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Freifrau von Kö, Schuhalarm, Cupcakes und Chica-Walk in Düsseldorf

Ab heute steht Düsseldorf im Zeichen des Schuhs. Jetzt stehen schon überall in der Stadt riesige Schuhe herum, die das Event bewerben. Denn es ist Schuhmesse GDS . Die ist leider nur für Fachbesucher, aber alle Düsseldorfer Schuhfanatiker dürfen sich am 1.August die Hacken in der Innenstadt ablaufen, um bei allen Events des Schuhfestivals Out of the Box dabei zu sein. und am Schluss die Sohlen heiß tanzen im Dr. Thomson in Flingern zur “After Shoe Party”. Zentrale ist eine überdimensionierte begehbare Schuhschachtel am Schadowplatz.

IMG_0641Mit dabei auch das Düsseldorfer Original Freifrau von Kö, auch wenn die goldene Glamourqueen selbst erst mal nicht gut zu Fuß ist, nachdem ihr ein “Shoppingunfall” passiert ist, wie sie bei der Modewoche erzählte – der Aufkleber hing auch an ihrem Fuß. Hätte sie mal besser den Kurs von Jorge Gonzales besucht. Der Modeltrainer bringt am 1. August Normalsterblichen bei, wie man unfallfrei auf hohen Hacken läuft. Könnte ich eigentlich auch gut brauchen, ich bin bekennender Flachsohlenfanatiker. Aber am 1. August ist auch Fashionblogger Cafe von Styleranking und das will ich auf gar keinen Fall verpassen. Ich bin dann bei der langen Einkaufsnacht von Breuninger unterwegs, werd sicher den speziellen Cupcake bei Sugarbird testen und einige Paar alter Schuhe spenden . Am Schadowplatz, auf der Königsallee und am Heinrich-Heine-Platz in der Düsseldorfer Innenstadt, sowie auf dem Messegelände stehen vom 28. Juli bis 3. August Charity-Container bereit, die auf  Spenden-Schuhe warten. Das Graffiti-Künstlerkollektiv “The Pleasure Gäng“, sowie Graffiti-Koryphäe Oliver “Magic” Räke hauchen den sonst eher tristen Containern farbenfrohes Leben ein. In Kooperation mit dem Charity-Partner SHUUZ spendet OUT OF THE BOX pro gesammelten Kilogramm Schuhe den Erlös an Sterntaler Düsseldorf e.V. zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder.

Das komplette Programm ist – leider alles ein wenig unübersichtlich – auf der Webseite zu finden.

#fbc_shoedition #gdsshoefair

 

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Springa Sneakers: Upcycling made in Italy

Aus altem Müll wieder etwas neues Schönes zu schaffen, das ist Upcycling. Auch die italiensche Firma Springa, die auf der Gallery zu sehen war, hat sich diesem Konzept verschrieben. Springa macht Turnschuhe, wirklich coole Unikate, kein Paar der Sneakers gleicht dem anderen. Denn die Schuhe entstehen aus allen möglichen alten Textilien, Kaffeesäcken, Hawaiihemden, Armeehosen, Kravatten, T-Shirts. “Rein theoretisch ist es möglich, dass jemand uns seine alten Kleidungsstücke gibt und wir machen ein Paar Turnschuhe draus”. erzählt Luca, der die Firma Springa in Florenz gegründet hat. “Die Idee lieferte uns das alltägliche Leben, man nimmt gebrauchte Kleidungsstücke und andere Stoffreste und haucht ihnen neues Leben ein. Es entsteht ein Kunstwerk, zusammengenäht in alter italienischer Handwerkskunst für ein einzigartiges Ergebnis”

Spannend war, in Düsseldorf hatte Springa nicht nur fertige Schuhe ausgestellt, die man auf der Messe kaufen konnte (leider passte mir das Paar, das mir gefallen hätte, nicht) sondern auch die Rohlinge dabei und sogar ihre Vulkanisiermachine, die die Sohlen an den Schuhen festschweißt – so konnte man sehen, wie die Schuhe entstehen. Hier findet sich mehr zur Arbeit, die in jedem Schuh steckt. Und hier noch ein Video dazu: http://vimeo.com/54859556

Zu kaufen gibt es Springa bei Le Follie – aber hoffentlich bald in mehr Shops – das war ja der Sinn des Messe-Besuchs.

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Das erste Video vom letzten Teil des Hobbits ist da

Ja, ich war genervt, dass auch der Hobbit wieder in drei Teile und drei Jahre aufgeteilt wurde, aber ich muss sagen, der letzte Teil sieht echt episch aus. Was im Buch drei dürre Zeilen waren, wird hier zu stundenlangen Story, aber ich bin kein Tolkienpurist und so sag ich einfach: Hauptsache unterhaltsam. Teil eins hat mich da noch etwas angeödet, Teil zwei mir gut gefallen, Teil drei wird vermutlich super. Und ich werde nie wieder den Fehler machen, den Film in 48 Frames anzusehen, weil das aussieht, als ob einer der Zwerge seine Videokamera mitgebracht hat und nun alles abfilmt. Unfantasymäßig. Lindenstrassenoptik. Das hat Tolkien nun wirklich nicht verdient…

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29. Juli 2014 · 1:12 nachmittags

Meine liebste Tasche stammt von Naschbag

Kate-taupe Wer mich kennt, kennt diese Tasche. Ich hab sie mir letztes Mal auf der Gallery gekauft und seitdem nur noch zum Schlafen weggelegt. Ich liebe sie. Frauen können ein sehr inniges Verhältnis zu ihren Handtaschen haben und ich hab meine Lieblingstasche gefunden. Sie heißt “Kate”, stammt vom deutschen Label Naschbag. Ein Grund, warum ich die Tasche so mag, ist ihre Qualität – das Leder stammt zum Teil aus der gleichen Gerberei, die auch das Leder für Hermes liefert. Hochwertiger geht es nicht. Die Taschen sind rundum „Made in Europe”. Was wo genau hergestellt wird, steht auf dem Herkunftsnachweis-Etikett, das an jeder Tasche hängt. So stammt das Leder aus Frankreich, Deutschland oder Italien. Die Metallteile kommen überwiegend aus Deutschland, ein kleiner Teil auch aus Italien. Die Reißverschlüsse werden in der Schweiz hergestellt und die Stoffe für das Innenfutter stammen aus Spanien.

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Kate und ich: ein gutes Team

Naschbag-Taschen werden in Paris von einer kleinen Manufaktur von Hand gefertigt. Das garantiert eine maximale Kontrolle aller Verarbeitungsschritte, vom Lederzuschnitt bis zur Vollendung der letzten Naht. Alles in Handarbeit. Damit wird jede Tasche zu einem Unikat. (Genauso wie bei der Birkin Bag, nur kosten Naschbag-Taschen mit rund 700 Euro nur ein Zehntel, was ich aber eigentlich cooler finde) . Und ein Label haben sie auch nicht, das aufdringlich “Ich bin eine teure Tasche” plärrt. Hat ein Naschbag nicht nötig. Und ich übrigens auch nicht. Ich bin nämlich auch ein Unikat.

Cristina Malagó und Anne-Nathalie Meekel-Praun, die Designerinnen der tollen Taschen, haben ihr Proddukt gut durchdacht, es passt alles in die Kate und viele Innentaschen machen es schön übersichtlich. Laptop, IPhone, Kindle, Ipad oder meine Einkäufe schleppe ich mit dieser Tasche sehr stylisch durch die Gegend.  Zu kaufen gibt es die Taschen in einigen Boutiquen, ich kann den Einkäufern aber nur raten, sich die Taschen in der Botschaft an der Cäcilienallee mal anzusehen, ich werde extrem häufig auf mein gutes Stück angesprochen.

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Alles Fake im deutschen Fernsehen?

Rosen für die große Liebe? Doch im deutschen TV findet man meist nur Gefaktes Foto:RTK

Rosen für die große Liebe? Doch im deutschen TV findet man meist nur Gefaktes

In Amerika haben sie bei Live-Shows eine 5sekündige Verzögerung bei der Übertragung, damit, falls mal wieder wem ein Busen aus der Bluse hüpft, schnell reagieren zu können und den Menschen vor dem Bildschirm dieses traumatische Erlebnis zu ersparen. In Deutschland dagegen wird die Zensurschere gleich viel früher angesetzt. Es wird getrickst und gescriptet, es wird sich totgecastet, damit eines am Ende garantiert nicht herauskommt: etwas Echtes.

Bei der “Bachelorette” wird aufgeschrien “alles Fake” und so ist es ja auch. Dieses Format ist von vorne bis hinten durchinszeniert, jeder spielt die Rolle, die ihm zugedacht ist. Auch wenn man das irgendwann nur noch besoffen durchhält. Auch die Bauern und ihre Liebsten bei “Bauer sucht Frau” sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Da wird schon mal ein Hof angemietet oder eine Dame, da hat wer einen anderen Beruf oder sogar schon Weib und Kind im echten Leben. Das Liebeswerben, die “Ideen” der Bauern, mit Picknick auf dem zum Herz umgeformten Misthaufen sind auf dem Mist der TV-Treibenden gewachsen. Damit wird das Ergebnis zwar unglaublich öde, aber es ist wenigstens handlebar für die TV-Redakteure und ihre Vorgesetzten, die sich vor Überraschungen fürchten wie der Teufel vor dem Weihwasser. Es könnte ja zu Entgleisungen kommen, da könnten die Zuschauer wegbleiben, oder – noch viel schlimmer – die Werbetreibenden, die sich eine möglichst berechenbare Umgebung für ihre Produktplatzierung wünschen. Deswegen muss alles so schick und glänzend und zuckergussübergossen wie möglich sein. Das Problem ist aber, dass, wenn negative Überraschungen ausbleiben, auch positive ausbleiben. Dass irgendwann ein Kandidat ganz unvorhergesehene Starqualitäten aufweist und die Zuschauer wirklich fesselt. Dass ein Format, eine Talkshow echte Emotionen zutage fördert. Dass ein Bachelor und eine Bachelorette mit all ihren gelackten Prinzen und Prinzessinnen tatsächlich die wahre Liebe findet (ja, sie auch nur sucht) glaubt mittlerweile kein Mensch mehr.

Und die Öffentlich-Rechtlichen? Ja, da wird auch auf Teufel komm raus beschissen, um sich bei seinen Gönnern in Politik und Wirtschaft einzuschleimen. Da kommt ein Beckenbauer von Platz 36 bei den beliebtesten Deutschen schnell auf Rang 9. Äh, ja gut, sicher. Auch hier wird alles dem Proporz angepasst und dem bescheuerten Glauben, dass Zuschauer lieber kuratiertes wahres Leben haben wollen. Nein. wollen sie nicht. Authentisch ist wesentlich besser, weil spannender als gescriptete Kackscheisse. Wie heisst es? “Das Leben schreibt die spannenendsten Geschichten”. Eben. Aber damit tut sich Deutschland schwer. Auch im Printbereich werden, wie eine Freundin von mir in ihrer Doktorarbeit herausfand, signifikant öfter mit hübschen Symbolbildern verziert und nicht mit den realen Protagonisten. In England ist ein Bericht zu “Love in Gambia” tatsächlich mit Muttis aus Birmingham bebildert, die sich schwarze Lover anglen, in Deutschland mit einem weißen Model in romantischer Umarmung mit einem schwarzen Model. Ich weiß, wie ichs lieber hätte. Echte Menschen, echte -emotionen, echtes Leben. Das ist so viel spannender als poliertes Drehbuch.

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Von Harry bekomme ich nie genug

Jetzt werde ich mal intim – viele nutzen ja ihre Blogs, um Privatestes zu enthüllen, das sollte ich eigentlich bleiben lassen. Aber ich kann nicht anders. Ich bin einfach total begeistert. Denn heute will ich euch von dem Typen erzählen, mit dem ich derzeit abends ins Bett steige und wieder aufwache, den ich mitnehme in die Badewanne, ins Cafe oder auf das Sofa an einem verregneten Wochenende. Es ist ein bisschen verlottert, trinkt zuviel (na gut, er hat ein ernsthaftes Alkoholproblem), hat aber dafür einen ganz guten Humor und ist vor allem ziemlich intelligent. So alt wie ich – und groß, so um die 1,95. Und blonder Skandinavier, sieht recht gut aus, auch wenn man ihm das Saufen ansieht. Er ist einfach toll.

Er heißt Harry, Harry Hole. Und ist Kommissar. Er ist die Erfindung von Jo Nesbo, Mein Freund Matze Nerdecker hat ihn mir vorgestellt. Und es war Liebe auf den ersten Blick. Harry Hole ist nicht so moralisch persilsauber wie Commissario Brunetti, der mit ständigem Heiligenschein durch Venedig ermittelt. Er ist auch nicht so derartig gruselig wie andere skandinavische Ermittler, deren Täter sich sadistisch durch die Fjorde morden. Mit ihm gemeinsam zu ermitteln macht Spaß, mit ihm einen saufen zu gehen oder ihm zuzugucken, wie er sich durch seinen Alltag schlägt. Seine ewige Nemesis ist Tom Waaler, ein Streber im Polizeipräsidium, der aussieht wie David Hasselhoff und auch sonst eine ziemlich zwielichtige Person ist. Mit den Frauen hat Harry Hole eher Pech. Die haben eine fatale Neigung zum Frühableben. Oder sie halten es mit Harrys Saufeskapaden nicht mehr aus. Kann ich nachvollziehen. Ich bin mittlerweile bei Band 5. Anders als bei anderen Literaturkommissaren bauen die Bücher aufeinander auf, Hole löst zwar einen Fall, aber die Rahmenhandlung im Präsidium von Oslo oder in Harrys Privatleben läuft weiter. Ich bin begeistert zu sehen, dass Hole noch viele Bücher weiter durch Oslo geistert. Was mir gefällt, ist, dass die Bücher nicht in sadistisch ekliger Breite grauenvolle Morddetails breittreten, dass die Fälle zwar kompliziert und verschachtelt sind, aber nie völlig unlogisch und Spaß machen, mitzuverfolgen. Es spricht für Nesbo, dass ich nicht immer gleich weiß, wer der Täter ist. Es werden auch gezielt falsche Fährten gelegt. Man darf nicht immer dem ersten Augenschein trauen…

Es gab schon mal einen Harry, dessen Abenteuer ich begeistert verfolgt habe. Wie Milliarden anderer auch. Harry Potter. Da war ich Späteinsteiger, also die Welt hat schon gelesen und ich bin erst später dazu gekommen. Anders als bei Game of Thrones – da gehöre ich zu den verzweifelten Fans, die sechs Jahre auf ein Buch warten, nur um dann wieder nichts genaues von irgendwelchen Figuren zu hören. Aber mei, so sind Fans eben. Bis im Oktober der 10. Band von Harry Hole, “Koma” erscheint, bin ich mit den anderen durch. Und dann heißt es warten auf Band 11…

 

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Mein erstes Mal…an der Nordsee

Als Bayer fährt man in den Süden, wenn man ans Meer will. Die Strände von Cattolica, Jesolo oder Grado liegen nah, Venedig oder Rimini locken. Das kenne ich in und auswendig, seit meiner Kindheit. Meer hiess Mittelmeer, warm und ruhig unter immer blauem Himmel. Jetzt lebe ich aber in Düsseldorf und der Strand liegt nördlich. Und das war für mich Neuland. Raue See, kalt und wild. So hab ich mir die Nordsee vorgestellt. Gekannt hab ich die nicht. Deswegen freute ich mich, mit einer Freundin aus Frankfurt über ein verlängertes Wochenende nach Schiermonnikoog, einer Insel im Nordmeer, zu fahren und dort zu campen. Die Anreise ist nicht ganz ohne Probleme, wenn man öffentlich fährt, Umsteigen in Arnheim und Zwolle, in Groningen dann in den Bus und von der Küste zur Fähre. Auf der Insel gibt es auch einen Bus, der die Fährenpassagiere ins Dorf bringt. Aber als ich am Meer ankam, die Fähre bestieg, wusste ich, die Fahrt hat sich gelohnt. Dieses Licht, diese Farben! Der Wind wehte kühl auf dem Sonnendeck, aber die Sonne glitzerte auf dem Wasser, in er Fähre gab es Waffeln und heiße Schokolade – super. Und ich sah die Schwalben über dem Meer, mein Tattoo in lebendig sozusagen.

IMG_2175Auf der Insel bezogen wir unser spartanisches Quartier, ein Bettenlager für Selbstversorger namens Springfield. Mir macht sowas Spaß, aber es gibt natürlich auch echte Hotels für alle die, die mehr Komfort benötigen. Wir sind dann erst mal los zum Viezenverhuur, also zum Fahrradverleih, um mobil zu werden auf der Insel, auf der Autos den Einheimischen vorbehalten sind. Ohne Fahrrad geht hier nix. Und dann erstmal zum Meer. Grandios. 17 Kilometer Strand, am Ende ein Naturpark, in dem man, mit viel Glück, Kegelrobben sehen kann. Und Delphine im Meer. Garantiert aber jede Menge Vögel und Hasen. Mit den Fahrrädern saust man durch die Dünen, die Steigung ist schier unerträglich, es geht manchmal fast bergauf. “Klein Schweiz” nennen die Einheimischen diese Hügel. Der Strand ist größstartig. Immer wieder bin ich beeindruckt von dem völlig anderen Licht, das die Luft durchdringt und jedes Sandkorn strahlen läßt. Ich kann mich nicht sattsehen, nicht sattriechen von der salzigen Luft. Am Abend drückt die Flut warmes Wasser Richtung Strand, dann kann man auch gut baden im Sonnenuntergang. Meine Premiere in der Nordsee.
IMG_2146Zurück im Dorf, durch das eine große Hauptstrasse führt, mit einem riesigen Walkiefer als Wahrzeichen, gibt es diverse Attraktionen. Zum einen die Fischbude “Vishandel” , in der es Kibbeling mit Pommes gibt, sowas wie Fish and Chips auf Holländisch. Meine Freunde schwören drauf. Ich bin kein extremer Fischfreund, ich hab mir frittierte Garnelen bestellt und Pommes dazu. Super. Im Supermarkt füllen wir wieder unsere Vorräte an Vla auf, es gibt sogar viele nette Boutiquen, darunter einen DYI-Laden und Mode, die zum maritimen Stil der Insel passt. Alles sieht aus, als ob es Redakteure der Brigitte dekoriert hätten. Das ist ein Kompliment. Besonders toll ist ein kleiner Süßwarenladen am Ende der Hauptstrasse, dort finden Lakritzfreunde das Paradies auf Erden, aber auch Fudge und Bonbonliebhaber werden glücklich.

Schiermonnikoog ist nix für Leute, die große Action brauchen und Schickimickiambiente. Es ist die ideale Insel für Boulespieler am Strand, stundenlanges Radfahren oder Spaziergänge durchs Watt. Zum Kopf frei bekommen und durchatmen. Zum im Sand liegen und den Möwen zugucken. Zum Nacktbaden am menschenleeren Strand am Abend. Für Leute, die mal wieder Lust haben, mit ihren Freunden zu reden. Oder zu schweigen. Es ist genau richtig für mich – ich komme bestimmt wieder.

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Voll o.k. – Schönes aus aller Welt macht die Wohnung bunter

Billiges Plastik oder Blech, recycelter Gummi, schlechte Papierqualität. Quietschbunt. Mit vielen bunten Mustern oder Tierchen drauf.  Ja, in anderen Ländern sehen Alltagsgegenstände anders aus. Ich mag es, sie in die kühle Funktionalität unserer Welt deutscher Wertarbeit zu integrieren. Manchmal bringt man sich sowas aus dem Urlaub mit – aber nicht immer reicht der Platz im Koffer, oder die Zeit oder die Nerven, Geschäfte nach ägyptischen Klorollenhaltern abzusuchen. Ich bin deswegen seit Jahren Fans der o.k.-Versands, wo man die schrägsten Produkte aus alles Welt bekommt. Ich finde, diese Dinge haben Seele und hauchen die auch der Wohnung ein. Zuviel darf es nicht sein, aber so ein paar Hingucker – toll.

“Wer es liebt, in fremden Ländern durch Kaufhäuser zu stöbern und sich das lokale Warenangebot anzusehen, wird sofort die Idee des o.k.-Versands verstehen: Hier werden Alltagsgegenstände angeboten, die zwar qualitativ mit den Produkten deutscher Wertarbeit nicht immer mithalten können, dafür aber außergewöhnlich skurril gestaltet sind. Die meisten Dinge sind industriell gefertigte anonyme Massenartikel aus einfachen Materialien wie Plastik, Leichtmetall oder Holz. Sie erfüllen tadellos ihren Zweck, werden aber im hiesigen Fachhandel einfach nicht angeboten.”, heißt es auf der Webseite.

IMG_1930Dem kann ich nur zustimmen, ich hab etwa den kleinen, hässlichen grünen Elefanten, eine Gießkanne aus China, die meine Terrasse verschönert, richtig lieb gewonnen. Oder den rosa indischen Plastikteppich in der Küche. Oder die mexikanische Wandverzierung.  All das macht aus meiner Wohnung ein Heim. Mein Heim. Es gibt fiesen Kitsch, aber manchmal auch richtige Kunst, wie etwa die russischen Werbeplakate oder – die hab ich nicht vom o.k. Versand, sondern aus Ghana mitgebracht – Afrikanische Frisörschilder, die der Kundschaft zeigen, welche Frisuren im Angebot sind. Die sind richtig Popart.

Wer nahe Köln oder in Berlin wohnt, hat Glück, es gibt auch zwei Läden, in denen die o.K.-Dinge verkauft werden. Da bekomme ich gleich noch eine Portion Inspiration dazu. Der Kölner Laden befindet sich in der Gladbacher Straße 36, zwischen Belgischem Viertel und Mediapark, U-Bahn Station Christophstraße. Für mich aus Düsseldorf eine kleine Weltreise, aber dafür kmme ich auch mit Tüten voller dinge rund um die Welt zurück.

 

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Blackmail im TV – warum hat das noch keiner umgesetzt?

Es ist mir unbegreiflich – haben Endemol, Tresor TV, RTL, SAT1 total geschlafen? Diese Show wäre fieser als das Dschungelcamp, unterhaltsamer als der “Bachelor” oder “Joko und Klaas” und könnte Leute leichter in den Wahnsinn treiben als jede Enthüllungstalkshow oder “Bauer sucht Frau” und an alle niedrigen Instinkte appellieren. Mit anderen Worten, die Quoten wären unermesslich. Der Skandal – und damit die Presse – und damit wieder die Quoten – unglaublich. Der Spiegel würde bestimmt etwas total hippes und postmodern Ironisches finden, die Bild würde darüber keifen und genauso begeistert mitmachen. Die Sendung wäre bald Kult.

Es geht um Blackmail, eine Showidee von Monty Python aus den 70er Jahren. Die Idee ist bestechend einfach: das TV zeigt Ausschnitte aus kompromittierendem Material und die Leute müssen anrufen, um die völlige Veröffentlichung zu verhindern. Dazu kommt ein prominenter Gast mit Tüte über dem Kopf, die Zuschauer dürfen abstimmen, ob dessen pikante Details veröffentlicht werden oder nicht.

Erpressungsmaterial lässt sich ja leicht finden, im Internet oder von Exfreunden eingesandt. Oder aus veröffentlichten Polizeiberichten etc. Wäre vielleicht sogar hilfreich, um momentan den Jugendlichen zu erklären, warum es keine so gute Idee ist, Saufbilder ins Internet zu stellen.

Eine Moderatorin wie Sonja Zietlau kündigt die Beiträge launig mit lustiger Stimme an: “Hallo an Dennis aus Halle, du hast morgen ein Bewerbungsgespräch, nicht? Wenn du nicht willst, dass dein künftiger Arbeitgeber diese Bilder (zeigt auf verpixelte Großleinwand) sieht, ruf uns an – 50 Euro und der Job ist gerettet…”

Dazwischen dürfen Promis vergangene Sünden beichten und werden mit weiterem Belastungsmaterial konfrontiert.

Politiker dürfen ihre “Parteifreunde” mit fiesem Material aus der Konkurrenz um den begehrten Posten hauen…im Sinne der Transparenz ja sogar eine moralisch “hochwertige” Aktion.

Monty Python war da echt prophetisch. Und bei RTL druckt gerade ein Redakteur diesen Blogartikel aus…

Habt ihr auch noch geniale Ideen zu TV-Formaten, die es eigentlich geben müsste? Schreibt’s in die Kommentare.

 

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21. Juli 2014 · 11:48 vormittags

Godzilla am Wasserfall

Bild von Oliver Wetter

Bild von Oliver Wetter

Ich hab die Bilder auf Nerdcore gesehen und fand sie sofort total schön. Klassische Landschaftsgemälde bekommen eine neue, moderne Dimension. Aus ruhigen Gemälden bricht plötzlich ein Godzilla hervor, am friedvollen Wasserfall hält kurz ein Monster an, bevor es sich aufmacht, New York in Schutt und Asche zu legen. Es hat was Hironymus Bosch-artiges, verstörendes. Eine ganz überraschende Dimension. Es gibt von H.P.Lovecraft eine Geschichte namens “Pickmans Modell”, wo der Künster Monster an ganz banalen Orten malt, in der U-Bahn oder am moderenen Friedhof. Superrealistisch. Bis man draufkommt, dass er nach Fotografien malt… an diese Geschiche musste ich denken. Kitsch trifft Kunst – wie es derzeit in der Kunst so odt der Fall ist, wird die Grenze zum Camp bewußt überschritten, der Künster, Oliver Wetter, ein Illustrator aus Bochum, gibt alten Bildern eine zeitgemäße Relevanz.

“Ich war inspiriert vom Trend, alte Bilde aus Trödelläden zu übermalen, um sie umzudeuten oder aufzuwerten. Aber zum einen widerstrebt es mir, alte Gemälde zu vandalisieren, zum anderen möchte ich von den Malern frührerer Zeiten lernen, ihre Art, Licht zu setzen, ihre Pinselführung.”, erklärt Wetter sein Projekt. Auf seiner Webseite gibt er auch Tutorials und zeigt, wie die Bilder entstehen.

Ich finde, das ist ihm toll gelungen. Es ist moderne, total zeitgemäße PopArt, die für meine Generation echt was aussagt – eine Brücke zwichen alten Traditionen und moderner Nerdkultur, ein MashUp, wie es auch die Fantasyautoren mit den alten Mythen machen. Ich hätte das Ganze gern als Öl auf Leinwand – mal schauen, wo ich das herbekomme…

Bild von Oliver Wetter

Bild von Oliver Wetter

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Kung Fury versus Kung Führer

Ich möchte euch heute ein Fundstück aus dem Netz vorstellen, das bei den Nerds schon längst Kult ist. ein Karatekid aus den Achtzigern jagt Hitler, der auch Kung Fu kann, mit Hilfe von Wikingern auf Dinosaurieren und Walküren mit Metallbhs aus dem Fetisch-Dessous-Läden. Und einer Triüon-Zeitmaschine. Und Skateboards. Äh, ja. Diesen Film mit dem schönen Titel Kung Fury will ein schwedischer Regisseur David Sandberg realisieren, eine halbe Stunde soll der Trash dauern und weil sich für sowas leider kein Filmstudio findet, bezahlen es die Fans. Die haben seit Januar mittlerweile 630.000 Dollar via Kickstarter gesammelt, eine runde Million soll es werden.

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Der Regisseur spielt der Einfachheit halber auch die Hauptrolle. Mit rotem Rambostirnband und fieser 80tziget Lederjacke. Alles gruselig. Alles lustig und ich will’s unbedingt sehen. Nur eins: müssen eigentlich immer die Nazis mitspielen?

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2. Juli 2014 · 10:14 vormittags

Einkaufen in Mykonos

So schön das Hotel auch ist, immer nur im uns am Pool liegen -nö. Ich hatte schon vorab gelesen, dass es sich lohnt, Mykonos Stadt einen Besuch abzustatten. Denn Mykonos ist mehr als eine Touristenfalle. Es ist das griechische Ibiza und die Feierwilligen wollen auch die entsprechenden Outfits haben, um in den schicken Clubs und Bars der Insel eine gute Figur zu machen. So sind die Boutiquen in Mykonos Stadt perfekt aufs anspruchsvolle Publikum eingestellt, dass zunehmend auch aus Fernost kommt und mit gigantischen kreuzfahrtburgrn vor der Insel halt macht. Louis Vuitton, Chopard haben eigene Shops, es gibt alles von Chanel bis Louboutin. Gemischt mit cooleren Läden, in denen ein sehr relaxter Schick angeboten wird, auch viele griechische Designer (dazu mehr in einem extra Artikel)
Derzeit sind die bunten gehäkelten Beutel Mochitas aus Kolumbien in, es gibt sie in vielen Boutiquen der Insel, auch die flachen Sanalen gibt es überall, sie werden in Griechenland hergestellt. Sie sind sehr bequem, rund 60 Euro kostet ein Paar. In ein, zwei Geschäften kann man sich T-Shirts bedrucken lassen. “Eat, Love, Party” und dergleichen mehr….äh, ja. Nein.

Die Läden zu finden ist nicht schwer, es gibt eine Hauptstraße Matogianni,, von der gehen kleine Seitenstraßen ab, alles auf einem relativ kleinen Gebiet. Ich kaufe mir erst bei einer Ben&Jerry Filiale das Kultgetränk der Einheimischen, Cappuchino Feddo, kalter, mit Zucker aufgemixter Kaffee auf Eiswürfeln mit eine dicken Schicht Milchschaum, und los gehts ins Einkaufsparadies.

Coole Bikinis, Tahiti Oil, nette Beachtaschen und alles, was am Strand noch schöner macht, gibt es bei beachhouse in der Matogianni 33

Emmy Monaco, Tria Piquadia, ist High End. Louboutin, Edeltaschen, wunderschöne Kaftane. Ich schau’s mir an, das ist definitiv eine Inspiration, aber kaufen kann ich mir hier nix.

Chora, Fl.Zouganeli Str. 43, ist ein wunderschöner Läden, sehr geschmackvolle Möbel und Wohnaccessoires im mediterranen Stil. Ein bisschen Mykonos, ein bisschen Shabby Schick. Ein Traum. Wer auf Mykonos ist und ein bisschen Budenzauber für daheim mitnehmen will, der ist hier richtig.

Direkt gegenüber ist VP Jewellery. Ich hab mir dort einen riesigen Rubelitring gekauft, der aussieht wie 200.000 Euro, aber 200 gekostet hat. Besser so als andersrum. In dem laden könnte ich mich doof kaufen. Da ist aber nicht doof bin, belasse ich es bei dem Ring.

Aber es gibt es viele tolle Läden: Free Shop, Ekaterini, Sostris, ex-tasy (ein Hippie-Laden), Nomad, Thala Jewellery.

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Hoch in den Norden reisen – zur Kulturhauptstadt Umea

Umea zur Mittsommerzeit

Umea zur Mittsommerzeit

Ich war bis jetzt nur einmal kurz in Schweden, damals war ich Studentin und auf dem Weg zum „Treffen der Europäischen Studenten des Journalismus“ in Tampere Finnland. Damals gab es noch coole Interrail-Tickets und so fuhren wir mit der Bahn. Als wir in Stockholm ankamen, war es Februar und es schneite wie wild. Wir haben an den zwei Tagen in Stockholm viele Cafes und Pizzerien kennengelernt, aber sonst eigentlich recht wenig. Das wollte ich schon lange nachholen. Heute ist ja gerade die schwedische Kronprinzessin in Düsseldorf, da wäre es doch nur höflich, den Besuch zu erwidern.

Luftgetrocknete Scheibchen Rentierfleisch - würde ich gerne probieren

Luftgetrocknetes Rentierfleisch würde ich gerne probieren

Es gibt ja einen guten Grund dieses Jahr, denn Umea im Land der Samen, tief im Norden Schwedens, ist heuer Kulturhauptstadt Europas. Da würde ich gerne hinreisen. Das Programm rockt mit einem Gitarrenmuseum, vielen Konzerten (darunter auch mein geliebter Metal), mit Kunst und Mode und Mittsommar.  Vor allem im Spätsommer lockt mich das Programm sehr. Da gibt es zum einen das

Food Festival
(
Mittwoch, 17. September bis Sonntag, 21. September 2014) “An fünf Herbsttagen werden Liebhaber guten Essens verschiedene Möglichkeiten haben um Umeås kulinarische Kultur kennenzulernen. Das Food Festival bietet Verkostungen zu verschiedenen Themen, sowie Wettbewerbe und Märkte mit heimischen Zutaten. Dabei wird ein Fokus aus der samischen Essenskultur liegen”. Wie sagt der Lafer: “Ist das was?” Jepp, das wäre was. Ich stell mir spannende Rezepte mit Rentierfleisch, Moosbeeren und Lachs vor. Da die skandinavische Küche derzeit an Hippness nicht zu übertreffen ist, stell ich mir dieses Festival außergewöhnlich toll vor. Die Schweden haben einen Ruf zu verlieren.

Personer vid caféUnd weil schwedisches Design auch was ganz Besonders ist, wäre das vielleicht auch eine Überlegung wert.

Umeå Fashion Week 2014
(
Dienstag, 7. Oktober bis Samstag, 11. Oktober 2014) Die Fashion Shows, Instore-Events und Ausstellungen der Umeå Fashion Week versprechen ein echtes Highlight zu werden. “Umeå ist das Shopping- und Fashion-Mekka von Nordschweden und die Heimat vieler international bekannter Modedesigner wie Johnny Johansson, Petter Hollström, Sandra Backlund und Helena Hörstedt”, erklärt mir eine Pressemitteilung. Ich muss gestehen, ich oute mich mal als Nichtkenner dieser Namen, aber ich würde sie sehr gerne kennenlernen. Kann nur gut sein.

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Wie sah Leonardo da Vinci aus?

Bildnis eines Musikers von Leonardo da Vinci

Bildnis eines Musikers von Leonardo da Vinci

Es ist schon interessant, es gibt weltbekannte Künstler wie Leonardo da Vinci, dessen Namen echt jeder kennt und trotzdem weiß keiner so genau, wie der eigentlich aussah. Zeitzeugen sagen, er war sehr gutaussehend, hat lockige hellbraune Haare, war modisch gekleidet. Es gibt Forscher, die behaupten, die Mona Lisa sei ein Selbstportait von Da Vinci als Renaissance Drag Queen. Ich weiß nicht recht, ob seine Zeitgenossen das cool gefunden hätten.

Es gibt Forscher, die meinen, der “Vitruvian Man” im Goldenen Schnitt sei er selbst. Ich habe jetzt ein zwar schon älteres, aber nicht minder spannendes Video gefunden, das sich dieser Frage widmet. Und das tut kein Kunsthistoriker, sondern ein moderner Karikaturist namens Siegfried Woldhek. Cooler Ansatz, verblüffendes Ergebnis. Guckt einfach mal selbst, ich finde es sehr überzeugend.

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Big Lebowski als 8 Bit-Graphik-Film

Unser aller Lieblingsfilm “The Big Lebowski” in 3:32 und in der traumhaften Graphik unserer Kinderzeit -Games. (samt passendem Sound.) Unglaublich, dass der Film auch schon wieder 16 Jahre alt ist.

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23. Januar 2014 · 8:38 vormittags

Kawaiiiiiiii! Kawaiiiiiiiiii!

Kätzchen und Suppenschüsseln. Kätzchen in Suppenschüsseln, eine schlumpfmäßige Fassung des eh schon grauenvollen Beatlessongs Obladi-Oblada. Kreischende Japaner. Dies scheint eine Sendung des japanischen Fernsehens zu sein und ich muss gestehen, ich würde das lieber gucken als Dschungeltausch, the Biggest Bauer, Extrem Loser oder der Schwächste sucht Frau. Einfach ein Sender, der nur süße Tierformate zeigt, bei denen sich Tiere in Töpfe setzen. Quotenhit! (Kawai heißt übrigens niedlich auf Japanisch. Und Japaner finden alles Kawai, von Kätzchen über Louis Vuitton Taschen bis zum Oktoberfest)

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17. Januar 2014 · 8:45 vormittags

Irre Hobbits besingen den Hobbit

The Esgaroth Three ist, wie der Name schon sagt, ein Duo aus Neuseeland. Sie und ihre Freunde schauen nicht nur aus, als ob sie sich ihre Geld als Kleindarsteller im Herrn der Ringe verdienen, nein, sie sind natürlich die totalen Fans und besingen den Hobbit. Leicht kritisch, indem sie all das aufzählen, was im Film vorkommt und im Buch nicht “Who the hell is Tauriel?” (Was alle stört: Zauberer mit Vogelkacke am Kopf, zu viele Orks, zu viele Elben, die im Buch nicht vorkommen, zu viel Drama) Zum Schreien komisch, auch wenn ich nicht 100% alles verstehe (das wäre so, wie wenn ein Engländer Hubert von Goisern hört) . Und natürlich zitieren sie den bekanntesten Herrn der Ringe Song “They taking the Hobbits to Isengard“. Dazu hüpft eine vergessene Kommune Altachtundsechziger, die verrückte Katzenlady, little Miss Sunshine und diverse Ökos durchs Bild und man möchte unbedingt dabeisein.

Ich muss unbedingt nach Neuseeland – die Leute will ich alle kennenlernen. Danke @peter Wenz, ohne den ich dieses Juwel nicht gefunden hätte :)

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3. Januar 2014 · 5:38 nachmittags

BÄM – geniale Geschmacksexplosion

2013-12-07 14.27.38Es gibt manchmal so Momente, die lassen einen sprachlos. Wenn etwas total Unvorhergesehenes passiert. Wie ein Biss in die “chocolate covered Blueberries” von Chocolate Naive. Liebe auf den ersten Biss! Mir sind auf der ChocolArt in Tübingen erst die süßen Verpackungen aufgefallen. Puristisch, aber mit so einem gewissen Touch. Glück gehabt, dass ich den kleinen Stand nicht übersehen habe, denn deren Angebot war sensationell. Allen voran die Blueberries. Klingt zuerst simpel, aber der Geschmack ist alles andere als das. Es sind wilde, gefriergetrocknete Blaubeeren aus den wilden Wäldern Lithauens, wo auch Chocolate Naive herkommt. Ummantelt mit dunkler Schokolade aus Madagaskar. Wenn man in so eine Beere beißt, dann erwartet man irgendwas Süßes, Flatschiges, aber gar nicht, die Schokoaromen und das ganz intensive Blaubeeraroma mixen sich im Mund, es ist einfach sooo gut. Jetzt weiß ich wieder, wie intensiv Beeren schmecken können.

Von nix kommt nix. Die kleine Manufaktur verwendet nur allerfeinste Zutaten, verarbeitet sie schonend und nach alten Traditionen. “Back to the origins” ist ihr Motto. Ihre Schokoladen werden deswegen auf vielen Messen mit Preisen ausgezeichnet und ich kann sagen, dass deren Produkte zu dem Besten gehören, was ich je an Süßem gegessen habe. Und das war einiges. Noch führt kein Laden in Deutschland die Produkte der kleinen, liebenswerten Manufaktur, deswegen will ich euch deren Online-Shop ans Herz legen.

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Neues heißes Eisen im Bahnhofsviertel

20131206-173554.jpgDie Jungs vom IMA haben ein neues Eisen im Feuer: Das Maxie Eisen in der Münchner Strasse 18 im Bahnhofsviertel.  Ein sehr cooler Neuzugang im Stile eines amerikanischen Deli. Deswegen mischen sich auch jüdische Spezialitäten in die Karte. Matzo Ball Soup, Kreplach, Pastrami Sandwich. Ein guter Mix im Multikulti des Bahnhofsviertels. (Auch wenn mich dessen Ur-Einwohner nun schelten werden, sehen sie jedes coolere, schickere Lokal doch als weiteren Beleg der Gentriinfizierung)

20131206-173603.jpgDie Küche ist offen, das schafft Vertrauen. Ich habs heute nur gesehen und wollte euch mitteilen, dass es existiert, testen gehe ich ein andermal. Es ist noch so neu, dass die Speisekarten erst heute geliefert wurden und auf der Webseite noch nichts zu sehen ist. Aber ich bin ziemlich sicher, das kann was. “Gute Zutaten, frisch auf den Punkt gekocht, ein gemeinsames Essen, ein Lokal zum Treffen und Wohlfühlen”. So das Konzept. Fein.

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Lord Voldemort – die neue Luxusmarke

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Louis Vuitton die Neuinterpretation seines Labels gefällt, ich finde es ziemlich witzig…gekauft hab ichs mir auf Fancy.com

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2. Dezember 2013 · 4:59 nachmittags