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Wie kocht man ohne Küche?

Ceviche - Foto ist von cyclonebill - ich will nicht mein Küchenchaos derzeit fotografieren :)

Ceviche – Foto ist von cyclonebill – ich will nicht mein Küchenchaos derzeit fotografieren :)

Ich esse gerne, ich koche gerne – aber als ich nach Düsseldorf gezogen bin, hab ich in der Wohnung noch keine Küche gehabt. (Morgen kommen die Handwerker zum Abmessen, danach dauert es etwa 14 Tage) Also, was tun? Gar nicht so wenig, wie ich festgestellt habe, ich habe nämlich einen Mixer und einen Sandwichtoaster. Und einen Wasserkocher. Damit lassen sich ganz prima Suppen wie Gazpacho herstellen, sogar mit Croutons (aus dem Sandwichttoaster). Eine andere Möglichkeit ist das kalte Garen in Zitronensaft, wie Ceviche aus frischem Fisch und Garnelen. Frische Tortellini lassen sich prima im Wasserkocher garen. Ganz zum Raw Foodie werde ich also nicht, aber ich gewinne durchaus rohen Zutaten mehr ab, als ehedem. Muss ja immer was Gutes dabei rauskommen. Nur schade, dass diese Küche im Sommer besser ankäme, dafür kann ich um Winter die Milch auf dem Balkon lagern.

Manchmal geht es aber einfach nicht mehr kalt. Da gibt es japanische Ramensuppen aus dem Päckchen. Und ich hab sogar Hamburger hingebracht, in demich das Fleisch vim Sandwichttoaster gegart habe udn dann die Brötchen hinterher. Eine gewisse Sauce haben mir ja meine Piratenfreunde aus Gaudi geschenkt, die kam da gut zum Einsatz. Es geht also.

Aber ich freue mich dennoch, wenn ich bald wieder eine echte Küche habe.

Hier ein paar Tipps für die nicht existente Küche

Kalte Gurkensuppe nach Gwyneth Paltrow:
Eine geschälte Gurke
Fleisch einer Avocado
Saft und Schale einer Limette
Mit Salz und Pfeffer im Mixer pürieren.
Fertig :)

Tartar ala Kiko
200 Gramm Tartar mit
Salz, Pfeffer, Sesamöl, Chilli, etwas Ingwer und frischem, fein gehackten Thaibasilikum gut vermengen. Fertig :)
Mit gutem Weißbrot servieren

Gazpacho ungarisch
Eine halbe Gurke
Eine rote Paprikaschote
Eine Dose Tomaten
Mit Salz, Pfeffer, chillisauce mit Knoblauch, und
Zwei Esslöffeln Ayvar im Mixer pürieren
Wenig ölivenöl und ein guter Esslöffel aceto balsamico unterrühren

Mit vollkorncroutons aus dem Toaster servieren

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BÄM – geniale Geschmacksexplosion

2013-12-07 14.27.38Es gibt manchmal so Momente, die lassen einen sprachlos. Wenn etwas total Unvorhergesehenes passiert. Wie ein Biss in die “chocolate covered Blueberries” von Chocolate Naive. Liebe auf den ersten Biss! Mir sind auf der ChocolArt in Tübingen erst die süßen Verpackungen aufgefallen. Puristisch, aber mit so einem gewissen Touch. Glück gehabt, dass ich den kleinen Stand nicht übersehen habe, denn deren Angebot war sensationell. Allen voran die Blueberries. Klingt zuerst simpel, aber der Geschmack ist alles andere als das. Es sind wilde, gefriergetrocknete Blaubeeren aus den wilden Wäldern Lithauens, wo auch Chocolate Naive herkommt. Ummantelt mit dunkler Schokolade aus Madagaskar. Wenn man in so eine Beere beißt, dann erwartet man irgendwas Süßes, Flatschiges, aber gar nicht, die Schokoaromen und das ganz intensive Blaubeeraroma mixen sich im Mund, es ist einfach sooo gut. Jetzt weiß ich wieder, wie intensiv Beeren schmecken können.

Von nix kommt nix. Die kleine Manufaktur verwendet nur allerfeinste Zutaten, verarbeitet sie schonend und nach alten Traditionen. “Back to the origins” ist ihr Motto. Ihre Schokoladen werden deswegen auf vielen Messen mit Preisen ausgezeichnet und ich kann sagen, dass deren Produkte zu dem Besten gehören, was ich je an Süßem gegessen habe. Und das war einiges. Noch führt kein Laden in Deutschland die Produkte der kleinen, liebenswerten Manufaktur, deswegen will ich euch deren Online-Shop ans Herz legen.

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Schokolade zur Hilfe der Phillippinen

SoforthilfePhilippinen_1Vielleicht eine gute Idee für die Weihnachtseinkäufe: Mit dem Kauf der Schokolade unterstützt Zotter eine Aktion der Caritas. 30 Cent pro verkaufter Schokolade kommen der Nothilfe zugute und fließen direkt in den Spendentopf der Caritas Nothilfe.

Der Geschmack: Cashewnougat mit Maracuja
Eine Milchschokolade gefüllt mit einer fruchtigen Maracuja-Mango-Schicht, auf einem Nougat-Mix aus zart schmelzendem Macadamia- und Cashewnougat. Mit Zimt, Kardamom und den fantastisch duftenden Tonkabohnen abgerundet.

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12. Dezember 2013 · 9:41 vormittags

Schwäbisches Schlaraffenland – ChocolART

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Baumkuchenstand mit dem original Salzwedler Baumkuchen, den es seit 1807 gibt

Warnung: Bitte vor dem Lesen unbedingt ein Stück Schokolade bereithalten, sonst könnte es nach dem Lesen zu unkontrollierten Fressattacken führen!

An alle Allergiker: dieser Beitrag enthält unfassbare Mengen an Nüssen, Milchprodukten, Zucker und Gluten

Das Tübinger Schokoladenfestival hat eine noch recht junge Geschichte – es entstand, um die Einzelhändler der Stadt glücklich zu machen und Menschen in der Adventszeit nach tübingen zu locken – denn Tübigen hat einen nur zwei Tage dauernden Weihnachtsmarkt. Zu wenig fürs Geschäft. Doch die ChokolART entpuppte sich als mehr als guter Ersatz und das kulinarische Spektakel ist zu einem echten Renner mutiert. Mittlerweile füllt es den ganzen Markt von Tübingen, in den Tübinger Lokalen werden Schokospezialitäten angeboten – die ganze Stadt ist im Schokofieber. Zu Recht. So viele verschiedene, originelle Schokoladen habe ich selten an einem Ort gefunden. Ein paar der Besten werde ich in einzelnen Artikeln vorstellen. Zusammen mit anderen Bloggern durfte ich den Markt und seine Highlights genauer inspizieren. Am Tag davor hatte ich “Charlie und die Schokoladenfabrik” gesehen, ich war also top vorbereitet.

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das von mir gestaltete Cover

Wir starteten in dem Zelt von Ritter Sport, jeder durfte sich eine Tafel selbst basteln. Da das Zelt eigentlich die Kinderattraktion ist, waren Zutaten wie Gummibären und Smarties am Start. Ich hab meine Tafel dann recht simpel mit Nüssen und goldenen Sternchen befüllt. Und selbst ein Cover gemalt – natürlich mit Eichhörnchen drauf, was sonst?

Es ging weiter bei angenehm winterlicher Kälte zu den Schokoladenmalern, einem Stand mit roher Schokolade  und den Antistresspralinen. (da gibt es einen eigenen Artikel dazu). Ein Wahrzeichen des Marktes ist der ChocoLino, ein politisch korrekter und mit fair gehandelten Zutaten hergestellter Schaumkuss, den es auch als Sonderstempel im Schokoladenmarkt eigenen Postamt gibt. Und, das ist das Besondere, der nicht mit Zucker, sondern mit Bienenhonig gemacht wird. Direkt vor den Augen der Besucher werden die frischen Küsse sofort verkauft – da musste ich einen probieren: Unglaublich süß, unglaublich lecker, weil in die herbe Schokolade einen Kontrast zum schaumig-festen süßen Inneren bildet, mittendrin noch ein knuspriger Keks. Toll – und danach war ich eigentlich satt. Aber da hatte der Markt noch kaum angefangen. Ich aß ein Stück Eiskonfekt, in Form eines kleinen, schokopulverüberstäubten Gugelhupfs, dessen schokoladige Intensität im Mund schier explodierte. Der Hupf stammt von Goufrais. Überall duftete es nach Zucker, gebrannten Mandeln, nach Kakao, Glühwein und Gewürzen. Der Stand mit der Chocolino-Produktion hüllte eine Marktseite in süßen Honigduft.

Kirschkuchen zum Mitnehmen

Kirschkuchen zum Mitnehmen

Überall warteten kleine Kuchen aus Schokolade, mal warm, mal kalt serviert, auf die Besucher – denen widerstand ich, kaufte aber einen haltbareren Käse-Schoko-Kirsch-Kuchen im Glas, den ich gestern zuhause aß und der den wunderbaren Markt zurückbrachte (die Schwarzwälder Kischtorte wurde in Tübingen erfunden, das war eine Hommage).  Die Leute liefen mit einen Meter Ritter-Schokolade herum oder kauften paketeweise Zotterschokolade in Geschmacksrichtungen wie Zimt, Mohn oder Exoten wie Rosenwasserganache oder Bergkäse (!). Damit es zum Mittagessen nicht fad wurde, wurde das Wildschwein mit Spätzles und Schokosauce serviert. Sehr lecker, aber wenig zu merken von der Schokolade in der Sauce, vielleicht war es ganz gut so.  Jedenfalls hab ich mir beim Metzger nebenan noch eingeschweißte Maultaschen für daheim mitgenommen – nicht aus Schokolade (die gibt es auch)

Vereinzelt stehen zwischen den Buden für Crepes, Schokoladenaufstriche, Schokopralinen, Schokotorten, Schokobruch, Schokoplätzchen, Baumkuchen aus Salzwedel, Früchten in Schokolade, Ständen mit Kaffeee, Glühwein und heißer, dicker Schokolade auch Bratwurstbuden und Hot Dogs, die für Abwechslung sorgten. Ich hab jedenfalls mit meinem guten Freund Alexander am Abend  Chips gegessen. Kein Dessert.

PS: bei den Produkten habe ich, soweit möglich, die Internetseite verlinkt, bei denen man sie bestellen kann. Tipp: die Goufrais Pralinen und der sehr saftige Baumkuchen! War ein super Tag mit extrem netten Leuten – danke an die Veranstalter und die netten BlogkollegInnen! :
die Welt der kleinen Dinge, the whitest cake alive, Das Süße & der bittere Rest, Anna im Backwahn, Lunch For One, Feinschmeckerblog, Olschis World
Notizen für Genießer – Gumia.de, Miris Jahrbuch, Heute gibt es,
Fabulous Food, Neulich im Leben, Judys Delight, Schokohimmel und Das kleine Glück.

Weitere Blogbeiträge zur ChocoLart:

Die Welt der kleinen Dinge

Feinschmeckerblog

Oschis Blog

Gumia

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Eingeordnet unter Essen, Kochen, Konsum, Reise

Im Schokoladenhimmel in Tübingen

chocolART, das größte Schokofestival in Deutschland!

chocolART, das größte Schokofestival in Deutschland!

Wer am Wochenende noch nichts vorhat und von Schokolade nicht genug bekommen kann, für den ist ein Ausflug auf die Tübinger Chocolart das genau Richtige! Auf dem größten Schokoladenfestival Deutschlands kann man sich durch eine unfassbare Menge an Schokoladensorten, Pralinen, Dragees, Getränke und Torten probieren – sogar deftige Schokosaucen zu Wild oder Huhn gibt es!

Ich werde morgen mit 19 anderen Bloggern den Markt besuchen und dann ausgiebig berichten aus dem kulinarischen Wunderland. Ich bin schon wahnsinnig gespannt (und hab eine bequeme Hose an)

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Eingeordnet unter Essen, Kochen, Konsum, Reise

Winter in Wien

Es gibt kaum eine Stadt, die romantischer ist im Winter als Wien. Ich war vor einiger Zeit mit ein paar Freundinnen dort, um in Vorweihnachtsstimmung zu kommen. Ist geglückt, nicht nur durch den Genuss zahlreicher Glühweinsorten, die es nur dort gibt: “Mozart” Schokolade mit Mozartkugellikör und Sahne, abgerundet mit Eierlikör und ein paar Schokospänen. “Heisse Marille”, Tee mit Marillensaft und -Likör…

Wir wanderten durch eine Stadt, die sich mit wirklich prächtiger Weihnachtsbeleuchtung und traumhaften Weihnachtsideen der Geschäfte in ein (fürchterlich kaltes) Winterwunderland verwandelt hatte… Aber wozu gab es denn die Glühweinstände auf den Weihnachtsmärkten? Der größte Weihnachtsmarkt ist der vor dem Wiener Rathaus. In den Bäumen hängen bunte Lichterketten, der Markt ist riesig, ein unübersichtliches Gewusel vor Ständen mit böhmischem Glas, ungarischen Spezialitäten, sehr viel Glanz und Gloria und Geglitzer, natürlich auch Christbaumkugeln in Form von Kaiser Franz Josef und Sissi. Ein weiterer Weihnachtsmarkt, den wir besucht haben, ist der in Schönbrunn. Dort gibt es auch feines Kunsthandwerk und viele Stände mit traditionellem Christbaumschmuck.

Und weil meine Freundin Michaela Burch super fotographieren kann, bekommt ihr jetzt einen tollen Eindruck von Wien im Winter!

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Ich falle immer auf Eichhörnchen rein

Ich werde immer ein Kind bleiben, fürchte ich. Kaum pappt wer ein kleines, niedliches Maskottchen auf sein Produkt, muss ich es sofort kaufen. Am schlimmsten: Eichhörnchen. Noch schlimmer, leicht muffig kuckende Tiere. Wie gerade eben das Eichhorn bei Mikado Haselnuss. Und wenn dann noch “nur für kurze Zeit” draufsteht, wird es ganz schlimm. Ich bin so ein Konsumopfer.

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2. Dezember 2013 · 10:00 vormittags