Hinter den Kulissen der Umfragen – 7% und mehr für Piraten

Seit Wochen liegen wir konstant bei 3 -4 Prozent in den Sonntagsumfragen. Trotz NSA und aller Skandale. Die Presse „wundert“ sich und meint hämisch, wir würden nicht gewinnen mit dem Thema. Die Realität, die keiner schreibt, sieht aber anders aus und die großen Parteien samt der ihnen zugeneigten Umfragehäuser wissen das auch genau. In Wahrheit rechnen Union und SPD intern mit rund sieben Prozent für die Piraten im Bundestag. Deswegen auch das hektische Koalitionsgeschacher.

Woher die Diskrepanz zwischen veröffentlichten Umfragen und der Wahrheit liegt, liegt auf der Hand: Zum einen rechnen die Umfrageunternehmen immer die Ergebnisse der letzten Wahl mit ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Piraten so gut wie nicht präsent und hatten 2 Prozent bei der bundestagswahl und 0,9 Prozent bei der Europawahl. Das verzerrt schon mal. Und dann werden die Umfragen mit Menschen am Festnetztelefon gemacht. Das Piratenwähler kaum noch besitzen und nutzen. Und wenn man dann auch noch die Zielgruppe geschickt wählt, dann kann man sich von der Objektivität getrost verabschieden….So kommt es alles in allem zu Unsicherheiten bis zu 6 Prozent. Das ist bei einer wichtigen Wahl wie der Bundestagswahl eine ganze Welt. Die Stimmen für die Piraten werden nicht verschenkt sein, garantiert nicht. Warum die Zeitungen auf diese Tatsachen kaum hinweisen und alle Umfrageergebnisse für bare Münze verkaufen, verstehe ich nicht. Aber sie werden schon wissen, wieso…

25 Kommentare

  1. Ich möchte diese optimistische Analyse ja nur sehr ungern durch Fakten kaputtmachen, tue es aber trotzdem: Die Sache mit den Festnetztelefonen ist inzwischen eine urbane Legende, die Umfrageinstitute wissen darum und rechnen diesen Effekt das in ihre Umfragen rein bzw. aus ihnen heraus, so dass die seit 2009 kolportierte Piratenhoffnung „Festnetz gilded nich“ leider nicht mehr zieht.

    Bonuspunkte bekommt aber Foti für seinen „Piratenwähler sind solche Aluhüte, dass sie wegen Datenschutz lieber andere Parteien angeben, heimlich dann aber doch Piraten wählen“-Kommentar. Fehlt eigentlich nur noch die „Ein Bekannter wurde letztens angerufen und durfte auch auf Nachfragen nicht die Piraten angeben“-Nummer.

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    1. Da versucht die gute Katrin die Moral in der heißen Phase hochzuhalten und ein vorgebliches Vorstandsmitglied kommt mit Klugscheißerei

      Bei dir HACKT’S WOHL???ßßß 4 Wochen vor der Wahl!!!

      dabei ist der Artikel stimmig. Jede Statistische Untersuchung unterstellt statistische Unabhängigkeit und Ergodizität, was aber bei Telefonanrufen -> Wahlergebnis schlicht widerlegbar ist. Demzufolge ist die Projektion, d.h. die statistische Interpretation der Daten entscheidend für das veröffentlichte Resultat. Legt man z.B. facebook oder twitter-Daten zu Grunde, müsste man die Piraten nach unten auslegen um realistische Werte erwarten zu können

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      1. Weil die Umfragen so falsch sind, liegen die Umfrageinstitute i.d.R. auch nur 2 % falsch. Meist aber 2 % zu viel und im 4% sind so unwahrscheinlich, das ich Bereit wäre ein Jahresgehalt drauf zu wetten.

        Aber es ist natürlich immer schön jemanden zu bashen nur weil er die Wahrheit sagt. Politik mal ander5 … Die Piraten haben sich im letzten 3/4 Jahr so extrem etabliert. Nestbeschmutzung ist Böse, innerparteiliche Kritik ist Schuld am Untergang der Partei, und wehe ein außenstehender sagt mal was böses. Dann kommen gleich die Mistgabeln und Fackeln raus.

        m(

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    2. Fakten sind immer gut. Aber dieses Heraus- und Hineinrechnen erscheint mir Voodoo zu sein. Erreicht man nicht genügend Menschen, die eine vernünftige Stichprobe garantieren, so versieht man die Aussagen der Wenigen, die man erwischt, mit Gewichtungsfaktoren. Bloß, wo kommen die her? Welche Empirie steht da hinter? Ich wüsste nicht, das Umfrageinstitute dieses prinzipielle Problem bereits gelöst hätten. Darum würde mich eine Quellenangabe interessieren, aus der man erfahren kann, wie es gelöst worden ein soll.

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      1. Im Prinzip gibt mir der gute Klaus ja recht. Denn darum geht es mir: die Umfrageinstitute nehmen die Ergebnisse eben nicht 1:1, sondern interpretieren sie. Und wenn ich was interpretiere, kann ich das so oder so tun. Der ganze Umfragekäse ist einfach…Müll. Das Problem ist nur, dass viele Wähler das für bare Münze nehmen und sagen „dann brauchen wir den Piraten ja keine Stimme zu geben, die wäre ja rausgeschmissen.“ Das ist der Effekt, der damit erzielt werden soll. Intern, das habe ich aus CDU-nahen Quellen, rechnet die Union mit 7 Prozent für uns.

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    3. Was tust Du da eigentlich?
      Du bist nie mein Favorit gewesen. Jetzt hast Du es erneut geschafft, meine Meinung über Dich erneut nach unten korrigieren. Nur noch peinlich…

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  2. Naja, was so landläufig bei der Generation „Focus“ als „Fakten“ gilt. Früher ™ musste man sowas noch mit Zahlen untermauern, heute leitet man Diskussionen mit „Ich will ja nicht meckern, aber Fakt ist…[Gesülze hier]“ ein.

    Also, Fakt ist ( 😀 ) dass die Parteien im Geheimen Umfragen erstellen lassen. Wer erstmal ein paar Jährchen politisch unterwegs ist, sollte keiner Umfrage glauben, die er nicht selbst gefälscht hat. Und das geht immer noch am Besten, wenn man von vorne bis hinten die Regeln und die Abläufe bestimmen kann. Ob man diesen Zahlen dann auch noch vertraut, steht auf einem anderen Blatt. Und auf dem steht auch, wie diese Umfragen zustande kommen, weil hier (und damit rechnet bei etablierten Parteien ja niemand!) die Transparenz fehlt.

    Daher kann es durchaus sein, dass die Parteien intern andere Zahlen haben, als die „öffentlichen“ Demoskopen verlautbaren. Unbestritten ist wohl (also quasi „Fakt“!!11elf), dass die Umfragen als Basiswert die letzten Wahlergebnisse heranziehen, wie es jeder halbwegs brauchbare Statistiker machen würde.

    Wichtiger als die quantitativen Wahlumfragen sind für die strategische Planung bei den etablierten Parteien jedoch die qualitativen Umfragen mit intensiven Befragungen, mit denen die Wirkung von bestimmten Maßnahmen und Vorgängen der Partei bei eng definierten Zielgruppen überprüft werden. Je mehr sich Parteien in einem eigenen Wirkungskosmos bewegen, desto wichtiger ist die Informationsakquise ausserhalb der (wie wir Piraten sagen würden) Filterblase.

    Wenn man also demnächst mal wieder „unserer“ Kanzlerin dabei zusehen darf, wie sie 10-fach vorgefilterte Fragen und Bemerkungen von „Bürgern“ vorgetragen bekommt, deren Antworten bereits seit Helmut Kohl 1982 im CDU Programm stehen, kann man sich vorstellen, dass die CDU informationstechnisch ohne halbwegs neutrale Umfragen im Blindflug agieren würde. Systemtheoretisch ist das ungefähr so, als würde man lediglich mit der Zusammenbauanleitung für IKEA-Regale in der Hand ein Flugzeug warten. 😉 Und man steht fassungslos daneben, wenn die Passagiere trotzdem einsteigen. 😮

    Bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Umfragen sind keine Wahlergebnisse und Wahlergebnisse keine Umfragen. Und für diese Weisheit musstet ihr euch jetzt durch einen langen Text quälen. Wenigstens waren keine langweiligen Zahlen drin. Gotcha! 😉

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  3. Was passiert, wenn nichts passiert?

    Die Politik ist der Wirtschaft nicht etwa vor-, sondern nachgeordnet, und sie kann immer nur im Nachhinein auf die zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Störungen reagieren, die letztlich aus dem Bodenmonopol und dem Geldstreikmonopol, das ein Kapitalmonopol nach sich zieht, resultieren. Diese elementaren, unvollständigen Monopole (ein vollständiges Monopol ist ein Ausschluss der Konkurrenz, ein unvollständiges Monopol ist eine Beschränkung der Konkurrenz) bestehen seit Jahrtausenden (schon solange der Mensch Geld benutzt und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt), werden bis heute von der universitären VWL gar nicht zur Kenntnis genommen – und haben bisher alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit zerstört!

    In der (noch) bestehenden Monopolwirtschaft stehen der „hohen Politik“ genau zwei Mittel zur Verfügung, um den Zusammenbruch der Wirtschaft hinauszuzögern:

    1. Erhöhung der Staatsverschuldung mit Ausgabe des Geldes für Projekte, die nicht mit der Privatwirtschaft in Konkurrenz stehen (Kriegsrüstung, etc).

    2. Überproportionale Ausweitung der Zentralbank-Geldmenge, um trotz eines Rückgangs der effektiven Umlauffrequenz des Geldes so lange wie irgend möglich eine schleichende Inflation aufrecht zu erhalten.

    Beide Mittel (alle anderen politischen Maßnahmen sind vergleichsweise bedeutungslos) sind mittlerweile bis an ihre absoluten Grenzen ausgereizt, sodass der bevorstehende, endgültige Zusammenbruch der Weltwirtschaft (globale Liquiditätsfalle) im Unterschied zum Wirtschaftseinbruch 2009 (die deutsche Volkswirtschaft schrumpfte in diesem Jahr um 4,5%) mit „politischen Mitteln“ nicht mehr zu stoppen sein wird!

    Was passiert wenn nichts passiert
    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html

    PS: Niemand braucht sich zu wundern, wenn die globale Liquiditätsfalle noch vor der Bundestagswahl evident wird; das Wunder ist, dass sie überhaupt bis heute hinausgezögert werden konnte.

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  4. @Peukert naja. ich glaub den prognosen trotzdem nicht. die fragen da ~1000 leute. ne 1-sigma abweichung nach statistischer faustregel sind da schon sqrt(1000)/1000 = ~3% – bezieht man ein, dass diese instutionen eben durchaus interessen verfolgen sehe ich schon verhaltenen grund zu optimismus, wird aber knapp.

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  5. Wenn man die Leute abzieht die die Piraten nicht mehr wählen weil sie auf Dauerstreit, Inrtigen, Mobbing und Shitstorms keine Lust mehr haben dann dürften für die Piraten so 2% durchaus realistisch sein.

    Ich jedenfalls werde gar nicht wählen, tut den Piraten denke ich mal gut so richtig abzukacken. Vielleicht lernen sie dann ja mal das es nicht so toll ist sich dauernd zu streiten und gegenseitig zu beschimpfen.

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    1. Ähhhh, Du wählst _gar nicht_ um die Piraten zu bestrafen? *Kopfkratz* …
      Najaaaaa, ich glaube nicht, dass das funktioniert 🙂

      Darf ich Dich um was bitten? Überleg Dir, wen Du auf gar keinen Fall mehr in der Regierung ertragen kannst und der/die gar nicht mehr geht. Und wenn Du dann _nicht_ wählen gehst, stärkst Du genau _den/die_.

      Vielleicht sind die Piraten dann doch mit einem mal wieder attraktiv?

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  6. Erinnert sich niemand mehr an 2002, als saemtliche Umfragen und sogar noch die Prognosen am Wahlabend nen klaren Sieg fuer die Union vorraussagten und am Ende Rot/Gruen doch deutlich gewann? Jeder der hier diesen Umfragemuell verteidigt, sollte das, was ihm taeglich von den Medien aufgetischt wird etwas mehr hinterfragen und seinen eigenen Kopf mal anstrengen.
    Hierbei moechte ich klarstellen, dass ich diese „7% aus CDU nahen Quellen“ fuer genauso fragwuerdig halte. Und selbst wenn die Piraten nicht in den Bundestag einziehen, ist jede Stimme fuer sie immernoch ein kleines Zeichen!

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  7. Hi.

    Das klingt alles schön. Was ich vermisse sind handfeste Belege für die Aussagen, weil diese sonst genau so glaubwürdig wie die Wahlumfragen sind. Aufschlussreicher erscheint mir da eher, die Differenzen der Wahlumfrage-Institute kurz vor den Wahlen als Grundlage herbeizuziehen.
    Aber wisst ihr was ? Am besten wäre es,wir würden statt der Kaffeesatz-Leserei alle nach DRAUßEN gehen und Leute von der Piratenpartei überzeugen – in externen Internetforen, auf der Straße, im Kommentarbereich von Artikeln, die wir alle lesen, etc.
    Das müssen wir viel mehr machen; ein Austausch wie hier in diesem Blog ist ja ganz lustig, aber es gibt wirklich wirksameres, um uns vorran zu bringen.

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  8. @Peukert: Thema urbane Legende:
    „Die Auswahlgrundlage umfasst auch nicht im Telefonbuch eingetragene Haushalte, die prinzipiell über eine Festnetznummer telefonisch erreichbar sind.“

    http://www.forschungsgruppe.de/Rund_um_die_Meinungsforschung/Methodik_Politbarometer/

    Es werden also potentiell alle mit Festnetznummer angerufen. Immernoch!

    Und jetzt sorg‘ weiter dafür, dass die % unten bleiben. Die letzten Monate hat der BuVo ja ganze Arbeit geleistet.

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    1. Die Systematik der Wahlumfragen ist nicht nur dahingehend kaputt dass nur Leute mit Festnetz angerufen werden (in Wahrheit sogar nur die, die im Telefonbuch stehen – also nicht die Aluhüte), sondern, im Gegensatz zur klassischen Erhebungsmethoden, wenn die Nummer Besetzt oder unerreichbar ist, wird nicht so oft probiert, bis man jemanden erreicht hat, sondern dann einfach neue Nummer gewählt, bis man seine 1000 Gespräche geführt hatte.
      @fnord – die Abweichung ist in Wirklichkeit noch viel größer, denn es stehen ja 8 Parteien (eigentlich noch mehr) zur Auwahl für eine 3% Abweichung müsste man viele viele Tausend Menschen mehr befragen.

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  9. Ich habe mehrere Jahre bei einem Unternehmen gearbeitet, das auch Umfragen für die Bundestagswahl gemacht hat. Was hier behauptet wird, ist leider faktisch nicht korrekt: Die Umfrageerbebnisse sind keine Rohdaten, sondern werden tatsächlich noch nachträglich korrigiert. Das passiert mittels einer „Formel“, die sich u.A. an den Abweichungen der letzten Rohdaten von den tatsächlichen Wahlergebnissen orientiert. Andere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Ziel ist die möglichst genaue Vorhersage der tatsächlichen Wahlergebnisse. Die „Formel“ ist nicht statisch, sondern unterliegt natürlich Veränderungen. Die Gewichtungen kann man zum Beispiel nach jeder Wahl angleichen.

    Ich würde also auf keinen Fall mit 7 Prozent rechnen. Ob man als Bundesvorstand allerdings jegliche Gelegenheit suchen und nutzen muss, um die Motivation der eigenen Leute runterzuziehen und sich infantil über harmlose Fehlannahmen lustig zu machen, steht auf einem anderen Blatt…

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  10. „In Wahrheit rechnen Union und SPD intern mit rund sieben Prozent für die Piraten im Bundestag.“ Welche Belege hast du für diese „Wahrheit“? Kann ja sein dass die Umfrageinstitute Piraten unterschätzen weil sie ne neue Partei sind, kann aber genauso sein dass sie Piraten überschätzen. Das mit den „Festnetztelefonumfragen verfälschen die umfragen“ is unsinn. Soo blöd sind die Umfrageinstitute nicht dass sie das nicht rausrechnen (und zb deswegen Piraten höher einstufen).

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  11. Wahlergebnisvoraussagen bestimmen leider auch das Wahlverhalten einiger Menschen, somit ist eine Voraussage auch immer Manipulation.
    Mich würde ein schlechtes Ergebnis nicht wundern, wird doch scheinbar die Piratenpartei derzeit von den Medien weitgehend ignoriert. Oder kommt nur mir das so vor

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  12. Solange keine Umfragen mittels Smarthandy-Nummern gemacht werden, traue ich keinem Rein- bzw. Rausrechnen der Institute. Weil es da eben einfach keine Erfahrungswerte gibt, auf die man zugreifen könnte.

    Insofern: GUT, dass mal jemand darauf hinweist! Ob 7% oder Infos „CDU-naher Kreise“ wilde Spekulation bzw. nicht nachvollziebarer „Beleg“ sind, ist dabei ziemlich schnuppe.

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  13. Die 2% waren dann doch relativ nah an der Wirklichkeit.

    Ich hatte den Piraten 2011 in Berlin meine Stimme gegeben, aber zur Bundestagswahl ganz bewusst und entschieden nicht. Der aktuelle Zustand der Piraten lässt es für mich nicht anders zu.

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