Huhn in Walnusssauce – iranisches Gericht zur WM Kochparade

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Mittlerweile gibt es Maggifix für indische Hähnchenpfanne, vietnamesisches oder koreanisches Essen sind Standard geworden, nur die Küche des mittleren Ostens ist noch. Ich so richtig angekommen. Das ist schade, denn die wartet mit einen unglaublichen Geschmacksreichtum auf. Gewürze wie Safran, Ringelblume, Zimt oder Koriander bestimmen das Bild. Deswegen freue ich mich, den Newcomer Im WM-Business, Iran, mit diesem Gericht beim Blogevent von Peter Spandls „Aus meinem Kochtopf“ zu vertreten.

Für vier Personen:

Zwei Hühnerbrüste ohne Haut und Knochen in große Würfel schneiden. 100 Gramm Joghurt mit Chillipulver, Kurkuma und einer Prise Zimt verrühren, das Huhn in die Marinade geben und über Nacht zart werden lassen.
Eine rote Zwiebel fein hacken, in etwas Öl oder Butter glasig dünsten, beiseitestellen. Im Mixer 175 Gramm Walnüsse, einen Bund Koriandergrün, eine Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, scharfer Paprika, Zimt pürieren. Zwiebeln dazu und untermixen. Das Püree in die Pfanne geben, mit 150 ml Hühnerbrühe und einer guten Messerspitze Safran sanft garen lassen, die Sauce soll gut eingedickt sein.
Währenddessen den Backofen auf 200 Grad mit zugeschaltetem Grill vorheizen und die leicht abgetropften, mit Salz und Pfeffer gewürzten Hühnerstücke grillen. (Ich gebe gern Schuhbecks Brathendl Gewürz drauf, aber sehr iranisch ist das nicht) . Einmal beim Grillen wenden.
Für den Safranreis etwas Öl und ein Esslöffel Butter in einem Topf heiß werden lassen, 150 Gramm Basmatireis zugeben und die Körner glasig werden lassen. Eine Handvoll getrocknete Cranberrys zugeben und mit Hühnerbrühe aufgießen. (Handbreit über dem Reis) Reis garen lassen, kurz vor Schluss ein Esslöffel Butter und drei gute Prisen Safran, in ein wenig Brühe aufgelöst, zugeben und unter den Reis heben.
Das Grillhuhn mit dem Reis und der Sauce servieren. Wer will, kann das Gericht noch mit Granatapfelkernen garnieren.

3 Kommentare

  1. … nur die Küche des mittleren Ostens ist noch. Ich so richtig angekommen…

    Sollte wohl „ist noch nicht so richtig“ heissen. Welches Diktiersystem verwendest Du?

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