Hilgerlicious – Luxus ist unsere Natur

Alles, was das Leben schön macht – aber nachhaltig!

Meine Art der Diät – bisher klappt es

crespelle
Wenn schon nur einmal am Tag, dann was Gutes: Crespelle mit Spinat-Ricotta-Füllung

Ja, es wird viele geben, die jetzt gleich losmöppern „das kann doch nicht gesund sein“, „das funktioniert doch nie“ – ich kann nur für mich sprechen und sagen: doch. Tut es. Entstanden ist das Ganze aus der Not heraus. Ich war viel unterwegs auf Messen, bei Parteitagen, etc – und hatte meist nur Zeit, einmal am Tag was zu essen. Meist so am frühen Nachmittag. Komischerweise hat mir das immer vollkommen gereicht. Ich hab dann angefangen, das auch hinterher auszuprobieren. Zum Frühstück gibt es eine große Schale Matcha mit Sojamilch und bis 15 Uhr nichts mehr. Dann eine Mahlzeit, bei der ich schon schaue, dass sie gesund ist, aber wenn ich Lust auf Pizza habe, dann ist diese Mahlzeit eben eine Pizza. Und danach ist Schluss. Sense. Finito. Gibt nix mehr außer Früchte-Tee am Abend. Und ich habe tatsächlich keinen Hunger mehr, es fehlt mir nix. Ich esse also echt was ich will und nehm ab dabei. An Tagen, wo ich zum Essen eingeladen bin, warte ich bis Abends, aber das fällt mir so richtig schwer, das geht kaum. Da hab ich dann richtig Hunger.

Für mich ist diese zeitliche Begrenzung trotzdem viel einfacher zu handhaben als Kalorien zu zählen oder Nahrungsmittel einzuschränken. Und wenn ich anfangen würde, nur einen Apfel und ein Magerjoghurt als Mahlzeit zu bezeichnen, würde ich mir Sorgen machen. Aber ich ess ja normal und nehm so etwa ein – zwei Kilo in der Woche dabei ab. Was absolut okay ist. Ich weiß nicht, ob die Methode für jeden was ist, mir hilft sie gewaltig. Vor allem, weil die Beschäftigung mit Essen einfach weg fällt. Weil die sehr schlaue Erzählmirnix einfach recht hat: Zuviel Essen hat mich dick gemacht. Und da nutzt es nix, hier mal ein Häppchen, da ein Häppchen, weil zumindest ich die Kalorienzahl all dieser Häppchen sehr unterschätze. Und ich esse gerne und hab manchmal Appetit auf bestimmte Dinge. Wenn man mir verbietet, auf was ich wirklich Lust habe, kommt Frust auf. Aber auch diese Klippe wird mit meiner Methode umschifft. Eine Brigitte-Diät mit einem Scheibchen hiervon und einem Löffelchen davon ist nix für mich, das dauernde vorbereiten nervt mich, bei Saftdiäten geh ich nach drei Tagen die Wände hoch. Also – nur einmal am Tag. Bis jetzt halte ich das drei Wochen durch und es fällt mir leicht.

Welche Erfahrungen habt ihr so mit Diäten gemacht?