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Schnelle, großartige Crespelle mit Hackfleisch-Spinatfüllung

crespelleWenn mich wer nach meinem Lieblingsessen fragt, sind es eigentlich Hackfleischpfannkuchen. Ganz simpel, Hackfleisch mit Salz, Pfeffer angebraten und dann mit Parmesan vermischt, in Pfannkuchen gewickelt – super. Mehr braucht es nicht. Ich hab mir das auch immer von meinem Vater gewünscht, der konnte toll kochen, vor allem italienisch – und Kaiserschmarrn.  Mein Vater ist mittlerweile gestorben, aber ab und an, wenn ich Sehnsucht bekomme nach ihm und seinen Kochkünsten, dann versuche ich es selbst. Zum Beispiel mit diesem einfachen, aber extrem leckeren Gericht, das auch noch superfix geht, wenn man fertige Pfannkuchen verwendet – Reste vom Vortag oder fertige aus der Kühlung, die sind übrigens gar nicht schlecht.

Für die Füllung pro Person 150 Gramm Hackfleisch ohne Fett in einer beschichteten Pfanne anbraten, mit Salz und viel frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Ein einem Topf pro Person eine gute Handvoll frischen, gut gewaschenen Spinat zusammenfallen lassen. (Wahlweise auch Zucchini raspeln und mit dem Hackfleisch anbraten, oder frische Erbsen dazugeben, je nachdem, was da ist.) Ist das Fleisch gut gebräunt, frisch geriebenen Parmesan zugeben und mit dem Spinat vermischen. Die Mischung auf die Pfannkuchen geben und zusammenrollen.  Statt einer aufwändigen Bechamel verrühre ich pro Person einen Esslöffel Brunch-Frischkäse mit einem Esslöffel Wasser, Salz, Pfeffer und Muskatnuss, giesse es über die Pfannkuchen und reibe etwas Parmesan darüber.

Im Ofen, vorgeheizt auf 180 Grad, mit Oberhitze überbacken, bis der Käse knusprig braun ist. Servieren!

Habt ihr auch so Rezepte, die besondere Erinnerungen wachrufen? Schreibts in die Kommentare – würde mich freuen

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Mihoko – der etwas andere Pfannkuchen

mihokoAsiaten werden jetzt müde gähnen, wenn ich Mihoko als eine Neuigkeit anpreise. Dort sind diese wabenartigen Pfannkuchen schon ein alter Hut. Hier in Frankfurt sind sie neu und ich bin schwer begeistert. Es ist eine Art Pfannkuchenteig, der in einer speziellen Form, die eine wabenartige Struktur ergibt, gebacken werden. Der Teig wird individuell mit süßen Sachen wie Schokolade, Grüntee-Pulver oder schwarzem Sesam angereichert, pikant wird es mit Käse oder Chilli im Teig. Geht auch, ich hab es bislang noch nicht probiert. Die Waben werden zusätzlich gefüllt mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Speck, Olivenstücke oder Chillis bei pikanten Pfannkuchen, Schokostücke, Marshmallows, Obst oder Nüsse in süßen Pfannkuchen. Oder die bubbles aus dem Bubbletea werden in den Teig eingebacken – das ist aber selbst mir zu schräg.  Mit Schoko- oder Karamellsauce wird das Ganze abgerundet. Macht supersatt und schmeckt wunderbar. Knusprig trifft saftig, fluffig trifft süß.

In Japan gibt es die Pfannkuchen mit Tintenfisch gefüllt an Strassenständen zu kaufen. Die Holländermihoko2 haben die Mihokos schon vor langer Zeit entdeckt und sie zu ihren Poffertjes abgewandelt, bei denen es keinen zusammenhängenden Pfannkuchen mehr gibt, aber das Prinzip ist ähnlich.

Geben tut es die Kunstwerke bei Micha Bubbletea, einem Laden in der Münchnerstrasse im Bahnhofsviertel, den ich Foodies echt ans Herz legen möchte. Alle neuen Essenstrends findet man dort ein bißchen früher als irgendwo sonst. Ich habe damals Bubbletea dort entdeckt, lange bevor er komentenhaft durch die Trenddecke geschossen ist. Reisende, die am Hauptbahnhof ein bißchen Zeit totschlagen müssen – in 5 Gehminuten sind sie da und es schmeckt origineller als beim Goldenen Bogen :)

Nachtrag: Die Filiale in der Münchner Strasse gibt es leider nicht mehr, Mihokos bekommt man nun in der Filiale in der Zeilgalerie – ich weine.

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