„Verliert nie den Spaß am Bloggen“

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Von Bloggern für Blogger – Trusted Blogs ist Blogmagazin, das Bloggern mehr Sichtbarkeit verschaffen soll, mehr Leser bringen, es ist eine Suchmaschine, auf der passende Blogs zu jedem Themenbereich gefunden werden können – auch von Unternehmen, die Kooperationen eingehen möchten. über 5000 Blogs sind dort registriert, darunter auch meiner. Ich selbst nutze es nur als Verbreitungsplattform, auf Kooperationen bewerbe ich mich eigentlich nicht.

Weil ich das Bloggen liebe und an Bloggen und vor allem Blogger glaube, habe ich jedoch mitgemacht als es jetzt darum ging, Trusted Blogs vorzustellen. Ich bin völlig überzeugt, dass Blogs unendlich mehr Substanz haben als Instagram. Ich bin vielleicht altmodisch, aber ich lese gern Texte – uns ich freue mich immer, Neues zu entdecken. Deswegen will ich ein Plattform unterstützen, die das ähnlich sieht. Leider, da muss ich mich auch an der eigenen Nase fassen, ich kommentiere zu wenig, vernetze mich zu wenig mit anderen Bloggern. Ich nehme es mir immer vor, aber da Bloggen bei mir nicht dem Gelderwerb dient, bin ich beim Vernetzen meist da hinterher, wo es mir was bringt…

Um euch Trusted Blogs vorzustellen, habe ich Eddy Andrae ein paar Fragen gestellt – Eddy bloggt selbst auf Eddys Laufblog und glaubt wie ich an die kleinen Blogs als wertvolle Quelle für Informationen, Unterhaltung

Warum habt ihr trusted blogs gegründet? Was verbindet euch mit der Blogosphäre?

Eine tolle Frage, die meiner Ansicht nach insgesamt viel zu selten gestellt wird: es ist doch spannend, wenn man weiß, warum ein bestimmtes Unternehmen überhaupt existiert! Danke also für diese Frage und die Möglichkeit, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern: Ich blogge selbst seit mehr als einem Jahrzehnt*. In dieser Zeit habe ich mir immer wieder überlegt, was ich anstellen kann, um meinen kleinen Lauf-Blog ein wenig bekannter zu machen. Da ich aus rein privatem Interesse blogge, sollten Werbemaßnahmen nach Möglichkeit kostenlos sein. So kam ich schnell auf die Idee, mich bei verschiedenen Blog-Verzeichnissen einzutragen.

Letztendlich haben mich diese Kataloge dann aber nicht wirklich überzeugt. Ich empfand es als umständlich, dass man Kategorien durchsuchen muss, um hoffentlich Blogs zu finden, die einem Interesse genau entsprechen. Ich wollte zum Beispiel Blogs finden, die über „Marathontraining“ schreiben, oder über „V800“ (das ist ein Fitness-Computer). Klar, ich könnte auf die Kategorie „Sport“ klicken und – wenn vorhanden – dann auf „Laufen“ und schließlich in den einzelnen Blogs suchen. Aber wer von denen hat denn tatsächlich über Marathontraining geschrieben? Und über „V800“ hat vielleicht gar kein Sport-Blog berichtet, sondern ein Tech-Blog, den ich unter „Sport“ gar nicht entdecken würde…

Aus dieser Unzufriedenheit entstand die Idee, dass man Blogs ganz einfach über Inhalte finden können sollte. Zum Beispiel über die Schlüsselworte (den sogenannten „TAGs“), die man in jedem Blogpost hinterlegen kann, damit man TAG-Clouds erstellen und Google glücklich machen kann. Und um diese Geschichte nicht noch weiter ausufern zu lassen: aus dieser Idee ist dann rund ein Jahr später trusted blogs entstanden. 

In Amerika sind Blogger extrem einflussreich, hierzulande hat sich das nie so durchgesetzt – wieso nicht? oder sehr ihr das anders?

Es ist richtig, dass Blogger hierzulande nur wenig Beachtung bekommen. Durch den stetig wachsenden Erfolg von Influencer Marketing, das gegenwärtig vornehmlich auf Instagram fokussiert ist, erhalten auch die Blogger langsam aber stetig immer mehr Aufmerksamkeit.

Meiner Ansicht nach gibt es zwei Gründe dafür, dass Blogger zu wenig beachtet werden:

  • Erstens gibt es noch viele Berührungsängste: schreibt ein Blogger womöglich „schlimme Dinge“ über mich? Der Blogger, das unbekannte Wesen! Das ändert sich mit zunehmender Aufklärung und wird in wenigen Jahren kein Thema mehr sein.
  • Zweitens ist bei uns gegenwärtig Reichweite die harte Währung im Influencer Marketing. Hier haben Blogger gegenüber den Betreibern von Instagram- oder YouTube-Kanälen das Nachsehen und werden daher kaum berücksichtigt.

In Amerika ist man uns in beiden Punkten ein paar Jahre voraus. Berührungsängste sind dort längst abgebaut, und man setzt schon wesentlich stärker auf Micro-Influencer als wertvolle Kooperationspartner.

Was würdet ihr Bloggern raten?

Bewahre Dir immer den Spaß am Bloggen und erhalte Deine Leidenschaft als Grundmotivation. Daraus entstehen die spannendsten Inhalte, die wiederum dazu führen, dass Dir immer mehr Leser folgen.Verbinde Dich mit anderen Bloggern, die über das gleiche Thema schreiben. Das funktioniert am einfachsten über Kommentare: nimm Dir genau so viel Zeit für das Kommentieren in anderen Blogs, wie für das Schreiben Deiner eigenen Beiträge – mindestens! 

Danke für die Beantwortung meiner Fragen. Und jetzt noch einen guten vorsatz (und ein Angebot) von mir: ich will ja auch gelesen werden (wer was anderes sagt, ist unehrlich) und möchte deswegen mit diesem Post die Gelegenheit nutzen, auf mehr Kooperation zu setzen, andere BloggerInnen einzuladen, dass wir gemeinsam besser werden, bekannter werden…und uns vernetzen – hier, auf Facebook, Instagram oder eben Trusted Blogs. Ich liebe Blogs, die nicht nur hinter Kohle her sind, die sich Gedanken machen um Nachhaltigkeit und Umwelt und die dabei den Spaß am Leben nicht verlieren…

Titelbild: Rechtefrei von Picjumbo

Verfasst von

Best Ager über 50. Redakteurin, Bloggerin, PR-Beraterin Infuencer Relations, Twitterfan. Spezialistin für das gute Leben: Nachhaltigkeit, Fair Trade, schöne Dinge aus Manufakturen - if you wanna have a good time, gimme a call

4 Kommentare zu „„Verliert nie den Spaß am Bloggen“

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