Gut zu vertragen: Unverträglichkeitsladen

IMG_0680Und, was vertragt ihr nicht? Laktose, Gluten, Histamin, Fruktose – oder gleich alles miteinander? Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind mittlerweile ein gängiges Problem. Auf Laktoseintoleranz hat sich die Industrie mittlerweile eingestellt, aber mit den anderen Unverträglichkeiten tut man sich schwer. Vor allem, weil ja nicht klar ist, was genau in unseren Nahrungsmitteln steckt…Und wer nicht in der der Großstadt wohnt, hat sowieso das Nachsehen. Deswegen will ich euch unbedingt eine tolle Webseite vorstellen, die ich über Twitter entdeckt habe und die ich für vorbildlich halte, was Übersichtlichkeit und Information anbelangt: der Unverträglichkeitsladen. Der Laden führt ein großes Sortiment an Bioprodukten, hinter jedem Produkt steht, wer es verträgt. Und – das finde ich sehr clever, man kann auch umgekehrt suchen: Allergiker finden kompakt und übersichtlich alle für sie passenden Produkte. Auch für Veganer ist der Laden ein Paradies. Der Inhaber, Tobias Höhne, ist selbst mit einer Histaminintoleranz geplagt und kennt die Sorgen und Nöte, die Allergiker plagen, aus eigener leidvoller Anschauung. p9231544Was mir gut gefällt: die Sachen im Unverträglichkeitsladen sind alle Bio und sie sind vor allem lecker. Denn auch wenn Menschen mit Allergien geplagt sind, heißt das noch lange nicht, dass sie fades, langweiliges Essen bekommen müssen. Der Unverträglichkeitsladen hat liebevoll ausgesuchte, außergewöhnliche Produkte im Angebot. Ich schwöre auf die Brotaufstriche von Feinzeit oder Eisblümerl, es gibt ungewöhnliche Saucen oder Pestos wie Zucchini-Minze, Cranberry-Bärlauch, Erdnussmus mit Chilli oder Mangochutney. Es gibt auch ein sehr großes Angebot für Leute mit Glutenunverträglichkeit: Tempurateig, Buchweizenbrot oder Maispanade, damit bekommt man auch ein tolles Wiener Schnitzel oder Chicken McNuggets hin – damit auf gar nix verzichtet werden muss. Ich persönlich habe nur eine Laktoseintoleranz, aber ich kaufe Produkte wie die aus dem Unverträglichkeitsladen allein deswegen, weil ich merke, dass sie mir gut tun und weil sie gut schmecken. Und das ist doch schon mal Grund genug.

Der Unverträglichkeitsladen liefert schnell, die Ware ist frisch und alles kommt gut verpackt, aber nicht mit übertriebenem Verpackungswahn an – das ist ja auch schon mal ein guter Ansatz zum Biokonzept.

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