Einfach supergute Kopfhörer – Bose FreeStyle Earbuds

BoseIch bin ja  der größte Spotify-Fan der Welt, ich liebe nichts mehr, als in den Archiven herumzusuchen und Musiklisten zusammenzustellen und dauernd neue Sachen zu hören. Ich liebe Musik. Größartigst. Und ich bin oft unterwegs, deswegen sind gute Kopfhörer das A und O. Um Kopfhörer zu testen, bin ich mit ihnen Rad gefahren, war auf dem Laufband, im ruhigen oder in einem infernalisch lauten Zugabteil, im Flieger.  Ich stelle folgende Anforderungen an Kopfhörer:

  • Lupenreinen Klang bei Rock, Pop und auch Klassik
  • Bequemes Tragegefühl ohne Drücken
  • Müssen gut halten im Ohr
  • Nicht das ganze Bahnabteil soll mitsingen können, wenn ich die Lautstärke hochdrehe
  • Leichter Wechsel zwischen Musik und Telefon
  • Stylishes Aussehen – am besten inear
  • Blenden Geräusche von draußen aus

Gefunden habe ich diese Sorte Kopfhörer mit den FreeStyle Earbuds von Bose. Ich habe die zum Testen geliehen bekommen und werde sie nun schweren Herzens wieder zurückschicken. Weil sie wirklich klasse waren. Herkömmliche feste Plastikstöpsel hatten bei mir nach 5 Minuten unerträgliche Schmerzen verursacht, die kleinen, weichen Gummiknöpfe waren zwar bequem, dafür fielen die beim Sport oder beim Radfahren immer wieder aus dem Ohr. Das hat genervt. Die Bose-Kopfhörer haben an den Ohrstücken kleine Flügelchen aus weichem Silikon, die den Hörer in der Ohrmuschel „verankern“ – das ist sehr bequem und hält auch einem längerem Joggingtrab stand.

Aber wirklich bemerkenswert ist der Klang. Selbst ein Ignorant wie ich bekommt den eklatanten Unterschied zwischen günstigen Kopfhörern und den Bose-Teilen mit. Der Preis von 130 Euro ist hoch, aber gerechtfertigt. Jedenfalls für Menschen, denen es nicht völlig egal ist, wie ihre Lieblingsmusik klingt. Die Kopfhörer holen das Beste aus der Musik raus, bringen neue Nuancen hoch, lassen alles glasklar klingen. Und nein, ich höre nicht nicht nur Balkan Brass Bands, Steel Panther oder Abba, sondern schon mal eine Oper oder Barockmusik von Händel, wo Klang ins Gewicht fällt.

Es gibt die Kopfhörer in zwei farbenfrohen Varianten  Foto------. -Bose
Es gibt die Kopfhörer in zwei farbenfrohen Varianten Foto——. -Bose

Bose hat ja Kultcharakter – da muss man immer vorsichtig sein, manchmal zahlt man mehr für den Namen als für echte Qualität. Aber die Technikfirma scheint da eine angenehme Ausnahme zu bilden. Und es gibt da durchaus noch preislich Luft nach oben, zum Beispiel mit den Noise Cancelling Headphones für 300 Euro. Das ist das einzige Manko der FreeStyle Earbuds – man bekommt leider noch ziemlich viel vom Lärm drumrum mit. Dem Stresstest „Zugabteil voller singender Helene-Fischer-Hooligans“ haben sie nicht standgehalten. Aber in normalen Situationen war alles okay. Ich muss nicht nochmal 170 Euro drauflegen. Es schreit ja ja Gott sei dank nicht dauernd jemand „Atemlos durch die Nacht“ oder „Dicke Titten Kartoffelsalat“ in der Gegend rum. Wenn ich das dauernd ausblenden müsste, wäre es mir die 300 Euro wert. Und beim Fahrradfahren ist es sogar gar nicht doof, ein wenig von der Umwelt mitzukriegen. 🙂

Von der Optik sind die Bose-Kopfhörer lustig, ich hatte sie in einer blau-grün gestreiften Variante. Hat den Vorteil, dass man sie leicht in der Tasche wiederfindet. Es wird auch eine kleine Tasche mitgeliefert, aber die benutze ich nicht, denn ich hab die Kopfhörer einfach dauernd im Ohr. Ohne Helene Fischer.

 

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