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Jeff Bridges designt ein T-Shirt

Screenshot 2014-04-13 16.50.23http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yyuCwXxwQKM

Jeff Bridges, ist nicht nur der coolste (Big Lebowski!) sondern auch noch einer der schönsten Männer der Welt. Wer ein Stück von ihm ganz nah an sich ranlassen will, das geht jetzt. Für Marc O Polo, die Marke aus meiner Heimat Rosenheim (na gut, Stephanskirchen, aber nur 5 Kilometer von Rosenheim entfernt), hat er ein T-Shirt designt. Die limitierte Edition ist jetzt in den Läden erhältlich. Ein Teil des Erlöses soll dem Institute of Compassionate Awareness zugutekommen, eine Organisation, die der Oscar-Preisträger seit langem unterstützt und die sich um die Ausbildung von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefiziten kümmert. Das Charity Shirt kostet 39,90 Euro und der Hoody 119,90 Euro. In dem Video erzählt er vom Designprozess.

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13. April 2014 · 1:47 nachmittags

Blusen für viel Busen!

20140413-095310.jpg Es gibt tatsächlich noch Labels, die mit uns Frauen Geld verdienen wollen. Ich habe jetzt gerade das Label Maximila entdeckt, die Blusen, Kleider und Oberteile speziell für große Größen anfertigen. Nein, das stimmt nicht ganz. Nicht für große Größen, sondern für Frauen mit großer Oberweite. Die Blusen sind so geschnitten, dass Körbchengröße D bis K perfekt reinpasst ohne dass irgendwas zwickt und zwackt. Und sie haben trotzdem noch eine Taille. Ab Größe 36 gibt es sie. “maximila Mode soll Ihnen perfekt passen. Dafür haben wir spezielle Schnitte und ein individuelles Größensystem entwickelt, das genau zu Frauen mit großer Oberweite passt. Unsere Mode orientiert sich im Bereich Schulter, Rücken und Hüfte zwar an normalen Konfektionsgrößen von 36 bis 46, lässt dafür aber an der Brust etwas mehr Platz und gibt Ihnen sogar die Wahl zwischen den Varianten kurvig und sehr kurvig.” Toll, der Labelgründerin Eva Marisa Elsäßer gebührt ein Bundesverdienstkreuz!
Herz, was willst du mehr? Ich wünsche dem Label ganz viel Erfolg und werde sicherlich dort gute Kundin werden. Der erste Kauf wird Hemdblusenkleid “Hella” sein. Es ist doch gar nicht so schwer! DANKE!

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Liebe Hersteller: PASST UNS NICHT!

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sollen Selfies von Frauen über Größe 40 immer so aussehen?
Ich hab mal eine Umfrage unter meinen wunderschönen Freundinnen erstellt. Die sind von Größe 36 bis 50 – alles dabei. Und doch gleichen sich die Aussagen…

“Klamotten, die weiblich aber bequem sind. Ich hab immer das Gefühl, es geht nur entweder oder.”

“Pullover die weder Sack noch Presswurst sind. Blusen, deren Armausschnitt klein genug ist, Arme heben zu können, ohne das ganze Oberteil mit hoch zu ziehen. BHs in Körpchengröße >D, die NICHT gefüttert sind”

“Gut sitzende BHs in allen Größen, echte Mangelware in Dtl. (verglichen mit England oder USA)”

“Mal was für “Kurven” denn Kurven bedeutet nicht “fett”. Mit schmaler Taille aber viel Hüfte hat man aktuell verloren.”

“Nur weil ich schwerer werde, werden weder meine Arme oder Beine länger oder meine Schultern breiter”

bezahlbare, schöne, bequeme Kleider, die weder nach Bank, Cocktailparty noch Kittelschürze aussehen & nicht aus Plastik sind.

“Oberteile in die meine Oberweite passt. Oft auch bei Jacken & Co nen Problem.”

“Dezent klassisch Business-geeignetes in Übergrößen (ohne schreiende Blumenmuster)”

“Schlaghosen, BHs ohne Bügel, Bikini-Hosen die den Hintern auch bedecken und nicht wegrutschen, Pullis und Blusen für breite Schultern…”

“Trenchcoats, die feminin geschnitten und tailliert sind und trotzdem den Po bedecken / gut sitzende Jeans, die nicht hinten wegklaffen und vorne knapp unterm Hüftknochen enden.”

In anderen Worten: Das Zeug sitzt nicht gut. Es ist geschneidert nicht für reale Personen, sondern für eine imaginierte Zielgruppe ohne Busen, ohne Hüften, mit exakt gleich langen Armen und Beinen. Dazu nicht so, dass es schön und praktisch zugleich wäre. Die Bekleidungsbranche sollte sich mal ein Vorbild an Coco Chanel nehmen: die hatte in ihrem Atelier einen kleinen Anlauf und eine Stufe in Höhe der Pariser Strassenbahneinstiege. Damit testete sie jeden Rockschnitt und jedes Kleid auf Alltagstauglichkeit. Ich frage mich, ob derzeitige Designer wissen, was eine Strassenbahn überhaupt ist.

Oder: Jeans. Die derzeit coolen enden irgendwo rund um den Hüftknochen, da, wo bei den meisten Frauen ein kleiner Bauch- und Hüftgoldansatz ist. Ja, auch bei denen in Größe 36. Das hat die Natur so vorgesehen, wenn man jenseits der 23 ist. Das gilt auch für Slips, die dann aufs Allerungünstigste diese Speckrolle betonen und in unvorteilhafte Szene setzen. Da gibt es zwar Abhilfe bei Levis, die mit verschiedenen Kurventypen (Curve ID) der weiblichen Figur Rechnung tragen. Funzt bei mir perfekt, in 30 sitzen die wie hingenagelt. Aber Freundinnen, die was Größeres bräuchten, sind damit wieder geleimt.

BHs. GAAAAAnz trauriges Kapitel. NEIN: ab Größe C brauchen wir keine Extrempushups mehr. Dafür guten Halt und trotzdem sexy. Nicht alles mit Bügeln und Masse Watte, komischerweise ist die Natur sehr freundlich zu uns und es hängt noch nicht so, dass alles miT Drahtkorsetten gestützt werden muss. Warum ist es in England und den USA möglich, gut geschnittene, günstige Bhs zu bekommen und bei uns nur für viel, viel Geld?

Woran liegt es? Zum einen daran, dass viele Firmen aus Ländern kommen und in Ländern produzieren lassen, wo Menschen kleiner sind. Oder es wird aus Kostengründen einfach von 36 hoch gerechnet – dass das nicht funktionieren kann, sollte allen klar sein. Und: die Hersteller nehmen uns deutsche Frauen als Zielgruppe nicht ernst. Die denken: “wichtiger Markt, Deutschland, aber die Frauen da, kannste vergessen. Die laufen in häßlichen Freizeitklamotten rum und denen ist egal, ob ihnen das Zeug passt oder nicht. Brauchen wir nicht drauf speziell eingehen, die kaufen uns unseren Scheiss so oder so ab, und sehen halt damit aus wie Seekühe.”

Und das dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen. Jedesmal, wenn in Läden nichts in unserer Größe da ist, müssen wir das sagen. Laut nd deutlich. An die Hersteller schreiben oder von mir aus die BHS vor den Geschäften verbrennen. Aber wir dürfen uns nicht länger verarschen lassen. Dann ändert sich nie was. Ich war letztens bei Hunkemöller, die mit “entdecken sie den perfekten BH” werben, und alle großen Größen (mehr als C/D gibt es eh nicht) waren ausverkauft. Die Verkäuferin meinte “wir sagen immer, wir brauchen mehr, aber das wird ignoriert.” Na, danke.

Mein Vorschlag: Wenn euch der Text aus der Seele spricht, verbreitet ihn weiter, schickt ihn an die Hersteller, an die Boutiquen und Onlinehändler. Schreibt hier in die Kommentare Boutiquen und Hersteller, die es ernst mit uns meinen. Wie sollten unser Geld nicht an Sachen verschwenden, die uns nicht passen und nicht gefallen und die nicht für uns und unsere Bedürfnisse gemacht sind.

WIR LASSEN UNS NICHT MEHR WEITER SCHLECHT BEHANDELN!

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So schön sind Frauen – alle Frauen

Makingof006Es ist eigentlich nur traurig. Frauen jenseits der vierzig (Alter und Kleidergröße) werden in der Modebranche, Werbebranche und zunehmend auch in der Öffentlichkeit immer weniger wahrgenommen. sie kommen nur vor als dicke Lachobjekte in Formaten “Biggest Loser” oder “Fett verliebt” . Beim Durchblättern der letzten Grazia ist mir aufgefallen, dass nicht eine einzige Frau dem “Schönheitsstandard” “jung und dünn” nicht entspricht. Sogar ein Artikel “Ich liebe den Freund meines Sohns” wird nicht mit einer 45jährigen, um die es geht, sondern mit einer Mittzwanzigerin bebildert. Kranke Welt.

Dass es auch anders geht, beweist Plussizemodel Silvana Denker mit ihrem Projekt “CURVeveS”
“Es entstand aus einer regen Diskussion auf Facebook, ob kurvige Frauen auch sexy sein können”, erzählt Silvana Denker. Die Idee eines Kalenders, eines Gegenentwurfs zu Playboy oder Pirelli, war schnell geboren. “Mit diesem Projekt möchte ich ein Statement setzen. Ich will zeigen, wie wunderschön und sinnlich Frauen sind, die nicht dem in den Medien propagierten Schönheitsideal entsprechen.Ich stehe für ein realistisches und gesundes Frauenbild in der Öffentlichkeit und hoffe, diesem mit dem Projekt einen Schritt näher zu kommen.”
Makingof011Auch das Feedback war enorm. Aus über 60 Bewerberinnen, unter anderem aus der Schweiz, Dänemark und den USA, haben Silvana und der beteiligte Fotograf Oliver Denz insgesamt 18 wunderschöne Frauen mit unterschiedlichsten Kleidergrößen ausgesucht. Es handelt sich um Profimodels, Newcomer, Hobbymodels, sowie Frauen, die einfach Spaß daran haben, einmal vor der Kamera zu stehen. Silvana Denker steht als 19. Model ebenfalls vor der Kamera.
Wichtig war es, starke, sinnliche und selbstbewusste Frauen zu finden, damit Fotos fernab jeglicher Klischees entstehen können. Unterstützt wird dieses Projekt mit Outfits von Miss Molly (www.missmolly.com), SugarShape (www.sugarshape.de) und Miss Moss Corsetts (www.corsets-inberlin.com). Schmuck wurde von der Schmuckdesignerin Anke Rönsch zur Verfügung gestellt.
Weiterer Sponsor ist Malu Wilz.
Fotograf Oliver Denz und Projektleiterin Silvana Denker sorgten für eine möglichst entspannte Atmosphäre und führten die Models mit Feingefühl und Blick fürs Detail durch die einzelnen Shootings. Die Bilder können sich mehr als sehen lassen – und wer noch einmal meint, man müsse überdünn sein, um sexy auszusehen, wird mit dem Kalender eines besseren belehrt.
Der Kalender wird voraussichtlich im Mai in den Verkauf gehen.
Der Gewinn aus dem Verkauf wird ausnahmslos an die Institution „Brustkrebs Deutschland e.V.“ gespendet. Alle Beteiligten arbeiteten komplett ohne Honorar.

Projektleiterin Silvana Denker
Silvana Denker arbeitet mit Kleidergröße 44 hauptberuflich als Plus Size Model und nebenberuflich außerdem als Fotografin (Studium Fotodesign). Mit ihrer Arbeit und Auftritten in den Medien setzt sie sich dafür ein, dass Frauen jenseits der Kleidergröße 36 in der Modebranche, Werbung und auch der Öffentlichkeit anerkannt und ernst genommen werden. Danke dafür!

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Die süßeste Tasche des Jahres – Mopstasche mit Sir Henry

Mopstasche von Sir Henry -

Mopstasche von Sir Henry – hier guckt der Mops

Wer diesen Blog kennt, der weiß, ich liebe Möpschen. Diese kleinen, knuddeligen, lieben, intelligenten Viecherl, die dabei so seltsam würdevoll sind. Möpse sind einfach großartig.

Und der Star unter den Möpsen, Sir Henry, hat jetzt eine Tasche herausgebracht, die man einfach nur mopsen möchte, so süß ist die. Mir persönlich gefällt die puristische Variante am besten, ein Shopper mit grünem- oder nudefarbenem Kunstleder (gibt noch viele andere Farbvarianten) und einer herausnehmbaren Innentasche, wenn der Einkauf mal wieder mehr geworden ist.  Aber für verspieltere Mopsfreunde gibt es auch Varianten mit Streifen und Rosen – und immer dem Bild von Sir Henry. Ab 49 Euro sind die Bags ein klasse Accessoire für den kommenden Frühling. Und alle Varianten sind lederfrei, auch andere Tiere sollen es gut haben. Zu kaufen bei Belas Welt.

Sir Herny, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry hatte schon immer eine Pfote fürs Geschäft, zusammen mit Frauchen Uschi Ackermann hat der Münchner Starmops (oder Mopszar?) schon Fellpflegeprodukte, Kalender, Kochbücher und sogar Gummimöpse von Haribo auf den Markt gebracht. Er gibt legendäre Feste zur Wiesnzeit, wo er für andere Möpse sammelt, die es nicht ganz so gut getroffen haben im Leben.

Unter “Hier schreibt der Mops” ist das Tier auch unter die Schriftsteller gegangen. Also ein echtes Multitalent. Ich finde, Möpse geben die perfekten Literaten ab. Schliesslich wurden sie auch oft genug von Dichtern und Denkern besungen, von Loriot, der die Tiere abgöttisch liebte bis zu Wilhelm Busch, der im ABC der Tiere schrieb:

Die Maus tut niemand was zuleide, der Mops ist alter Damen Freude

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Lonnet – das etwas coolere Beanie

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Mein “Lonnet” ist aus hellgrauem Wildleder und ich liebe es sehr

Ich wollte euch ja schon länger mal von den tollen Beanies meines Freunds Lorand Lajos erzählen. Die sind nicht aus Wolle oder Stoff, sondern aus einem viel cooleren Material: Leder. Deswegen auch der Name – “Lonnet” ist eine Mixtur aus Bonnet (Haube) und Leather. Es gibt sie in diversen Farben und Styles, ich mag meine graue Wildlederkappe sehr, für Männer finde ich schwarzes Leder cooler. Ich trag sie immer so, wie oben auf dem Foto, aber man kann das Teil auch wenden und als Turban tragen – nur steht mir das leider gar nicht. An anderen sieht sowas unfassbar glamourös aus.

So sieht die Lonnet als Turban aus

So sieht die Lonnet als Turban aus

Mittlerweile gibt es einige Promis, die sich ein Lonnet geschnappt haben, darunter Model Franziska Knuppe oder Goth-Sänger Ville Valo. Die Teile gibt es ab 98 Euro – dazu Special Editions aus Schlangenleder oder mit Strass und Nieten verziert. (alles fair hergestellt)

Der Münchner Stylist, Künstler und Designer Lorand Lajos hatte einen Auftritt bei Fashion Hero, nur waren seine Entwürfe zu ausgefallen für die drögen “unverkäuflich” Einkäufer auf Pro7. Seine Lonnet-Kappe hätte ihnen bestimmt gefallen…

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25. November 2013 · 12:12 nachmittags

I want my Earth back – mit einem Earth Bag!

Der Earthbag ist nachhaltig hergestellt, und sehr funktionell: Mal Messengerbag, Rucksack oder Shopper!

Der Earthbag ist nachhaltig hergestellt und funktionell: Rucksack, Beachbag oder Shopper!

Leute, ihr macht mich glücklich. Ich bekomme jetzt immer häufiger Tipps und Hinweise auf Projekte, die die vorhandenen Mißstände ein wenig besser machen wollen. Logisch, dass ich die alle nur allzu gerne mit euch allen sharen will. Danke an die Hinweisgeber, die meinen Blog lesen, danke an die, die mitlesen und vor allem mitmachen.

Jetzt hat mich eine Mail von Jung-Designer Giang Phan erreicht, der auf nachhaltige Produkte setzen will: “Ich möchte zeigen, dass es auch anders geht. Dass man Produkte schaffen kann, die sowohl äußerlich als auch innerlich schön sind. Das heißt für mich konkret: Produkte sollen fair und sozial hergestellt werden. Erst dann ist für mich ein Produkt SCHÖN.” Ein hehres Ziel, dabei helfe ich gerne mit.

Die Designer setzen die Tasche gut in Szene

Die Designer setzen die Tasche gut in Szene

Auf der Crowdfundingplattform “Startnext” für kreative Projekte stellen Giang Phan und sein Freund Bastian ein ziemlich cooles Produkt vor, den Earthbag. “Sie ist Rucksack, Umhängetasche, Shopper oder BeachBag. Und sie ist eine Tasche mit Botschaft “I WANT MY EARTH BACK” – Die Zeit ist nämlich reif, um etwas an den unfairen und umweltschädlichen Produktionsbedingungen der Textilindustrie zu ändern. Mit diesem Projekt möchten wir einen ersten Schritt in Richtung fairer Produktion und weg von schnell produzierter Massenware machen. Wer braucht schon 4 Taschen, für die Material und Ressourcen verschwendet werden, wenn man alles in einer haben kann . Wir haben die Elemente Nachhaltigkeit, Design und Funktionalität perfekt in Szene gesetzt – denken wir zumindest. Nämlich mit unserer EARTHBAG”, so Giang. Ich teile die Meinung – die Tasche ist multifunktional, man hat vier Taschen statt einer, sie wird mit fair produzierten Stoffen fair hergestellt. Und ziemlich gut aussehen tut sie auch noch. (Auch ein toller Trend – Gutes wird immer schöner). Wie bekommt man sie?  Indem man beim Crowdfunding mitmacht, mit 90 Euro ist man für einen Earthbag dabei, ab Februar wird das gute Stück dann geliefert, wenn die Finanzierung klappt. Mit 15 Euro bekommt man immerhin einen Jutebeutel.

Ich finde die Idee toll und will euch die Tasche ans Herz legen – vielleicht wäre das ein Geschenk (als Gutschein) zu Weihnachten, mit dem wir beweisen könnten, dass auch fair gehandelte Produkte eine Chance haben und wir nicht nur billig, billig, billig wollen. Wer mehr zum Projekt, alles zu Design und Philosophie, aber vor allem auch zu Anbau, Herkunft, Herstellung erfahren will, der klicke bitte hier. 

PS: Ich bekomme kein Geld dafür, für Projekte wie dieses zu werben, sondern ich stelle nur vor, was ich persönlich gut und unterstützenswert finde.

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Tribute von Marant: Hunger Games bei H&M

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Auch im Internet heißt es – in der Schlange einreihen

Da sitzen sie. Mit Thermobechern, auf Campingstühlen, in Schlafsäcke eingerollt, bibbernd in der Kälte auf der Zeil. Neben sich das Buch “Die Tribute von Panem” eine gute Lektüre als Vorbereitung für den gnadenlosen Kampf, der nun gleich folgen wird. Denn es ist wieder Designertime bei H&M. Und dieses Mal hat eine besonders beliebte und besonders tragbare Modeschöpferin, Isabel Marant, die Designs entworfen. Grund genug, eine Nacht lang auf der Zeil zu campieren. Hey, es ist Mode! It’s Hunger Game Time! Wer von den Männern jetzt lacht, dem zeige ich gleich Bilder der letzten iPhone-Warteschlange.

Wir sind so gegen 6.30 Uhr da. Ich war eh wach, also egal. Da reicht die Schlange schon um den halben Blog, langsam schält sich das Bild aus dem Nebel, als ich aus der S-Bahn komme. Die Männer von der Müllabfuhr, die die noch dunkle Zeil bereitmachen für den Müll des kommenden Tages, schauen genauso ungläubig wie ich. Doch, es gibt noch viele, die genauso doof sind wie ich.

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Mir gehören jetzt Pullover und Hose!

Im Schaufenster die begehrte heiße Ware. Graue Sweatshirts, graue Jogginghosen. Nie war Lagerfelds Satz wahrer: Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Was sagt das über Menschen aus, die sich um 6.30 Uhr vor den H&M stellen, um so eine Jogginghose zu bekommen? Ich will unbedingt eine silbergraue Paillettenhose. Es beunruhigt mich, dass viele in der Schlange die cool finden. Ich dachte…Ah! eine Bewegung geht durch die Menge – die Bändchen werden ausgegeben. Die Bändchen der h&M Hungerspiele, die über Sieg oder Niederlage entscheiden, über Kaufen oder Nichtkaufen. Wir sind in der vierten Gruppe, eigentlich ein guter Platz, da könnte noch alles da sein (um es vorwegzunehmen, es ist fast alles weg).

Wir gehen erstmal frühstücken, stehen bei Starbucks mit den gleichen Menschen an wie eben noch bei h&m. Irgendwie lustig. Irgendwie verzweifelt. Wir schwören uns, dass bis zum kommenden Jahr unsere Blogs wichtig genug werden (meiner wird es nie werden, fürchte ich, nur 500 Leute pro Tag), um zum Präkauf eingeladen zu werden. Aber macht die Mode dann noch so viel Spaß, wenn man nicht mit Zähnen und Klauen darum kämpfen muss? Wenn man alles von der stange kaufen kann?

Die Verkäuferin macht wenig Hoffnung: “das Meiste ist weg”, glückliche Übernachterinnen tragen die Trophäen raus, einige eindeutig, um sie sofort bei Ebay einzustellen. Sie werden wütend gemustert. Und die Mitwartenden der gleichen Zeitgruppe mißtrauisch beäugt. Wer hat die gleiche Größe? Wer will auch die letze Paillettenhose? Wo hängen die Sweater? Die Stimmung ist auf Kampf. ICH WILL DIE HOSE! Ich bin total paillettenfixiert. Ich bekomme noch eine, in meiner Größe. Und die Jogginghose auch. Das Leben ist wieder schön. Ich gehe in die Arbeit – es ist erst neun und doch schon ein urbanes Abenteuer vorbei.

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Unser Trikot ist häßlich

dfb-trikotGibt es das auch in schön? Gibt es das auch in sexy? Wer hat sich denn das neue Trikot für das DFB-Team ausgedacht? Das rote Streifendesign auf der Brust sieht aus wie ein verunglücktes Superheldenlogo auf einem kurzhosigen Kinderschlafanzug. Und dazu die Strümpfe mit dem Strapsartigen Steifenabschluss…gruselig. Das rote Streifen-Design soll die deutsche Flagge neu interpretieren. Die ist aber nicht Bordeaux-Umbra-Tomate,  sondern Schwarz-Rot-Gold.  Zudem soll das Design sexy sein und die Brustmuskeln betonen – äh, ja… Tut es aber nicht. Dass Designerin Jette Joop das Unding gelungen findet, spricht auch nicht unbedingt für das Design, die entwirft ja auch für Homeshoppingssender. Wie wäre es, mal einen echten Designkönner wie Lagerfeld oder Jettes Papa da ran zu lassen?

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Die 26 Guten – hip ist jetzt der 5. Bezirk in Wien

Penta HotelIch bin wieder zurück aus Wien, gleich mit einem ganzen Sackerl voller toller Eindrücke und ich hoffe, ich kann in den kommenden Tagen viele Tipps an euch weitergeben. Wir hatten im Penta Hotel im 5. Bezirk gebucht, das sich als gute Wahl erwies. Rezeption gibt es keine, die Bar in der Mitte des Foyers erfüllt diesen Zweck. Nicht nur, weil das junge, unkonventionelle Hotel von Mattheo Thun gemütlich und lässig eingerichtet wurde, nein, auch die Umgebung ist einen Besuch wert. Im 5. Bezirk gibt es tolle Boutiquen, die nicht teuer sind und die sich angenehm von den Mainstreamlabeln absetzen. Biomärkte, charmante Cafes und gute Gaststätten. Doch zu sagen, es wäre Berlin Mitte auf wienerisch, der Vergleich zieht nicht. Dafür ist alles zu wenig hip, zu wenig aufgeregt. Gut so. 26 Läden im Bezirk haben sich zum Verbund “die 26 Guten” zusammengeschlossen, es gibt auch eine Karte davon in jedem dieser Geschäfte und verweist so auf die anderen 25.

mutze-hertha-3Da gibt es zum Beispiel die Mützen von Dörte Kaufmann bei Hinterland die sehr schön sind. Sie heben sich elegant von den derzeitigen Schlumpf-Beanies ab, sind ausgefallen, ohne exaltiert und albern zu sein. Alle werden liebevoll in Handarbeit gefertigt und sind dennoch bezahlbar. Top!

Ein anderer Laden, der mir sofort ins Auge gestochen ist, ist Pia Mia. Auch dieses kleine Label fertigt alles selbst, dazu kommen ausgewählte Stücke anderer Designer. Viele potentielle Lieblingsstücke hängen im Laden, mir hat ein Salz-und Pfefferfarbenes Kleid (187 Euro) besonders gut gefallen, das leider in meiner Größe schon verkauft war. Das Motto des Ladens “PiaMia – das bin ich” passt jedenfalls ausnehmend. Wer Spaß hat an feinen Designstücken, schlicht, edel, mit Sinn für Details, der ist dort gut aufgehoben. Das haben auch andere erkannt: das Magazin Datum, um das ich Österreich beneide, hat T-Shirts von PiaMia als Abogeschenk im Programm. Vielleicht sollte ich ja doch ein Abo abschliessen…

Läden wie diese sind die beste Möglichkeit, faire Kleidung zu beziehen, die garantiert nicht im Sweatshop hergestellt wurde. Und schöner als von der Stange des Massenmarktes sind sie sowieso – aber kaum teurer.

Wer die geballte Schaffenskraft kleinerer Wiener Label kennenlernen will, hat dazu am kommenden Wochenende Gelegenheit, dann ist Feschmarkt in der Ottakringer Brauerei. Schade, das hätte ich gerne mitgenommen.

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Graffiti im 5. Bezirk

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Mützen gibt es bei PiaMia auch

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Sanfte Farben, Naturmaterialien, feine Schnitte – das Piamia in Wien ist einen Besuch wert

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Norwergerpulli trifft Obama-Kleid

outfit 2Damit ich mein Sommerkleid (das Michelle Obama auch hat) noch weiter anziehen kann, hab ich es mit einem Norwegerpullover kombiniert. Dazu der Mantel von Zara, den ich sehr liebe dieses Jahr. Und ich hab mit die Bergen 7 von Bre gekauft, eine Tasche aus Kuhfell, mit Silber hinterlegt. ich weiß, eigentlich sind kleine Taschen hip, aber ich brauch einfach etwas, wo ich mein gesamtes Leben drin unterbringen kann.

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6. November 2013 · 5:08 nachmittags

Heute Rotkäppchen

Der Tag hier in Frankfurt ist so trist, da hab ich mit dem Flauschkäppchen von h&m ein bisschen Farbe reingebracht. So sieht auch eine Mitvierzigerin mal wieder ganz munter aus.

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Mein erstes Selfie

Gerade festgestellt, heute bin ich auch nicht so originell, aber ich mag die Kombi: Kleid ist von Marant Etoile, der Mantel ein Flohmarktfund von Burberry aus den 70ern, den ich gekürzt habe. Overkneestiefel Duccio del Duca, Mütze vom CSD Markt. :)

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Mode wie Müll

Foto: @Marv2punkt0

Foto: @Marv2punkt0

Wenn ich durch die Frankfurter Fußgängerzone gehe, gruselt es mich jedesmal. Jede zweite Frau, die an mir vorbeigeht, hat eine hellbraune Packpapiertüte von gigantischen Ausmassen dabei. Manchmal auch zwei oder drei davon. Oder noch mehr. “Primark” steht hellblau auf der Tüte. Ein Modegeschäft aus Irland. Lange gab es Primark nur im Nord-West-Zentrum, abgelegen. Da waren die Tüten nicht sichtbar. Jetzt gehören sie fest zum Stadtbild. Denn Primark ist billig. Extrem billig. Hosen kosten unter 15 Euro, Kleider unter 20, T-Shirts meistens 2-3 Euro. Noch billiger als ein Kaffee bei Starbucks. Da scheint dann beim Einkäufer eine Schraube locker zu werden, denn plötzlich ist beim sonst so sparsamen Käufer Massenshoppen angesagt. Vielleicht liegt das auch an den chemischen Gerüchen, die einem beim Besuch entgegenschlagen. Gesund kann das nicht sein. Und das Gedränge ist unbeschreiblich: da quetschen sich Frauen mit Kinderwägen durch die Gänge, ganze Teenager-Rudel kaufen sich ihre Justin Bieber T-Shirts und Großfamilien aus dem Umland bestaunen die Etiketten der Billigmode. Da wird in die Einkaufstüte gestopft, was reingeht. Wer trägt das eigentlich alles? Wer braucht denn so viel Modemüll?
Wäre nicht ein teureres T-Shirt besser angelegtes Geld als 5 billige? Oder warum auch bei Primark eben nur eins kaufen? Weil Primark ist auch nicht schlechter als all die anderen Billigmarken, nur irgendwie noch billiger. Klar, dass das auch zu Lasten der Arbeiter in Asien geht, auch wenn Primark das verneint. Ab und an, ich gestehe es, hab ich mir dort auch was erworben, Socken oder mal einen witzigen Rock. Aber nie Mode als Massenkauf. Und ich will auch keinen Fuß mehr dort hinein setzen.

Wir sollten unseren Konsum überdenken, etwas besonnener kaufen, nicht jedes Wochenende eine neue Fuhre Klamotten aus Primark schleppen, zweimal tragen, wegwerfen. (Gerade, als ich diesen Artikel schreibe, hab ich gesehen, dass das ZDF vor kurzem eine Reportage zum “Prinzip Primark” gedreht hat) Noch nie wurde so viel Mode weggeworfen,

Mode ist was Tolles, aber nur dann, wenn wir sie wertschätzen. Wer sich mit Gerümpel behängt, das zwei Tage später im Müll landet, kann nicht viel Respekt von sich haben.

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Gutes tun beim Konsumieren: Spendierhose

Foto: Tom Tailor

Foto: Tom Tailor

Der Integrationsbambi für Bushido war ein Griff ins mafiöse Klo, aber es gibt auch einiges rund um das Goldreh, was ich klasse finde. Zum Beispiel die Spendierhosen von Tom Tailor dieses Jahr. Die Hosen sehen gut aus (nicht nur an den Promis, die dafür modeln), sondern jeder tut mit dem Kauf ein gutes Werk, die gesamten Nettoerlöse gehen an die “Tribute to Bambi-Stiftung”, die Kindern aus Deutschland in TOM TAILOR Denim Spendierhose_Tribute to Bambi_Jochen Schropp 1Notsituationen hilft. Etwa jenen drei Millionen, die unter seltenen Krankheiten leiden, für die es noch keine Therapie gibt.

Bild: Hilfiger

Bild: Hilfiger

Und neben dem guten Gewissen verbreiten die Jeans ein bißchen Glamour im Kleiderschrank, tragen sie doch das Bambi-Emblem auf der Tasche. Ja, es wird viele geben, die nun mosern und sagen “echte Hilfe geht anders”, aber ich finde jede bewußte Kaufentscheidung einen Schritt in die richtige Richtung. Shoppen und Gutes tun liegt im Trend: Hilfiger spendet den Erlös einer Tasche der Brustkrebsbekämpfung, Hallhuber designt dafür ein Tuch.

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