Der Frühling wird wieder mal weiß-blau

canvasMit der Mode ist das so eine Sache – ich seh mir jedes Jahr wieder die Sonderbeilagen an in der Vogue, der Glamour, der Elle, der Jolie, es gibt auch viele Ensembles, von denen ich denke – wow, toll, das wäre was für mich.
Aber ich weiß dann auch wieder, dass all diese Laufstegmode für meine Realität eigentlich keine Bedeutung hat. Nicht, weil sie zu abgehoben wäre. Das stört mich wenig. Wenn mir etwas gefällt, dann ziehe ich das auch an. Aber es gibt andere Probleme damit: Denn in den Geschäften wird die Mode, die ich in der Vogue etc sehe, nicht zu kaufen sein. Selbst wenn ich sie mir leisten könnte, bei Prada und Co finde ich dann auch nur die langweiligeren Teile der Kollektion, zum einen, weil das Wenigste tatsächlich produziert wird, oder es wird – entsprechend dem Geschmack der Leute –„entschärft“. Deswegen machen Modebeilagen oder Anleitungen wie „das kommt, das bleibt“ eigentlich gar keinen Sinn. Lieber gleich schauen, was die realen Geschäfte so bieten. Dieses Jahr macht mich der Trend zu blau-weiß-grau und Hippy-Ethno glücklich. Da finde ich gerade richtig viel, zum Beispiel auf Otto.de .
striped shirt Ich hab mich schon vor ein paar Jahren auf diese Farbkombi im Schrank festgelegt, das Zeug steht mir einfach am besten. Unmengen blau-weiß gestreifter T-Shirts, grauer Pullover, Jacken und vor allem Marinieres Langarmpullis warten darauf, mit Jeans in allen Waschungen kombiniert zu werden. Nicht irre innovativ, ich weiß, aber ein Bekleidungskonzept, das für mich funktioniert und mich gut durch Job, Freizeit oder Dates bringt.  Außerdem ergänze ich das alles mit diversen Ethno-Jacken, bunten Taschen und im sommer drehe ich bei den Sommerkleidern farblich so richtig auf. Da darf es dann auch mal knallgelb oder Pink werden, wobei auch hier der Großteil – ihr ahnt es –  blau-weiß-grau daherkommt.
Wenn ich die Neuheuten-Sektion des Katalogs so durchgehe: Besonders schön finde ich einen  gestreiften Pullover, in grau-schwarz, der nur ein kleines bißchen Koralle am Kragen zeigt – das macht die tristen Farben dann etwas sommerlich. Oder das ärmellose T-Shirt von Bloom mit dem Spitzenstern, eine tolle, frische Kombi, die trotzdem weiblich und romantisch interpretiert wird. Das wird ich mir holen – und, aber da muss ich sehen, wie das dann live aussehen wird – die Ethnojacke von Esprit. Die erinnert mit ein wenig an die Jacken von Isabel Marant, kastig mit buntem Azteken-Muster und Paspeln. Kann toll wirken, kann spießig wirken, bleibt abzuwarten.
Eins ist klar, leider: Diesen Sommer werde ich auf alle Fälle mehr finden als letztes Jahr….

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