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Warum gebt ihr euch dafür her – Kay One sucht seine “Prinzessin”

Kay One, der Rapper ist, wie das Bild zeigt, auf der Suche nach wahrer Liebe Foto:RTL2

Kay One, der Rapper ist, wie das Bild zeigt, auf der Suche nach wahrer Liebe Foto:RTL2

Frauenfeindlicher geht es kaum. Und das Schlimmste, die Frauen machen den Scheiss begeistert mit…aber bevor ich in den Gernot-Hassknecht-Modus schalte, ein kurzer Abriss des Grauens: Kay One, schon unangenehm sexistisch aufgefallen bei DSDS, hat jetzt seine eigene Datingshow. “Prinzessin gesucht” – weil der Provinzrapper vom Bodensee sich Prince Kay One nennt. Dem wurde von einer anderen Castinggröße, Mandy Capristo, das Herz gebrochen, als sie Kay für (wundert es wen?) Mesut Özil verliess. Doch die Trauerphase ist vorbei, eine neue Liebe muss her. “Ich schau vor allem auf den Charakter“, und deswegen läßt er gleich drauf die Busen der Kandidatinnen vermessen, von einem kleinwüchsigen Butler, weil nur Frauen allein demütigen ist ja zu wenig.

Gepiercte und tätowierte Schönheiten, die dem RTL”-Klischee einer Traumfrau durchaus entsprechen, dürfen um die Gunst buhlen. Die vier Natürlichsten werden sofort vor die Tür gesetzt, da hat der Menschenkenner bestimmt sofort den Charakter gesehen…Aber wer das Rennen auch macht – das soll sich echt lohnen “Die Villa und der Lamborghini auf Mallorca sind zwar geliehen, aber zuhause warten meine Villa am Bodensee und mein Lamborghini. Die Frauen sollen wirklich mein Leben und mich kennen lernen”. okay, kennen lernen bedeutet, das gleiche Auto fahren wie daheim…

Warum macht bei der Kay One Bezirzung wer mit?

Es ist mir ein Rätsel. Ist es der Wunsch nach medialem Ruhm, ein billiger Mallorca-Urlaub, die echte Möglichkeit, den ziemlich doofen und optisch maximal durchschnittlichen Rapper zu umgarnen, nur weil er reich ist? Weil: Nett ist der Kerl nicht. Und an Liebe ungefähr so interessiert wie Darth Vader an Umweltschutzstandards. Egal, da wird der Depp umschwirrt, als hätte er den letzten Platz im Rettungsboot der Titanic angeboten. Wie devot und anbiederisch darf es noch werden? Die zicken um ihn, ziehen sich aus für ihn, schwenken Hintern und Brüste für ihn (Charakter, anyone?)

Berufsbild Casting-Trulla

Aber egal, das scheint ja mittlerweile ein echter Beruf zu sein “Casting-Trulla”, die von Format zu Format pendeln, mal bei “Mama Mia” Schwiegermütter überzeugen oder bei “Take me out” ihre Dates wegbuzzern, beim “Bachelor” oder dem “Millionaire” dabei sind, die “Liebe fürs Leben” zu finden. Sicha, sicha. Was sagt eigentlich eure Umgebung dazu? Eure Freunde, Eltern, Geschwister? Schämen die sich nicht ein bisschen? Schämt ihr euch nicht selbst ein bisschen, wenn ihr euch díe Plastikbrüste einölen lasst zur Primetime? Macht euch das nichts, wenn das ganze Internet über euch lacht?

Waren wir nicht schon mal weiter beim Frauenbild? 

Waren Frauen nicht mal stolz, diese Art der Anbiederung an Männer hinter sich gelassen zu haben? Wollten wir nicht mal weg von “immer sexy für meinen Männe sein müssen” wie in den 50er Jahren? Es wird immer behauptet, als sexy Frau hätte man alle macht der Welt. Willenlos sabbern die Männer hinter unserem Hintern her, wir stöckeln vorneweg. Was für ein Quatsch. Macht bedeutet, sich nehmen zu können, was man will, nicht, durch Manipulation jemanden dazu zu bringen, es einem zu geben.

Wer steckt da dahinter? Will das die Generation der Frauen um die 20 so, oder meint RTL, dass die das so zu wollen haben? Das ist meine  Frage an die Redaktionen und meine Zweite – ich stelle sie immer wieder gerne: warum nicht mal echte Menschen in echten Wohnungen und echten Leben so etwa suchen lassen wie echte Liebe? Ist das zu bizarr, zu verrückt, zu viel verlangt? Hab nur ich die Schnauze voll von Plastikmenschen? (Ich hab mir heute das ganze nur im Schnelldurchlauf gegeben)

 

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Körperkult in den Medien – blöder, böser Druck

Darf die das überhaupt? Model auf der Curvy is Sexy Fashionweek

Darf die das überhaupt? Model auf der Curvy is Sexy Fashionweek

“Jennifer Love Hewitt – Frust mit den Baby-Kilos”, “Charlene – wo ist der Babybauch?” “Jennifer Aniston – ist sie schwanger?” “Victoria von Schweden – ist sie schwanger?” Das ist die Kurzauswertung der Bunte online. Mit ein wenig Stöbern würde ich sicher noch mehr finden. Immer wieder geht es um die Frage, ob eine Frau schwanger ist oder nur  zu viel gegessen hat. “Burger oder Baby?” lautet die gehässige Frage. Da wird mit der Briefwaage des öffentlichen Interesses auf jeden Körper geschaut, seziert mit den Augen und mit dem Photoshop wird nachgeholfen, mal schöner, mal mehr Cellulitisdellen reingearbeitet, je nachdem, welche Aussage man erzielen will. Irgendwie darf es für Promis keinen Blähtag geben, an dem nicht ein Paparazzi aus der Hecke hüpft und den gerade nicht flunderflachen Bauch ablichtet. Die müssen ja mittlerweile in Oscarroben den Müll raus bringen, damit die Journallie zufrieden ist und nicht etwas von “gehen lassen” faselt. Jeden Tag gestylt, jeden Tag frisch und hübsch. Was für ein blöder, böser Druck.

Zu viel mager ist auch wieder schlecht

Aber Vorsicht, nicht übertreiben.  “Heidi Klum – wo sind ihre Brüste”  – da hat sich jetzt schon eine brav dem Druck gebeugt und sich auch noch das letzte Gramm Fett von den Knochen gehungert. Und jetzt? Auch wieder nicht richtig. Jetzt wird was von zu dünn gemault, zu hager und verbissen. Dabei hat Heidi eigentlich alles richtig gemacht und hat  dauernd Bilder auf Instagram gepostet, bei denen sie sich Essen vor den Mund hält, um zu zeigen, sie beißt bestimmt gleich rein. Oder morgen, oder übermorgen. Weil Kasteien ist auch unsexy. Das soll alles ganz unangestrengt wirken “ich esse, was ich will”, jubeln die Promis. Kann sein, wenn man täglich nur einen Salat will, ist ja alles super. Ne, auch bei zu mager, zu verbissen muss die Presse beschwichtigt werden. Syvie Meis ist  zu künstlich, Sabia zu fett, Kim Kardashian beides, Kate zu dünn, Victoria nicht…in was für einer Welt leben wir eigentlich?

Köperkult – ans Hirn wird nicht gedacht

Warum ist der Körper so ein Kult geworden? Auf die Überschrift, die nach der Intelligenz fragt, warte ich noch. Auf Zeitschriften, die in einem gesunden Rahmen für Wohlfühlen plädieren auch. Klar, ein permanent optimierter Körper ist ein Körper, für den Geld ausgegeben wird. Mit so einem kann die Industrie was anfangen, da wird investiert. Wohlfühlen kostet im Zweifelsfall gar nichts. doch wenn wir permanent mit den unrealistisch dünnen und durchtrainierten Promikörpern vergleichen werden, fällt es schwer, sich wirklich wohlzufühlen mit ein paar Moppelkilos. Da kann auch der Gedanke an den Photoshop nichts dran ändern. Man könnte ja. Fasten, trainieren, mehr fasten, mehr trainieren, mehr Geld ausgeben dafür. Aber wie teuer uns und die Umwelt die ganze Beautyscheisse zu stehen kommt, ist wieder eine andere Geschichte.

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Alles Fake im deutschen Fernsehen?

Rosen für die große Liebe? Doch im deutschen TV findet man meist nur Gefaktes Foto:RTK

Rosen für die große Liebe? Doch im deutschen TV findet man meist nur Gefaktes

In Amerika haben sie bei Live-Shows eine 5sekündige Verzögerung bei der Übertragung, damit, falls mal wieder wem ein Busen aus der Bluse hüpft, schnell reagieren zu können und den Menschen vor dem Bildschirm dieses traumatische Erlebnis zu ersparen. In Deutschland dagegen wird die Zensurschere gleich viel früher angesetzt. Es wird getrickst und gescriptet, es wird sich totgecastet, damit eines am Ende garantiert nicht herauskommt: etwas Echtes.

Bei der “Bachelorette” wird aufgeschrien “alles Fake” und so ist es ja auch. Dieses Format ist von vorne bis hinten durchinszeniert, jeder spielt die Rolle, die ihm zugedacht ist. Auch wenn man das irgendwann nur noch besoffen durchhält. Auch die Bauern und ihre Liebsten bei “Bauer sucht Frau” sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Da wird schon mal ein Hof angemietet oder eine Dame, da hat wer einen anderen Beruf oder sogar schon Weib und Kind im echten Leben. Das Liebeswerben, die “Ideen” der Bauern, mit Picknick auf dem zum Herz umgeformten Misthaufen sind auf dem Mist der TV-Treibenden gewachsen. Damit wird das Ergebnis zwar unglaublich öde, aber es ist wenigstens handlebar für die TV-Redakteure und ihre Vorgesetzten, die sich vor Überraschungen fürchten wie der Teufel vor dem Weihwasser. Es könnte ja zu Entgleisungen kommen, da könnten die Zuschauer wegbleiben, oder – noch viel schlimmer – die Werbetreibenden, die sich eine möglichst berechenbare Umgebung für ihre Produktplatzierung wünschen. Deswegen muss alles so schick und glänzend und zuckergussübergossen wie möglich sein. Das Problem ist aber, dass, wenn negative Überraschungen ausbleiben, auch positive ausbleiben. Dass irgendwann ein Kandidat ganz unvorhergesehene Starqualitäten aufweist und die Zuschauer wirklich fesselt. Dass ein Format, eine Talkshow echte Emotionen zutage fördert. Dass ein Bachelor und eine Bachelorette mit all ihren gelackten Prinzen und Prinzessinnen tatsächlich die wahre Liebe findet (ja, sie auch nur sucht) glaubt mittlerweile kein Mensch mehr.

Und die Öffentlich-Rechtlichen? Ja, da wird auch auf Teufel komm raus beschissen, um sich bei seinen Gönnern in Politik und Wirtschaft einzuschleimen. Da kommt ein Beckenbauer von Platz 36 bei den beliebtesten Deutschen schnell auf Rang 9. Äh, ja gut, sicher. Auch hier wird alles dem Proporz angepasst und dem bescheuerten Glauben, dass Zuschauer lieber kuratiertes wahres Leben haben wollen. Nein. wollen sie nicht. Authentisch ist wesentlich besser, weil spannender als gescriptete Kackscheisse. Wie heisst es? “Das Leben schreibt die spannenendsten Geschichten”. Eben. Aber damit tut sich Deutschland schwer. Auch im Printbereich werden, wie eine Freundin von mir in ihrer Doktorarbeit herausfand, signifikant öfter mit hübschen Symbolbildern verziert und nicht mit den realen Protagonisten. In England ist ein Bericht zu “Love in Gambia” tatsächlich mit Muttis aus Birmingham bebildert, die sich schwarze Lover anglen, in Deutschland mit einem weißen Model in romantischer Umarmung mit einem schwarzen Model. Ich weiß, wie ichs lieber hätte. Echte Menschen, echte -emotionen, echtes Leben. Das ist so viel spannender als poliertes Drehbuch.

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Blackmail im TV – warum hat das noch keiner umgesetzt?

Es ist mir unbegreiflich – haben Endemol, Tresor TV, RTL, SAT1 total geschlafen? Diese Show wäre fieser als das Dschungelcamp, unterhaltsamer als der “Bachelor” oder “Joko und Klaas” und könnte Leute leichter in den Wahnsinn treiben als jede Enthüllungstalkshow oder “Bauer sucht Frau” und an alle niedrigen Instinkte appellieren. Mit anderen Worten, die Quoten wären unermesslich. Der Skandal – und damit die Presse – und damit wieder die Quoten – unglaublich. Der Spiegel würde bestimmt etwas total hippes und postmodern Ironisches finden, die Bild würde darüber keifen und genauso begeistert mitmachen. Die Sendung wäre bald Kult.

Es geht um Blackmail, eine Showidee von Monty Python aus den 70er Jahren. Die Idee ist bestechend einfach: das TV zeigt Ausschnitte aus kompromittierendem Material und die Leute müssen anrufen, um die völlige Veröffentlichung zu verhindern. Dazu kommt ein prominenter Gast mit Tüte über dem Kopf, die Zuschauer dürfen abstimmen, ob dessen pikante Details veröffentlicht werden oder nicht.

Erpressungsmaterial lässt sich ja leicht finden, im Internet oder von Exfreunden eingesandt. Oder aus veröffentlichten Polizeiberichten etc. Wäre vielleicht sogar hilfreich, um momentan den Jugendlichen zu erklären, warum es keine so gute Idee ist, Saufbilder ins Internet zu stellen.

Eine Moderatorin wie Sonja Zietlau kündigt die Beiträge launig mit lustiger Stimme an: “Hallo an Dennis aus Halle, du hast morgen ein Bewerbungsgespräch, nicht? Wenn du nicht willst, dass dein künftiger Arbeitgeber diese Bilder (zeigt auf verpixelte Großleinwand) sieht, ruf uns an – 50 Euro und der Job ist gerettet…”

Dazwischen dürfen Promis vergangene Sünden beichten und werden mit weiterem Belastungsmaterial konfrontiert.

Politiker dürfen ihre “Parteifreunde” mit fiesem Material aus der Konkurrenz um den begehrten Posten hauen…im Sinne der Transparenz ja sogar eine moralisch “hochwertige” Aktion.

Monty Python war da echt prophetisch. Und bei RTL druckt gerade ein Redakteur diesen Blogartikel aus…

Habt ihr auch noch geniale Ideen zu TV-Formaten, die es eigentlich geben müsste? Schreibt’s in die Kommentare.

 

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21. Juli 2014 · 11:48 vormittags

Hach, ist Armut romantisch!

Der Hotel-Slum in Südafrika Foto: Emoya Luxury Hotel and Spa

Der Hotel-Slum in Südafrika Foto: Emoya Luxury Hotel and Spa

Mir fehlen echt die Wort. Auf dem Blog Schlecky Silberstein (danke dafür) bin ich auf ein Hotel in Bloemfontein, Südafrika, gestoßen, dass eine Ohrfeige für alle Leute ist, die in Wellblechhütten hausen MÜSSEN. Das “Shanty Town” ist nämlich ein nachgebauter Slum, inclusive Erdmännchen, Ziegen und Außentoiletten, aber natürlich ohne Geziefer, Kriminalität und andere häßliche Dinge, die sonst so inbegriffen sind im echten Slum. Spaß für die ganze Familie wird versprochen, oder eine unvergessliche Hochzeit oder ein Teambuildingevent mit den Kollegen. Im Werbefilm stolziert dann auch noch eine nette Preppyfamilie (weiß), durch die malerische Armut.

Aber wenn es einem dann doch zu viel wird vom einfachen Leben – Shanty Town gehört zum Emoya Luxury Hotel and Spa, da kann der Elendstourist sich bei einer Hot Stone-Massage von den Strapazen erholen. Sehr “sensibel” das Ganze, wenn man sich die Geschichte Südafrikas so ansieht. Aber vielleicht sehe ich das auch nur als Außenstehende so eng, wie seht ihr das?

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Lord Voldemort – die neue Luxusmarke

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Louis Vuitton die Neuinterpretation seines Labels gefällt, ich finde es ziemlich witzig…gekauft hab ichs mir auf Fancy.com

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2. Dezember 2013 · 4:59 nachmittags

Bloggerrelations: macht es einfach

Als Bloggerin habe ich keinen Redaktionsplan, ich muss nicht jede Woche so und so viele Seiten füllen. Ich schreibe, was ich Lust hab, wann ich darauf Lust habe. Ich blogge nicht monothematisch, ich will keiner Firma verpflichtet sein, ich entdecke meine Themen selbst. Mein Blog hat keinen bekannten Namen. Und jetzt fängt das Problem an.

Ich stelle eine Anfrage. Zu einem Produkt, einem Bild, einem Sachverhalt. So wie ich das auch früher als Redakteurin getan habe. (wobei es oft immens mühsam ist, den Ansprechpartner zu finden, ich habe auch noch nie eine Webseite mit einem eigenen Bloggeransprechpartner gefunden) Ich erkläre brav, wie viele Zugriffe mein Blog hat etc. Einige Firmen, vor allem kleinere – reagieren ganz wunderbar und sind hilfsbereit, senden mir das angefragte Material ( zu meist Fotos oder Rezensionsexemplare) postwendend zu. Andere Firmen – meist die Großen, die mir bei der tz die Bude eingerannt haben – reagieren gar nicht. Das ist frustrierend für mich als Blogger, aber auch verständlich (leider) – die großen Firmen sind an den großen Bloggern interessiert. Oder an vielversprechenden Newbies. Nicht an multithematischen Gemischtwarenläden mit 500 Besuchern pro Tag wie dem Meinen. Dabei hab ich das Gefühl, als Bloggerin, die zudem über 3.300 Follower auf Twitter hat, mehr Impact zu haben als damals in der Tageszeitung.

Oder Presseabteilungen bieten mir gnädig an, mich in ihren Presseverteiler aufzunehmen. Das will ich aber nicht. Ich will nicht dauernd zugeballert werden mit vielen Pressesachen, von denen gerade die eine – eben die Angefragte – für mich interessant wäre.

Dabei könnte alles so einfach sein: warum bieten Firmen nicht einen Presse/Blogger “Raum“ an auf ihrer Webseite,  der freigegebenes Material enthält und auf den Blogger und Journalisten zugreifen können? Gibt es kaum. Dabei wäre der (vielleicht mit einem kleinen Einloggprozess) ideal für alle Beteiligten: Wir müssten uns nicht mühsam herumschlagen, die Firmen müssten nicht mühsam alles verschicken. Wenn es um Angst geht, was mit dem Material angestellt wird: jemand, der illegal Bildmaterial braucht, findet das überall. Und auf die Bitte, einen Link zum Artikel zuzusenden, habe ich auch noch nie mit “nein” reagiert. Im Gegenteil, es freut mich, wenn sich eine Firma für meinen Artikel interessiert.

Meine Erfahrungen helfen mir bei meiner täglichen Arbeit: Als PRlerin, die auch Bloggerelations betreibt, nehme ich jede Bloggeranfrage ernst. Das sollten alle anderen auch tun. ( Ich bin gelernte Redakteurin, hab mein Volontariat bei der tz gemacht. Ich bin seit langen Jahren PRlerin, und ich bin auch Bloggerin)

Der Beitrag nimmt an der Blogparade von Mike Schnoor zum Theme Bloggerelations teil: http://mikeschnoor.com/2013/10/23/aufruf-zur-blogparade-blogger-relations/

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