Manche halten’s heiß – nachhaltige Mittagspause

Der Nachhaltigkeits Tipp für die Woche ist mal wieder einer, mit dem sich Verpackungsmüll reduzieren lässt: nämlich sein Essen im Warmhalte-Becher mitnehmen, wo immer man es möchte. Ins Büro, auf Reisen oder bei Wanderungen. Damit schlägt man viele Fliegen mit einer Klappe: Müll wird vermieden, die Energie für die Mikrowelle wird vermieden, die Mikrowelle allgemein wird vermieden – viele bestreiten ja, dass Essen aus der Mikrowelle noch irgendeinen Nährwert hat.

Ich hab auf einer Pressetour einen Thermosbecher geschenkt bekommen und mich sehr gefreut. Das Gefäß ist jetzt permanent im Einsatz. Es ist ein stählernes Töpfchen, das etwa einen halben Liter fasst, außen wunderschön kirschrot-metallic lackiert, innen Stahl. In dem doppelwandigen Becher bleibt eine Suppe oder ein Eintopf stundenlang heiß, auch wenn man sie beim Wandern dabei hat. Damit ich keinen Plastiklöffel brauche, ist im Deckel ein raffinierter Klapplöffel versteckt. Das Teil hält bombensicher dicht, wenn man es nicht überfüllt (das ist mir beim ersten Mal passiert, ihr wisst schon, die Gier) . Nach dem Essen kann ich den leeren Becher wieder zuschrauben und dann daheim einfach in die Geschirrspülmaschine packen. Es gibt auch doppelt so große Becher für Zwei.

Ist Essen mitschleppen denn nachhaltig?

  1. Ja, es spart Plastik und Energie, denn man braucht nichts mehr ToGo, man hat es bereits dabei. Keine Sachen in Styropor, in Alu oder Plastik. Ich nehme mein Töpfchen oft ins Büro mit und esse direkt daraus – eine Mikrowelle zum aufwärmen brauche ich ja auch nicht. 24 Stunden lang bleibt alles warm, angeblich. Ich hab es nicht getestet, so lange hatte ich noch nie Essen dabei. Oder der Thermosbecher hält kühl und spart so einfach nur Verpackung: er eignet sich für die Mitnahme eines frischen Salats oder von Müsli etc. Jetzt im Sommer ist das Ding auch ideal, wenn man bei der Eisdiele ums Eck Eis holen will – es bleibt darin den Nachhauseweg zurück eiskalt.
  2. Ja, es hilft, gesünder zu leben. Und wer unter einer Allergie leidet, wer Veganer oder Vegetarier ist, wird das Problem kennen, dass immer noch viele Berghütten, Wanderdestinationen oder Imbisse nix für sie in petto haben. Da muss man sein eigenes Essen mitschleppen. Oder darf, denn mir schmeckt mein selbst gekochtes Gulasch immer eine Nummer besser als das Meiste, was so zu kaufen gibt. Getreu dem Motto vieler Gastwirte, frei nach Gerhardt Polt: „wer an meinem Gulasch stirbt, der hat schon vorher was gehabt“.
  3. Ja, es spart Geld – denn immer auswärts essen wird teuer für Leute, die wie ich nicht auf eine Kantine zurückgreifen können.
  4. Die Firma Thermos gibt es seit über 100 Jahren,  das gefällt mir.

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