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Grüntee statt Kaffee

20140401-153407.jpg Es gibt ein paar Lokale in Frankfurt am Main, die ich so in München nie erlebt habe. Wirkliche multikulti. Eins davon, das Schönste von allen ist das Iimori, fast gegenüber des Römer. Dort, wo japanische und chinesische Reisegruppen ihre letzte Station haben und ihre letzten Euros ausgeben. Vielleicht hat so mancher von ihnen schon Sehnsucht nach daheim und kehrt in das wunderschöne, kleine Café ein. Es gibt dort eine wunderbare Melange aus europäischer und asiatischer Patisserie.

20140401-154002.jpg Benannt ist das Cafe nach seiner Besitzerin. Die Japanerin hat alles über europäische Backkunst gelernt und verbindet diese mit japanischen Geschmäckern und dem japanischen Sinn für Ästhetik.
Grüntee bildet dabei die auffallendste Färbung der Kuchen, es gibt Grünteerührkuchen, Grünteecremeschnitten und natürlich Grüntee Latte. Himbeer und Banane machen die Rührkuchenampel komplett. Wegen der Grüntee-Spezialitäten besuche ich das Iimori immer wieder gerne. Ins japanische Restaurant im ersten Stock hab ich es leider

nie geschafft. Ich habe mir immer wieder vorgenommen, aber keine Begleitung gefunden. Frankfurt isst Schnitzel.
So war ich ab und an im Cafe. Auf eine Grüntee Latte. Dazu Macarons oder pikant gefüllte gedämpfte Brötchen. Für Asiaten normal, für Europäer echt exotisch. Und alles sehr lecker.
Das Ambiente verströmt den Charme der 50er Jahre, Antiquitäten gemixt mit Flohmarkt – aber weit ab vom Hipster Interieur.

20140401-154906.jpg die Bedienungen tragen süße altmodische Schürzen und alle finden das sehr “kawaii”. Wer Frankfurt besucht, sollte nicht auf einen Besuch verzichten. Ein paar Meter weiter ist auch die Schirn und der schönste Schokoladenladen in der mainmetropole. Davon aber ein andermal…

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Endlich wieder in einer Modestadt!

 THE GALLERY DÜSSELDORF vom 19. bis 22. Juli 2013.Fair impressions THE GALLERY DÜSSELDORF

THE GALLERY DÜSSELDORF vom 19. bis 22. Juli 2013.Fair impressions THE GALLERY DÜSSELDORF

Man kann nicht sagen, dass die Frankfurter schlecht gekleidet waren, ganz und gar nicht. Es war sogar ein sehr lustiges Gemisch Normalos, aus Männern in tadellosen Anzügen, Frauen in Kostümen, dazu viele sehr sexy Chicas auf der Zeil und Männer im Offenbacher Businesslook (Jogginghose), sogar ein paar Hipster gab es. Und mit Hayashi einen der besten Modeläden, die ich kenne.

Aber in Düsseldorf zu sein, dass ist schon wieder eine andere Nummer. Die Kö und die Schadowarkaden sind wirklich glanzvoll, Breuninger ein Traum, es gibt Läden für den BlingBling-Schick wie Jades, Hipsterbedarf in “Kauf dich Glücklich” und bei Karstadt gibt es sogar Marken wie Topshop oder All Saints. Und alle übrigen Marken gibt es natürlich auch.

Papis Loveday und moi

Papis Loveday und moi

Und es gibt jetzt auch sowas wie eine Modemesse – es sind zwar mehr Modeordertage, aber egal. Mit Designern und Parties und viel drumrum. Ich bin jetzt dort ein paar Tage herumgesaust und habe viele spannende Labels kennengelernt. Es ist toll, so viele so gut gekleidete Leute zu sehen, so viel Mode um mich herum zu haben – danke auch an meine liebe Elle, die mit mir mitsauste. Und ich habe Münchner Freunde wiedergetroffen: Papis Loveday, (ich hab sein Spiegel-Interview zum Thema Rassismus verlinkt, sehr toll und sehr wichtig) Designer Tom Zauke und seine Freundin Michaela Belm.

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Das fängt ja alles gut an!

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

Ganz ehrlich? Derzeit gehen mir Fahnen und alle anderen Gates ziemlich am Allerwertesten vorbei, denn das Wichtigste ist derzeit – mal wieder – ankommen. Am Rhein. In Düsseldorf. Und irgendwie fängt alles ziemlich gut an, kann ich nicht anders sagen. Ich finde ja ziemlich schnell Anschluss, das ist ein Riesenvorteil. Manche Begegnungen haben sich als geradezu magisch herausgestellt – an Freundinnen wird es mir nicht mangeln, auch wenn ich viele liebe Menschen aus München und Frankfurt vermisse.

Auch wenn die Bude noch voller Kisten steht und ich bei weitem noch keine Küche habe, egal. Drückt mir die Daumen, dass es sich gut entwickelt. Und die, die sich über Stofffetzen streiten und wer mit wem spielen darf (Eh die Frage aller Fragen) und wer die coolen Kids sind auf dem Pausenhof der Politik, die sollten darüber nachdenken, dass es uns doch eigentlich darum ging, allen diese Welt ein bißchen schöner zu machen. Und nicht eine viel größere Hölle erschaffen.

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Das Beste vom Frankfurter Weihnachtsmarkt

Das Kinderkarussell ist auch bei Erwachsenen beliebt

Das Kinderkarussel ist auch bei Erwachsenen beliebt

Ich mag den Frankfurter Weihnachtsmarkt. Er ist irgendwie luftiger als der Münchner, bei dem sich in engen Reihen Stand an Stand quetscht. Es gibt neben dem Touristenkitsch wunderhübsche Stände wie etwa die “Puppenstube”, die alles im Miniaturformat anbietet, von winzigen Adventskränzen bis zu winzigen Torten und Möbeln. Ein Kinderwunderland – aber wohl eher was für erwachsene Kinder, die Dinge sind kleine Kunstwerke. Der Stand befindet sich auf dem Platz vor der Paulskirche, ziemlich in der Mitte einer der Budenstrassen.

Nette Figürchen am Töpferstand

Nette Figürchen am Töpferstand

Zwei Stände weiter finden sich süße handgetöpferte Tassen, die erst auf den zweiten Blick ihr Geheimnis freigeben: In der Tasse mit der Katze sitzt eine Maus, in der mit dem Huhn am Henkel liegt ein Spiegelei.

Die Hauptattraktion für die meisten ist vermutlich jedoch das Essen. Gleich vorneweg, es ist meine sehr private kulinarische Auswahl an Lieblingsständen des Frankfurter Weihnachtsmarktes. Ich kann mich dort weder für ein Nierenschaschlik noch für das Käsefonue begeistern. Oder für die belgischen Pommes neben dem einrichtungsladen butlers, für die einige Kolleginnen meilenweit laufen. Ist nicht meins. Dafür müssen es für mich immer die Poffertjes sein, die es an einem Stand in der ersten Reihe, gleich nach der Ampel über die Berliner Strasse gibt. Pur mit Apfelmus oder gefüllt mit je einer Kirsche (eine Spezialität in Frankfurt) sind sie die Wucht. Üppig, fluffig wie ein bayerischer Kaiserschmarrn. Manchmal lass ich mir auch Eierlikör drüber geben. Ich finde es größtartig. Frau Kaiser ist mit ihrem Stand seit 27 Jahren eine Institution. Nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch auf der Dippemess oder dem Wäldschefest.

Ein anderes kulinarisches Muss sind der heiße Äppler oder der Winzerglühwein, den Liebling in den Arkaden gegenüber der Schirn aussschenkt. Ich weiß nicht, was die machen, aber deren Glühwein ist immer um Klassen besser als an allen anderen Ständen. Das ist leider kein Geheimtipp mehr, deswegen ist dort jeden Abend das Gedrängel riesig. Aber es lohnt. Ich trink nirgends anders mehr meinen Wein.

Ich fühl mich von dem kulinarischen Angebot oft ein wenig erschlagen. Es gibt mittlerweile fast alles, Bratwürste, die bei den Deutschen zum feiern einfach dazugehören, Grillsteaks, Maiskolben, ungarische frittiere Fladen namens Langos, asiatische Nudeln, Kartoffelpuffer, Brezen, Quiche Lorraine (schmeckt so lala) Chilli con Carne, unendliche Variationen des Glühweins vom heißen Caipi bis zum Weißweinglühwein. Meist kaufe ich mir (neben den Poffertjes) dann noch eine Tüte Maroni und das wars. Maroni erinnern mich an meine früheste Kindheit, damals standen Maroniverkäufer noch neben qualmenden mobilen Öfen, einen Stand darum gab es nicht. Ich liebe den Geschmack, das mehlig-süße der Maronis einfach.

Für meine Familie in Bayern kaufe ich immer Bethmännchen, das traditionelle Frankfurter Weihnachtsgebäck.

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Wie man die perfekte Wohnung findet

Man muss ja nicht gleich übertreiben

Man muss ja nicht gleich übertreiben – Wir sind ja nicht mehr der Sonnenkönig in Versailles

Jetzt, nachdem die Tinte unter meinem Mietvertrag trocken ist, teile ich gerne meine “Perlen der Weisheit” mit euch. Meine 7 Regeln eine Wohnung zu finden.

1. Sei unbescheiden
Was willst du gerne in deiner Wohnung haben? Wannenbad, Kamin, Dachterrasse, große Küche? Blick ins Grüne? Frisch renoviert? Und das alles für wenig Kohle? Gib es bei Wohnungsbörsen im Internet gnadenlos an. Wer glaubt, so eine Wohnung kann es nicht geben – ich zieh gerade ein.

2. Man sieht nur bei der Besichtigung gut
Viele Leute lassen Angebote ohne Bilder im Internet links liegen. Mächtig großer Fehler. Denn gerade Wohnungen ohne Bilder stammen von älteren Menschen, die sich im Internent nicht so auskennen und viel Wohnung für faires Geld zu vergeben haben. Ansehen muss man die Wohnung eh (Bilder können sooo lügen) – gerade ohne Bilder wartet das Schnäppchen.

3. Fuck the Inviertel
Alle in Frankfurt wollen ins Nordend, alle in Düsseldorf nach Flingern, alle in München nach Haidhausen oder ins Glockenbach. Warum denn das? Um mitten in der “Action” zu sein? All diese Viertel lassen sich von anderen, weniger “Innen” Viertel easy erreichen. Dafür hat man woanders seine Ruhe in der Nacht und die Chance, noch eine bezahlbare Wohnung mit Dachterrasse, mehr Wohnung fürs Geld und sonstigem Komfort finden. Und nie vergessen: Wer jetzt eine Traumwohnung in einem Inviertel zu einem günstigen Preis besitzt, hat dort vermutlich schon gewohnt, als das Viertel noch nicht in war. Das sollte zu denken geben.

4. Spann deine Freunde ein
Die sozialen Netzwerke sind ein idealer Raum zu Wohnungssuche. Viele Topangebote gehen sofort unter der Hand weiter und landen gar nicht erst im offiziellen Wohnungsmarkt. Streu emsig, dass du suchst und sag, was und wo. Mach das auf Facebook und Twitter unter dem Hashtag #Followerpower bekannt, dann wird deine Message weitergetragen.

5. Xing und LinkedIn sind ein Top Wohnungsmarkt
Auf Xing und LinkedIn sind Geschäftsleute mit Zugang zum schwarzen Brett ihrer Firmen, Leute, die gerade umziehen aus geschäftliche Gründen – da eine Wohnung zu finden ist gar nicht so unwahrscheinlich. Das kann man auch direkt ins Profil reinschreiben – als Extrabonus gibt es schon Kontakte in die künftige Heimatstadt.

7. Lass den Makler was tun für sein Geld
Ein Makler soll die perfekte Wohnung finden, nicht nur aufsperren und Interessenten durchlotsen. Spannt ihn oder sie ein fürs Geld und fragt nach, was sonst noch bei seiner Firma im Angebot ist. Möglich, dass da noch eine viel, viel bessere Wohnung auf ihren Mieter – und damit dich – wartet.

Habt ihr noch mehr Tipps? Immer her damit!

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Dim Sum löst Sushi ab?

Frühlingsrollen sind das bekannteste Dim Sum

Frühlingsrollen sind das bekannteste Dim Sum

Gestern hab ich bei MoschMosch in Frankfurt eine kleine Tafel auf dem Tisch gesehen: Wir haben jetzt auch Dim Sum. Da war für mich der Fall klar, das wird (oder ist schon?) der nächste heiße Scheiss. Dim Sum hätten das Zeug, Sushi als Hippsternahrung abzulösen.

Was sind Dim Sum? Im Prinzip kleine Häppchen, gedämpft oder frittiert, in China werden sie zum Frühstück oder als Nachmittagsimbiss zum Tee gegessen. Es gibt Hunderte von Varianten und Formen. Gefüllt mit allem, was die chinesische Küche so zu bieten hat. Und das ist, wie wir wissen, eine ganze Menge. Auch die beliebten Frühlingsrollen sind ein Dim Sum. Dimsum 2Am bekanntesten sind Jao Zhi, eine Art chinesische Ravioli, die erst in der Pfanne angebraten und dann gedämpft werden. Bei den Dim Sum wird auf die Konsistenz viel Wert gelegt. Knusprig frittierte Hüllen umschliessen samtige Füllungen oder umgekehrt bekommen knackige Garnelen -Wolkenohrfüllungen eine weiche, gedämpfte Nudelhülle. Serviert werden die Dim sums mit unterschiedlichsten Saucen.

Ich liebe Dim Sums sehr. Bislang gab es sie aber kaum in den Restaurants. Dafür in riesiger Auswahl in Chinasupermärkten tiefgefroren. Im Markt an der Kaiserstrasse kann man locker 30 verschiedene Sorten kaufen. Und die Deutschen entdecken die Dim sums – bislang allerdings zaghaft. Das scheint sich gerade zu ändern. Ich warte jetzt gespannt, wann die ersten reinen Dim Sum-Läden die Sushiläden ablösen. Die kleinen Häppchen mit den verschiedenen Geschmäckern wären das perfekte Konzept.

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Manchmal muss es einfach ein Burger sein

20131101-103743.jpg

Ich hab schon mal reingebissen, bis mir eingefallen ist, dass der Burger ja für den Blog fotografiert werden sollte. Ich bitte um Verzeihung :)

Ich geh ganz gerne zur “Kuh, die lacht”. Das ist wider Erwarten kein Vegetarier, sondern im Gegenteil ein Burgerrestaurant. Allerdings Burger von glücklichen Kühen. Bio und so. Einige mögen die Burger nicht, weil sie nicht so überbordend belegt sind wie anderswo. Ich finde sie genau deswegen grandios. Das Ketchup ist hausgemacht und die anderen Saucen sind ebenso. 20131101-103838.jpgNirgendwo quillt irgendetwas über, ganz im Gegensatz zu den üblichen Burgerbratern mit dem Mc oder dem King im Namen. Bei den Brötchen kann man zwischen Vollkorn und Weißmehl wählen, ich nehme meist Vollkorn, es schmeckt einfach besser. Für die Lowcarbfreunde gibt es die Möglichkeit, sich den Burger in Salat einwickeln zu lassen. Aber wer macht denn sowas? Meine Freundinnen machen sowas und mir umgehend ein schlechtes Gewissen.
Früher musste man an der Kasse bestellen, das hat sich geändert, mittlerweile kommt die Bedienung einen Tisch, das entspannt das ganze Lokal wesentlich. Nachtrag: dieses Statement gilt nur am Abend. Tagsüber, wenn am Mittag die Banker jeden Burger mit Kreditkarte zahlen, wird die Umstellung auf das neue System langwierig und nervig. Es gibt in Frankfurt zwei Filialen der “Kuh, die lacht”. Ich mag beide gerne, sie haben ein schönes, gemütliches Ambiente, aber öfter gehe ich ins Lokal am Willy Brandt Platz, weil es einfach näher an meiner Arbeit liegt.
20131101-104737.jpgWer die Preise beim Mac und Burgerking gewohnt ist, hat bei der lachenden Kuh nichts zu lachen; Wirklich günstig ist es nicht, aber der Qualität, die dort serviert wird, angemessen. Jeden Monat gibt es Specials, die ich besonders gerne esse. Ansonsten mag ich den klassischen Cheeseburger, mit Ruccolasalat statt dem normalen Eisberg. Und immer mit dabei: die selbstgemachte Limonade mit Minze. Herrlich sauer. Auch Vegetarier und Veganer werden happy, es gibt einige Burgervarianten mit Falafel oder Tofu.

Ich bedaure, dass es keine Süßkartoffel-Pommes gibt, die hab ich erst neulich im Luna Burger (auch sehr, sehr gut) für mich entdeckt, die sind wirklich ungeschlagen großartig. Ansonsten sind die ganz gewöhnlichen Pommes in der “Kuh” o. k.. Mir persönlich ein bisschen zu dick geschnitten, aber ich weiß, es gibt viele Leute, die es genauso mögen.

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Wie modemutig ist die deutsche Verbraucherin?

Foto: Fashionhero Pro7

Foto: Fashionhero Pro7

Ich schau mir gerne die Sendung “Fashionhero” an. Macht mir einfach Spaß, neue Mode und deren Designer zu sehen. Ich mag Mode und ziehe mich ab und an ziemlich ausgefallen an. Viele Sachen aus Vintage-Geschaäften oder vom Flohmarkt, kombiniert mit französischen Mittelpreislabels wie Comptoir de Cottoniers, Carven, Isabel Marant Etoile oder Petit Bateau. In Deutschland gibt es vergleichbare Marken nicht. Leider, ich würde (wie Journelles so schön schreibt) gern mehr deutsche Designer tragen. Und damit bin ich schon im Kern des Problems, das mir seit Anfang der Sendung zu schaffen macht. “Das bekomme ich bei den deutschen Kundinnen nicht verkauft” heißt es von den Einkäufern von asos, Karstadt oder S.Oliver immer dann, wenn mir etwas besonders gut gefällt. Das, was ich möchte, das wollen die nicht. Weil es “die deutsche Kundin nicht will”. Auch die Jury, darunter Claudia Schiffer ist ganz verzweifelt und appelliert an den Modemut der Einkäufer. (Jetzt in der dritten Sendung was etwas besser, aber nur etwas)

Bild: S.oliver Webseite

Bild: S.oliver Webseite

Komisch, die Modeblogger und Trendsetter, die das auf Twitter kommentieren, die denken wie ich. Denen geht es genauso und die sind frustriert, wenn S.Oliver den xten grauen Sweatshirtlappen produzieren läßt oder Karstadt einen zugegeben modemutigen Blumenanzug, in dem ich vielleicht den Bingoabend im Altersheim am Luise Kieselbachplatz feiern würde, aber bestimmt nicht jetzt tragen. Viele Modeblogger haben tausende Fans, in Zeitschriften wie Instyle oder Brigitte gelten Blogger als die großen Modevorbilder.  Sind sie Vorreiter der Massen oder doch nur eine kleine elitäre Splittergruppe, die weitab von der Realität in ihrer Filterbubble ihre Art Mode zelebriert? Irgendwie glaub ich das nicht. Ich glaube, dass alle Frauen sich gerne schöner und origineller anziehen und sich gerne schöne Dinge kaufen, man muss ihnen nur Mut machen, mal was anderes auszuprobieren. Bei den Marcel Ostertag Teilen hat das ja auch funktioniert.Die sind edel, die sind originell und farbmutig – und verkaufen sich trotzdem wie geschnitten Brot. (ich hab mir die Bluse und den Rock bestellt)

Foto: S.Oliver Webseite Marcel Ostertag

Foto: S.Oliver Webseite Marcel Ostertag

Vielleicht sollten die großen Läden wie Karstadt da viel offensiver Stilberatung anbieten. Womöglich in Kooperation mit den Bloggern? Ich bin sogar sicher, das könnte die Rettung für viele Einzelhandelsunternehmen und auch für Karstadt sein. Denn das ist eine Marktlücke: Frauen mal gezielt mit neuen Kleidern konfrontieren, ihnen Looks anbieten, an die sie vorher noch nie gedacht haben. Jeans/Sweatshirt-Trägerinnen damit überraschen, wie toll sie in einem Pencilskirt aussehen oder mit einem Wickelkleid. Den Frauen Modemut und Mut zur Individualität antrainieren, ihnen zeigen, dass jede Figur sich gut anziehen kann . Das wäre eine Revolution – eine, die ich gerne erleben würde.

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Bollywood in der Küche

Bollywood-Hindi-movie-still-ft.-Rani-Mukherjee-01Meine Schwägerin Susanne und ich teilen ein schmutziges Geheimnis. Wir beide kucken gerne Bollywood Filme. Und zwar die richtig schlimmen mit Gesang, Tanz, Kitsch und allem Pipapo was dazugehört. Wir bekommen jedes Mal Lust, mitzuhüpfen.
Und die Filme machen Lust auf indisches Essen. Aber ich hab sowieso fast immer Lust auf indisches Essen. Es ist größtartig würzig, scharf, sahnig. die Saucen sind dick vor Nüssen und Gewürzen. Einfach alle Geschmacksrichtungen vereint in einer wunderbaren Komposition – wenn es gut gemacht ist. Bislang ist mein Lieblings-Inder, das Safran in München, noch ungeschlagen. ich habe einige sehr leckere indische Gerichte in Frankfurt gegessen. Aber nie ganz so gut wie das Safran. Es gibt noch einen Geheimtipp in Offenbach, den werde ich demnächst besuchen und berichten.
BollywoodWenn es etwas nicht gibt, muss man es eben selber machen. Zum Glück hat mir mein guter Freund Josef, (den ich jetzt auch dieser Stelle herzlich grüßen möchte) ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag gemacht (zusammen mit seiner Gattin Bernadette) und zwar das Bollywood Kochbuch. Jawohl, zwei Sünden auf einmal. Aufgemacht ist es so bunt wie ein Bollywoodfilm in rosa-orange mit vielen Bildern aus Bollywoodfilmen.
Das Buch enthält die Lieblingsrezepte der Bollywood Stars wie Shahrukh oder Aschwari Rai. Alle Rezepte sind relativ leicht nachzukochen, wenn man die Zutaten erst mal daheim hat. Das kann bei den Gewürzen eine Menge sein.

Interessant ist das Buch auch deswegen, weil viele Rezepte der “Hausmannskost” beschrieben werden, die sich normalerweise nicht auf den Speisekarten der üblichen Restaurants finden lassen. Geräuchertes Dal, gebackene Auberginen – spannende Rezepte. Und dass man Ente und Fleischklößchen als Beilage zu einem Lamm-Linsengericht namens Dhansak Dal serviert, ist für mich auch neu gewesen.
Zusätzlich erklärt das Kochbuch die typischen Straßen-Imbisse, die auf den Straßen von Mumbai zu kaufen gibt. Ich weiß nicht, ob ich je den Mut hätte, ein Rühreigericht oder Kartoffelpfannkuchen an einem Strassenstand von Mumbai auszuprobieren, aber für zuhause sind es schnelle und leichte Abendessen. Garniert ist das Buch mit vielen Bildern und Informationen rund um die Stars und den indischen Film. So verrät zum Beispiel Shahrukh Khan sein Lieblingslokal, das Masala Bay im Lands End Mumbai. Ich wusste gar nicht, dass der Übersuperstar Indiens normal in einem Lokal essen kann… für jeden Fan der Bollywood Filme ein echtes Muss.

Wer noch Tipps in München, Düsseldorf, Köln oder Frankfurt für gute indische Lokale hat, bitte immer her damit!

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Mode wie Müll

Foto: @Marv2punkt0

Foto: @Marv2punkt0

Wenn ich durch die Frankfurter Fußgängerzone gehe, gruselt es mich jedesmal. Jede zweite Frau, die an mir vorbeigeht, hat eine hellbraune Packpapiertüte von gigantischen Ausmassen dabei. Manchmal auch zwei oder drei davon. Oder noch mehr. “Primark” steht hellblau auf der Tüte. Ein Modegeschäft aus Irland. Lange gab es Primark nur im Nord-West-Zentrum, abgelegen. Da waren die Tüten nicht sichtbar. Jetzt gehören sie fest zum Stadtbild. Denn Primark ist billig. Extrem billig. Hosen kosten unter 15 Euro, Kleider unter 20, T-Shirts meistens 2-3 Euro. Noch billiger als ein Kaffee bei Starbucks. Da scheint dann beim Einkäufer eine Schraube locker zu werden, denn plötzlich ist beim sonst so sparsamen Käufer Massenshoppen angesagt. Vielleicht liegt das auch an den chemischen Gerüchen, die einem beim Besuch entgegenschlagen. Gesund kann das nicht sein. Und das Gedränge ist unbeschreiblich: da quetschen sich Frauen mit Kinderwägen durch die Gänge, ganze Teenager-Rudel kaufen sich ihre Justin Bieber T-Shirts und Großfamilien aus dem Umland bestaunen die Etiketten der Billigmode. Da wird in die Einkaufstüte gestopft, was reingeht. Wer trägt das eigentlich alles? Wer braucht denn so viel Modemüll?
Wäre nicht ein teureres T-Shirt besser angelegtes Geld als 5 billige? Oder warum auch bei Primark eben nur eins kaufen? Weil Primark ist auch nicht schlechter als all die anderen Billigmarken, nur irgendwie noch billiger. Klar, dass das auch zu Lasten der Arbeiter in Asien geht, auch wenn Primark das verneint. Ab und an, ich gestehe es, hab ich mir dort auch was erworben, Socken oder mal einen witzigen Rock. Aber nie Mode als Massenkauf. Und ich will auch keinen Fuß mehr dort hinein setzen.

Wir sollten unseren Konsum überdenken, etwas besonnener kaufen, nicht jedes Wochenende eine neue Fuhre Klamotten aus Primark schleppen, zweimal tragen, wegwerfen. (Gerade, als ich diesen Artikel schreibe, hab ich gesehen, dass das ZDF vor kurzem eine Reportage zum “Prinzip Primark” gedreht hat) Noch nie wurde so viel Mode weggeworfen,

Mode ist was Tolles, aber nur dann, wenn wir sie wertschätzen. Wer sich mit Gerümpel behängt, das zwei Tage später im Müll landet, kann nicht viel Respekt von sich haben.

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Bergsehnsucht unter Wolkenkratzern

© Österreich Werbung / Ascher   Bildtext:  Ahornboden im Karwendel / Im Herbst / Tirol

© Österreich Werbung / Ascher Bildtext: Ahornboden im Karwendel / Im Herbst / Tirol

Ich lebe gern in Frankfurt. Aber eins gibt es, das vermisse ich sehr: die Berge. Der Anblick der Alpen am Morgen, vor allem im Herbst, wenn sich die Hänge in alle Tönen von Braun zu Gelb und Rot verfärben, dazwischen Tannen und schon das erste Weiß des herannahenden Winters auf den Gipfeln, das ist einmalig. Und der Duft der Wälder, wenn man zum Wandern aufbricht. Nach Pilzen und Moosen und Laub, nach Harz und Holz. Das ist wunderbar. Und erst, wenn man dann keuchend die Hütte erreicht hat. Was es da zu essen gibt: Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn, Kaspressknödel und Marillenknödel, Schlutzkrapfen und Spinatnocken, Bauernpfanne und Bratkartoffeln…es ist das Paradies. Das kann der Anblick der Hochhäuser und des Mains in Frankfurt auch nicht wettmachen.

Eines meiner liebsten Ausflugsziele rund um München war der Ahornboden im Karwendel. “Komm, wir fahren für einen Nachmittag nach Neuseeland”, war unsere Devise. Je näher man kommt, umso türkiser die Bergbäche, umso schroffer die Felsen.  Und eben die Ahornbäume, eine botanische Rarität, die man erlebt haben muss. Auf die gesamte Hochfläche verteilt stehen rund 2.000 Bergahornbäume, die teilweise schon 600 Jahre alt sind. Und im Herbst bieten sie ein wahres Farbenspektakel: Dann verwandelt sich der Ahornboden in eine Tiroler Version des “Indian Summer“. Ich erinnere mich, am Tag der Oktoberfesteröffnung dort gewesen zu sein. Genialer Käsekuchen auf einer Hütte, strahlender Sonnenschein – ohne besoffene Touristen. Super!

AlmschmankerlDeswegen hat es mich auf der Buchmesse wie magisch zum Stand des Anton Pustet Verlags aus Österreich gezogen, der einige sehr ansprechende Bildbände und Kochbücher im Programm hat. Darunter eins, dass ich mir gleich als Rezensionsexemplar mitgenommen habe: “Almschmankerl” von Herbert Gschwendtner. (25 Euro)  Das wunderschön aufgemachte Buch vereint Kochbuch und Wanderführer. Der Autor zeigt die schönsten Wanderwege im Salzburger Land (auch nur 2 Auto- oder Zugstunden von München entfernt) samt ihren Sehenswürdigkeiten und – das ist für mich wie gesagt das Wichtigste am Wandern :)  – er verrät, was es auf den erreichten Hütten zu essen gibt und liefert dazu die originalen Rezepte der Hüttenwirte. Die sind hier im Flachland eh besser für den Herbst und Winter geeignet. Faschierte Wildlaiberl auf Pfifferlingsauce, Kasnocken, Almheusuppe, Bauernkrapfen – alles herrlich anzusehen, recht leicht zuzubereiten und garantiert ein Hit, wenn Flachlandtiroler zu Besuch sind. Und im Sommer probiere ich die Wanderwege aus. Und lass mich selbst bekochen.

PS: Ich freu mich über Tipps für gute Kochbücher. Ich liiiebe Kochbücher.

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Schnell was Gutes – dann zu PazzaPazza

Klein, aber cool: das PazzaPazza

Klein, aber cool: das PazzaPazza

Ich mag meine Pizza dünn, knusprig, nicht mit Belag überladen. Das vorneweg. Weil es ja so wahnsinnig hilfreich ist, in Kritiken zu sagen “die Pizza ist voll super da” ohne zu erklären, dass man auf die Version von Pizza Hut steht (das passiert bei mir ziemlich genau ein, zwei Mal im  Jahr bei akuten Fressattacken).

Im PazzaPazza ist die Pizza voll super. :) Weil sie dünn, knusprig und nicht mit Belag überladen ist. Ich empfehle allerdings, sich eine ganze frische Pizza zu bestellen, anstatt sich eins der fertigen Stücke aufwärmen zu lassen. 20131017-122123.jpgFrisch aus dem Ofen ist sie noch um ein, zwei Klassen besser. Beides geht relativ schnell, der Laden ist ideal, wenn man einfach nur Hunger auf Pizza hat. Ein paar Plätzchen zum Sitzen gibt es auch, passt also für die Mittagspause. Im Sommer kann man auf den Bänken draußen vor der Tür das Treiben an der Kreuzung Münchnerstrasse/Moselstrasse beobachten – da gibt es immer viel zu sehen. Versprochen.

Meine Frage: Wo gibt es eurer Meinung nach die beste Pizza in Frankfurt? Wo in München?

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Kantonesisch Kochen kommt von Können. Petit Lam Freres kann’s

Das Interieur des Petit Lam Freres ist hübsch und modern. Foto: Lam Freres

Das Interieur des Petit Lam Freres ist hübsch und modern. Foto: Lam Freres

Ich habe es mir immer gewünscht: ein kantonesisches Restaurant, dass mir nicht die gleiche Taiwan-Plirre serviert wie ca 55.000 andere Chinesen in Deutschland. Und, wo isses? Im Bahnhofsviertel natürlich! In der Neueröffnung Petit Lam Freres gibt es das, was ich schon so wahnsinnig lange vermisst habe: all die gedämpften und gebratenen Köstlichkeiten, von denen ich oft gelesen hatte, aber selten zu essen bekommen hatte, denn Hongkong und die Londoner oder New Yorker Chinatown sind weit. Jetzt gibt es sie ums Eck. Hurra! Ich muss gestehen, ich könnte mich reinlegen in Köstlichkeiten wie Siu Mai, Teigtaschen mit Schweinefleischfüllung oder Har Kau mit Krabben, saftig gedämpft . Die Sauce kann sich jeder selbst anmischen mit chinesischem Essig, Sojasauce und Siracha. Wunderbar. Oder die fluffigen Buns – das sind weiche, gedämpfte Hefeknödel mit einer Füllung aus Garnelen und kleingehacktem Schweinefleisch – so genial. Wenn man das mit einer Wonton-Nudel-Suppe ergänzt, fühle ich mich mitten in Hongkong. Das Essen macht mich regelrecht glücklich. Ich mag ja eh alles, was in Teighüllen daherkommt.petit5

Und jetzt auch mal was Positives über das Ambiente: Das ist allerliebst und gar nicht schmucklos, so wie sonst die Asiaten im Bahnhofsviertel daherkommen. Im Petit Lam Freres ist alles liebevoll hergerichtet und dekoriert. Sehr geschmackvoll. Obwohl der Laden erst seit kurzem auf hat und auch nicht in der allerbesten Ecke liegt (Weserstrasse Ecke Taunusstrasse), ist er mittags schon gut besucht. auch viele Chinesen kommen, das ist ein gutes Zeichen. Abends war ich noch nicht da, will aber unbedingt mit einem ganz besonderen Menschen dort hin. ;)

Ich möchte das Petit Lam Freres jedem und jeder ans Herz legen, der gerne mal die ausgetretenen Pfade des “Schwein süß-sauer Nummer 43 mit Bratreis” verlassen will und sich auf eine neue Spezialitätenküche aus dem Küchenkontinent China einlassen möchte. (derzeit sind Testwochen mittags – nicht verpassen!) Die Besitzer sind übrigens megafreundlich und erklären die für viele noch unbekannte Küche!

Das ist die Abendkarte, die wird aber noch übersetzt - keine Bange!

Das ist die Abendkarte, die wird aber noch übersetzt – keine Bange!

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Burrito to go, Mexiko! – Das Yumas am Baseler Platz

Yumas

Der lachende Maya an der grünen Wand ist das Symbol des Yumas

Mexikanisch ist irgendwie keine Küche, die je so richtig Fuß gefasst hat in Deutschland. Anfang der 90er war TexMex mal hip, aber außer überbackenen Nachos ist von dem Trend wenig geblieben. Und authentische mexikanische Küche kann man eh mit der Lupe suchen. Das hat sich ein wenig gebessert: es gibt zwei Läden in München, La Taqueria Milagros (großartiges Essen) und das Taco Libre, (mein Tipp für Essen am Hauptbahnhof)  die sehr ordentliche Burritos servieren.

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Jeder Gast kann selbst bestimmen, was und wieviel auf seinen Burrito soll

Jetzt hat auch Frankfurt zwei Taquerias, die Burritos, Quesadillas und Tacos servieren: das Yumas und das Chipotle, beide in Gehnähe des Frankfurter Hauptbahnhofes. Heute werde ich die etwas ältere, das Yumas am Baseler Platz kurz vorstellen. Gleich vorweg: Ich esse die Burritos immer als Burrito-Bowl, also ohne den Teiglappen drumrum, als warmer Salat, weil das bei mir sonst immer zu einer Riesensauerei führt.

Irgendwie braucht jemand für die saftigen Ungetüme eien größeren Mund, als ich ihn habe.  Aber ich frag mich ja auch immer, wer eigentlich einen Tipple-Whopper verzehren kann…Die Burritos werden üppigst belegt: mit mariniertem Fleisch, verschiedenen Bohnensorten, Tomatensalsa scharf oder mild, Maissalsa, Koriander, Reis, Käse, Salat  – was drauf soll, kann sich der Gast selbst bestimmen. Das Ergebnis ist yummi: würzig, ein tolles Zusammenspiel unterschiedlicher Nuancen. Und es ist gesund, alle Zutaten sind bio. Das Yumas ist super für die Mittagspause geeignet, er ist kein, aber gemütlich mit grünen Wänden und hellem Holz, fern von allem Mexikokitsch. Der Laden hat nur bis 14.30 Uhr geöffnet.

Aber seit neuestem kann man sich die Gerichte auch liefern lassen, das geht dann bis 21 Uhr!

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I’m a Barbie Girl

braut braut2Traum: einmal in den türkischen Brautladen in der Münchnerstrasse gehen und all die Kleider anprobieren – da kommt die Barbiespielerin in mir wieder hoch.Damals konnte mir ein Kleid nicht rüschig und glitzerig und fummelig und pink genug sein. Ich dachte mir damals (ich war 5), wenn ich groß bin, will ich einmal so ein Kleid haben. Die mode hat sich doch etwas gewandelt, trotzdem täte es mich mal reizen…Aber ich traue mich ja nicht mal rein.

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10. Oktober 2013 · 3:00 nachmittags