Heute nur gute Nachrichten – Good Things for the soul!

Heute nach langen mal wieder etwas von mir, im Winter geht es bei mir immer etwas drunter und drüber. Statt einmummeln ist malochen angesagt. Davon musste ich mich etwas erholen und hab in meiner Freizeit die letzten Wochen mal alle fünfe gerade sein lassen.

Schlechte Nachrichten dominieren die Medien

Was mir in der letzten Zeit (und eigentlich schon seit langen, aber momentan grad wieder massiv) auffällt, ist, dass überall nur von schlechten und furchtbaren Dingen berichtet wird. Nachrichten, Emails, TV, Facebook , man wird bombardiert mit Mord und Totschlag, Umweltsünden, das Fernsehen strotzt vor Sendungen wie: Verklag mich doch! Sogar in „“Berlin Tag und Nacht streitet sich immer jemand oder wird gedisst, wenn ich versehentlich mal drüberzappe. Der Höhepunkt: Das Dschungelcamp. Da sieht man wieder, was die Gruppendynamik anrichten kann. Da werden kollektiv kleine Mädchen gemobbt. Ich möchte nicht wissen, wie viele „Stars“ traumatisiert aus dieser absolut mensch- und tierverachtenenden Sendung gekommen sind. Darum will ich heute nur über gute Dinge berichten. Menschen, die man nur auf Umwegen oder wenn man wirkliches Interesse dafür hat, im Internet oder sonstwo entdeckt. Und von denen gibt es so viele. Zum Glück, ich glaube fest daran, dass es mehr gute als schlechte Menschen gibt auf unserer schönen Mutter Erde. Wenn der Fokus mehr auf positive Dinge gerichtet würde, würden nicht so viele depressive Menschen durchs Schlaraffenland stolpern.

Ramanas Garden ist ein Projekt für Waisenkinder in Indien

Ramanas Garden in Rishikesh

Anfangen möchte ich mit einer Wahnsinnsfrau, Prabhavati Dwabha, die vor ca. 35 Jahren auf der spirituellen Suche von USA nach Indien gereist ist und bei einer Pilgerfahrt in Rishikesh hängen geblieben ist, weil ihr die Strassenkinder nicht mehr aus dem Kopf gingen und sie unbedingt etwas für sie tun wollte. Sie hat in der Nähe des Ganges ein Waisenhaus gegründet, besonders für Waisen oder Kinder aus der untersten Kaste der Unberührbaren, die unter normalen Umständen nie die Chance auf Schule, Studium, eine Wohnung und freie Entfaltung gemäss ihrer Talente gehabt hätten. Im Waisenhaus leben ca. 60 Kinder und die angeschlossene Schule kann 140 Kinder unterrichten. Dazu gehört ein Organic Restaurant, ich war dort schon speisen und es war das beste Essen, das ich in Rishikesh serviert bekam. Das Projekt  heißt Ramana’s Garden und hat die Vision , dass jedes Kind in Indien, unabhängig von Kaste, Glaubensbekenntnis oder sozioökonomischen Hintergrund das Recht auf eine qualitativ hochwertige Bildung, angemessene Ernährung und medizinische Grundversorgung hat. Ein weiteres Anliegen ist es, indische Frauen durch Alphabetisierung und Berufsausbildung zu befähigen, damit sie ihr eigenes Einkommen erwirtschaften und dadurch Rechte in ihren eigenen Haushalten und Gemeinschaften erwerben können. Hier ein kleiner Film über diese unglaubliche Frau und das, was sie auf die Beine gestellt hat:

Wer nach Rishikesh reist, sollte unbedingt an diesen Ort gehen. Ich bin meiner Yogalehrerin Gabriela Bozic so dankbar, dass sie mich vor 7 Jahren dorthin gebracht hat. Vergesst nicht Schokolade oder andere kleine Geschenke mitzubringen. Und vielleicht hat der ein oder andere ja Lust ein Waisenkind zu sponsern. Das ganze Projekt wird durch weltweite Spenden finanziert. https://sayyesnow.org/

Garten der Liebe und des Mitgefühls

Ebenfalls in Indien  gibt es noch ein weiteres Projekt. Lobsang Phuntsok gründete 2006 im Himalaya-Gebirge die Gemeinde Jhamtse Gatsal. Er war ein Schüler des Dalai Lama. 2006 beendete er seine Arbeit als spiritueller Lehrer in den USA und verfolgte sein nächstes großes Projekt: den „Garten der Liebe und des Mitgefühls“ in seiner Heimat, einer abgelegenen Region des Himalayas. Dort leben heute 85 Kinder, die keine Eltern haben oder von ihren Familien nicht gewollt waren.Hier der preisgekrönte Film über diesen grossartigen Mann.

https://www.arte.tv/de/videos/071394-000-A/tashi-und-der-moench/

Bayerischer Yogagarten

Auch bei uns im schönen Bayern gibt es viele Leute die Gutes tun. Viele Yogalehrer bieten Charity Yoga an und spenden den Erlös ihrer Stunden für gute Zwecke. Trotzdem bleiben wir bei Indien, bzw. einem Inder, Nicky Sitaram Sabnis, der vor einigen Jahrzehnten seine grosse Liebe in einer bayrischen Frau fand und für sie in die Alpen zog. Ich habe vor einigen Jahren eine „Lebenslinien“ Dokumentation über ihn gesehen und war sehr berührt von seiner Geschichte. Nicht nur, dass er unheimlich gut Ayurvedisch kochen kann: „Das Geheimnis von Nicky Sitaram Sabnis ist, seinen Beruf und die Menschen zu lieben. Sein Essen ist nicht nur köstlich, sondern es tut auch gut. Sein siebtes Gewürz ist die Liebe, die er bei der Zubereitung den Gerichten beigibt.” (Philippe Druelle, Das große Ayurveda Kochbuch) In der Nähe seines Wohnortes nahe des Chiemsees hat er einen Garten des Friedens angelegt, den jeder nutzen darf, um sich dort aufzutanken und mit guten Energien zu füllen. Ein Ort der wie geschaffen ist für Meditation, Yoga, ein Treffen mit geliebten Menschen und Freunden.

Denn Friede kommt, wenn wir alle – Du und du und du und ich – Frieden im eigenen Herzen tragen. Das ist eine schwere und lebenslange Aufgabe. Sie ist unpopulär, unspektakulär, bringt kein Geld oder Ansehen und ist darüber hinaus noch anstrengend.

Der Hairetter des Jahres

Weiter geht’s mit einem Mann, den ich ebenfalls sehr verehre: Hannes Jaehnike. Nicht nur ein gut aussehender Schauspieler, sondern vor allem enorm engagiert im Umwelt- und Tierschutz. Unter anderem für den Schutz der Orang-Utans auf Borneo. In Zusammenarbeit mit dem ZDF drehte er Dokumentationen über das bedrohte Leben gefährdeter Tierarten wie Orang-Utans, Eisbären und Haie. Für die Sendung „Im Einsatz für Haie“ wurde er am 23. Januar 2010 von der Haischutzorganisation Sharkproject zum „Shark Guardian of the Year 2010“ gekürt. Außerdem engagiert er sich gegen Rechtsextremismus, vor allem für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, und für die Christoffel-Blindenmission. Im September 2010 erschien sein Buch: Wut allein reicht nicht. Er zeigt, wie wir die Erde vor uns schützen können, in dem er über sein Engagement für die Umwelt und die Rettung aussterbender Tierarten berichtet. Seit Dezember 2012 ist er Mentor der Wirtschaftsinitiative „Ethics in Business“. Hier unterstützt Jaenicke mittelständische Unternehmen, die sich für ein faires und verantwortungsvolles Handeln gegenüber Umwelt und Gemeinwesen einsetzen. Im Januar 2015 engagiert er sich gegen PEGIDA. Zitat aus BILD vom 6. Januar 2015: „Leider fehlt diesen Menschen nicht nur der Minimal-IQ, sondern auch das Vermögen, sich vorzustellen, wie funktionsuntauglich, unerträglich spießig und langweilig Deutschland ohne seine Einwanderer wäre.“

Hope heißt der „Hexenjunge“ der vor dem Verhungern gerettet wurde

Lebensretter überall auf der Welt

Da kann ich eigentlich auch gleich mit Ralf Bauer weitermachen, Bauer setzt sich außerhalb seiner schauspielerischen Tätigkeiten für die Rechte der Tibeter in Tibet und in den Exilländern ein.  Weiter aufzuzählen sind Organisationen wie: Ärzte ohne Grenzen, Brot für die Welt und Entwicklungshelfer wie die Dänin Anja Ringgren Lovén. Sie wurde bekannt, als sie dem sogenannten „Hexenjungen“ der kurz vorm verhungern, war das Leben rettete. In Nigeria, aber auch in anderen Gegenden Afrikas, werden Kinder immer wieder der Hexerei bezichtigt und von ihren Familien gefoltert oder getötet. Jährlich sollen laut Hilfsorganisationen zehntausende Kinder in ganz Afrika betroffen sein. Meist werden die Anschuldigungen von Priestern verschiedener Glaubensrichtungen ausgesprochen, nachdem es in der Familie des Kindes einen Todesfall gegeben oder jemand seinen Job verloren hat. Hope, wie der Junge heute heißt, wurde von seiner Familie verstoßen, weil sie ihn für einen Hexer hielten. Auf seiner einsamen Wanderung durch ein Armenviertel in Nigeria fand ihn am 30. Januar 2016 d Anja Ringgren Lovén, die in Nigeria die Organisation DINNødhjælp gegründet hat, um den Hexenkindern zu helfen. Sie nahm den Jungen bei sich auf und rettete ihn so vor dem sicheren Tod.

Yoga in Afrika – Baron Baptiste gibt jungen Menschen eine Perspektive

Yoga in Afrika mit Baron Baptiste

Oder Baron Baptiste, ein Yogalehrer aus den USA, der Cofounder des African Yoga Projects ist. Baron Baptiste ist ein großartiger Lehrer, der seit über zwei Jahrzehnten die internationale und amerikanische Yogaszene beeinflusst. Baron wurde in eine Familie von Gesundheits-, Yoga- und philosophischen Erziehern hineingeboren und praktiziert echtes Yoga sowohl auf als auch „neben“ der Yogamatte. In Afrika inspirierte er viele Menschen durch Yoga ihr Leben zum Guten zu wenden. Über 6.000 Menschen nehmen wöchentlich an mehr als 300 Gemeinschaftsyoga-Kursen an 80 Orten in 13 verschiedenen afrikanischen Ländern teil. Mehr als 200 junge Menschen, die als Lehrer ausgebildet wurden, verdienen ihren Lebensunterhalt, indem sie Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit dazu hätten, Yoga beizubringen. Jede Woche versammeln sich bis zu 360 Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in Nairobi in unserem Gemeindezentrum, um 2 Stunden gemeinsam Yoga zu praktizieren. https://www.africayogaproject.org/

Wenn ihr noch gute Projekte kennt, lasst es uns wissen!

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s