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Hoch in den Norden reisen – zur Kulturhauptstadt Umea

Umea zur Mittsommerzeit

Umea zur Mittsommerzeit

Ich war bis jetzt nur einmal kurz in Schweden, damals war ich Studentin und auf dem Weg zum „Treffen der Europäischen Studenten des Journalismus“ in Tampere Finnland. Damals gab es noch coole Interrail-Tickets und so fuhren wir mit der Bahn. Als wir in Stockholm ankamen, war es Februar und es schneite wie wild. Wir haben an den zwei Tagen in Stockholm viele Cafes und Pizzerien kennengelernt, aber sonst eigentlich recht wenig. Das wollte ich schon lange nachholen. Heute ist ja gerade die schwedische Kronprinzessin in Düsseldorf, da wäre es doch nur höflich, den Besuch zu erwidern.

Luftgetrocknete Scheibchen Rentierfleisch - würde ich gerne probieren

Luftgetrocknetes Rentierfleisch würde ich gerne probieren

Es gibt ja einen guten Grund dieses Jahr, denn Umea im Land der Samen, tief im Norden Schwedens, ist heuer Kulturhauptstadt Europas. Da würde ich gerne hinreisen. Das Programm rockt mit einem Gitarrenmuseum, vielen Konzerten (darunter auch mein geliebter Metal), mit Kunst und Mode und Mittsommar.  Vor allem im Spätsommer lockt mich das Programm sehr. Da gibt es zum einen das

Food Festival
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Mittwoch, 17. September bis Sonntag, 21. September 2014) “An fünf Herbsttagen werden Liebhaber guten Essens verschiedene Möglichkeiten haben um Umeås kulinarische Kultur kennenzulernen. Das Food Festival bietet Verkostungen zu verschiedenen Themen, sowie Wettbewerbe und Märkte mit heimischen Zutaten. Dabei wird ein Fokus aus der samischen Essenskultur liegen”. Wie sagt der Lafer: “Ist das was?” Jepp, das wäre was. Ich stell mir spannende Rezepte mit Rentierfleisch, Moosbeeren und Lachs vor. Da die skandinavische Küche derzeit an Hippness nicht zu übertreffen ist, stell ich mir dieses Festival außergewöhnlich toll vor. Die Schweden haben einen Ruf zu verlieren.

Personer vid caféUnd weil schwedisches Design auch was ganz Besonders ist, wäre das vielleicht auch eine Überlegung wert.

Umeå Fashion Week 2014
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Dienstag, 7. Oktober bis Samstag, 11. Oktober 2014) Die Fashion Shows, Instore-Events und Ausstellungen der Umeå Fashion Week versprechen ein echtes Highlight zu werden. “Umeå ist das Shopping- und Fashion-Mekka von Nordschweden und die Heimat vieler international bekannter Modedesigner wie Johnny Johansson, Petter Hollström, Sandra Backlund und Helena Hörstedt”, erklärt mir eine Pressemitteilung. Ich muss gestehen, ich oute mich mal als Nichtkenner dieser Namen, aber ich würde sie sehr gerne kennenlernen. Kann nur gut sein.

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San Giorgio – (m)ein Traum von Mykonos

San Giorgio Hotel Mykonos - der Restaurantbereich

San Giorgio Hotel Mykonos – der Restaurantbereich

Das Hotel San Giorgio auf Mykonos ist mir zum ersten Mal in einem Buch über coole Interiors aufgefallen – und ich hab gesagt, genauso soll mein Schlafzimmer in Düsseldorf aussehen. Holz, wie vom Wind und sonne gebleicht, ein Moskitonetz, schlichte handgewebte Körbe – und ab und an mal ein Designerstück.. Ich bin auf einem recht guten Weg dahin. Und wenn ich so lebe, will ich erst recht so Urlaub machen. Von diesem Hotel träume ich. POSTKARTEIch stelle es mir herrlich vor, wie auf der Terrasse vor dem Hotelzimmer zu frühstücken; in einer der Hängematten am Pool zu liegen (ich hab mir eine Postkarte auf Facebook gebastelt) oder auf dem Steg am Meer auf die Ägais zu schauen, vielleicht sehe ich ja irgendwo Delphine. Und  selbst ins wunderbar kitschigblaue Meer. Abends noch einen Drink an der Bar und dann ab auf dem Motorroller in eine Taverne am Strand oder ins Nightlife von Mykonos. Die Partystrände sind ja nicht besonders weit weg. Oder im San Giorgio bleiben und die Sterne zählen.

Ein Hotelzimmer im San Giorgio

Ein Hotelzimmer im San Giorgio

Mir gefällt dieser schlichte, authentische Stil des Hotels besser als alles, was noch so edle Hotelketten mir bieten könnten. Das stelle ich mir unter Griechenland vor – und kein 08/15 Hotel einer Kette. Es ist der Luxus des Einfachen. Couture gemixt mit Inselstyle. Natürlich ist der Bohemian Stil des Hotels fein komponiert und kein Ergebnis des Zufalls. Dazu kennen die beiden Besitzer, die Bayern Thomas Heyne und Mario Hertel ihre coole, moderne Klientel zu gut, schließlich führten sie lange den Paradise Club in Mykonos.

Das San Giorgio ist die Antwort auf das Bedürfnis, im Urlaub stilvoll zu relaxen, einen gewissen Bohemian Lifestyle auszuleben so wie Talitha Getty in den 60ties in Marrakesch. Und das unter Seinesgleichen. Weltoffene, kreative Persönlichkeiten. Keine “mit dem Badehandtuch am Pool Reservierer” oder “Nur Schnitzel im Urlaub Esser”. Die wird man da nicht finden. Genausowenig wie überfüllte Strände, Gyros con Krauti und genervte Pauschaltouristen, die den Reiseführer anzetern. Und das ist toll. Klar, das hat seinen Preis  – aber das San Giorgio steht definitiv ganz oben auf meine Liste der Urlaubsträume in 2014…

So ist die Ägais zum Träumen...

So ist die Ägais zum Träumen…

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Mein Traum vom Urlaub…

So ist die Ägais zum Träumen...

So ist die Ägais zum Träumen…

Jeder hat Traumdestinationen, zu denen er unbedingt hinwill. Und gerade jetzt, wenn der Winter so richtig fies wird, beginne ich immer, mir auszumalen, wie es wäre, jetzt woanders zu sein… in den kommenden Tagen werde ich meine Traumdestinationen vorstellen. Mal ganz nah, mal ganz fern.

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Die Apokalypse der Woche mit Lars Fischers Videoblog

Lars Fischer, der Nostradamus der Killerschnecken und Todesquallen

Lars Fischer, der Nostradamus der Killerschnecken und Todesquallen

Wer den Postillon mag, wird “Wir werden alle sterben” lieben. Ich bin via Twitter auf einen wunderbaren Videocast gestoßen, den ich allen ans Herz legen möchte, die Sinn für Wissenschaft und Humor haben: “Wir werden alle sterben“. Lars Fischer, aka @Fischblog, zeigt die neuesten Katastrophenszenarios und kommentiert sie auf eine unnachahmlich trocken-witzige Weise. Er nimmt alles wissenschaftlich korrekt auseinander, viel bleibt dann nicht mehr übrig vom Schreckensszenario. So unglaublich lustig, dass ich ihm Millionen von Zuschauern wünsche, die er verdient hat. Ich sitze regelmäßig schallend lachend vor dem Rechner. Sei es, dass die Meere von ambitionierten Quallenschwärmen heimgesucht werden, die mit Angst, Schrecken, Larven und Schleim zu den Herren der sieben Meere avancieren, sei es, dass die Schnecken (der “Tyrannosaurus Rex der Gemüsebeete”) planen, die Weltherrschaft an sich zu reißen: auf “Wir werden alle sterben” erfährt man es zuerst. Zusammen mit Ankündigungen der Apokalypse, vorgetragen wie der Wetterbericht der Tagesschau – ich liebe es.

Lars Fischer verbindet das, was richtig gute Beiträge ausmacht, nämlich Fachwissen mit Humor und dem Talent, sich gut auszudrücken – die Bio hab ich von seinem Blog geklaut: “Lars Fischer hat neben dem Abitur eine Ausbildung zum Chemielaboranten gemacht und arbeitete als Analytiker, bevor er an der Universität Hamburg Chemie studierte. Nach dem Abschluss arbeitete er als Autor u.a. für die “Nachrichten aus der Chemie und “Spektrum der Wissenschaft”. 2008 übernahm er die redaktionelle Betreuung der Blogplattform “SciLogs” und arbeitet seit 2010 als Redakteur für spektrum.de. Seine wichtigsten Themen sind Chemie und Materialforschung, Molekularbiologie, Infektionskrankheiten und Plattentektonik. Außerdem engagiert er sich für Open Access und Open Science.”

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Das fängt ja alles gut an!

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

Ganz ehrlich? Derzeit gehen mir Fahnen und alle anderen Gates ziemlich am Allerwertesten vorbei, denn das Wichtigste ist derzeit – mal wieder – ankommen. Am Rhein. In Düsseldorf. Und irgendwie fängt alles ziemlich gut an, kann ich nicht anders sagen. Ich finde ja ziemlich schnell Anschluss, das ist ein Riesenvorteil. Manche Begegnungen haben sich als geradezu magisch herausgestellt – an Freundinnen wird es mir nicht mangeln, auch wenn ich viele liebe Menschen aus München und Frankfurt vermisse.

Auch wenn die Bude noch voller Kisten steht und ich bei weitem noch keine Küche habe, egal. Drückt mir die Daumen, dass es sich gut entwickelt. Und die, die sich über Stofffetzen streiten und wer mit wem spielen darf (Eh die Frage aller Fragen) und wer die coolen Kids sind auf dem Pausenhof der Politik, die sollten darüber nachdenken, dass es uns doch eigentlich darum ging, allen diese Welt ein bißchen schöner zu machen. Und nicht eine viel größere Hölle erschaffen.

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Der Medicus und Monty Python in Marokkos Hollywood

Ich war ja letztes Jahr im “marokkanischen Hollywood”, Ouarzazate, einer kleinen Stadt, die man erreicht, wenn man von Marrakesch aus über die Berge weiter ins Inland fährt (so haben jedenfalls wir das gemacht, aber es gibt auch einen Flughafen). Dort wird alles gedreht, was mit Sand und Historie zu tun hat. Asterix und Cleopatra, Bibelverfilmungen, Gladiator, der Prinz von Persia, auch der Wüstenplanet Tattooine war hier zu finden. Ridley Scott drehte sein Kreuzfahrerdrama “Königreich der Himmel”. Und die Kulissen für diesen Film haben die Macher des “Der Medicus” jetzt recycelt und wiederverwendet. Der Film kommt am 25. in die Kinos.

Wer selbst auf den Spuren des Medicus wandeln will, dem sei ein Besuch in Ouarzazate empfohlen. Die Studios vom Ouarzazate ähneln sowieso einem Labyrinth historischer Bauten inclusive Sklavenmarkt, so dass jeder, der einen Historienschinken drehen will, eigentlich sofort loslegen kann. (Tipp für Y-Titty). Auf das Wetter ist dort Verlass, die Sonne scheint immer, die Kulissen des Gebirges und der nahen Wüste sind atemberaubend. Und wer will, geht in die alte Kasbah zum Drehen. Dort lebt auch Osama bin Laden, ein Gemischtwarenhändler, der als Kleindarsteller den Terroristen so oft spielen mußte, dass ihm der Spitzname geblieben ist. Vielleicht ist er auch im Medicus zu sehen? Mir hat es dort sehr gut gefallen, die Stadt ist kleiner als Marrakesch und viel weniger touristisch. Dennoch gibt es dank der boomenden Filmbranche dort genügend elegante Hotels und Unterkünfte und Restaurants, wo die Stardichte so hoch sein kann wie in Hollywood. Im Basar hatte ich meinen ersten echten Monty Python Moment, als ein Händler mir eine Tasche nicht verkaufen wollte, weil ich sie so billig fand, dass ich nicht handeln wollte. Das hat ihn in seiner Ehre gekränkt und ich musste anfangen zu feilschen. Ich habe aber keinen künstlichen Bart extra bekommen. Fand die Erfahrung, in einem absurden Sketch zu stecken, aber sehr unterhaltsam. (Monthy Python drehten aber in Tunesien, in Monastir)

Ich hab mich jetzt wieder an den Besuch erinnert und daran gedacht, dass ich dringend mal wieder dieses Land besuchen muss.

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Niedrigpreisgarantie im Urlaub

TriprebelJeder kennt die Werbung: “Herr Hallmakenreuther hat 200 Euro für sein Hotelzimmer bezahlt, Susi Sorglos mit ihrem Last Minute Angebot jedoch nur 80…”. Deswegen treibt jeden Urlauber latent die Sorge um, wenn er besser recherchiert hätte, dann hätte er noch was rausholen können an Sparpreis. Manchen Leuten kann sowas den Urlaub ruinieren.

Mittlerweile wird sparfuchsigen Urlaubern diese Sorge genommen, dank des neuen Start-Ups “TripREBEL“, das schon jetzt sehr gut angenommen wird. Bei Triprebel bucht man, doch das Portal bleibt am Ball und recherchiert jeden Tag neu die günstigsten Preise. Wird das gebuchte Hotel billiger, muss der Gast auch nur den günstigsten Preis zahlen. Genial! Ich hab jetzt mal für meine Reise nach Paris im Februar gebucht – mal schauen, was die Triprebellen rausholen. Ich lehn mich derweil entspannt zurück.

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Hach, ist Armut romantisch!

Der Hotel-Slum in Südafrika Foto: Emoya Luxury Hotel and Spa

Der Hotel-Slum in Südafrika Foto: Emoya Luxury Hotel and Spa

Mir fehlen echt die Wort. Auf dem Blog Schlecky Silberstein (danke dafür) bin ich auf ein Hotel in Bloemfontein, Südafrika, gestoßen, dass eine Ohrfeige für alle Leute ist, die in Wellblechhütten hausen MÜSSEN. Das “Shanty Town” ist nämlich ein nachgebauter Slum, inclusive Erdmännchen, Ziegen und Außentoiletten, aber natürlich ohne Geziefer, Kriminalität und andere häßliche Dinge, die sonst so inbegriffen sind im echten Slum. Spaß für die ganze Familie wird versprochen, oder eine unvergessliche Hochzeit oder ein Teambuildingevent mit den Kollegen. Im Werbefilm stolziert dann auch noch eine nette Preppyfamilie (weiß), durch die malerische Armut.

Aber wenn es einem dann doch zu viel wird vom einfachen Leben – Shanty Town gehört zum Emoya Luxury Hotel and Spa, da kann der Elendstourist sich bei einer Hot Stone-Massage von den Strapazen erholen. Sehr “sensibel” das Ganze, wenn man sich die Geschichte Südafrikas so ansieht. Aber vielleicht sehe ich das auch nur als Außenstehende so eng, wie seht ihr das?

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Winter in Wien

Es gibt kaum eine Stadt, die romantischer ist im Winter als Wien. Ich war vor einiger Zeit mit ein paar Freundinnen dort, um in Vorweihnachtsstimmung zu kommen. Ist geglückt, nicht nur durch den Genuss zahlreicher Glühweinsorten, die es nur dort gibt: “Mozart” Schokolade mit Mozartkugellikör und Sahne, abgerundet mit Eierlikör und ein paar Schokospänen. “Heisse Marille”, Tee mit Marillensaft und -Likör…

Wir wanderten durch eine Stadt, die sich mit wirklich prächtiger Weihnachtsbeleuchtung und traumhaften Weihnachtsideen der Geschäfte in ein (fürchterlich kaltes) Winterwunderland verwandelt hatte… Aber wozu gab es denn die Glühweinstände auf den Weihnachtsmärkten? Der größte Weihnachtsmarkt ist der vor dem Wiener Rathaus. In den Bäumen hängen bunte Lichterketten, der Markt ist riesig, ein unübersichtliches Gewusel vor Ständen mit böhmischem Glas, ungarischen Spezialitäten, sehr viel Glanz und Gloria und Geglitzer, natürlich auch Christbaumkugeln in Form von Kaiser Franz Josef und Sissi. Ein weiterer Weihnachtsmarkt, den wir besucht haben, ist der in Schönbrunn. Dort gibt es auch feines Kunsthandwerk und viele Stände mit traditionellem Christbaumschmuck.

Und weil meine Freundin Michaela Burch super fotographieren kann, bekommt ihr jetzt einen tollen Eindruck von Wien im Winter!

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Waffen aus Duty Free-Einkäufen

Die Waffe benutzt kleingeld als Munnition

Die Waffe benutzt Kleingeld als Munnition

Ein Gewehr, das Kleingeld mit füchterlicher Geschwindigkeit abschiesst, Lanzen, Morgensterne? Tja, wären doch Waffen, die keiner mit ins Flugzeug nehmen dürfte, da passt die Security aber streng drauf auf…oh, wait, das braucht man nicht durch die Security schmuggeln, all diese schönen Waffen kann man sich problemlos hinter der Sperre aus Dingen basteln, die man im Duty-Free kaufen kann. Deosprays, Reiseföns, Zahnseide…gut, man muss ein McGyver dafür sein, ich will das nicht und könnte das nicht. Aber irgendwer kann das wohl. Bewiesen hat es ein Bastler in den USA. Sein Blog heißt “Terminal Cornucopia” (dt. Terminal Füllhorn)Die Waffen wirken nicht besonders furcheinflößend und haben sogar was Komisches, aber der Witz wäre schnell vorbei, wenn man sie im Flugzeug benutzt.

Ich hab diesen Beitrag auf dem Amrikanischen Blog psfk gefunden und er ist für mich ein klassisches Beispiel dafür, dass die Sicherheit, die uns vorgegaukelt wird und für die wir so viele Freiheiten aufgeben mussten, eine reine Illusion ist. Wenn jemand wirklich bereit ist, einen Anschlag zu verüben, gibt es einen Weg – trotz aller Überwachung, Untersuchung und Durchleuchtung.

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Einmal um die Welt in 80.000 Kalorien

Dim Sum zum Durchprobieren

Dim Sum zum Durchprobieren

Mein Motto beim Reisen: Du bist erst in einem Land gewesen, wenn du in dessen Supermärkten gestöbert hast. wenn du dessen nationale Spezialitäten probiert hast, an dessen Street Food Ständen völlig unbekanntes Zeug gegessen hast. Nichts macht mich irrer, als ein Urlaub in einem abgeschotten Clubcamp, in dem hauptsächlich internnationales Essen angeboten wird. Das kann dann gut sein, wie es will, es macht mir keinen sonderlichen Spaß. Ich hab schon mal in Kairo einen halben Aufstand bei der Reiseleitung hingelegt, die uns partout in eine Touristenfalle auf dem Nil mit Schnitzel und Pommes schleppen wollte. Weil es zu gefährlich wäre sonst mit der Hygiene. Wir haben dann im Nichttouristenteil der Stadt gegessen und waren die Einzigen ohne Durchfall – weil die in der Touristenkaschemme den Salat mit Nilwasser gewaschen haben. So viel dazu.

petit2Und wer keinen Spaß am Essen hat, mit dem macht es mir keinen Spaß zu verreisen. die “ich nehme im Urlaub ab”-Fraktion oder “für mich nur Salat”. Das ist doch Verschwendung, das kann man daheim machen, aber nicht da, wo tausend neue Geschmacksrichtugen auf einen warten, die man womöglich nicht kennt. Wenn ich reise, bringe ich nach Möglichkeit Rezepte, Gewürze und Ideen mit, die ich dann hier in meine Küche integriere. Meist versuche ich mir auch noch ein wenig Ferienstimmung zu konservieren, indem ich Essen mitnehme. Arrancini aus Sizilien, Tortenstücke aus Wien, Croissants aus Paris. Für eine kleine Verlängerung des Urlaubs daheim.

Was hab ich schon für tolle Sachen kennengelernt auf Reisen: Kichererbsenpfannkuchen in Nizza, Fischsuppe in Biarritz, Scones in England (das war neu in den 90ern), thailändische Nudelsuppen, Pasta mit Pistazien in Sizilien oder Jasmineis oder oder… und deswegen werde jetzt schwerpunktmäßig das Essen aller Destinationen vorstellen, zu denen ich reise. Ein sehr verfressener Reiseblog also. Tipps sind immer willkommen!

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Wien ist eine Wundertüte

20131111-185231.jpgWenn man an Wien denkt, denkt man an Walzer, Kaiser, Sisi, an Hofreitschule und Sachertorte, an Mozart und an Maria Theresia. An den Prater, Heurigen und Fiaker. Und irgendwie ist an dem Bild auch was dran. Der imperiale Glanz der Hauptstadt eines Weltreiches kommt überall durch. Wien ist wunderschön. Manchmal, wie bei der Tchibo-Filiale am Graben, ist die Schönheit gut versteckt und man muss nach oben blicken, um festzustellen, dass das Haus bunte Jugendstilmosaiken zieren.
Auch die Einkaufsperlen lassen sich nicht so einfach finden, in Wien ist Haute Couture und Highstreet verwirrend vermischt. In den Strassen rund um den Graben mischen sich Traditionsgeschäfte mit modernen Topmarken, individuelles Design mit Massenware und echter Luxus mit BlingBling und grobem Kitsch. In der Kärtnerstrasse gibt es tolle Läden wie Lobmeyr, den Swarovski-Flagshipstore oder lustigen Kitsch für Touristen. sissiDazwischen die Globalkraken wie Zara und Mango. Auf der Kärtnerstrasse biege deswegen ich Richtung Kapuzinergruft ab, in das Gewirr der kleinen Gassen, um dann irgendwann wieder auf den Graben, die feinste Shoppingstrasse, zu stoßen. Wobei dort eines der schönsten Häuser (das des ehemaligen Modehoflieferanten Emaunuel Braun, dessen Familie aufgrund der jüdischen Abstamung emigieren musste)  den h&m beherbergt.

20131111-185151.jpgIn den Gassen gibt es viel zu entdecken. Ein Geschäft hat ausschließlich Handyhüllen, mit denen man unter anderem sein altes s5 in ein Brandneues mit Goldfinish verwandeln kann. Zwei Türen weiter bietet Schuhmeister Louboutin seine Creationen feil. Mir gefallen für mich maximal ein Paar flache Leopardenprintbooties, aber mir ist dann das doch alles zu nuttig und zu neureich. Nö. Passt nicht zu mir (und ist mir auch dafür zu teuer). 20131111-185213.jpgIch schlendere weiter durch die Plankengasse und die Spiegelgasse, in denen sich Antiquitätengeschäfte, Galerien mit modernen Labels und nostalgischen Handwerksbetrieben mischen. Ich entdecke auch die Galerie Hilger (keine Verwandtschaft) Ab und an lädt eine Bäckerei oder Konditorei mit wundervollem Duft nach Kaffee ein, ich wandere weiter, wir haben ja am Abend noch einiges vor. Einfach treiben lassen und die Augen offen halten macht mir hier in diesem ältesten Teil Wiens am meisten Spaß. Das meiste in den Auslagen ist eh nicht für meinen Geldbeutel gut, aber das macht nix.

Am Graben kaufe ich mir bei H&M einen Rock und bei Nägele und Strubell ein Parfum von Marni. Dort gibt es exklusiv den neuen Duft “Loverose” der österreichischen Designerin Lena Hoschek..

Neben der edlen Parfümerie hat die schwäbische Jungfrau ihren Platz. Doch das ist wieder eine andere Geschichte…

Wer weitere Tipps für Wien hat, ich freue mich über Kommentare!

Alles für die Operngala gegenüber der Oper

Alles für die Operngala gegenüber der Oper

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Der Schokokönig – toller Laden!

Tasche bei Louboutin

Tasche bei Louboutin

2013-11-10 16.17.40

Eis Greissler – die beste Eisdiele Wiens!

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Gregors Konditorei: Tortenträume im 5. Bezirk

20131111-115212.jpgDie netten Besitzer vom Pia Mia gaben mir dann noch einen Tipp auf den Weg: die Konditorei Gregors. Danke dafür. Dieses Konditorei-Cafe ist ein Traum. Frische Zutaten, die in der Backstube vor Ort gut sichtbar frisch zubereitet werden, werden zu Kuchenträumen, die ich selten besser gegessen habe. Klassiker wie Kardinalstorte (Kaffeecreme mit Baiser auf Bisquit), Cremeschnitten, Vanillecreme zwischen Blätterteig oder Petit Fours mischen sich mit ungewöhnlichen Kreationen wie Topfencreme mit Apfelgelee auf Mandel-Karottenboden.

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Die freundliche Bedienung von Gregors Konditorei serviert leckeren Wiener Kaffee

Ich hätte mich am liebsten einmal durchprobiert, doch wir waren ja gekommen, um am Abend auf die Jagd nach dem besten Wiener Schnitzel zu gehen, da hab ich mich ein wenig zurückgehalten.

Das Wetter war gut genug, um auch noch draussen zu sitzen, feine Sache. Bestellt habe ich mir eine Kardinalstorte. Ich will nicht vollmundig sagen, dass Gergors hätte die besten Torten Wiens, dafür habe ich zuwenig probiert, aber wer dort hingeht, bekommt in jedem Fall beste Handwerkskunst und wird sicher nicht enttäuscht werden. Ich hab mir noch ein paar Kipferln und Brioche als Wegzehrung mitgenommen, dann ging es weiter mit der U-Bahn in den 1. Bezirk…

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Neben Torten und Gebäck werden auch hausgemachte Marmeladen, Pralinen und Kaffee angeboten -  liebevoll verpackt

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Die 26 Guten – hip ist jetzt der 5. Bezirk in Wien

Penta HotelIch bin wieder zurück aus Wien, gleich mit einem ganzen Sackerl voller toller Eindrücke und ich hoffe, ich kann in den kommenden Tagen viele Tipps an euch weitergeben. Wir hatten im Penta Hotel im 5. Bezirk gebucht, das sich als gute Wahl erwies. Rezeption gibt es keine, die Bar in der Mitte des Foyers erfüllt diesen Zweck. Nicht nur, weil das junge, unkonventionelle Hotel von Mattheo Thun gemütlich und lässig eingerichtet wurde, nein, auch die Umgebung ist einen Besuch wert. Im 5. Bezirk gibt es tolle Boutiquen, die nicht teuer sind und die sich angenehm von den Mainstreamlabeln absetzen. Biomärkte, charmante Cafes und gute Gaststätten. Doch zu sagen, es wäre Berlin Mitte auf wienerisch, der Vergleich zieht nicht. Dafür ist alles zu wenig hip, zu wenig aufgeregt. Gut so. 26 Läden im Bezirk haben sich zum Verbund “die 26 Guten” zusammengeschlossen, es gibt auch eine Karte davon in jedem dieser Geschäfte und verweist so auf die anderen 25.

mutze-hertha-3Da gibt es zum Beispiel die Mützen von Dörte Kaufmann bei Hinterland die sehr schön sind. Sie heben sich elegant von den derzeitigen Schlumpf-Beanies ab, sind ausgefallen, ohne exaltiert und albern zu sein. Alle werden liebevoll in Handarbeit gefertigt und sind dennoch bezahlbar. Top!

Ein anderer Laden, der mir sofort ins Auge gestochen ist, ist Pia Mia. Auch dieses kleine Label fertigt alles selbst, dazu kommen ausgewählte Stücke anderer Designer. Viele potentielle Lieblingsstücke hängen im Laden, mir hat ein Salz-und Pfefferfarbenes Kleid (187 Euro) besonders gut gefallen, das leider in meiner Größe schon verkauft war. Das Motto des Ladens “PiaMia – das bin ich” passt jedenfalls ausnehmend. Wer Spaß hat an feinen Designstücken, schlicht, edel, mit Sinn für Details, der ist dort gut aufgehoben. Das haben auch andere erkannt: das Magazin Datum, um das ich Österreich beneide, hat T-Shirts von PiaMia als Abogeschenk im Programm. Vielleicht sollte ich ja doch ein Abo abschliessen…

Läden wie diese sind die beste Möglichkeit, faire Kleidung zu beziehen, die garantiert nicht im Sweatshop hergestellt wurde. Und schöner als von der Stange des Massenmarktes sind sie sowieso – aber kaum teurer.

Wer die geballte Schaffenskraft kleinerer Wiener Label kennenlernen will, hat dazu am kommenden Wochenende Gelegenheit, dann ist Feschmarkt in der Ottakringer Brauerei. Schade, das hätte ich gerne mitgenommen.

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Graffiti im 5. Bezirk

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Mützen gibt es bei PiaMia auch

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Sanfte Farben, Naturmaterialien, feine Schnitte – das Piamia in Wien ist einen Besuch wert

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Schnell was Gutes – dann zu PazzaPazza

Klein, aber cool: das PazzaPazza

Klein, aber cool: das PazzaPazza

Ich mag meine Pizza dünn, knusprig, nicht mit Belag überladen. Das vorneweg. Weil es ja so wahnsinnig hilfreich ist, in Kritiken zu sagen “die Pizza ist voll super da” ohne zu erklären, dass man auf die Version von Pizza Hut steht (das passiert bei mir ziemlich genau ein, zwei Mal im  Jahr bei akuten Fressattacken).

Im PazzaPazza ist die Pizza voll super. :) Weil sie dünn, knusprig und nicht mit Belag überladen ist. Ich empfehle allerdings, sich eine ganze frische Pizza zu bestellen, anstatt sich eins der fertigen Stücke aufwärmen zu lassen. 20131017-122123.jpgFrisch aus dem Ofen ist sie noch um ein, zwei Klassen besser. Beides geht relativ schnell, der Laden ist ideal, wenn man einfach nur Hunger auf Pizza hat. Ein paar Plätzchen zum Sitzen gibt es auch, passt also für die Mittagspause. Im Sommer kann man auf den Bänken draußen vor der Tür das Treiben an der Kreuzung Münchnerstrasse/Moselstrasse beobachten – da gibt es immer viel zu sehen. Versprochen.

Meine Frage: Wo gibt es eurer Meinung nach die beste Pizza in Frankfurt? Wo in München?

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