Alfons, langsam nervst du!

Es war einmal ein Koch, der war pfiffig und graderaus. Der schaffte es, der bayerischen Küche wieder ein gutes Image zu geben. Feiner, fettärmer, moderner. Die Bayern liebten ihn dafür. Er war im bayerischen Fernsehen mit einer Kochshow präsent, die war nett und witzig.

Es war einmal. Mittlerweile hat Alfons Schuhbeck sich ein Imperium aufgebaut und ist omnipräsent. Das nervt. Er hat seine Lokale in München, ein Event-Zelt mit einer Gastroshow, Gewürzläden, Eisdielen, er bietet seine Gewürze bei Tchibo oder Rewe an, hat unter seinem Namen Tiefkühlkost, Fertiggerichte, Tütensuppen laufen, wirbt für Dosensuppen, schreibt Kochbücher, hat einen Stand auf dem Oktoberfest, kocht für Siemens in der Allianz-Arena, hat mehrere Kochshows, eine Kochschule, hat das Essen für die Speisewägen der Bahn kreiert, macht für Müllerbrot Brote…..und jetzt auch noch Werbung für McDonalds.

Vermutlich hab ich sogar die Hälfte seiner Aktivitäten vergessen. McDonalds setzt dem Ganzen jetzt die Krone auf.  McD hat ja in jedem Land Hauben-Sterne oder andere Kochchampions an den Burgerherd berufen, um mit dieser Aktion das Image der Schnellpflanzerl aufzuwerten.  Das wäre mit einer echten Kochlegende wie Hans Haas auch in Deutschland sicher geglückt. Aber hier wertet sich McDonald nicht auf, sondern der Alfons Schuhbeck sich nur weiter ab. Schade.

19 Kommentare

  1. Schlimmer noch als die Omnipräsenz finde ich die steigende Arroganz des Besagten: Kollegen werden vorm deutschen Fernsehpublikum abgewatscht, Mr. Know-it-all weiß alles besser. Da wollen mir seine leckeren Gerichte einfach nicht mehr schmecken. Schade, denn kochen kann der Kerl!!!

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  2. Ich finde es einfach eine Frechheit – dieser Mensch kritisiert an allem und jedem herum, weiß und macht alles besser als „normale Menschen“ und auch seine Sternekollegen bekommen nix wie Kritik – ihm schmeckt ja nur das, was er selbst mit frischen Zutaten und Ingwer (& Co) gebrutzelt hat. Er schreibt Kochbücher, gibt Interviews über gesunde Ernährung und schimpft über alles, das nicht aus seinem Kochtopf kommt. Gleichzeitig wirbt er für Mc Donalds!!! Da gibts weder Ingwer noch sonst irgendwie frische Zutaten!!! Der Salat hat schon reichlich Kilometer, Wasser und Zeit auf dem Buckel (wenn da noch ein Vitamin drin ist, wurde es einfach nur vergessen!) bevor man ihn bekommt, Burger werden mit Pappbrötchen zubereitet (die Ballaststoffe sind wohl neuerdings überbewertet?) und es gibt tolle Softdrinks (es lebe der Zucker im Getränk). Das bewirbt man unter dem Thema „Gipfeltreffen“ und ich gestehe zu, diese Bezeichnung ist richtig – absolut der Gipfel, was dieser Mensch sich erdreistet, solchen selbst ernannten Küchenpäbsten sollte definitiv keine Plattform mehr auf öffentlich-rechtlichen Medien gegeben werden – wenn ich das sehe, könnte ich platzen – nicht vor Begeisterung über tolle Werbung, sondern über die dreiste Art, Menschen für dumm zu verkaufen!!!

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  3. Wie kann man so einem „Koch“ noch Glauben schenken, in der eigenen Küche mit frischen Zutaten ein Gericht zeitintensiv herzustellen wenn derselbige wegen dem Geld eine Fast Foot Kette wie McDonald hoffähig macht. Hätte BurgerKing mehr geboten wäre diese König bei der Komkurrenz. Am ärgerlichsten sind die, die immer noch zum Schuhbeck rennen und meine man hätte was besonderes.

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  4. In das Essen gehören Gewürze für den Geschmack und nicht für ayurvedischen Voodoo! Das hält der Scheinheilige auch nicht anders, da er sonst längst seinen Stern verloren hätte.

    Umso mehr nervt seine Besserwisserei, die indirekt eine Verkaufsshow für seinen Gewürzladen ist. Während andere Köche ihre Lieblingsküchenmaschinen nicht mehr /*bewerben*/ benutzen dürfen, darf Schuhbeck weiter für seine Gewürzmischungen Reklame machen.

    Dass er jetzt, nach Dosensuppen mit Geschmacksverstärkern und Herta-Salami, auch noch für Fett- und Zuckerbomben von McDonalds wirbt, paßt zu seiner Geldgier.

    Es ist schade, da er ja eigentlich vom Kochen was versteht. Da ist mir Johann Lafer 1000 mal lieber. Der kocht einfach und benutzt und bewirbt ein paar Küchengeräte, die wirklich gut sind. Das ist authentische Werbung

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  5. es gibt nur zwei möglichkeiten. entweder er glaubt selbst daran, oder es lief wie bei kir royal:
    „Ich kauf Dich einfach. Ich kauf Dir ne Villa, stell Dir noch nen Ferrari davor, Deinem Weib schick ich jeden Tag nen Fünfkaräter. Ich schieb es Dir hinten und vorne rein. Ich scheiß dich so was von zu mit meinem Geld, dass Du keine ruhige Minute mehr hast. Ich schick Dir jeden Tag Cash in einem Koffer. Das schickst du zurück. Einmal, zweimal, vielleicht sogar ein drittes Mal. Aber ich schick Dir jedes mal mehr. Und irgendwann kommt dann mal der Punkt, da bist Du so fertig und die Versuchung ist so groß, da nimmst Du es. Und dann gehörst Du mir, dann bist Du mein Knecht. Ich mach mit Dir, was ich will. Verstehste Junge. Ich bin Dir einfach über. Gegen meine Kohle hast Du einfach keine Chance. Begreifst Du das denn nicht, mein Junge. Mensch, Baby, Junge, ich will doch nur Dein Freund sein. Und jetzt sag Heini zu mir.“

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  6. ach so, falls noch jemand zweifel an der integrität des herrn schuhbeck hat:
    „Schuhbeck ist stolz auf das Haus, das merkt man im Gespräch schnell, auch wenn er „eigentlich viel zu wenig“ da ist. Aber in München hat er 260 Angestellte, zwei Restaurants, einen Gewürzladen, einen Schokoladenladen, einen Eissalon, Partyservice und einiges mehr – „16 bis 18 Stunden täglich“, so sein Pensum. Seine Aufgabe in Egelsbach sei es, begleitend zu wirken, die Mitarbeiter zu motivieren. Natürlich mache er gewisse Vorgaben, so gibt es auf der Karte einige Gerichte nach original Schuhbeck-Rezepten. Aber natürlich müsse der Küchenchef auch seine eigene Handschrift einbringen, seine eigene Persönlichkeit entwickeln können, „sonst kann man ja gleich zu McDonald’s gehen“. Seinem neuen ersten Mann in der Küche, dem 26-jährigen Martin Töpfer, traut er in dieser Beziehung viel zu“
    quelle: http://www.op-online.de/nachrichten/egelsbach/alfons-schuhbeck-jubilaeum-check-inn-egelsbach-1458451.html

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  7. JA man kann sich auch aufregen über Dinge die im Prinzip nicht wichtig sind… Ich habe dazu zu sagen, dass ich Hr. Schuhbeck sehr gerne mag, ich finde in sympatisch und auch immernoch glaubwürdig! Wer von uns verzehrt den jeden Tag ausschließlich frische Ware und das sein Leben lang?? Niemand! Bevor er Koch wurde hat er auch das gegessen was seine Familie ihm aufgetischt hat! Also bitte, da darf er doch auch für Mac D., Dosensuppen & Co, Werbung machen! er ist doch nichts anderes al ein Mensch, auch wenn er „Sterne-Koch“ ist?! Es muss ja keiner Essen, last ihn doch seine „Brötchen verdienen“ 😉 wie er möchte… Alfons ich finde dich klasse, mach weiter so! Und ich werd trotzdem frisch kochen, ab und an mal ne Dosensuppe aufmachen oder mir mal nen Cheesi vom Mac D. gönnen 😉

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    1. Alfons, du bist der beste, und den guttenberg mag ich auch, von dem gibt’s auch viel originales. solange diese Leute für alles entschuldigt werden und ihre fans haben, geht die moral immer weiter in den keller (na ja, die amerikanischen fressbuden haben ja keinen keller, die sind ja schon unterirdisch).

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    2. Häh, immer noch glaubwürdig? Manche Menschen wollen einfach angelogen werden… Ein kleines Stück Nordkorea mitten in Deutschland.
      Deine Argumentation macht einfach keinen Sinn.

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  8. Alfons wie tief willst Du noch sinken ?? Mac K……! Nein Danke ;( !
    Dachte mal Du wärst ein Vorbild , aber Kohle zählt wohl mehr. ;(

    Wann eröffnest Du Dein Mac Doof ??

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  9. Alfons WER? Seit dem McD Werbespott kenne ich diese Person nicht mehr. Ich habe nichts gegen „Brötchen verdienen“, aber wer mich anlügt verdient nicht mehr meine Aufmerksamkeit.

    Ein Sternekoch der jahrelang rummotzt, wie schlecht wir doch alle leben, da wir FastFood in uns reinstopfen (womit er recht hat) und dann zu guter Letzt genau dafür Werbung macht. Das ist ein Schlag ins Gesicht, das kann man auch nicht mehr schön reden. Wieder eine gute Lektion getreu dem Motto: „Jeder hat seinen Preis“.

    Alfons, du hast deine Koch-Seele an den Burgerbrater-Teufel verkauft!

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  10. Der Alfons will halt noch mehr Geld verdienen. Soll er doch. Würd ich auch machen. Aber nicht gesunde Küche predigen und dann für solchen Müll Werbung machen! Oder ist das jetzt ein spezielles Brötchen? Ein Pflanzerl aus frischem Rindfleisch mit a bissl an Ingwer, a bissl an Chilli, a bissl Fffanille?
    Aber mal ehrlich, haben nicht auch schon Herrmann, Lafer, Lichter usw. für Fertigfutter, Knorr, Maggi und den anderen Dreck Werbung gemacht?
    Dann sollte man die auch an den Pranger stellen.
    Ich werde auch weiterhin „Lanz kocht“ gucken, auch wenn mir der Lanz mit seinem Gelaber auf den Keks geht. Ich werde auch weiterhin die Rezepte der Fernsehköche ausprobieren.
    Maggi, Knorr und MacDonalds haben ihre Daseinsberechtigung. Viele Leute können halt nicht kochen. Wenn es zwischendurch mal schell gehen muss – ab zu MacDonalds. Aber bitte nicht gegen ungesunde Lebensmittel wettern und dann diese Werbung machen!
    Ihr lieben Fernsehköche: Braucht Ihr das Geld wirklich so dringend, dass Ihr euch für diesen ganzen Mist hergeben müsst?
    Seid wenigsten mal so ehrlich wie Tim Mälzer und gebt zu, dass Ihr euch auch mal ’ne Dose Ravioli an der Tanke holt.

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  11. Ich staune nicht schlecht, was eine solche Werbekampagne, wie die des Schubeck, auslößt.
    Aber um ein realistisches Bild daruf zu werfen sollte man hin und wider auch mal die Kirche im Dorf lassen.
    Numero uno:
    Ich laß an anderer Stelle man solle die Hamburger doch der Tafel schenken.
    Fakt ist – das darf man gar nicht – ist ein offenes Lebensmittel und dazu schon mal zubereitet gewesen.
    Ist schlicht verboten!!!
    (Bin im DRK-Ortsvorstand und weiß wovon ich rede)
    Dann lese ich, er solle doch ein paar Läden verkaufen – nunja, da werden sich a.) die Mitarbeiter bedanken, immehin ist er Chef von ein paar winzigen Angestellten – zweitens hat er langjährige Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, die im Falle einer Schließung zu horenten Vertragsstrafen führen können (was dann unterm Strich mehr kostet, als sie aufzulassen).
    und dann kommt da auch noch hinzu, dass all diejenigen, die hier so leicht von der Schulter runter „predigen“ erst einmal selbst in der Lage sein sollten, am Arm des Finanzamtes zu ersticken – da machst du alles, um wieder frei atmen zu können.
    Darüber hinaus wurde es bereits angedeutet – mit „Kochen“ wirst du nicht nur nicht reich, sondern gehst oft wirtschaftlich am Abgrunde entlang – gerade auch in der „gehobenen“ Küche.
    Rohstoffpreis-Explosionen, verstärkte Rechte der Arbeitnehmer, Berufsgenossenschaften, Gesundheitsämter, Personal, Strom-und Gaspreise, die einem das Wasser in die Augen treiben – das Alles und noch viel mehr macht die „Küchen-Gastronomie“ zu einem für Außenstehende kaum sichtbaren Horror-Szenario.

    Ich habe das viel Jahre hinter mir und wir haben in der Woche (meine Frau und ich) jeder von uns 112 Stunden (das sind am Tag auch 16 Stunden – manchmal waren es sogar mehr) gearbeitet.
    112 Stunden in der Woche = 3 Wochen mit einer Arbeitszeit von 37,5 Stunden.
    Und habe ich am Ende tatsächlich für diesen Aufwand auch nur im Ansatz das verdient, was ich als Angestellter bekommen hätte?
    Lasst mal rechnen – 112×4 = 448 Stunden im Monat.
    Das sind 12 Wochen Regelarbeitszeit, also 3 Monate.
    3 Monate Gehalt netto von sagen wir mal 1300€ wären 3.900€ nur für mich, was ich verdienen sollte, wenn ich das Gehalt eines recht jungen Koches mir selbst geben würde.
    Also 4000€ für mich, und das Gleiche für meine Frau macht 8 mille im Monat *hust*
    Davon zahle ich dann selbst, weil selbstständig, meine Altersvorsorge, meine Versicherungen und trage auch noch das unternehmerische Risiko *koppkratz*.
    Also wem ist es zu verdenken, dass er ein – und davon gehe ich bei mcD aus – unschlagbares Angebot bekommt, zumal er, wie alle ja wissen, große Schulden hat (trotz seiner vielen Geschäftigkeiten).
    In dem Fall sage ich euch – sch*** auf die Moral, schau wie du überlebst.

    Das dieses Engagement unglücklich ist steht außer Frage – das es seinem Ruf schaden wird wohl ebenso.
    Aber was kann er sich davon schon kaufen – von seinem Ruf?
    Spitzenköche mit bestem Leumund vegitieren am finanziellen Abgrund entlang, tragen das volle Risiko, oft auch noch für Mitarbeiter etc.., und da ist auch niemand da der diesen mal kurz die offene Hand reicht und sagt: Da du arme Sau, du bist ein Guter, du kümmerst dich, bist dir selbst treu, hilfst, dass Andere was zu Essen haben – haste 50€.

    Also wer von euch hier ohne Schuld, der werfe den 1.Steine !

    Und all den Köchen, die nicht ins Fernsehen gehen, geht es auch nicht viel besser.
    Aber wer jammert und offen sagt, dass die Umsätze nicht reichen, der hat schon verloren, bevor er die Türe aufmacht.

    Der nimmt meiner Meinung nach noch mit was geht, bevor sein Stern völlig versunken ist, und gut is.
    Und jeder der denkt man müsse ihn steinigen, dem sei gesagt, das wohl kaum einer von Euch dabei sein dürfte, der in den letzten 10 Jahren nicht schon mal krank zuhause geblieben ist – zurecht oder auch nicht -der 10 Jahre keinen Urlaub bekommen oder genommen hat – aber das Selbstständige in Klein-und Mittelgewerben immer da sein müssen, Urlaub oft ein Wunschtraum ist und Kranksein einfach nicht auf dem „Speiseplan“ stehen darf/kann.

    Wen man das Alles mal berücksichtigt und fairerweiße auch in Überlegungen mit einfließen lässt, dann kann man auch gerne über das Ein oder Andere schimpfen und es kritisieren – aber diese Einseitigkeiten mit Hang des Absolutistischen, sind schlicht falsch, unsachlich und ungesund.
    Das schmeckt nach Hetzjagd und „am nächsten Baum aufknüpfen“.

    Und – ICH BIN KEIN SCHUHBECK-FAN!
    Er redet oft Unsinn, sein Verhalten ist alles andere als „gut“
    Aber ich denke er hat in den vergangenen Jahren mehr für das Verständnis zu Lebensmittel und dem Kochen getan und deutsche Küchen ein Stück weit schmackhafter, als dass er geschadet hat
    Das kann und will ich Ihm einfach nicht absprechen – Fair muss fair bleiben!

    mfg
    Rainer Ruppert

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