ein besonderes Ereignis ankündigt, dann greifen wir auf den Stift zurück. Wir schreiben mit der Hand – oder engagieren sogar eine Calligraphin. Immer, wenn es besonders schön, besonders wichtig, besonders feierlich werden soll, wird der Federhalter gezückt. Dann laden wir persönlich zur Hochzeit ein, kondolieren oder schreiben den Liebsten daheim eine Postkarte, die aufgehoben wird – anders als ein Whatsapp mit Urlaubsgrüßen. Jeder weiß das. Was auf wertvollem Papier liebevoll handgeschrieben ankommt, kommt von Herzen. Und wird auch besonders wertgeschätzt. Ein Liebesbrief mit dem Rechner geschrieben? Undenkbar.

Und wenn es richtig wertig werden muss, gibt es eigentlich nur eine Wahl – Papier aus Gmund. Die Manufaktur, die nahe dem Tegernsee seit über 180 Jahren produziert, hat unbestritten die feinsten Qualitäten im Angebot, die man für Geld kaufen kann. Das wissen nicht nur Brautleute und Jubilare, das wusste auch Hollywood – 5 Jahre lang waren die Karten, auf denen die Gewinner der Oscarverleihung standen, aus Gmund. Der Grund: das schwere Goldpapier hatte eine eher matte statt hochglänzende Oberfläche, die im Licht der Scheinwerfer nicht spiegelte. Perfekt für eine Preisverleihung…Mittlerweile ist bei den Oscars die Devise: „Amerika first“ angekommen und den Auftrag hat nun eine amerikanische Manufaktur. „Es ging uns eh mehr um die PR – und die haben wir reichlich bekommen“. Das berühmte Papier gibt es aber immer noch zu kaufen – wer zur Hollywood-Themenparty lädt, hat die ultimative Karte gefunden!

Gmundner Papier gibt es in allen Farben

Es ist faszinierend, die Fabrik zu besuchen – was ich neulich mit vielen anderen Bloggern tun durfte. Nicht nur wegen des ganz eigenen, nostalgischen Charmes, es ist wirklich erstaunlich, was es für eine Kunst sein kann, ein Alltags-Produkt wie Papier herzustellen, das wir oft mit großer Geringschätzung behandeln. Ich habe jetzt deutlich mehr Respekt…Da gibt es Räume, in denen werden die Pigmente gemahlen oder geheimen Farbrezepturen gemixt, die die einmaligen Färbungen des edlen Papiers ergeben. Sanft und pastell oder knallig bunt – alles geht. In anderen Kellergewölben werden aus speziellen Fasern, Wasser, Kaolin, Gips und Leimen die Breimischungen zusammengerührt, die einmal das Papier werden sollen. Der mit den Farbpigmenten gemischte nasse Brei wird durch riesige Walzen gejagt, dabei gepresst und getrocknet. Es ist heiß, feucht und laut in den Hallen, aber wer den Geruch von Büchern und Papier liebt, will eigentlich nie wieder weg. Das Ergebnis ist ein hochwertiges Papier in verschiedenen Stärken, das je nach Benutzung in unterschiedliche Stücke geschnitten, aufgerollt und gelagert wird. Ein mühevoller Vorgang, der viel Wissen und Fingerspitzengefühl erfordert, damit alles perfekt wird. Einige der gigantischen Maschinen in der Gmundner Manufaktur sind über 100 Jahre als – aber bei der Herstellung von guten Produkten ändert sich eigentlich nicht so viel…Qualität bleibt Qualität. Dass die Manufaktur nachhaltig arbeitet, auf sparsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser bedacht, versteht sich fast von allein. Trotz aller Konkurrenz hat sich Gmund Papier auch deswegen behauptet.

Auch die Öffentlichkeit kann sich für Führungen anmelden. Doch Gmund Papier bietet noch viel mehr an Service und Erlebnis: einen wirklich wunderschönen Shop, in dem man sich die Papiere lose oder gebunden zu edlen Notizbüchern oder Merkblocks kaufen kann. Wer gleich vor Ort das Papier zu noblen Visitenkarten verarbeiten möchte – das geht. Gmund bietet einen eigenen Druckservice an.  Übrigens auch eigene Calligraphen, die die Hochzeitseinladungen schreiben…Seit Neuestem ist noch ein Highlight dazugekommen, das auch für sich allein stehen könnte:  ein Restaurant, das während der Arbeitszeit als Kantine dient, aber auch die Besucher mit feinen regionalen Gerichten und am Wochenende mit einem besonderen Frühstück lockt.

 

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