Schwammerl suchen -Klopapier finden

Es ist wieder Herbst und es ist Pilzezeit. Mein Freund und ich gehen, wie so viele Münchner, gerne in die Wälder des Umlands, um dort nach schmackhaften Schwammerln zu suchen. Momentan schießen sie ja „wie die Pilze aus dem Boden“: Steinpilze, Schuster-Pilze, Butterpilze, Reherl, Parasol (ganz toll paniert) oder Maronen. Es hat was sehr Archaisches, sein Essen selber zu suchen. Zu Hause werden die Pilze dann auch gleich zubereitet: nur gebraten mit einem Hauch Knoblauch, als Ragout zu Knödeln oder Suppe.

Was allerdings so unfassbar nervt beim Pilzesuchen und es mir fast verleidet: an den Straßenrändern, bei Parkplätzen oder auch mitten im Wald findet man nicht nur Pilze, sondern auch immer wieder die Hinterlassenschaften anderer Pilzsucher oder Wanderer. Klopapier, Bierdosen, Chips Tüten. Muss das sein? Die Hundehalter haben ist mittlerweile auch kapiert und nehmen sich kleine Plastiktüten für ihre Zamperl mit. Das würde ich mir auch wünschen, dass zum Beispiel Klopapier oder Windeln nicht im Wald liegen gelassen werden. Das ist einfach widerlich. Oder eben auch die Essensreste, wenn man es schon 2 Stunden nicht ohne Chips aushält. Es geht doch um ein Naturerlebnis beim Waldspaziergang. Und warum gerade da die sonst so penibel mülltrennenden Menschen ihren gesamten Unrat einfach liegen lassen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht kann mich wer aufklären?

Plogging – sportlich anderen hinterherräumen

Das fällt auch anderen auf – mittlerweile gibt es schon Events, um den Dreck der anderen aufzusammeln: Plogging nennt sich das – englisch für Aufsammeln und Joggen.

Plogging geht auch im Herbst. Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 um 18.00 Uhr startet im Englischen Garten wieder der ‚Münchner Plogging Mob‘ in Anlehnung an den Flashmob-Gedanken. Eingeladen sind alle, die auch ohne große Anstrengung, nicht nur ihrem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun möchten.

Seid also dabei beim Münchner Plogging Mob am Donnerstag, 4. Oktober 2018 um 18.00 Uhr. Treffpunkt Milchhäusl am Eingang in den Englischen Garten, Veterinärstraße 16, U-Bahnstation Universität. Beutel & Handschuhe nicht vergessen!!!!

Ich würde ja gerne noch einen Trupp mit Keulen rumschicken, der den Umweltferkeln eins auf die Finger gibt…

Verfasst von

Best Ager über 50. Redakteurin, Bloggerin, PR-Beraterin Infuencer Relations, Twitterfan. Spezialistin für das gute Leben: Nachhaltigkeit, Fair Trade, schöne Dinge aus Manufakturen - if you wanna have a good time, gimme a call

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