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Sexy sein ist Macht? Denk nochmal drüber nach

20140413-085300.jpg Überall erzählen sie uns, es sei eine Machtposition, das perfekte SexObjekt zu sein. Willenlose Männer laufen sabbernd unserem Hintern hinterher und wir bekommen so alles, was wir wollen. War ja schon so seit der Sache mit dem Apfel so….Äh ja. Denkt über diese Idee noch mal nach. Sie ist Bullshit.

Macht bedeutet, sich nehmen zu können, was man will, nicht, durch Manipulation jemanden zu bewegen, es einem zu geben. Der sehr gute Vortrag von Caroline Heldmann verdeutlicht das. Feminismus ohne Schaum vor dem Mund. Nehmt euch die 10 Minuten zeit dafür, es lohnt sich!

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Marc Jacobs sucht Models via Twitter

Eine tolle Social Media Idee. Modegott Marc Jacobs castet seine Models nicht mehr bei einer Agentur sondern auf Twitter. Unter dem hashtag #castmemarc können sich bis 9. April alle, die sich berufen fühlen, mit einem Foto bewerben. Ich hoffe es machen ganz ganz viele mit. Hoffentlich nicht nur die klassischen Schönheiten, sondern Frauen, die älter sind, größer sind, dicker sind, bunter sind – eben einfach nicht im klassischen Schönheitsideal entsprechen. Nur wenn sich viel Buntes anbietet, kann bunt modeln. Und dann ist Marcs Mut gefragt. :)

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Ein Wombat zum Streicheln – das ist Deutschland entgangen!

Deutschland hätte es so schön haben können, ein Wombat in jedem Haushalt zu halten. Zum Streicheln, Schmusen, Liebhaben. Aber ihr habt Piraten einfach nicht gewählt. Jetzt freuen sich andere über die possierlichen Moppel. Und uns bleiben nur die blöden Datenhamster

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Make Love, not War

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine AXE Werbung verlinke – aber die ist so wunderschön.

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31. Januar 2014 · 9:48 vormittags

Big Lebowski als 8 Bit-Graphik-Film

Unser aller Lieblingsfilm “The Big Lebowski” in 3:32 und in der traumhaften Graphik unserer Kinderzeit -Games. (samt passendem Sound.) Unglaublich, dass der Film auch schon wieder 16 Jahre alt ist.

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23. Januar 2014 · 8:38 vormittags

Warum sind Frauen die Opfer im Dschungelcamp?

maroltIch muss gestehen, ich hab mich sehr amüsiert über Larissa, die Sendezeitkönigin des Dschungels. Es hat mir gestern imponiert, dass sie beim Gruppendruck nicht einknickt, sondern ihr Ding durchzieht. Und die Geschichte mit der Vogelspinne, der Oma und dem Hausknecht war eine der Komischten, die ich je gehört habe. Irgendwie mag ich die – das kann daran liegen, dass ich als Bayerin eine größere Affinität zu den Ösis habe und außerdem immer mehr auf der Seite der Außenseiter und Durchgeknallten stehe.

Aber wirklich zum Nachdenken gebracht hat mich ein Tweet meiner Freundin Elle, die konstatierte, dass es sie nerven würde, dass immer Frauen, bevorzugt jung, hübsch und ehrgeizig, das Mobbing-Opfer der Fernsehcommunity und ihrer Mitcampinsassen werden würden. Da hat sie einfach recht, Caroline Beil, Giulia Siegel, Sarah Knappik, Georgina Fleur, irgendwie hat das ein Muster. Und eigentlich kann man sogar den Küblböck in diese Reihe setzen.

Es gibt eine Dramaturgie, mit immer dem gleichen Personal: diverse Schnarchnasen zum Auffüllen, die Stimme der Vernunft (Jochen Bendel oder Olivia Jones), den nölenden Alten (Helmut Berger, Winnfried Glatzeder), der vom ehemaligen Ruhm zehrt, den Testosteronhengst, der während des Staffel zum Würstchen schrumpft (Wendler, Silva Gonzales, Jay), die willige Sexbiene (Melanie Müller, Fiona Erdmann, Indira, Micaela) – und das Opfer. Immer gibt es zwei junge Frauen. die das Potential für diese Rolle haben, wer zuerst zickt, wird es. Ich glaube nicht, dass die Serie gescriptet ist, aber bei 24 Stunden Aufzeichnungen kann man von jedem und jeder die Szenen aussuchen, die zur Rolle passen. Wenn du 23, 5 Stunden schläfst und eine halbe Stunde rumnervst, dass das Essen schlecht ist – was wird dann wohl gezeigt? Eben. Keine Frage, itv Studios, die die Serie für RTL produzieren, verstehen ihr Handwerk perfekt. Hut ab vor dem Casting.

Trotzdem: Ich halte es für bedenklich, die Nation auf ein Opfer zu hetzen, sie Prüfung um Prüfung machen zu lassen. Wobei sich dieses Mal das Opfer sich super hält – aber wie es in ihr drinnen aussieht, weiß ich nicht. Und ich weiß nicht, warum es immer die Frau sein muss, die als Opfer ausersehen wird. Es wird Zeit für eine neue Dramaturgie. Vielleicht mal nur Männer in den Dschungel? Hätte was…

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Das fängt ja alles gut an!

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

Ganz ehrlich? Derzeit gehen mir Fahnen und alle anderen Gates ziemlich am Allerwertesten vorbei, denn das Wichtigste ist derzeit – mal wieder – ankommen. Am Rhein. In Düsseldorf. Und irgendwie fängt alles ziemlich gut an, kann ich nicht anders sagen. Ich finde ja ziemlich schnell Anschluss, das ist ein Riesenvorteil. Manche Begegnungen haben sich als geradezu magisch herausgestellt – an Freundinnen wird es mir nicht mangeln, auch wenn ich viele liebe Menschen aus München und Frankfurt vermisse.

Auch wenn die Bude noch voller Kisten steht und ich bei weitem noch keine Küche habe, egal. Drückt mir die Daumen, dass es sich gut entwickelt. Und die, die sich über Stofffetzen streiten und wer mit wem spielen darf (Eh die Frage aller Fragen) und wer die coolen Kids sind auf dem Pausenhof der Politik, die sollten darüber nachdenken, dass es uns doch eigentlich darum ging, allen diese Welt ein bißchen schöner zu machen. Und nicht eine viel größere Hölle erschaffen.

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Waffen aus Duty Free-Einkäufen

Die Waffe benutzt kleingeld als Munnition

Die Waffe benutzt Kleingeld als Munnition

Ein Gewehr, das Kleingeld mit füchterlicher Geschwindigkeit abschiesst, Lanzen, Morgensterne? Tja, wären doch Waffen, die keiner mit ins Flugzeug nehmen dürfte, da passt die Security aber streng drauf auf…oh, wait, das braucht man nicht durch die Security schmuggeln, all diese schönen Waffen kann man sich problemlos hinter der Sperre aus Dingen basteln, die man im Duty-Free kaufen kann. Deosprays, Reiseföns, Zahnseide…gut, man muss ein McGyver dafür sein, ich will das nicht und könnte das nicht. Aber irgendwer kann das wohl. Bewiesen hat es ein Bastler in den USA. Sein Blog heißt “Terminal Cornucopia” (dt. Terminal Füllhorn)Die Waffen wirken nicht besonders furcheinflößend und haben sogar was Komisches, aber der Witz wäre schnell vorbei, wenn man sie im Flugzeug benutzt.

Ich hab diesen Beitrag auf dem Amrikanischen Blog psfk gefunden und er ist für mich ein klassisches Beispiel dafür, dass die Sicherheit, die uns vorgegaukelt wird und für die wir so viele Freiheiten aufgeben mussten, eine reine Illusion ist. Wenn jemand wirklich bereit ist, einen Anschlag zu verüben, gibt es einen Weg – trotz aller Überwachung, Untersuchung und Durchleuchtung.

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Sylvie, das Gegenteil von Edward

Sylvie van der Vaart ist das Gegenteil von Edward Snowden: Sie hat, im Gegensetz zu ihm, überhaupt nichts zu sagen, dafür hören ihr die Medien bei diesem Nichts bereitwillig zu. Edward Snowden hat was zu sagen, ihm zuhören will eigentlich kein deutscher Journalist. Zu wenig Glamour, zu viel wahres Leben, vermutlich.

Ich hab Sylvie nur einmal getroffen, da präsentierte sie in München einen Zusatz zur xBox. Ich war damals überrascht, wie winzig sie war, und mit den damals kurzen, aufgeplusterten Haaren wirkte sie wie eine Wackelkopfpuppe mit überdimensionalem Kopf auf einem winzigen Körper. Dafür macht die Frau sich seit Wochen extrem breit in der deutschen Medienlandschaft.  Es ist nicht ihr Fehler, sondern der Fehler eines Systems, in dem systematisch Nullmeldungen zu wichtigen News aufgeblasen werden und die eigentlich relevanten News (NSA, VDS, Große Koalition) in den Hintergrund gespielt werden. Überwachung, da da sollten wir doch…ach ne, guckt mal da, die Sylvie hat ein Model aufgerissen….

Jeden Tag halten Sylvie oder ihre Ex-Beste-Freundin Sabia Boulahrouz eine neue Volte der Geschichte für die willige Medienwelt bereit, immer wieder neue Exen erzählen immer wieder neue Geschichten von Sylvies aufregendem Liebesleben, immer und überall wo Frau van der Vaart sich tummelt, tummeln sich mirakulöserweise die Paparazzi. Kein Schuhzubinden des Sprösslings, kein Badeurlaub, kein Restaurantbesuch scheint unwichtig genug, um es nicht doch der nach diesen News darbenden Bevölkerung zukommen zu lassen.

Ich hab einen Verdacht: Frau van der Vaart ist samt ihrem ganzen Clan in Wirklichkeit von der NSA bezahlt, um abzulenken von allem, was sonst in der Zeitung stehen müsste. Das würde auch erklären, woher die Paparazzi immer wissen, wo die Dame gerade ihren Auftritt hat.

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Auch Frauen gucken…

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Doch, wir Frauen gucken…

“Frauen schauen bei Männern nicht so sehr auf das Äussere,” Höre ich immer wieder. Es mag sein, dass das bei der Partnerwahl gilt, wo Verläßlichkeit und Vertrauen im Vordergrund stehen. Aber Frauen haben durchaus ihren Spaß daran, ein schönes Exemplar der Gattung Mann zu betrachten (und gegebenenfalls auch abzuschleppen).  Jedenfalls gibt es ein wachsendes weibliches Publikum, das Filme wie 300 oder Thor angucken geht oder sich gerne “Spartacus” im TV ansieht. Nicht die Uraltversion mit Kirk Douglas, sonderen die neue, sexy Version, bei der es in jeder Hinsicht gut zur Sache geht. Knapp an der Grenze zum Softporno. Ne, es ist ein Softporno.

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…und Männer auch.

Ich wage sogar zu behaupten, ein Porno, den eine ehrliche Frau drehen würde, würde vermutlich ziemlich genauso aussehen wie Spartacus. Auch wir sehen einfach lieber schönen Männern zu als Häßlichen. Laut den Fernsehmachern richtet sich diese Serie jedoch an jüngere Männer. Allerdings kenne ich sehr, sehr viele Frauen, die das begeistert gucken. Und: Diese Serien wirkt nur auf den ersten Blick wie für Machos gemacht, auf den zweiten hat sie etwas durchaus Feministisches. Die wahren Herrscher im Haus sind eigentlich immer die Frauen. Sie bestimmen mit Ihrem Ehrgeiz und ihrer Lust wo’s lang geht. Und die Frau nehmen sich, was sie wollen. Jedenfalls die bösen Charaktere. Und die sind doch sowieso immer die eigentlich Spannenderen.

Könnte man jetzt abhaken unter “ist so – ja und?”. Aber ich finde es wichtig, dass mit vielen Vorurteilen aufgeräumt wird, was Frauen und Männer angeht. Wir Frauen sind keineswegs immer so die süßen Unschuldslämmer, wie Männer gerne denken. Immer noch kommt ein “Huch” wenn eine Frau erklärt, sie gucke gerne Pornos, wie neulich Scarlett Johansen. Die weiß auch, damit kriegt man entsetzte Medienberichterstattung – Hauptsache Berichterstattung. Und Männer sind nicht immer die Draufgänger. Wir Frauen kucken gerne einem knackigen Mann hinterher udn haben nix gegen Onenightstands, und viele Männer wollen gerne feste, romantische Beziehungen. Frauen haben Spaß an Actionfilmen, Männer heulen bei Romantikschmonzetten, Frauen können nicht kochen, Männer schon. Frauen wollen Macht, Männer an den Herd. Und alles umgekehrt genauso in veränderlichen Gewichtsanteilen. Und? Es ist völlig egal. Jeder Mensch ist anders, jede Frau, jeder Mann. Es würde uns allen helfen, wenn in den Medien und in den Köpfen mal Schluss gemacht würde mit den alten Klischees.

Sex an The City war am Anfang durchaus progressiv, verfing sich aber gegen Ende der Serie und vor allem in den Filmen in den veralteten Geschlechterrollen wieder. Weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.

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Mehr Mut zu Exzentrik – wir brauchen mehr Glööcklers

Engel2_105672_2Der Harald Glööckler ist der Alfons Schuhbeck unter den Modedesignern, der Hansdampf in wirklich jeder Gasse. “the Prince of Pompöös” “der König des Teleshoppings”, so nennt er sich selbst. Ein glitzerndes Tischfeuerwerk, dass alles in der umgebung auch glitzern läßt.  Irgendwie stelle ich mir Harald Glööckler immer in einer deutschen Fußgängerzone vor, unter dem Arm einen Eimer voller Glitzer und Strasssteine, die er mit geschicktem Wurf über deutsche Hausfrauen schüttet. Seine Kollektion für Ulla Popken ist nicht mal schlecht. Wenigsten mal einer, der keine Hauszelte zum “Formumspielen” entwirft, sondern Sachen, die runden Frauen stehen und schmeicheln.  Nicht mein Stil, aber muss ja nicht.

Derzeit gibt es Glööckler ja überall. Bei Bijoux Brigitte mit Schmuck, bei Marburg mit Tapeten, bei QVC mit Cremes, Bei Rossmann mit MakeUp  – und, das wird die Hells Angels bestimmt freuen – er designt Mode und Motorräder mit Harley Davidson Er designt Hundekissen, Pferdedecken, Fußmatten, Handtücher, Pralinen, Kostüme, Geschirr, schreibt Bücher (Jede Frau ist eine Prinzessin), gibt CDS raus  und hat jetzt sogar ein ganzes Haus für einen Fertighaushersteller entworfen – wer Glööckler-Fan ist, kann sich rundum mit seinem Idol umgeben.

Ich finde ihn ja gut. Die Menschheit braucht ein paar Discokugeln, sonst wäre es verdammt langweilig auf diesem Planeten. Man muss seinen Look nicht mögen, wenigstens hat er einen Look. Ich frage mich nur, warum gibt es eigentlich so wenig gute Exzentriker? Es müßten doch mehr zu finden sein, die schrill und originell sind, die prominent sein wollen und beschliessen, ihre Entwürfe ins Fernsehen zu bringen? Ich will wieder mehr Lametta, mehr spaß und mehr Unangepasste – ich will wieder mehr besondere Menschen sehen, die was können, nicht bloss die Geissens, die nix können ausser doof und reich sein.

Lorand Lajos sollte man öfter ins TV bringen Foto: Pro7

Lorand Lajos sollte man öfter ins TV bringen Foto: Pro7

Zwei, drei davon kenne ich gut, da würde ich sagen, die könnten das rocken – also liebe Fernsehmacher, aufgepasst, jetzt kommen ein paar Geheimtipps – wir brauchen dringend mehr neue Promis im Fernsehen – und ein paar buntere Hunde dazu!

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Essensretter statt Wegwerfferkel

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Foto: Foodsharing.de

Passiert ja oft: man hat viel zu viel zu Essen da – Überschüsse aus dem eigenen Gemüsegarten, nachdem man 10 Tage hintereinander die selbstangebauten Zucchini gegessen hat und sie nun nicht mehr sehen kann. Oder Bauern können ihre zwar köstlichen, aber leider nicht der DIN-Norm entsprechenden Kartoffeln nicht verkaufen. Was tun? Wegwerfen? In einer Welt, in der eine Milliarde Menschen hungert, sollte das keine Option sein. Aber jetzt gibt es eine pfiffige Lösung: Foodsharing.de ist eine Plattform, auf der Privatpersonen, Händler, Vereine und Produzenten überschüssige Lebensmittel kostenlos anbieten und abholen können.
Nach der Anmeldung des Nutzers auf der Plattform wird ein  digitaler Essenskorb erstellt und online veröffentlicht. Alle Foodsharing Nutzer rundum können nun diesen Essenskorb ansehen, daraus etwas “bestellen” und sich mit den Anbietern zur Abholung verständigen.  Das funktioniert bei größeren Mengen, aber auch bei Privatpersonen. Toller Nebeneffekt: Wenn man zuviel Lasagne gekocht hat, hat man vielleicht auch gleich noch eine witzige Tischrunde dazu.  Ich finde das Prinzip fantastisch, eine simple Lösung für ein hochkomplexes Thema. Je mehr Menschen mitmachen, um so  sinnvoller wird das Ganze und wir kommen aus dem Teufelskreis raus, bei dem die Deutschen jährlich 82 Kilo Lebensmittel wegwerfen… Noch findet man in Frankfurt wenig, aber ich würde mich freuen, wenn immer mehr mitmachen.

foodsharinglogo_200pxDas Projekt FOODSHARING wurde Anfang 2012 in Köln ins Leben gerufen. Zu den Initiatoren gehören Valentin Thurn (Dokumentarfilm ‘Taste the waste’) und Stefan Kreutzberger (Buch ‘Die Essensvernichter’). Beide haben bereits im Vorfeld auf das Thema der Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht. Im Mai wurdeein gemeinnütziger Verein gegründet, der sich um die Organisation und Realisati on des Projektes kümmert. Die Programmierung der Website wurde erfolgreich über Crowdfunding finanziert.

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Wie man die perfekte Wohnung findet

Man muss ja nicht gleich übertreiben

Man muss ja nicht gleich übertreiben – Wir sind ja nicht mehr der Sonnenkönig in Versailles

Jetzt, nachdem die Tinte unter meinem Mietvertrag trocken ist, teile ich gerne meine “Perlen der Weisheit” mit euch. Meine 7 Regeln eine Wohnung zu finden.

1. Sei unbescheiden
Was willst du gerne in deiner Wohnung haben? Wannenbad, Kamin, Dachterrasse, große Küche? Blick ins Grüne? Frisch renoviert? Und das alles für wenig Kohle? Gib es bei Wohnungsbörsen im Internet gnadenlos an. Wer glaubt, so eine Wohnung kann es nicht geben – ich zieh gerade ein.

2. Man sieht nur bei der Besichtigung gut
Viele Leute lassen Angebote ohne Bilder im Internet links liegen. Mächtig großer Fehler. Denn gerade Wohnungen ohne Bilder stammen von älteren Menschen, die sich im Internent nicht so auskennen und viel Wohnung für faires Geld zu vergeben haben. Ansehen muss man die Wohnung eh (Bilder können sooo lügen) – gerade ohne Bilder wartet das Schnäppchen.

3. Fuck the Inviertel
Alle in Frankfurt wollen ins Nordend, alle in Düsseldorf nach Flingern, alle in München nach Haidhausen oder ins Glockenbach. Warum denn das? Um mitten in der “Action” zu sein? All diese Viertel lassen sich von anderen, weniger “Innen” Viertel easy erreichen. Dafür hat man woanders seine Ruhe in der Nacht und die Chance, noch eine bezahlbare Wohnung mit Dachterrasse, mehr Wohnung fürs Geld und sonstigem Komfort finden. Und nie vergessen: Wer jetzt eine Traumwohnung in einem Inviertel zu einem günstigen Preis besitzt, hat dort vermutlich schon gewohnt, als das Viertel noch nicht in war. Das sollte zu denken geben.

4. Spann deine Freunde ein
Die sozialen Netzwerke sind ein idealer Raum zu Wohnungssuche. Viele Topangebote gehen sofort unter der Hand weiter und landen gar nicht erst im offiziellen Wohnungsmarkt. Streu emsig, dass du suchst und sag, was und wo. Mach das auf Facebook und Twitter unter dem Hashtag #Followerpower bekannt, dann wird deine Message weitergetragen.

5. Xing und LinkedIn sind ein Top Wohnungsmarkt
Auf Xing und LinkedIn sind Geschäftsleute mit Zugang zum schwarzen Brett ihrer Firmen, Leute, die gerade umziehen aus geschäftliche Gründen – da eine Wohnung zu finden ist gar nicht so unwahrscheinlich. Das kann man auch direkt ins Profil reinschreiben – als Extrabonus gibt es schon Kontakte in die künftige Heimatstadt.

7. Lass den Makler was tun für sein Geld
Ein Makler soll die perfekte Wohnung finden, nicht nur aufsperren und Interessenten durchlotsen. Spannt ihn oder sie ein fürs Geld und fragt nach, was sonst noch bei seiner Firma im Angebot ist. Möglich, dass da noch eine viel, viel bessere Wohnung auf ihren Mieter – und damit dich – wartet.

Habt ihr noch mehr Tipps? Immer her damit!

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Unser Trikot ist häßlich

dfb-trikotGibt es das auch in schön? Gibt es das auch in sexy? Wer hat sich denn das neue Trikot für das DFB-Team ausgedacht? Das rote Streifendesign auf der Brust sieht aus wie ein verunglücktes Superheldenlogo auf einem kurzhosigen Kinderschlafanzug. Und dazu die Strümpfe mit dem Strapsartigen Steifenabschluss…gruselig. Das rote Streifen-Design soll die deutsche Flagge neu interpretieren. Die ist aber nicht Bordeaux-Umbra-Tomate,  sondern Schwarz-Rot-Gold.  Zudem soll das Design sexy sein und die Brustmuskeln betonen – äh, ja… Tut es aber nicht. Dass Designerin Jette Joop das Unding gelungen findet, spricht auch nicht unbedingt für das Design, die entwirft ja auch für Homeshoppingssender. Wie wäre es, mal einen echten Designkönner wie Lagerfeld oder Jettes Papa da ran zu lassen?

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Größe 38 – DIN-Norm für den Körper?

Ich hätte da mal eine Frage: Ist eigentlich jede Frau, die eine Größe größer als 38 trägt, bereits dick? Ja? Nein? In den Modezeitschriften ist das so, da ist 38 schon ein Randgebiet, in das sich nur noch „kurvige“ Models wagen. Wenige, denn Designer designen ihre Musterkollektionen in 36. Da muss ein Model reinpassen. Und offensichtlich ist dieses Maß Standardmaß geworden. In Film, TV und Werbung kommt keine Frau vor, die mehr wiegen würde. Alles 36 und weniger. Da ragen die Schulterblätter raus wie beim Tod von Altötting. Und wenn doch mal eine rundliche Dame mitmischen darf, dann nur als gemütliche Dicke, die komisch sein darf. Das war‘s schon.

Und dick, das fängt bei 40/42 an. Das ist die oberste Grenze, mit der man bei Zara oder auch in Designerläden etwas zu kaufen bekommt. Oft wird es mit dem Busen in Blusen bei diesen Grüßen schon kompliziert. Liebe Modehäuser, habt ihr eine Ahnung, wie frustrierend das ist? Und wie beschissen sich die dann fühlen, die wirklich etwas rund sind? Die müssen ab 44/46 in Spezialgeschäfte. Teurer, unmodischer und es ist vor allem verdammt demütigend.

Um es den Dicken dann noch mal richtig hinzureiben, werden auch bei “Mode für Mollige” Damen abgelichtet, die sich eben so mal am Rand einer Molligkeit befinden. Größe 42 maximal. Die Katalogproduzenten erklären das so: „Wir müssen die Sachen an dünneren Models zeigen, sonst kauft die Mode keiner. außerdem steiern Bilder von dünnen das Selbstwertgefühl????“ Aha, also die Dicken sind selber schuld, weil sie ihresgleichen nicht sehen wollen. Ich halte das für eine Ausrede, denn so kann ja keine erkennen, wie es aussieht in den „echten“ Größen.

Wer jetzt sagt, „Die müssen halt abnehmen, die undisziplinierten Bratzen“ hat genau nichts verstanden. Den vielleicht fühlen sich die Leute mit ihrer Figur ganz wohl, und weigern sich nur, standardisiert zu werden. Auch die wenigsten Männer haben ein Problem mit Frauen, die etwas über dem Modelmass liegen. Im Gegenteil. Nur die Modeindustrie interessiert das nicht. Sollen wir alle aussehen wie Barbiepuppen aus der Fabrik? Alle die gleiche Figur, das gleiche Gesicht, nur Variationen in der Haarfarbe? Und bitte, immer schön so bleiben – mit allem, was geht (Chirurg, Cremes, Spachtelmasse). Denn zu alt darf auch keine werden. Wir wollen alle Individualisten sein, einmalig und unverwechselbar. Aber wieso soll dann das Aussehen normiert werden? Warum wollen uns die Medien und die Industrie in eine bestimmte Form pressen? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.

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