Nie wieder Bier aus dem falschen Glas trinken

Ab jetzt werde ich meine Craft Beer Kumpels schwer beeindrucken – denn nun weiß ich, aus welchem Glas man welches Bier trinkt…

Ich bin keine besonders qualifizierte Weintrinkerin, ich habe auch noch nie ein Tasting gemacht, ob Wein aus dem einen oder anderen Glas besser schmeckt. Da bin ich immer davon ausgegangen – Wein ist gut oder schlecht und wenn ich ein Glas nehme, in dem der Wein Luft bekommt, dann wird das schon passen. Vermutlich habe ich mir viele gute Weine versaut, indem ich sie einfach nicht mit dem richtigen Glas gewürdigt habe… Dass jetzt auch Bier eine solche Veredelung erfährt, ist mir allerdings neu. Aber dieses Mal mach ich es nicht mehr falsch, denn auf dem Foodblogger Barcamp in Reutlingen gab es ein Craft Beer Tasting von Spiegelau, bei dem jedes Bier in einem passenden Glas serviert wurde. Gegenreferenz war immer der „Willi-Becher“ das klassische billige Bierglas, das man überall so findet. Und tatsächlich – es war ein Unterschied zu schmecken – und der war teilweise gewaltig. Biersommeliere Candy führte durch das Tasting – manche Biere waren genau meins, manche waren mir viel zu bitter, vor allem das grauenvolle IPA von Stone.  Das im Whiskeyfass nachgereifte Kith und Kin und das sehr fruchtig-milde Einstök Ale aus Island hingegen waren genau meins. Aber egal – während im Willi-Becher jeder Geschmack wie „gedämpft“ wirkte, waren die Biere in den Extragläsern spritzig, viel klarer vom Geschmack her.

Die Spiegelau Craft Beer Gläser wurden zusammen mit einem Expertenteam aus Braumeistern, Sensorikern und Spezialisten der Bierbranche entwickelt. Mit dem Ziel, die Glasformen zu finden, die den komplexen Geschmacksprofilen der handwerklich gebrauten Sorten India Pale Ale, Stout, American Wheat Beer und Barrel Aged Beer am besten gerecht werden, wurde in Workshops eine große Anzahl Glasformen getestet. Während dieser intensiven Workshops mit den Brauern wird die Form der Gläser optimiert, um die Aromen und das spezifische Geschmacksprofil des jeweiligen Bierstils hervorzuheben. Ergebnis sind vier Gläser, die nicht nur funktional einiges auf dem Kasten haben, sondern durch ihre spezielle Form sofort ins Auge stechen. Neben der funktionellen Form besitzen die Gläser alle Vorteile, die auch im Weinsegment eine wichtige Rolle spielen. Sie sind dünnwandig, um die Temperatur konstant zu halten, und dennoch stabil und bruchsicher; sie haben einen feinen Mundrand ohne störende Wulst und sie sind kristallklar und stellen das Bier ohne Farbveränderungen dar. Das Stoutglas lässt die Malznoten perfekt kommen, die Rundungen im Stil des IPA-Glases halten die Kohlensäure lange – das Bier wird also nicht „lack“ wie man in Bayern sagt. Die Reihe wird regelmäßig erweitert, Biersorten gibt es ja genug.

Im Viererset kosten die Gläser 25 Euro, allein 9,90 Euro – lohnt also gleich die komplette Serie zu kaufen.

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Vielen Dank an Spiegelau und das Team von Kommunikation.pur!

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Dieser Beitrag wurde nicht bezahlt. (wieso gut wie keiner auf der Webseite, macht einfach mehr Spaß so)

2 comments

    1. Ich liebe alle Biere von Founders aus Michigan – genial ohne Reinheitsgebot, dafür mit Heidelbeeren, Himbeeren, Kaffee und Schokolade gebraut und oberlecker…

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