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Böse Pickup Tricks

Es ist ein Trick der Pickup-Artists. Sie suchen die tollste Frau im Raum, gehen zu der hin und sagen Verächtliches über ihr Aussehen. Warum? Um sie erst zu verunsichern, um sie dann hinterher wieder aufbauen und dann abschleppen zu können. Ist etwas vereinfacht, klar, aber ich will hier auch keine fiesen Maschen propagieren. Weil: der Scheiss funktioniert. Erst runtergemacht und dann wieder aufgesammelt werden vom gleichen Ekel, das sich plötzlich als Ritter auf dem weißen Pferd entpuppt. Da geht Frau doch dankbar mit.

Wer sich fragt, wie so was sein kann. Das ist leider einfach. Wir Frauen werden immer über unser Aussehen beurteilt, wer eine Frau beleidigen will, nennt sie immer fett, hässlich oder unerotisch. Wir sind immer unsicher. sind wir schön genug, dünn genug, sexy genug? Und gerade die schönsten Frauen, die wissen, was ihr Aussehen alles erreichen kann, sind mitunter die Unsichersten. Weil die größte Stärke auch immer die größte Schwäche ist. Deswegen bringt die Komplimentgewohnten eine abwertende Bemerkung völlig aus dem Konzept. Und sie landen prompt in den Armen des Pickup-Artists, der mit ihren schlimmsten Ängsten spielt.

Jetzt wird ein großer Aufstand um Pickup-Artist Julian Blanc gemacht, der auch schon mal härter zulangt, um seinen Flirt von seinem “Alphamännchenstatus” zu überzeugen. Und aus seinen Weisheiten in zynisches, bösartiges Geschäftsmodell entwickelt hat, das mit Liebe ungefähr so viel zu tun hat wie Sauron mit dem Verkauf von Gummibärchen. Die Aufregung ist gerechtfertigt und geht doch am Kern der Sache vorbei. Denn klar ist der Typ mies, aber noch mieser ist eine Welt, die Frauen dazu bringt, ihr Selbstvertrauen (fast) allein auf die Optik zu legen. Oder die nach einem Alphamännchen suchen, dass ihnen die Welt erklärt. Die “Mein Job, mein Haus, mein Auto” Männer dürfen sich gerne mit den “Meine Brüste, meine Nägel, mein Haar” Frauen treffen. Wie wäre es aber mal zur Abwechslung, die Betonung auf Hirn, Charme, Freundlichkeit und Humor zu legen? Das ist alles echt sexy. Das gilt übrigens auch für Männer.

 

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Körperkult in den Medien – blöder, böser Druck

Darf die das überhaupt? Model auf der Curvy is Sexy Fashionweek

Darf die das überhaupt? Model auf der Curvy is Sexy Fashionweek

“Jennifer Love Hewitt – Frust mit den Baby-Kilos”, “Charlene – wo ist der Babybauch?” “Jennifer Aniston – ist sie schwanger?” “Victoria von Schweden – ist sie schwanger?” Das ist die Kurzauswertung der Bunte online. Mit ein wenig Stöbern würde ich sicher noch mehr finden. Immer wieder geht es um die Frage, ob eine Frau schwanger ist oder nur  zu viel gegessen hat. “Burger oder Baby?” lautet die gehässige Frage. Da wird mit der Briefwaage des öffentlichen Interesses auf jeden Körper geschaut, seziert mit den Augen und mit dem Photoshop wird nachgeholfen, mal schöner, mal mehr Cellulitisdellen reingearbeitet, je nachdem, welche Aussage man erzielen will. Irgendwie darf es für Promis keinen Blähtag geben, an dem nicht ein Paparazzi aus der Hecke hüpft und den gerade nicht flunderflachen Bauch ablichtet. Die müssen ja mittlerweile in Oscarroben den Müll raus bringen, damit die Journallie zufrieden ist und nicht etwas von “gehen lassen” faselt. Jeden Tag gestylt, jeden Tag frisch und hübsch. Was für ein blöder, böser Druck.

Zu viel mager ist auch wieder schlecht

Aber Vorsicht, nicht übertreiben.  “Heidi Klum – wo sind ihre Brüste”  – da hat sich jetzt schon eine brav dem Druck gebeugt und sich auch noch das letzte Gramm Fett von den Knochen gehungert. Und jetzt? Auch wieder nicht richtig. Jetzt wird was von zu dünn gemault, zu hager und verbissen. Dabei hat Heidi eigentlich alles richtig gemacht und hat  dauernd Bilder auf Instagram gepostet, bei denen sie sich Essen vor den Mund hält, um zu zeigen, sie beißt bestimmt gleich rein. Oder morgen, oder übermorgen. Weil Kasteien ist auch unsexy. Das soll alles ganz unangestrengt wirken “ich esse, was ich will”, jubeln die Promis. Kann sein, wenn man täglich nur einen Salat will, ist ja alles super. Ne, auch bei zu mager, zu verbissen muss die Presse beschwichtigt werden. Syvie Meis ist  zu künstlich, Sabia zu fett, Kim Kardashian beides, Kate zu dünn, Victoria nicht…in was für einer Welt leben wir eigentlich?

Köperkult – ans Hirn wird nicht gedacht

Warum ist der Körper so ein Kult geworden? Auf die Überschrift, die nach der Intelligenz fragt, warte ich noch. Auf Zeitschriften, die in einem gesunden Rahmen für Wohlfühlen plädieren auch. Klar, ein permanent optimierter Körper ist ein Körper, für den Geld ausgegeben wird. Mit so einem kann die Industrie was anfangen, da wird investiert. Wohlfühlen kostet im Zweifelsfall gar nichts. doch wenn wir permanent mit den unrealistisch dünnen und durchtrainierten Promikörpern vergleichen werden, fällt es schwer, sich wirklich wohlzufühlen mit ein paar Moppelkilos. Da kann auch der Gedanke an den Photoshop nichts dran ändern. Man könnte ja. Fasten, trainieren, mehr fasten, mehr trainieren, mehr Geld ausgeben dafür. Aber wie teuer uns und die Umwelt die ganze Beautyscheisse zu stehen kommt, ist wieder eine andere Geschichte.

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Guido Maria Kretschmer entwirft Mode für die bezaubernde Jeanny

“Meine erste Modeschau hab ich in Düsseldorf gesehen, ich war noch ein kleiner Junge. Deswegen ist es eine besondere Ehre, heute hier zeigen zu dürfen”, erklärte Guido Maria Kretschmer strahlend nach seiner Show bei Platform Fashion in der Schraubenfabrik in der Suitbertusstrasse. Es war heiß, es war stickig und total überfüllt, denn alle wollten die glamouröse Mode des Fashiondarlings für den Sommer 2015 sehen. Die Fächer, die im Foyer ausgeteilt wurden, flatterten in den Zuschauerreihen wie ein Bienenschwarm beim Waben kühlen. Das dicke Makeup der prominenten Gäste, darunter die Effenberg-Ex, die Kahn-Ex und die Ballack-Ex (echt viel Ex im Publikum) im Blitzlichtgewitter klebte.

Doch die Mode war es wert, die Hitze auszuhalten. Nicht nur die Frisuren der Models mit ihrem hoch gebundenen Pferdeschwanz erinnerten an die 60ties Serie “Bezaubernde Jeannie”, auch die flatternden Marlene Hosen, Jumpsuits beschworen die relaxte Eleganz dieser Zeit. Viel schwarz-weiß, Anklänge an 1001 Nacht, dazu Akzente in Mintgrün und Nude. Hochelegant und trotzdem bequem. Eng geschnittene, knielange Kleider machen aus den Brille tragenden Models die  wohl glamourösesten Sekretärinnen aller Zeiten. Ich hab ein bisschen das Gefühl, sein Vertrieb Unifa da Einfluss nimmt, die rockig-sexy Linie des Vertriebs scheint durch. Leder, schwarze Pailletten, sexy Schnitte – passt perfekt ins Portfolio. Verkauft werden müssen die Entwürfe halt auch. Kretschmer hat mit seinen TV-Shows viel Einfluss – das ist klasse, denn wir brauchen einen Botschafter für Eleganz. Vor allem einen, der so beliebt ist und gemocht wird wie Kretschmer.

mit silbernen Pailetten bestickt - seidenes Abendkleid Bild Platform Fashion

Mit silbernen Pailetten bestickt – seidenes nudefarbenes Abendkleid

Aber Kretschmers Spezialität sind Abendkleider – und die waren wirklich der Hammer. Wunderschön. Am allerschönsten waren sie in Nude mit silbernen Ornamenten bestickt. Ein Kleid im schlichten Schnitte hatte einen sportlichen Tunnelzug in der Taille und Wasserfallausschnitt im Rücken. Der Kontrast zum unfassbar kostbar bestickten  Stoff war bestechend. Das wäre mein Abendkleid gewesen. Traumhaft auch das silbern-schwarze Cocktailkleid im 50ties Look. Und die schlichten großen schwarzen Roben, die bestimmt auf vielen Events zu sehen sein werden. Nein, die Abendkleider sind keine Kleider für uns Normalsterbliche. Aber das ist auch okay, es muss immer Mode geben, von der man träumen kann. Und wenn wir was von Kretschmer wollen, können wir ja bei Heine bestellen – und das sogar für uns Moppel. Davon aber ein andermal.

Bilder: Platform Fashion

 

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Ein Rundgang auf der Premium

Klar, der nächste Sommer wird bunt, aber nicht schrill. Sanft. Auf der Premium wird das gezeigt, was wir im kommenden Sommer wirklich tragen, weit abseits der Shows im Zelt. Mehr Kleidung als Mode. Ich persönlich mag die Messe gerade deswegen sehr gern, weil sie ein weitaus realistischeres Bild gibt. Und klar, es sind die Labels, die ich selbst gern trage – oder tragen würde. Und würde auch am liebsten immer gleich alles von den Stangen mitnehmen – geht natürlich nicht. Parallel zu den Laufsteg-Schauen der Fashion Week lockt die „PREMIUM“-Messe inzwischen über neunhundert Marken und knapp sechzigtausend Besuchen in die Station-Berlin am Gleisdreieck. Mit einem Termin noch vor den Modenschauen in Paris oder New York hat sich Berlin innerhalb weniger Jahre als internationaler Trendvorschau etabliert. Hier kann man die neuen Kollektionen sehen, noch bevor sie anderswo gezeigt werden. Und deswegen bin ich auch jedes Jahr da.

Irgendwie bewegt sich die Mode in diesem Jahrtausend aber in Trippelschrittchen vorwärts, es gibt nix, dass jetzt bahnbrechend neu wäre. Nichts von dem würde jetzt auf der Straße als Mode des kommenden Jahres auffallen. Keine extrem neue Silhuette. Aber das, was gezeigt wird ist schön und sehr weiblich. Die Materialien sind toll und werden immer besser – da merkt man zumindest den Fortschritt, Baumwolle wird immer weicher und zarter, Neopren hat Einzug in den Massenmarkt gehalten, es gibt immer raffiniertere, kunstvolle Prints. Die Kleider, oft lang und duftig, wirken extrem weiblich, die engen Jeans, in sehr hellen Waschungen und wie gebatikt, sind aus ganz leichtem, stretchigem Denim. Die passenden Oberteile sind meist eng und wirken wie total verwaschen, müde Farben dominieren.

Mir besonders gut gefallen immer die Boheme Lables, sei es Antik Batik, Odd Molly, BrasiBrasi, Star Mela oder Ancient Greek Sandals – eine Art Mode außerhalb der Mode, die irgendwie immer geht. Ist aber vielleicht auch nur der Hippie in mir, der diese Sachen so liebt. Ich hätte jedenfalls den gesamten Antik Batik Stand mitnehmen können. Ethno kommt eh wieder, Neonfarben auch, aber immer dezent eingesetzt. Bei Star Melanie werden Ethnoblusen und Taschen mit Neonfarben bestickt, ein toller Effekt.

Ich werde jetzt in den kommenden Wochen immer mal wieder besondere Labels vorstellen, die mich besonders beeindruckt haben – würde mich freuen, wenn ihr dranbleibt.

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Blusen für viel Busen!

20140413-095310.jpg Es gibt tatsächlich noch Labels, die mit uns Frauen Geld verdienen wollen. Ich habe jetzt gerade das Label Maximila entdeckt, die Blusen, Kleider und Oberteile speziell für große Größen anfertigen. Nein, das stimmt nicht ganz. Nicht für große Größen, sondern für Frauen mit großer Oberweite. Die Blusen sind so geschnitten, dass Körbchengröße D bis K perfekt reinpasst ohne dass irgendwas zwickt und zwackt. Und sie haben trotzdem noch eine Taille. Ab Größe 36 gibt es sie. “maximila Mode soll Ihnen perfekt passen. Dafür haben wir spezielle Schnitte und ein individuelles Größensystem entwickelt, das genau zu Frauen mit großer Oberweite passt. Unsere Mode orientiert sich im Bereich Schulter, Rücken und Hüfte zwar an normalen Konfektionsgrößen von 36 bis 46, lässt dafür aber an der Brust etwas mehr Platz und gibt Ihnen sogar die Wahl zwischen den Varianten kurvig und sehr kurvig.” Toll, der Labelgründerin Eva Marisa Elsäßer gebührt ein Bundesverdienstkreuz!
Herz, was willst du mehr? Ich wünsche dem Label ganz viel Erfolg und werde sicherlich dort gute Kundin werden. Der erste Kauf wird Hemdblusenkleid “Hella” sein. Es ist doch gar nicht so schwer! DANKE!

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So schön sind Frauen – alle Frauen

Makingof006Es ist eigentlich nur traurig. Frauen jenseits der vierzig (Alter und Kleidergröße) werden in der Modebranche, Werbebranche und zunehmend auch in der Öffentlichkeit immer weniger wahrgenommen. sie kommen nur vor als dicke Lachobjekte in Formaten “Biggest Loser” oder “Fett verliebt” . Beim Durchblättern der letzten Grazia ist mir aufgefallen, dass nicht eine einzige Frau dem “Schönheitsstandard” “jung und dünn” nicht entspricht. Sogar ein Artikel “Ich liebe den Freund meines Sohns” wird nicht mit einer 45jährigen, um die es geht, sondern mit einer Mittzwanzigerin bebildert. Kranke Welt.

Dass es auch anders geht, beweist Plussizemodel Silvana Denker mit ihrem Projekt “CURVeveS”
“Es entstand aus einer regen Diskussion auf Facebook, ob kurvige Frauen auch sexy sein können”, erzählt Silvana Denker. Die Idee eines Kalenders, eines Gegenentwurfs zu Playboy oder Pirelli, war schnell geboren. “Mit diesem Projekt möchte ich ein Statement setzen. Ich will zeigen, wie wunderschön und sinnlich Frauen sind, die nicht dem in den Medien propagierten Schönheitsideal entsprechen.Ich stehe für ein realistisches und gesundes Frauenbild in der Öffentlichkeit und hoffe, diesem mit dem Projekt einen Schritt näher zu kommen.”
Makingof011Auch das Feedback war enorm. Aus über 60 Bewerberinnen, unter anderem aus der Schweiz, Dänemark und den USA, haben Silvana und der beteiligte Fotograf Oliver Denz insgesamt 18 wunderschöne Frauen mit unterschiedlichsten Kleidergrößen ausgesucht. Es handelt sich um Profimodels, Newcomer, Hobbymodels, sowie Frauen, die einfach Spaß daran haben, einmal vor der Kamera zu stehen. Silvana Denker steht als 19. Model ebenfalls vor der Kamera.
Wichtig war es, starke, sinnliche und selbstbewusste Frauen zu finden, damit Fotos fernab jeglicher Klischees entstehen können. Unterstützt wird dieses Projekt mit Outfits von Miss Molly (www.missmolly.com), SugarShape (www.sugarshape.de) und Miss Moss Corsetts (www.corsets-inberlin.com). Schmuck wurde von der Schmuckdesignerin Anke Rönsch zur Verfügung gestellt.
Weiterer Sponsor ist Malu Wilz.
Fotograf Oliver Denz und Projektleiterin Silvana Denker sorgten für eine möglichst entspannte Atmosphäre und führten die Models mit Feingefühl und Blick fürs Detail durch die einzelnen Shootings. Die Bilder können sich mehr als sehen lassen – und wer noch einmal meint, man müsse überdünn sein, um sexy auszusehen, wird mit dem Kalender eines besseren belehrt.
Der Kalender wird voraussichtlich im Mai in den Verkauf gehen.
Der Gewinn aus dem Verkauf wird ausnahmslos an die Institution „Brustkrebs Deutschland e.V.“ gespendet. Alle Beteiligten arbeiteten komplett ohne Honorar.

Projektleiterin Silvana Denker
Silvana Denker arbeitet mit Kleidergröße 44 hauptberuflich als Plus Size Model und nebenberuflich außerdem als Fotografin (Studium Fotodesign). Mit ihrer Arbeit und Auftritten in den Medien setzt sie sich dafür ein, dass Frauen jenseits der Kleidergröße 36 in der Modebranche, Werbung und auch der Öffentlichkeit anerkannt und ernst genommen werden. Danke dafür!

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Leere im Kopf oder zwischen den Beinen?

Echt viel zu dicke(????) Frau - by http://www.stylehasnosize.com/

Wenn das nicht perfekt ist, weiß ich auch nicht – by http://www.stylehasnosize.com/

Es ist schon faszinierend, wie viele Problemstellen der weibliche Köper so aufweisen kann. Falten im Gesicht – uääh! Brüste – nie perfekt. Bauch, Beine, Po – immer zu dick. Flappende Haut am Oberarm (Winkearme) – eklig. Fett in der Kniebeuge – Zeit zum Absaugen. Füße, die nicht in Louboutins passen – Knochen raus. Cellulitis, gegen die niemand was machen kann außer Photoshop, ist natürlich die böse Sünde Nummer eins. Besonders klasse, weil keine Frau was dafür kann und auch keine Frau die komplett wegbekommt. Da  spriessen die Selbstzweifel am besten und ganz viel Geld wandert in die Taschen der Kosmetikindustrie.

Der neueste Schlager auf dem Gebiet des Figurshamings und -Bashings ist der “Tigh-Gap” – also die Oberschenkel dürfen sich nie, nie, nie berühren, sonst ist die Frau viel zu fett. Dass bei vielen Frauen es biologisch gar nicht geht, weil die Anatomie der Knochen es nicht zuläßt, egal. Dann eben runterhungern auf Hungersnot-Körper. Ich warte auf die Frauenzeitung, die als erstes “Spezialübungen für einen tollen Tigh Gap” oder die “Tigh Gap-Diät” herausbringt. die Kosemtikmarke mit der Creme, die “gezielt das Fett zwischen den Schenkeln schmelzen läßt”. Lange dauern wird das nicht mehr. Ich finde, bei solchen Schönheitsidealen ist zwischen den Ohren meist genauso viel Luft, wie zwischen den Schenkeln sein “sollte”. Das Leben ist viel zu schön, als nur unrealistischen Idealen hinterherzurennen. Danke an Blogs wie Style has no size die sich erfolgreich gegen jeden Extremwahn stemmen.

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