Vom Weihnachtsdiätblues und den guten Vorsätzen im neuen Jahr

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Ich hab euch jetzt zwei Monate mit meiner Diät verschont, weil, um ehrlich zu sein, ich hab im Dezember auch mit der Diät geschummelt. Das merkt ihr schon daran, dass mein letzter Post mein heiß geliebtes Käsegebäck war, wirklich keine Diätnahung… Dezember ist so ein schwieriger Monat. Es ist kalt draußen, ich hab da das Gefühl, ich möchte mir eine Speckschicht anfressen, um mich zu wärmen. Das geht natürlich nicht. Ich will ja dünner werden, nicht runder. Ich träume davon, eine Bärin zu sein im Winterschlaf. Fressen im Herbst, dann einschlafen und dünn im Sommer aufwachen – das wäre es doch! Ist leider bei uns Menschen nicht möglich…

Am wenigsten sind die Feiertage selbst das Problem, die sind nicht schlimm. Klar, es gibt auch Gans oder so, aber maximal mager zubereitet. Meine Familie sind keine solchen Krawallesser, die auftischen, dass sich die Tischplatte biegt. Gott sei Dank nicht. Das Essen ist gut, aber nicht extrem viel und nicht extrem fettig.  Richtig schlimm ist die Adventszeit, die ist Verführung pur. Denn ich liebe Plätzchen, Stollen, dauernd sind Glühweinparties, Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte. Da duftet es nach Crepes, nach Flammbrot mit Speck und Sauerrahm, da gibt es Langos oder Falafelsandwich. Und dann habe ich auch noch Geburtstag… Mit Torte oder Kuchen. Alles voller Kohlenhydrate. Da muss man eine Heilige sein, um das alles auszulassen.

Ich bin keine Diätheilige

Und ich bin nicht heilig. 50 Jahre hab ich mir mein Essverhalten antrainiert, 50 Jahre Gewohnheiten streift man nicht ab wie einen alten Mantel. Aber ein bißchen zusammenreißen geht dann doch. Ich habe immer fest an meinen Bodykey by Nutrilite Gentest gedacht „Kohenhydrate sind nicht gut für dich, nicht gut!“ Und ich hab versucht, schon vor einem Marktbesuch eine pürierte Gemüsesuppe oder ein Stück Huhn mit Salat zu essen, um keinen Heißhunger zu entwickeln. Beim Auswärtsessen hab ich versucht, auf magere Klassiker wie Tafelspitz (siehe Artikelbild) zu setzen und die zu bestellen, keine Kalorienbomben wie ein Wiener Schnitzel. Es ist mir nicht immer geglückt, in der Irmi schon gar nicht. Außerdem: Ich hab mich an die Basisregeln gehalten und eine Mahlzeit am Tag mit einem Shake ersetzt, das bedeutet, das Gewicht ist in dieser Horrorzeit für die Figur zumindest nicht nach oben gewandert, wenn auch nur 1 Kilo nach unten. Ich bin jetzt wieder solide im Bereich unter 80, bei 77 Kilo. Nicht schlecht in den Wechseljahren – und über Weihnachten.  Ich hab seit September 8 Kilo verloren, das ist ein Anfang. Klar, ich, in dieser Zeit könnte ich noch wesentlich mehr verloren haben mit irgendeiner Crashdiät, aber es soll ja nachhaltig drunten bleiben. So ist das Program von Bodykey nicht angelegt. Langfristig die Ernährungsgewohnheiten verändern, langsam aber stetig abnehmen. Nachhaltig. Das war auch etwas, was mich bei dem Programm überzeugt hat. Weil dieses „schnell runter“ hat bei mir unweigerlich ein „schnell rauf“ zur Folge.

Das Programm bietet leckere Rezepte, zum Beispiel so sieht der Küchenplan für heute aus, gar nicht so schlecht, oder? Die App sagt einem jeden Tag, was man essen kann, hilft mit einer Einkaufsliste. Das ist gut, denn meine Erfahrung mit der Diät war: kauf es nicht, dann ißt du es nicht. Am Abend, dem für mich schwierigsten Teil des Tages, ist ein Milchshake drin. Das ist einfacher, als nur ein bißchen was zu essen. Mit einem kalorienreduzierten Shake kann ich mich nicht selbst betrügen. Insofern ist das Programm wirklich optimal für mich, denn solche Mogelmöglichkeiten wie „iss die Hälfte“ oder „Du kannst alles essen, aber gleich es morgen aus“ oder „Cheatday!!“ – das läuft so nicht. Denn ich neige dazu, nach einem Cheatday einen Cheatcheatday einzulegen. Ich habe keinen Freund, der mich unbedingt nur dünn sexy findet – eigentlich im Gegenteil. „Wehe, der Po und der Busen werden dünner!!!“ war und ist seine Panik! Meine Freundinnen sind keine diätversessenen Hungerhaken, die nur ein Salatblatt und ein Mineralwasser beim Weggehen bestellen. Alle sind wunderschöne, genussfrohe, glückliche Frauen mit ein klein bisserl mehr auf den Rippen, jede davon wird von ihrer Umwelt bewundert und geliebt. Meine Motivation muss ich deswegen ganz und gar in mir selbst finden. Darauf einen Milchshake! Kalorienreduziert!

Bitte drückt mir die Daumen, dass ich auch weiterhin dranbleiben kann – und jetzt das Rezept von der heutigen Baguette!

Überbackene Zwiebel-Tomatenbaguette

  • 60 g Zwiebel
  • 5 ml Olivenöl
  • 60 g Tomate
  • ein wenig Salz
  • 10 g Oliven, schwarz, ohne Kern
  • ein wenig Pfeffer, schwarz
  • 5 g Kapern, Konserve abgetr.
  • ein wenig Oregano, getr.
  • 50 g Baguette
  • 40 g Edamer, 30% F.i.Tr.

Backofen auf 180° C vorheizen.
Zwiebel schälen, waschen und in Ringe schneiden. Tomaten waschen, halbieren, vom Strunk befreien und in Scheiben schneiden. Oliven und Kapern kalt abspülen, abtropfen lassen und der Länge nach halbieren. Baguette aufschneiden und mit Zwiebeln, Tomaten, Oliven sowie Kapern belegen. Dann mit Salz, Pfeffer sowie Oregano würzen und mit Öl beträufeln. Käse in Scheiben schneiden, auf die Brote legen und 5-8 Minuten überbacken.
Guten Appetit!

Verfasst von

Best Ager über 50. Redakteurin, Bloggerin, PR-Beraterin Infuencer Relations, Twitterfan. Spezialistin für das gute Leben: Nachhaltigkeit, Fair Trade, schöne Dinge aus Manufakturen - if you wanna have a good time, gimme a call

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