Wien ist eine Wundertüte

20131111-185231.jpgWenn man an Wien denkt, denkt man an Walzer, Kaiser, Sisi, an Hofreitschule und Sachertorte, an Mozart und an Maria Theresia. An den Prater, Heurigen und Fiaker. Und irgendwie ist an dem Bild auch was dran. Der imperiale Glanz der Hauptstadt eines Weltreiches kommt überall durch. Wien ist wunderschön. Manchmal, wie bei der Tchibo-Filiale am Graben, ist die Schönheit gut versteckt und man muss nach oben blicken, um festzustellen, dass das Haus bunte Jugendstilmosaiken zieren.
Auch die Einkaufsperlen lassen sich nicht so einfach finden, in Wien ist Haute Couture und Highstreet verwirrend vermischt. In den Strassen rund um den Graben mischen sich Traditionsgeschäfte mit modernen Topmarken, individuelles Design mit Massenware und echter Luxus mit BlingBling und grobem Kitsch. In der Kärtnerstrasse gibt es tolle Läden wie Lobmeyr, den Swarovski-Flagshipstore oder lustigen Kitsch für Touristen. sissiDazwischen die Globalkraken wie Zara und Mango. Auf der Kärtnerstrasse biege deswegen ich Richtung Kapuzinergruft ab, in das Gewirr der kleinen Gassen, um dann irgendwann wieder auf den Graben, die feinste Shoppingstrasse, zu stoßen. Wobei dort eines der schönsten Häuser (das des ehemaligen Modehoflieferanten Emaunuel Braun, dessen Familie aufgrund der jüdischen Abstamung emigieren musste)  den h&m beherbergt.

20131111-185151.jpgIn den Gassen gibt es viel zu entdecken. Ein Geschäft hat ausschließlich Handyhüllen, mit denen man unter anderem sein altes s5 in ein Brandneues mit Goldfinish verwandeln kann. Zwei Türen weiter bietet Schuhmeister Louboutin seine Creationen feil. Mir gefallen für mich maximal ein Paar flache Leopardenprintbooties, aber mir ist dann das doch alles zu nuttig und zu neureich. Nö. Passt nicht zu mir (und ist mir auch dafür zu teuer). 20131111-185213.jpgIch schlendere weiter durch die Plankengasse und die Spiegelgasse, in denen sich Antiquitätengeschäfte, Galerien mit modernen Labels und nostalgischen Handwerksbetrieben mischen. Ich entdecke auch die Galerie Hilger (keine Verwandtschaft) Ab und an lädt eine Bäckerei oder Konditorei mit wundervollem Duft nach Kaffee ein, ich wandere weiter, wir haben ja am Abend noch einiges vor. Einfach treiben lassen und die Augen offen halten macht mir hier in diesem ältesten Teil Wiens am meisten Spaß. Das meiste in den Auslagen ist eh nicht für meinen Geldbeutel gut, aber das macht nix.

Am Graben kaufe ich mir bei H&M einen Rock und bei Nägele und Strubell ein Parfum von Marni. Dort gibt es exklusiv den neuen Duft „Loverose“ der österreichischen Designerin Lena Hoschek..

Neben der edlen Parfümerie hat die schwäbische Jungfrau ihren Platz. Doch das ist wieder eine andere Geschichte…

Wer weitere Tipps für Wien hat, ich freue mich über Kommentare!

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