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Auf einen Kaffee mit Katze

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In Japan sind die Wohnungen oft zu klein, um Haustiere zu halten, die größer als ein Hamster sind. Was aber, wenn jemand Katzen liebt? Und wer liebt keine Katzen? Auch in Japan. Dort sind Katzen “kawaii” – niedlich. Alle lieben sie. Und die Japaner sitzen gern gemeinsam in Cafés. Und deswegen kamen clevere Geschäftsleute auf die Idee, Café und Katzen zu kombinieren. Katzencafes. Dort kann man – wenig tierfreundlich – eine Katze bestellen, die dann dem Kunden zur Verfügung zu stehen hat, ob sie nun gestreichelt werden will oder nicht. Keine Ahnung, wie die Japaner das machen. Vielleicht geben sie den Katzen Beruhigungsmittel, ich kenne nur Katzen, die einem was “erzählen” würden, wenn man sie zu einer Wohltat zwingt.

IMG_1957Hier in Deutschland machen Katzencafes Schule. Allerdings in der Katzen-freundlichen Variante, bei der die Katzen nicht gezwungen sind, sondern freiwillig kommen. Oder auch nicht. Hochheben auf den Schoss etc darf man auf alle Fälle nicht – das finde ich gut. Ich war jetzt als großer Katzenfan im Cafe Schnurrke in Köln, einem der ersten Katzencafes in Deutschland. Es war wirklich , wirklich nett und hat mir viel Freude bereitet. Meine Freunde haben sich zwar kaputtgelacht, dass ich auf allen Vieren mit den Katzen im Cafe gespielt habe, aber das machen dort alle. Naja fast.

IMG_1960Das Cafe hat einen leicht asiatischen Einschlag, es ist japanisch karg, aber gemütlich eingerichtet, die paar Plüschsessel werden von den Katzen liebevoll “nachgestylt” und bearbeitet. Stört hier niemanden. Das Essensangebot ist klein, aber fein. Und – katzenfreundlich  – vegetarisch. Belegte, gegrillte Sandwiches, Kuchen wie Zitronentarte, Karottenkuchen, Schokoladentorte. Alles hervorragend. Am Wochenende kann man für 7,90 euro ein kleines Frühstück ordern. Da würde ich mir ein wenig mehr Auswahl wünschen. Vegetarische Aufstriche, mehr Brotsorten, Eiervarianten … sowas halt. Ich mag nämlich keinen Käse – und nur davon gibt es reichlich. Ich werde das nächste Mal eben ein Stück Kuchen nehmen.

IMG_1953Die Katzen, vier an der Zahl, kamen zwar ihren Gastgeberpflichten nach, aber gaben nur kurze Gastspiele – es war einer der ersten sonnigen Tage und sie saßen lieber in ihrem Freigehege im Hof in der Sonne. Ich kann es ihnen nicht verdenken. Denn damit die Katzen ihre Ruhe haben, gibt es einen Extraraum und auch einen Innenhof, zu dem die Gäste keinen Zutritt haben. Aber sie kamen gnädig immer mal wieder vorbei und liessen mit sich spielen. An den Wänden hängt jede Menge Katzenspielzeug, das (sehr nette) Personal gibt Tipps, was die Katzen mögen “zusammengeknüllte Papierbällchen herumschnipsen” und so hat man viel Spaß bei der Interaktion.

Das Schnurrke liegt in Gehnähe des Kölnerhauptbahnhofs in der Ritterstrasse 27 im Eigelsteinviertel. Geöffnet ist es Dienstag bis Sonntag von 11-19 Uhr, Tel 0221-84 61 79 80

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Warum ich keine Lust mehr auf McDonald’s habe

20140330-140433.jpgMcDonald’s kämpft derzeit mit einem Kundenschwund. Es gehen immer weniger Menschen dort essen, immer weniger wollen die Burger haben. Mir geht es genauso. Natürlich ist es vermessen, die eigenen Erfahrungen als Pars pro toto zu setzen und als Maß aller Dinge zu sehen. Aber ich hab festgestellt, ein recht guter Trendindikator zu sein, wenn ich was mache, machen das viele. Vorneweg: ich glaube nicht, dass man mit Erweiterung vom Salatsortiment oder mit Grünkohl noch wen hinter dem Ofen vorholt. Man geht einfach nicht zu McDonald’s, um Salat zu essen. “Komm wir gehen zu Mc Donald’s, lecker Salat essen” Kein Mensch, niemals. Zu Mac geht man, wenn man schnell was Warmes braucht, wenn man Bock hat relativ günstig was zu essen, was den Hunger stillt. Es ist bei mir meist auf Reisen so. Aber mittlerweile gibt es in jedem größeren Bahnhof so viel bessere Angebote – da muss ich nicht (mehr) zu McDonald’s.

Ich denke, dass das Angebot an gutem, tollen Fast Food, an Burritos, Wraps, chinesischen Gerichten, an Falafel mit Hoummus, frisch gegrillten Chiabattas, Dim Sum oder Curries etc, so gut geworden ist, dass es immer McDonald’s um Längen schlägt. Sogar auf dessen Homeground…

Denn: Fastfood? Das geht doch viel besser!

Wenn ich Lust auf einen Burger habe, muss ich nicht mehr zu McDonalds. das können andere besser. Wenn schon sündigen, dann ein richtig geiler, hausgemachter Burger, der richtig gut schmeckt, so wie bei Whats Beef oder bei den Beef Brothers. (die Fette Kuh in Köln, die gigantisch sein muss, will ich noch testen) Frisches Fleisch, hausgemachte Saucen, frische, angeröstete Burgersemmeln, originelle Kombos mit Pesto, Ruccola, Mozzarella oder echter Cheddar und viel in Bioqualität etc. – alles aber nicht so übertrieben fettig – außer man will es so. Man hat eben die Wahl. Das hab ich alles bei McDonalds nicht. Auch Versuche Richtung Gourmet sind echte Fettbemmen. Burger mit zwar Simmentaler Rind, aber mit Speck und Mayo und einem fettigen Rösti – 759 Kalorien und es würgt mich beim Drandenken. Der andere Aktionsburger hat zwar bunten Salat drauf, aber doppelt Käse und Käsesauce und Senfsauce – mit 725 Kalorien kaum weniger mächtig. Wer soll das denn essen?

Sonderwünsche? Wie denn?

Ich kann mir den Burger nicht selber zusammenstellen. Und selbst wenn ich könnte, womit denn? Vollkornbrötchen? Fehlanzeige. Alternativen zu den Mayosaucen? Fehlanzeige. Alternative Salate wie Ruccola? Fehlanzeige. Weitere Beläge auf den Fleischpatties wie karamelisierte Zwiebelringe, gegrilltes Gemüse? Fehlanzeige. Truthahnburger? Fehlanzeige. Beilagen? Pommes oder gekringelte Pommes. Oder Salat. Süßkartoffel-Fritten? Bratkartoffeln? Zwiebelringe? Gemüse? Gibt es natürlich auch alles nicht. In Amerika verliert McDonald’s Kunden an die noch billigere Konkurrenz, hierzulande macht es einfach die bessere Konkurrenz.

Und: McDonald’s nervt: ob ich Standdardware bestelle oder einen Sonderwunsch – egal, ich muss warten. Aufreizend langsam schlendern die Thekenkräfte gemächlich zu den Pommes…oh, leer, na dann hängen wir doch ne Schale rein…als ob das nicht der machen könnte, der gerade die letzte Schippe genommen hat. Wer zu Mc Donald’s geht, will schnell bedient werden. Eigentlich sofort. Und dann nicht auf Essen oder Milkshake oder Burger warten. Wobei, wenn ich meine Wünsche mit den Sonderwünschen hätte, ginge es womöglich noch langsamer. Aber ich stelle mir das so vor wie bei Chipotle Grill oder Subway. Basis ist Burger und ich sage, was ich drauf oder drunter kriege. Wäre sehr cool. Und schnell. Oder wie bei Vapiano. Wo ich sehe, was mir gerade zubereitet wird.

Mir fällt echt kein Grund ein, warum ich noch zu Mc Donalds wollen sollte.

 

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Ein Wochenende im Foodie-Himmel

fish+artEin Sandwich mit Sou-Vide in Cidre geschmortem Steak und stundenlang karamelisierten Zwiebeln, handgemachte Gourmet-Marshmallows, Pulled Pork Sandwiches, peruanische Kroketten, libanesische Meze, sizilianische Reisbällchen, senegalesische Küche, Surf’n’nTurf-Burger. Der Kölner Sternekoch Saloum Raphael Doucouré  wird unter “Ralphs BBQ” eigens von ihm für das Festival kreierte Sandwiches anbieten. “Eines davon ist ein veganes Smoked Green Earth Sandwich. Das Highlight von Raph’s BBQ ist das 24h in Dark Beer marinierte und 6h Sous Vide gegarte U.S. Flanksteak auf Landbrot mit Wasabi Creme Fraiche, Gurken-Senf Relish und Whisky Schmorzwiebeln.” Ich denke, dieses Wochenende werde ich 4 Kilo schwerer – denn es ist Street Food Festival in Düsseldorf.

cidre+steakIn letzter Zeit ist die Auswahl an “Fast Food” nachgerade explodiert, noch nie gab es so viele, so exotische Gerichte, die überall in unseren Großstädten angeboten werden. Und die Qualität ist der Hammer, slow food, das ganz fix über die Theke geht, wie genial!! Ich finde es herrlich. Viele der Teilnehmer sind mit ihren Essenständen aus Berlin angereist, ich bin total gespannt auf die Köstlichkeiten von etwa Fräulein Kimchi oder Pan Kowalski. Die Ban Mihs aus Düsseldorf kenn ich schon und auch mit schwedischen Zimtschnecken wird man mich nicht locken können. Wenn, dann maximal exotisch, was ich eben sonst nicht jeden Tag esse…Garantiert werde ich bei Big Hug Barbeque die Spare Rips probieren: Sechs Stunden in Eschen- und Eichenrauch gegarte fleischig zarte Spareribs und selbstgemachte Saucen ausschließlich aus natürlichen Rohprodukten hergestellt. Wer kann dazu schon nein sagen? Ich sicher nicht.

Street Food Festival

Nächstes Event am Samstag, 7. März, 12-22 Uhr & Sonntag, 8. März, 12-20 Uhr

3€ Eintritt
Stahlwerk
Ronsdorfer Str. 134
40233 Düsseldorf

Wen von euch treffe ich da?

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Wieviel Werbelüge ist zuviel?

Die diesjährigen Kandidaten zum Goldenen Windbeutel Foto: Foodwatch

Die diesjährigen Kandidaten zum Goldenen Windbeutel Foto: Foodwatch

Sind fünf Kekse mit einem Fünftel Zucker ein gesundes Frühstück? Glaubt wer, dass eine heiße Tasse Hühnersuppe aus Huhn sorgfältig ausgekocht wird? Brauchen wir mehr Extravitamine? Ist zuckerschwerer Brei ein tolles Essen für Kleinstkinder? Gehören in einen heimischen Apfelsaft Äpfel von sonstwoher? Wenn ich so fragen würde, würden die meisten verneinen. Aber so verkaufen Lebensmittelmultis ihren Quatsch, preisen BelVita-Kekse als Frühstück an, vermutlich für den gestressten Großstadtbewohner, der sich im Vorbeigehen auf dem Weg zum Auto noch schnell ein paar Kekse aus der Packung fischt, die er oder sie dann auf dem Weg zur Arbeit an der Ampel mümmelt. In der Hühnersuppe ist viel Hefe und Salz, aber nur ein Gramm Hühnerfett. Im heimischen Obstsaft sind viele unheimische Äpfel, im Vitaminwasser viele Zusätze, an deren Wirksamkeit großer Zweifel besteht. Und der Kinderbrei verfettet Säuglinge und sorgt mit seinem Zuckeranteil für Karies, bevor die Zähne da sind. All das ist ärgerlich. Foodwatch fand es so ärgerlich, dass sie fünf in ihren Augen besonders fiese Produkte zur Wahl der meistgehaßten Trophäe der Lebensmittelindustrie nominierten, des “Goldenen Windbeutels” Ich finde es gut, richtig und wichtig, dass Foodwatch das macht. Aber ich hab auch so ein wenig meine Zweifel.

Auch der Verbraucher trägt Verantwortung für das, was er isst

Der Goldene Windbeutel Foto: Foodwatch

Der Goldene Windbeutel Foto: Foodwatch

Es ist traurig, dass viele Menschen so einen Müll in sich und in ihre Kinder reinstopfen, unbesehen Werbelügen glauben, die aus Schokolade, Fett und Zucker “gesunde Milchmahlzeiten” macht. Aber ist ist klar, dass die Industrie ihre Produkte bewirbt.Und dass Werbung die Dinge in einem rosigen Licht darstellt, liegt in der Natur der Sache. Es ist Sache des Verbrauchers, zu gucken, was auf der Inhaltsliste tatsächlich drauf steht. Und dann selbst eine vernünftige Wahl zu treffen. Soviel mündiger Bürger muss sein. Leider. Dass unsere Nahrungsmittelmultis besonders menschenfreundlich wären, das hat noch keiner behauptet. Die werden keine Warnung auf ihre Packung drucken “dieser Keks gefährdet ihre Gesundheit”. Die werben lieber mit dem “gesunden Fühstückskeks” Und dann muss man eben selbst die Inhaltsliste lesen. Jedenfalls, solange der Gesetzgeber nicht eingreift und ein einfaches, leicht erkennbares System schafft, das Lebensmittel auf der Packung bewertet. Die Ampel wäre nach wie vor eine gute Idee. Auf einen Blick sehen, ob alles im grünen Bereich liegt, oder ob Salz, Fett, Zucker, Weißmehl nicht doch alle tiefrot zeigen, dass das Produkt nur in winzigen Dosen genießbar ist. Das schafft jeder. Aber das wissen die Lobbyisten und wehren sich vehement gegen die Ampel. Und die Politik spielt (aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen) mit, um sich dann hinterher zu beschweren, warum verfettete Bürger das Gesundheitssystem belasten.

Die Schere klafft immer weiter auseinander

Wie in so vielen Dingen verschwindet bei der Ernährung die Mitte. Entweder Scheissdreck aus der Tiefkühltruhe und vom Fast Foodstand oder Selbstgekochtes aus frischen, lokalen Zutaten mit teuren Gewürzen und Fleisch vom hallischen Landschwein. (Ich übertreibe jetzt bewusst) Ich selbst schwanke zwischen den Extremen, geb mir aber Mühe, so oft wie möglich frisch selbst zu kochen, das geht aber nur, weil es mir eben keine Mühe macht, ich hau schnell was zusammen aus Gemüse, Hack etc und das schmeckt dann ziemlich gut. Jamie Oliver hat da viel für Schnellköche. Ich esse lieber, was ich selber koche, statt mir eine Dose aufzumachen, auch, weil ich ziemlich heikel bin, was die Zutaten anbelangt, ich mag nicht gerne fett und extrem sahnig essen und beim Fleisch müssen die Sehnen, Fett und Knorpel weg.

Convenience wie in der Großgastro?

Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit, da der Bequemlichkeit entgegen zu kommen und dennoch die Leute zum Kochen zu animieren: Ich würde mir wünschen, wir hätten es so leicht wie die Menschen in UK, die schon massenhaft vorgeschnittenes Gemüse, etc im Supermarkt finden. Das muss dann nur noch mit – ebenfalls vorgeschnittenem – Fleisch in die Pfanne und fertig ist die Laube. Ja, das nimmt auch langsam bei uns zu und das ist gut so. Denn dann weiß trotzdem jeder, was drin ist. In der Großgastronomie setzt man ebenfalls viel auf die Ökonomie von bereits fertigen Teilen, die nur zusammengesetzt werden müssen. Das sollte man auf Standardhaushalte herunterbrechen. Deswegen, bevor gar nicht gekocht wird, lieber nen Fertigpizzateig mit frischen Zutaten belegen und backen, das ist immer noch besser als die ganze Tiefkühlpizza. Frosta ohne Zusatzstoffe ist auch eine Notlösung, mir schmecken die Sachen leider zu fade, ich muss da immer nochmal mit Gewürzen und Kräutern etc dran. Und dann kann ich es auch gleich selber kochen.

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Der gute alte Filterkaffee – neu entdeckt

IMG_0764Dank der Hipster ist das Älteste wieder das Allerneueste. Sei es der Opabart oder die Opastrickjacke, die Hornbrille, der Plattenspieler, die Tapete oder das Hollandrad. Und nun kommt auch der Filterkaffee wieder zu Ehren. Brewed Coffee heisst er jetzt, die dazugehörigen Cafes “Brew Bars”. Zum Beispiel das Woyton in der Altstadt von Düsseldorf hat sich dem Filterkaffee verschrieben und bietet auch Tastings an. Aber wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ich hab das mal wieder zu Hause ausprobiert. Netterweise durfte ich von Coffee Circle das Einsteigerset testen. Es besteht aus einem Set für Filterkaffee, dem “Pour Over Kit V60” der japanischen Firma Hario (mit 18 Euro sehr preiswert für Einsteiger) und einem Päckchen Coffee Circle Kaffee Limu. Der Kaffee ist vom Allerfeinsten. Fair Trade. 100% sortenreine Arabica Bohnen werden von Hand in Waldgärten des äthiopischen Hochlands gepflückt und sind dank der traditioneller Trommelröstung sehr bekömmlich. Ich leg ja Wert auf sowas. Lieber weniger, dafür besser – ich hab was davon, die Hersteller und Bauern auch. Winwin!

Das Aufbrühen ist eine Wissenschaft für sich. Mit dem beiliegenden Messlöffel geb ich erstmal 16 Gramm Kaffeepulver für eine große Tasse (240 ml) in den Filter mit Filtertüte. Nix mit gestrichener Löffel, guter Kaffee muss Grammgenau gewogen werden. Da muss die Küchenwaage ran. Dann wird der Filter mit ein wenig heißem Wasser begossen und durchgespült – das Wasser wird weggeschüttet, dann geht es richtig los. Ich befeuchte das Kaffeepulver vorsichtig, warte 30 Sekunden und gieße dann den Rest des kochenden Wassers langsam mit kreisenden Bewegungen dazu. Langsam tröpfelt das braune Elixier in die Kanne – und es entfaltet sich wieder der Duft, den ich schon seit meiner Kindheit kenne, der “Gemütlichkeit”, “Frühstück ist fertig” “Aufwachen Schatz” zu rufen scheint. Hmmm. Der Kaffee ist richtig gut, stark und dunkel, wie ich ihn mag, aber kein bisschen bitter. Und die Müllmenge ist überschaubar, ein Papierfilter mit Kaffeepulver. Denn das Müllaufkommen meiner eigentlich geliebten Nespressomaschine liegt mir doch im Magen und verdirbt mir die Freude. Aber ab jetzt gibt es wieder am Morgen eine gemütliche Tasse Filterkaffee. Hier das Hipstervideo zur Kaffeeherstellung.

Das war, wie gesagt, nur was für Einsteiger. Profis mahlen den Kaffee in der Mühle selbst. Und verwenden ganz unterschiedliche Brühmethoden. Die uralte Karlsbader Kanne, oder ganz futuristisch, den Waterdripper, bei dem Eiswasser stundenlang über das Kaffeepulver tropft um einen einzigartigen Extrakt herzustellen.

Und, wer ist von euch schon wieder auf den Filterkafffee gekommen?

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Düsseldorfer Hipkombi: Burger trifft Joghurteis

yomaroIch bin ja noch relativ neu in Düsseldorf, aber mir sind so ein paar Sachen aufgefallen: Alle Düsseldorfer lieben Burger und Joghurteis. Für nichts wird so angestanden wie für diese zwei Grundpfeiler der Hipsterernährung. Und beides gibt es hier in Superqualität. Jetzt gibt es in einem meiner Lieblingsläden, dem Toykio, in dem ich immer kleinen Blödsinn von Tokidoki kaufe, eine Kombination aus allem: Yomaro Frozen Yogurt trifft Toykio Gallery & Coffee. Das Toykio ist ein genialer Laden mitten im japanischen Viertel. Man kann dort Popartkunst erwerben, kleine japanische Spielzeugfiguren und bekommt eine der besten hausgemachten Limonaden der Stadt.

Und ab jetzt eben auch noch Frozen Yogurt. Dann wächst zusammen, was zusammengehört und es gibt endlich das Frozen Yogurt auch mit Macaronbröseln.

Yomaro Gründer Matthias Rombey und Kunstsammler Selim Varol freuen sich sehr über die Kooperation. Der schicke und puristische Stil von Yomaro passt perfekt ins designorientierten Szene-Konzept aus Galerie, Café und Shop. „Es war schon immer mein Traum YOMARO auf die Immermannstraße zu bringen. Wir sind super glücklich und sehr stolz, dies nun gemeinsam mit der ,Toykio What’s Beef Family‘ umzusetzen”, so Matthias Rombey.

Am Samstag lädt die neue Szene-Collaboration  zur großen Free-Frozen-Yogurt-Party ein.

Wo? Toykio, Immermannstraße 18, 40210 Düsseldorf.

Aus gegeben Anlass gibt es am selben Tag in der Schwester Lokation des Toykio, im What’s Beef 2 Häuser weiter ein ganz besonderes Spar Menü. Die besten Burger und dann Kostenlos Frozen-Yogurt. I like und werde sicher mal vorbeiradeln.

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Einkaufen in Mykonos

So schön das Hotel auch ist, immer nur im uns am Pool liegen -nö. Ich hatte schon vorab gelesen, dass es sich lohnt, Mykonos Stadt einen Besuch abzustatten. Denn Mykonos ist mehr als eine Touristenfalle. Es ist das griechische Ibiza und die Feierwilligen wollen auch die entsprechenden Outfits haben, um in den schicken Clubs und Bars der Insel eine gute Figur zu machen. So sind die Boutiquen in Mykonos Stadt perfekt aufs anspruchsvolle Publikum eingestellt, dass zunehmend auch aus Fernost kommt und mit gigantischen kreuzfahrtburgrn vor der Insel halt macht. Louis Vuitton, Chopard haben eigene Shops, es gibt alles von Chanel bis Louboutin. Gemischt mit cooleren Läden, in denen ein sehr relaxter Schick angeboten wird, auch viele griechische Designer (dazu mehr in einem extra Artikel)
Derzeit sind die bunten gehäkelten Beutel Mochitas aus Kolumbien in, es gibt sie in vielen Boutiquen der Insel, auch die flachen Sanalen gibt es überall, sie werden in Griechenland hergestellt. Sie sind sehr bequem, rund 60 Euro kostet ein Paar. In ein, zwei Geschäften kann man sich T-Shirts bedrucken lassen. “Eat, Love, Party” und dergleichen mehr….äh, ja. Nein.

Die Läden zu finden ist nicht schwer, es gibt eine Hauptstraße Matogianni,, von der gehen kleine Seitenstraßen ab, alles auf einem relativ kleinen Gebiet. Ich kaufe mir erst bei einer Ben&Jerry Filiale das Kultgetränk der Einheimischen, Cappuchino Feddo, kalter, mit Zucker aufgemixter Kaffee auf Eiswürfeln mit eine dicken Schicht Milchschaum, und los gehts ins Einkaufsparadies.

Coole Bikinis, Tahiti Oil, nette Beachtaschen und alles, was am Strand noch schöner macht, gibt es bei beachhouse in der Matogianni 33

Emmy Monaco, Tria Piquadia, ist High End. Louboutin, Edeltaschen, wunderschöne Kaftane. Ich schau’s mir an, das ist definitiv eine Inspiration, aber kaufen kann ich mir hier nix.

Chora, Fl.Zouganeli Str. 43, ist ein wunderschöner Läden, sehr geschmackvolle Möbel und Wohnaccessoires im mediterranen Stil. Ein bisschen Mykonos, ein bisschen Shabby Schick. Ein Traum. Wer auf Mykonos ist und ein bisschen Budenzauber für daheim mitnehmen will, der ist hier richtig.

Direkt gegenüber ist VP Jewellery. Ich hab mir dort einen riesigen Rubelitring gekauft, der aussieht wie 200.000 Euro, aber 200 gekostet hat. Besser so als andersrum. In dem laden könnte ich mich doof kaufen. Da ist aber nicht doof bin, belasse ich es bei dem Ring.

Aber es gibt es viele tolle Läden: Free Shop, Ekaterini, Sostris, ex-tasy (ein Hippie-Laden), Nomad, Thala Jewellery.

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