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Manchmal muss es ein echtes Buch sein…Neues aus Westeros

221540_originalDie Nachricht schlug ein wie eine Bombe: George R.R. Martin hat ein neues Buch herausgebracht, Neues aus Westeros, die Vorgeschichte zu seinem Meisterwerk “Game of Thrones”. Ich hab es mir auch gekauft. “The World of Ice and Fire” . Klar, musste ich haben, schliesslich les ich den Kram seit Mitte der 90er und nicht erst, seit die Serie auf dem Markt ist. Aber das Buch ist nur den echten Fans uneingeschränkt zu empfehlen. Wer schon beim Game of Thrones mit all den Aegons, Aemons, Aherys, Danerys, Aelle oder mit all den Starks, Lannisters, Tyrells, Fossoways etc überfordert war, den wird dieses Buch schier irre machen. Denn es erzählt die Geschichte von Westeros von den Anfängen, als die Eismauer noch nicht gebaut war und die Vorfahren der heutigen Hauptfiguren die junge Welt unsicher machten.

Es wird überaus ausführlich über die Geschichte des Hauses Targaryen berichtet, samt Namen aller Kinder, Mätressen, Ehefrauen und Drachen, da wird keine Nebenlinie ausgelassen und das kann manchmal ganz schön ermüdend sein. So etwa, wie wenn Oma bis ins Detail erzählt, was Tante Fanny mit Tante Resi und Tante Buzi besprochen hat in den 50ern und was es damals immer für Plätzchen an Weihnachten gab. Ja, es ist ganz nett, aber irgendwie bringt es einem jetzt so gar nix mehr btw bringt es die Handlung vom jetzigen Buch keinen Millimeter voran – dass lässt machen Fans verzweifeln. George RR Martin hat sogar Drohbriefe bekommen, er solle gefälligst mit dem Schreiben des Hauptwerkes weitermachen. Ich weiß ja nicht, ob das ein Kompliment oder Nötigung ist.

Aber “The world of Ice and Fire” ist nun da und die Fans werden sich sicher wieder beruhigen. Denn was wunderschön am Buch ist, ist die Ausstattung. Kunstleder gebunden, reich illustriert, aufwändig gestaltet. Es ist sicher Kunst, die hart an Kitsch grenzt, aber es macht Spaß, es anzugucken und sich in die Welt von Westeros holen zu lassen. Mit 38 Euro ist das Buch nicht günstig, aber mit z.B, einem Gutschein von Thalia wie diesem hier geht das dann wieder. Für alle, die die Fans der Serie zu Weihnachten beglücken wollen, ein Toptipp.

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Thriller – unheimlicher schneller Stilwechsel

Das Video von Anthony Vincent hab ich auf Spiegel Online gefunden. Perfekt zum heutigen Tag – Halloween. Der Stimmenimitator hat ein kleines Kunstwerk geschaffen – aus dem Song Thriller von Michael Jackson, den er am Anfang verblüffend gut kopiert, macht er einen Song von Ozzy Osbourne, Harry Belafonte, den Spice Girls, Rick Astley, Pennywise, Tenacious D, und vielen mehr. Richtig cool – wer das nicht gesehen hat, hat was verpasst!

Wer sich richtig gruseln will: Da dann doch lieber die schlimmste Thriller-Kopie aller Zeiten. Hier trifft Bollywood auf Michael Jackson, Billig-Vinyl auf Leder und Zombiemasken aus Knetgummi auf die perfekten Zombis des Originals. Und das alles auf Hindi. Da ist der Horror perfekt.

 

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31. Oktober 2014 · 10:09 vormittags

Haderthauer-Nachfolge? Ich mach das gerne! Eine Bewerbung

Sehr geehrter Herr Seehofer,

hiermit möchte ich mich für die Nachfolge Ihrer Staatskanzleichefin Frau Haderthauer bewerben. Vielleicht sollten auch Sie einmal “Out of the Box” denken, was so einen Besetzung angeht. Die groben Voraussetzungen bringe ich mit: ich bin weiblich, stamme aus Oberbayern, da, wo es am oberbayerischten ist, aus Rosenheim, ich hab lange in München gelebt, in Sichtweite des Landtags und hab mir die für bayerische Politiker so wichtige bayerische Sprachfärbung auch hier im schönen NRW beibehalten. Ich kann durchaus ein Dirndl füllen, ich hab sogar in meiner Jugend als Dirndlmodel gearbeitet, einen Maßkrug fotogen halten sollte also kein Problem sein.

Als PR-Beraterin und ehemalige Journalistin in einem konservativen Blatt wie der tz weiß ich gut, worauf es ankommt, bei einer bierzelttauglichen Rede. Ich habe Erfahrung im Umgang mit der Presse, keine Skandale, keine Nacktfotos und auch keinen Mann mit skandalöser Vergangenheit. Und – jetzt kommt das Beste: ich bin politisch interessiert, ich bin Piratin und habe für diese Partei schon für den Bundestag kandidiert. Und das bedeutet: Shitstormerprobt, super im Umgang mit sozialen Medien, ich könnte Ihnen einiges erklären, wie Sie und ihre Ministerkollegen Ihre Twitter- und Facebookaccounts pflegen. Laptop und Lederhosen darf kein leeres Schlagwort mehr sein. Ich würde Ihnen den Rücken freihalten – schlimmer als in meiner eigenen Partei kann es unmöglich werden mit den Intrigen und Verleumdungen. Ich mag Bayern. Ich mag die Politik. Deswegen bin ich dort auch hingegangen, um mitzuhelfen, sie wieder attraktiver zu machen für weite Teile der Bevölkerung. Wie wichtig das ist, kann man ja sehen in Sachsen. da werden wir in Zukunft immer wieder Ärger bekommen, Sie auch in Bayern. Wäre doch dann gut, wen jemand wie ich da wäre.

Ich bringe tolle Kontakte in die bayerische Industrie und Gesellschaft mit, bin mit vielen Journalisten auf Du und Du und bin bereit, das auch für die CSU einzusetzen, weil es mir wichtiger ist, dass was gemacht wird als unbedingt von wem. Wie wäre es denn, wenn Sie das wirklich mal probieren mit der Bürgerbeteiligung? Ich weiß, es ist ein wichtiges Amt, aber schlimmer als meine Vorgängerin würde ich es nicht füllen. Im Gegenteil. Überlegen sie sich es, ob nicht mal jemand außerhalb der Partei für so etwas eignet, der sich nicht durch all die Intrigen hat nach oben boxen müssen? Ich würde auch in die CSU eintreten und bei der Frauenunion mitmachen, versprochen.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Hilger

 

 

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Widerliche Debatte – Verhüllen für Menschen ab 45?

Der Spiegel wird immer platter, leider. Vor allem online ist er kein Ruhmesblatt. Was aber Jan Fleischhauer diese Woche in seiner Kolumne abliefert, ist schändlich. Er fordert, wir sollten uns am Islam ein Beispiel nehmen und alles ab 45 aufwärts verhängen mit Burkas. Zum einen ist es Altersdiskriminierung und Fatshaming, zum anderen vergisst er anscheinend, dass Burka ein Frauenkleidungsstück ist, also meint er vermutlich doch nur die Frauen, die seinem hohen ästhetischen Anspruch nicht genügen. Zu sagen, dass auch Jan Fleischhauer meinem Anspruch nicht genügen würde, ist zwar wahr, aber billig.

Aber was denken sich die Leute in Zeitungen eigentlich? Ich hatte ja schon über diese Ästhetiknazis geschrieben, die meinen, anderen Leuten vorschreiben zu müssen, wer wann wieviel tragen darf. Es liegt nicht daran, wie er meint, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Sondern daran, dass wir uns für uns und unsere Bequemlichkeit ausziehen und nicht die sexuellen Fantasien eines Herrn Fleischhauers bedienen wollen. Glaubt er wirklich, die Leute wollen, dass er guckt? Wenn ich im Freibad liege, will ich meine Ruhe und Braun werden oder Schwimmen – nicht von fremden Männern angegafft werden. Nebenbei bedient er noch koloniale Fantasien von aufreizenden Haremsdamen, die ihre exotischen Reize zu seiner Lust verhüllen, um sie im gegebenen Zeitpunkt ihm darzubieten. soviele Fettnäpfchen auf einmal zu bedienen, das ist schon fast eine Kunst.

Verhüllen würde eine erotische Faszination ausüben, meint der Schreiber. Ich würde mir wünschen, der Spiegel würde diesen Artikel verhängen, um seinen Reiz zu steigern.
Wie seht ihr das? Hab ich unrecht? Mich würde eure Meinung interessieren

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Coole Mode ab Größe 42 – Junarose

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Ich hab ja versprochen, euch besonders schöne Plussize Label vorzustellen, es kam jetzt einiges dazwischen, aber nun geht es los. Und zwar mit Junarose. Das Label ist mir auf der “Curvy is Sexy” Modewoche sehr angenehm aufgefallen. Es bietet nämlich alles, was ein Plussize Label bieten soll. Modische, keineswegs altbackene Schnitte, sehr coole, durchaus auch sexy Kleidung und das von Größe 42 bis 54. Da dürften die meisten Plussizler glücklich werden damit. Und – sie zeigen die Mode nicht an dünnen Models, sondern mit ihren hübschen, aber kurvigen Mädchen sieht Frau, wie das alles fällt und aussieht, wenn man Busen, Po, Bauch und Hüfte drin verpacken soll. Die Sachen sind sehr schmeicheld geschnitten, nicht zu eng, aber auch nicht zu weit. Fabelhaft. Preislich liegen sie im unteren Mittelfeld, Cardigans gibt es ab 30 Euro, Kleider um die 40 Euro, Jeans und andere Hosen ab 50 Euro aufwärts. Faire Preise also, ohne Plus für Plusgrößen.

260114_JUNAROSE_CAMPAIGN_SHOT_05_0775Im kommenden Herbst/Winter wird das gesamte Angebot von Grautönen dominiert, mit einigen Farbtupfern in Rot, was mir persönlich entgegenkommt. Ich bin kein Bunt-Fan, meine Garderobe beschränkt sich auf Grau-Weiß-Blau und Schwarz. Jedenfalls im Winter, im Sommer werd ich dann doch etwas bunter. Es gibt zwei, drei Teile, die mir ganz besonders gut gefallen: Ein langer, getigerter Strickcardigan , Das rot-schwarze Karohemd, das jede Frau diesen Winter einfach braucht und das den Grungetrend wunderbar in Plussize umsetzt und eine puschelige Felljacke, bei der die meisten Leute glauben würden, sie wäre nichts für Plussizler, weil man damit aussieht wie eine dicke Hummel. Doch das Gegenteil ist wahr. Mit so einem Hingucker zeigt man Selbstbewußtsein (wichtig) und die Jacke schmeichelt (noch wichtiger).
Ich kann so ein Teil nur jeder Frau empfehlen, egal welche Größe. Ich finde, wir alle kleiden uns viel zu unauffällig. Das haben wir gar nicht nötig. Junarose adressiert zwar eine Zielgruppe bis 35, ich würde aber sagen, dass die schönen und tragbaren Modelle auch für Frauen bis jenseits der 50 gut zu tragen sind – jeder darf, was er will.

Anmerkung: wie jeder Beitrag dieses Blogs ist auch dieser Artikel entstanden, ohne das Geld geflossen ist. Es ist meine persönliche Meinung

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Outlet Bad Münstereifel – Rettung oder Ausverkauf?

badmuenstereifelEs ist ein Experiment, das in Zukunft genau beäugt und verfolgt werden sollte. Nachdem die Kurgäste ausblieben hat die Stadt Bad Münstereifel versucht, die ausbleibenden Touristen und Kurgäste mit einem neuen Konzept wieder zu gewinnen. Die leerstehenden Geschäfte der Innenstadt wurden an einen Investor vermietet und der baute sie zum kompletten Outlet aus. Das City Outlet Bad Münstereifel ist zur Eröffnung praktisch voll vermietet. Die ortsansässige Gastronomie sowie viele historische Sehenswürdigkeiten wurden integriert. Das Besondere ist die Kombination von Outlet Shopping mit dem Charme und Ambiente einer mittelalterlichen Stadt. In rund 30 Geschäften präsentieren sich Fashion-,  Sportmarken, Schuhe & Leder sowie Kinderbekleidung, Wohnen und Accessoires.

Einheimische wie Heino wehrten sich erst, doch fügen sich nun:”Es ist gut für die Stadt, gut für die Leute”, sein Cafe in der Innenstadt musste weichen, er bewirtschaftet nun das Kurhaus.

Es ist eine Lösung für Bad Münstereifel, aber ist das jetzt die Lösung für all die entvölkerten Innenstädte?

Unter anderem sind klassische und moderne Marken wie Bugatti, Street One, Cecil bis hin zu Tom Tailor und Garcia Jeans vertreten. Ebenfalls bieten die Multimarken-Stores Robert Ley und Deerberg Mode sowie Schuhe und Accessoires von namhaften, internationalen Marken an. Im Sport & Outdoor Bereich können sich Besucher auf Wellensteyn und Puma  freuen. Ergänzend wird Kindermode von den Marken Sterntaler, Sanetta und Lego wear sowie Lifestyle-Uhren der Marke Ice Watch angeboten. Schokoladen-Liebhaber können Köstlichkeiten der Schweizer Premium Schokoladen-Marke Lindt genießen. Für hochwertige Heimtextilien und Wohnaccessoires sorgen Lambert und Bassetti. Die alpine Fashion- und Lifestyle-Marke Luis Trenker sowie die italienische Schuhmarke Bagatt eröffnen im City Outlet Bad Münstereifel ihren ersten deutschen Outlet Shop.

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Schräge Schuhe: Über- oder Außerirdisch

Ich hab jetzt zwei Paar Schuhe, die ich liebe: Bequem und total schräg. Das eine Paar stammt aus der Star Wars Kollektion von Vans, das andere mit Maria und Jesus drauf sind von YRU von asos. Klar, nicht jedermanns Geschmack, aber ich kann unmöglich zu Schuhen Nein sagen, die mit skatenden Wookies beworben werden. Die alten Filme hab ich wirklich gemocht. Und  was ich sammle Devotioalien, deswegen fand ich es mega, dass Fröken von GenerationCouture mich auf die tollen “Jesuslatschen” hingewiesen hat. Musste ich haben. Ich finde, solche Schuhe werten ein Outfit unglaublich auf von oll zu lustig.

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