Konsum München Nachhaltigkeit

Günstig geniessen: Geld sparen, Neues entdecken und die Umwelt retten!

Veganer Glasnudelsalat

München und andere Städte werden immer teurer – Mieten fressen einen gewaltigen Teil des Gelds – und man möchte sich auch leisten können, sich im Restaurant zu verabreden, neue Kochstile und Foodtrends ausprobieren, feiern, ohne aufs Geld zu schauen. Wer normal verdient ist, in München und anderen Großstädten nicht unbedingt gut gestellt. Und ich rede über ein ganz normales Leben. Dabei geht es mir gar nicht um Gucci Brillen oder Louis Vuitton Handtaschen. Sondern um gutes Essen, auch mal in Restaurants etwas Besonderes genießen, qualitativ hochwertige Lebensmittel kaufen oder die Wohnung schick einrichten, nicht unbedingt nur mit Ikea oder Roller Möbeln. Jetzt die gute Nachricht: das geht. Heute will ich euch als erstes ein paar Tipps geben, wie man beim Essen richtig sparen kann, ohne auf etwas zu verzichten. Im Gegenteil – alles wird günstiger und sogar noch besser.

Restaurants günstig entdecken mit Gutscheinbüchern

Diverse Inder vom Restaurant bis zum Fastfood, sind dabei
Diverse Inder vom Restaurant bis zum Fastfood, sind dabei

Mein heißer Tipp zum Essengehen sind Gutschein-Bücher, die ist mittlerweile in verschiedenen Versionen und für verschiedene Städte gibt. Ich habe jetzt seit Jahren das Gutschein-Buch von Städte-Herz. Bei einem Preis von circa 40 € erstmal kein Schnäppchen, aber es lohnt sich: das Buch gilt ein komplettes Jahr und nach etwa drei Restaurantbesuchen habe ich die Ausgaben wieder drinnen. Denn Buch bietet eine breite Auswahl an Lokalen, bei denen Leute mit Gutschein zwei Hauptgerichte bestellen können, aber nur eins davon zahlen. Das macht natürlich Laune, auch mal neue Lokale auszuprobieren. Ich habe so schon viele spannende Restaurants entdeckt und gehe auch ohne Gutschein gern hin. Sei es das Mango, das persische Lokal Shandiz, das Zen Asia, das Chopan, Pizzeria San Benedetto oder das Thallassa, ein fantastischer Grieche in Trudering – großartige Restaurants, die ich ohne das Buch nicht getestet hätte! Jedes Jahr sind neue Lokale dabei. Zum Buch gibt es eine App, die hilft, teilnehmende Lokale in der Nähe zu finden. Ein Wermutstropfen: es ist besser, man hat eine Beziehung, mit Freunden ist so ein Gutschein-Lokalbesuch oft schwer zu koordinieren. Viele Singlefreunde haben mir erzählt, dass sie das Buch nicht genügend nutzen…(vielleicht wäre mal eine Singleedition angebracht?) Und es gibt Leute die sich schämen, beim Bezahlen einen Gutschein auf den Tisch zu legen. Ich nicht. Warum sollte ich?

Eine Tüte veganes Glück von Icedate
Eine Tüte veganes Glück von Icedate – auch dafür gibt es Gutscheine

Das Gutschein-Buch kann noch mehr, als nur das Ausgehen preiswerter machen: es beinhaltet Rabattgutscheine zum Einkaufen in vielen Lebensmittelgeschäften, wie zum Beispiel dem Frische-Paradies, Käfer und dem Viktualienmarkt. Dazu kommen diverse Vergünstigungen für Freizeitangebote wie Wellness-und Beautybehandlungen, Klettergarten, Therme Erding oder Phoenix Bad. Ich habe das Gutschein-Buch immer in der Handtasche und es hat mir schon viele gute Dienste geleistet. Neben Städte-Herz gibt es auch eine Version mit 13 Nobellokalen von „Essen & Trinken“ oder das München- Gutscheinbuch, das noch mehr zum Thema Freizeit bietet, sogar Hotelgutscheine! Luups ist die Hipsteredition, mit Gutscheinen für Craft Beer Tastings, Nachtflohmarkt etc…

Apps zum Geldsparen und Essen retten

variety of fruits
Photo by Oleg Magni on Pexels.com

Ein anderer Weg, beim Essen Geld zu sparen, ist eine App namens Delinski, die den Zeitfaktor mit einrechnet: wer also zu einer anderen Zeit als den Stoßzeiten essen geht, zahlt weniger. Manchmal spart man sogar 30 Prozent. Genau diesem Prinzip folgt auch die Startups Offbeat (nur in Mainz, Berlin und Frankfurt) und Discoeat (nur in Berlin) Kann funktionieren, wenn man unkonventionelle Zeiten in Restaurants bevorzugt. Noch spannender finde ich aber Essenrett-Apps wie „Too good to go“ , SirPlus oder Etepetete. Bei Too good to go oder ResQ Club (wird in München noch nicht angeboten) bieten Restaurants übrige gebliebene Restaurantportionen zum Abholen an. Die kosten natürlich nur noch einen Bruchteil des Preises. Auf den Apps das Lokal oder Geschäft auswählen, bestellen und abholen. Das ist immer eine Art Wundertüte, wer viele Dinge nicht so mag, wird da vielleicht Probleme haben. Denn das Gericht auswählen geht nicht, es gibt, was übrig ist. Aber auch so entdeckt man neue kulinarische Highlights? Zu neugierig scheinen die Kunden nicht zu sein: To good to go hat sich gewandelt, mittlerweile machen hauptsächlich Biomärkte wie Basic, Bite Delight oder Bäckereien mit, früher waren mehr klassische Lokale dabei. Auch mir ist die jetzige Mischung lieber.

Etepete ist eine Lieferkiste, die im Abo Obst und Gemüse nach Hause bringt. Aber es ist Obst und Gemüse, das nicht den optischen Normen der EU-Normen entspricht. Denn das wird sonst nicht verkauft und wird weggeworfen. Wer Wert auf innere Werte legt – dann ist dieses Angebot perfekt.

Wer gerne Bio und vegetarisch isst, das aber zu teuer findet – mit SirPlus kommen günstige Lebensmittel in Bioqualität nach Hause. Die Produkte stammen aus Überproduktionen, haben das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten oder nur einen Designfehler. Auf alle Fälle komme ich so günstig an Gutes. WinWin 🙂

 

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