Winter is Coming – Die fabelhaften Rezepte aus Game of Thrones!

ein Kochbuch zur tollen Buch-und Tv Serie Game of Thrones

Die neue Staffel der beliebten Serie ist da, der Winter auch – und während es bei uns sehr heiß ist, wird es in Westeros immer kälter. Durch die Fernsehserie „Game of Thrones“ ist George RR. Martins Fantasywelt „Westeros“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden. Ein fiktiver Kontinent, in dem es so zugeht, wie im mittelalterlichen England zur Zeiten der Rosenkriege zwischen Lancaster und York. Blutige Schlachten, Verrat, Inzest und Gewalt sind an der Tagesordnung…Nichts für schwache Mägen.

Den Hauptdarstellern scheint jedoch ihre ungemütliche Umgebung nicht auf den Magen zu schlagen, die essen mit Vergnügen. Immer wieder. Richtig viel. Die Bankette und Mahlzeiten werden von George R.R. Martin sehr detailliert beschrieben und tragen viel zur Athmosphäre der Bücher bei. Man kann sich gut hineindenken und hätte schon mal Lust, das eine oder andere Essen auzuprobieren. „Sister Stew“ zum Beispiel, eine üppige, cremige Fischsuppe mit Gemüse und Meeresfrüchten. Oder all die Pasteten, Braten, die Nachspeisen wie Zitronenkekse oder gebackene Äpfel.

Und das geht jetzt auch. Zwei amerikanische Bloggerinnen, Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer, haben das offizielle Kochbuch „a Feast of Ice and Fire“ herausgebracht. (Hier der Link zur deutschen Fassung, 24,90 Euro Zauberfeder Verlag) Die Rezepte sind mit Hilfe mittelalterlicher und antiker Kochbücher erstellt worden, dazu gibt es immer auch eine moderne Variation des Ganzen. Ein traumhaftes Buch mit tollen Rezepten und noch tolleren Bildern dazu. George R.R. Martin hat das Kochbuch abgesegnet und mit einem Vorwort versehen. Meine erste Erkenntnis: wer mal wissen will, wie ein Hühnergericht an einem Hof im Mittelalter geschmeckt haben muss, kann sich einfach beim Inder um die Ecke Huhn in Mandelsauce (Chicken Korma) bestellen. Voila. Die Gewürze, die Mandeln, alles typisch Mittelalter. Oder die Speisen in einem persischen Lokal. Nix mit „Barbarenspieß“ mit „Baked potato“ wie auf den Mittelaltermärkten. Kartoffeln gab es sowieso noch nicht – und man hat Gewürze wirklich bis zum Abwinken benutzt.

Wer im Sommer nicht die schweren Wintergerichte essen möchte, für den gibt es jetzt auch eine Lösung:  Das Rezeptbuch mit feurigen Spezialitäten aus „Dorne“. ich koche immer wieder gerne ein Frühstück aus Dorne – Rühreier mit Halloumi-Käse und allen sorten Paprikaschoten – von mild bis höllisch. Mit selbst gebackenem Chiabatta ein großartiges Rezept.

Tip: Wer nicht gleich das Kochbuch kaufen möchte (ich empfehle es aber sehr), findet auch auf dem wundervollen Blog der Autorinnen „The Inn at the Crossroads“ viele Rezepte aus „Westeros“.

 

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