Archiv der Kategorie: Promis

Jeff Bridges designt ein T-Shirt

Screenshot 2014-04-13 16.50.23http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yyuCwXxwQKM

Jeff Bridges, ist nicht nur der coolste (Big Lebowski!) sondern auch noch einer der schönsten Männer der Welt. Wer ein Stück von ihm ganz nah an sich ranlassen will, das geht jetzt. Für Marc O Polo, die Marke aus meiner Heimat Rosenheim (na gut, Stephanskirchen, aber nur 5 Kilometer von Rosenheim entfernt), hat er ein T-Shirt designt. Die limitierte Edition ist jetzt in den Läden erhältlich. Ein Teil des Erlöses soll dem Institute of Compassionate Awareness zugutekommen, eine Organisation, die der Oscar-Preisträger seit langem unterstützt und die sich um die Ausbildung von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefiziten kümmert. Das Charity Shirt kostet 39,90 Euro und der Hoody 119,90 Euro. In dem Video erzählt er vom Designprozess.

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13. April 2014 · 1:47 nachmittags

Marc Jacobs sucht Models via Twitter

Eine tolle Social Media Idee. Modegott Marc Jacobs castet seine Models nicht mehr bei einer Agentur sondern auf Twitter. Unter dem hashtag #castmemarc können sich bis 9. April alle, die sich berufen fühlen, mit einem Foto bewerben. Ich hoffe es machen ganz ganz viele mit. Hoffentlich nicht nur die klassischen Schönheiten, sondern Frauen, die älter sind, größer sind, dicker sind, bunter sind – eben einfach nicht im klassischen Schönheitsideal entsprechen. Nur wenn sich viel Buntes anbietet, kann bunt modeln. Und dann ist Marcs Mut gefragt. :)

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So schön sind Frauen – alle Frauen

Makingof006Es ist eigentlich nur traurig. Frauen jenseits der vierzig (Alter und Kleidergröße) werden in der Modebranche, Werbebranche und zunehmend auch in der Öffentlichkeit immer weniger wahrgenommen. sie kommen nur vor als dicke Lachobjekte in Formaten “Biggest Loser” oder “Fett verliebt” . Beim Durchblättern der letzten Grazia ist mir aufgefallen, dass nicht eine einzige Frau dem “Schönheitsstandard” “jung und dünn” nicht entspricht. Sogar ein Artikel “Ich liebe den Freund meines Sohns” wird nicht mit einer 45jährigen, um die es geht, sondern mit einer Mittzwanzigerin bebildert. Kranke Welt.

Dass es auch anders geht, beweist Plussizemodel Silvana Denker mit ihrem Projekt “CURVeveS”
“Es entstand aus einer regen Diskussion auf Facebook, ob kurvige Frauen auch sexy sein können”, erzählt Silvana Denker. Die Idee eines Kalenders, eines Gegenentwurfs zu Playboy oder Pirelli, war schnell geboren. “Mit diesem Projekt möchte ich ein Statement setzen. Ich will zeigen, wie wunderschön und sinnlich Frauen sind, die nicht dem in den Medien propagierten Schönheitsideal entsprechen.Ich stehe für ein realistisches und gesundes Frauenbild in der Öffentlichkeit und hoffe, diesem mit dem Projekt einen Schritt näher zu kommen.”
Makingof011Auch das Feedback war enorm. Aus über 60 Bewerberinnen, unter anderem aus der Schweiz, Dänemark und den USA, haben Silvana und der beteiligte Fotograf Oliver Denz insgesamt 18 wunderschöne Frauen mit unterschiedlichsten Kleidergrößen ausgesucht. Es handelt sich um Profimodels, Newcomer, Hobbymodels, sowie Frauen, die einfach Spaß daran haben, einmal vor der Kamera zu stehen. Silvana Denker steht als 19. Model ebenfalls vor der Kamera.
Wichtig war es, starke, sinnliche und selbstbewusste Frauen zu finden, damit Fotos fernab jeglicher Klischees entstehen können. Unterstützt wird dieses Projekt mit Outfits von Miss Molly (www.missmolly.com), SugarShape (www.sugarshape.de) und Miss Moss Corsetts (www.corsets-inberlin.com). Schmuck wurde von der Schmuckdesignerin Anke Rönsch zur Verfügung gestellt.
Weiterer Sponsor ist Malu Wilz.
Fotograf Oliver Denz und Projektleiterin Silvana Denker sorgten für eine möglichst entspannte Atmosphäre und führten die Models mit Feingefühl und Blick fürs Detail durch die einzelnen Shootings. Die Bilder können sich mehr als sehen lassen – und wer noch einmal meint, man müsse überdünn sein, um sexy auszusehen, wird mit dem Kalender eines besseren belehrt.
Der Kalender wird voraussichtlich im Mai in den Verkauf gehen.
Der Gewinn aus dem Verkauf wird ausnahmslos an die Institution „Brustkrebs Deutschland e.V.“ gespendet. Alle Beteiligten arbeiteten komplett ohne Honorar.

Projektleiterin Silvana Denker
Silvana Denker arbeitet mit Kleidergröße 44 hauptberuflich als Plus Size Model und nebenberuflich außerdem als Fotografin (Studium Fotodesign). Mit ihrer Arbeit und Auftritten in den Medien setzt sie sich dafür ein, dass Frauen jenseits der Kleidergröße 36 in der Modebranche, Werbung und auch der Öffentlichkeit anerkannt und ernst genommen werden. Danke dafür!

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Der Schleimbeutel – eine Bachelorstaffel in 5 Minuten

Walulis sieht fern – und er sieht ziemlich genau hin. (hier z.B Landwirt sucht Liebe)  Hier eine wunderbare Persiflage auf den Bachelor – “der Schleimbeutel”.  Eigentlich kann man sich nach diesen 5 Minuten die Sendung sparen, (aber ich guck gerne weiterhin)

Man kann sie ja kreativ nutzen. Als Trinkspiel: Jedes Mal, wenn der aktuelle Bachelor vom Aussehen einer Kandidatin oder deren Augen schwärmt, einen Eierlikör trinken – 2 Liter einplanen pro Folge!

Oder- das machen wir gerade – schliessen Wetten ab, welche Frauen diesesmal nur dafür gecastet wurden, Futter für das kommende Dschungelcamp abzugeben (stammt beides von derselben Produktionsfirma). Meine Favoritinnen Angelina und die Ela. Bei deren Vorbau beim Kuchenbacken wundert es mich aber, wie die in der ersten Sendung mit dem Gesicht zuerst gegen eine Glasscheibe donnern konnte…

PS: RTL wir haben heute im Büro beschlossen, wir wollen einen Bachelor wie den Typen aus Australien sehen!

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30. Januar 2014 · 8:25 nachmittags

Die süßeste Tasche des Jahres – Mopstasche mit Sir Henry

Mopstasche von Sir Henry -

Mopstasche von Sir Henry – hier guckt der Mops

Wer diesen Blog kennt, der weiß, ich liebe Möpschen. Diese kleinen, knuddeligen, lieben, intelligenten Viecherl, die dabei so seltsam würdevoll sind. Möpse sind einfach großartig.

Und der Star unter den Möpsen, Sir Henry, hat jetzt eine Tasche herausgebracht, die man einfach nur mopsen möchte, so süß ist die. Mir persönlich gefällt die puristische Variante am besten, ein Shopper mit grünem- oder nudefarbenem Kunstleder (gibt noch viele andere Farbvarianten) und einer herausnehmbaren Innentasche, wenn der Einkauf mal wieder mehr geworden ist.  Aber für verspieltere Mopsfreunde gibt es auch Varianten mit Streifen und Rosen – und immer dem Bild von Sir Henry. Ab 49 Euro sind die Bags ein klasse Accessoire für den kommenden Frühling. Und alle Varianten sind lederfrei, auch andere Tiere sollen es gut haben. Zu kaufen bei Belas Welt.

Sir Herny, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry hatte schon immer eine Pfote fürs Geschäft, zusammen mit Frauchen Uschi Ackermann hat der Münchner Starmops (oder Mopszar?) schon Fellpflegeprodukte, Kalender, Kochbücher und sogar Gummimöpse von Haribo auf den Markt gebracht. Er gibt legendäre Feste zur Wiesnzeit, wo er für andere Möpse sammelt, die es nicht ganz so gut getroffen haben im Leben.

Unter “Hier schreibt der Mops” ist das Tier auch unter die Schriftsteller gegangen. Also ein echtes Multitalent. Ich finde, Möpse geben die perfekten Literaten ab. Schliesslich wurden sie auch oft genug von Dichtern und Denkern besungen, von Loriot, der die Tiere abgöttisch liebte bis zu Wilhelm Busch, der im ABC der Tiere schrieb:

Die Maus tut niemand was zuleide, der Mops ist alter Damen Freude

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Es steht mir zu – die Geißel der Gesellschaft

Es steht mir zu: die Vorfahrt, der Bonus, der beste Tisch im Lokal, die VIP- Behandlung allerorten. Weil hier komme ich, Star meines Lebens, angeleitet von allen selfimprovement-Gurus des Planeten, optimiert bis zum abwinken, da, um die mir gebührenden Lorbeeren einzuheimsen. Vorgelebt von Promis, Bankstern und Politikern. Es wird die exzentrischste Diva und der größte Abzocker bejubelt.

Es ist ein Elend. Überall das “ich, ich, ich!” Geplärre. Das Beste für mich und meine spezeln. Von oben nach unten: SPD – Volkswille egal, die Posten rocken. Im Kindergarten: MEIN Kind hat ein recht auf eine nussfreie Zone.

Warum? Wenn wir nicht damit aufhören, verlieren am Ende alle.

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Trendaccessoire Glutenallergie

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Ein Artikel im Spiegel brachte das Fass zum überlaufen. Es ging um einen Prozess, um eine Oktoberfest Einladung, bei der ist nicht klar war, wer einem Ex-Bundespräsidenten sein Bier gezahlt hat. Eine weitere Teilnehmerin dieser feinen Runde, Maria Furtwängler-Burda, erzählte dem Richter, dass die sowieso nicht gerne auf dem Oktoberfest sei, weil sie “könne ja nicht mal die Brezen essen, wegen ihrer Glutenallergie.” Damit reiht sie sich ein in eine Riege Stars, die alle, alle soooo gerne richtig zuschlagen beim Essen, aber leider nicht können, wegen der Gluten. Gwyneth Paltrow, Miley Cyrus, Demi Moore und und und…Ich will den Stars nichts unterstellen, aber es ist auffällig, dass die Stars, die berühmt dafür sind, besonders dünn zu sein, jetzt auch noch unter der Trend-Allergie leiden, die ihnen die fettmachenden Carbs verwehrt. Allergie klingt cooler als Essstörung. Und: Wer besonders isst, ist besonders, ein toller Artikel in der Zeit. So jemand ist bewusst, kein Verbraucherschaf in der Herde. Ein Prozent der Bevölkerung leidet wirklich darunter, in manchen Kreisen aber gefühlte 50 Prozent. Das weckt mein Misstrauen. Gwyneth Paltrow hat ihre Allergien zu Geld gemacht und dazu ein – sehr gutes – Kochbuch herausgegeben.
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Ich hatte dazu neulich eine Diskussion, ein Bekannter erzählte, dass jemand aus seinem Team unter dieser fiesen Allergie litte. Ich hätte wetten können wer. Und hatte natürlich recht. Ach komm, verarsch wen anderes.
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Im 19. Jahrhundert zeigte eine Frau ihre Zartheit und Sensibilität und Femininität, wenn sie wenig ass, sich ein in ein Korsett einschnürte und bei passender Gelegenheit in Ohnmacht fiel. Jetzt braucht eine sensible, zarte Frau einen sensiblen Magen, eine Allergie oder zumindest einen Lifestyle, die ihr mindestens die Hälfte aller gängigen Lebensmittel verwehrt.

Wer vor allem drunter leidet, sind die wirklich Betroffenen. Nicht nur, dass ihre Krankheit marginalisiert und missbraucht wird von Wichtigtuern, sie leiden auch unter der zunehmenden Genervtheit Ihrer Umgebung, die diese plötzliche Masse von Allergien und Unverträglichkeiten nicht mehr verstehen kann und will. Derzeit wird jede Essensrunde von den Besondersessern in Geiselhaft genommen. Ich warte jedes Mal auf den Satz: “Ich würde ja jetzt so gerne den ganzen Brotkorb leer essen, aber ich kann ja nicht, mein Arzt hat eine Glutenallergie festgestellt.” Und dann dreht sich die ganze Essensrunde nur noch darum, was gegessen werden kann und was nicht und was für ein fürchterliches Leiden das darstellt. Vor allem private Gastgeberinnen freuen sich wie Bolle über solche Gäste.

Ich verstehe Veganer und Vegetarier, die sind herzlich eingeladen zum Essen bei mir, wenn sie ihre Präferenz mitteilen und nicht erst beim Essen mit beleidigtem Blick den Teller wegschieben. Herzlich Willkommen auch alle Allergiker, die das vor dem Kauf der Zutaten mitteilen, es ist definitiv einfacher, eine Portion anders zuzubereiten -alle, die meinen, sie müssten mit ihren Sperenzchen den Abend an sich reißen – bleibt bitte unter euch.

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Sylvie, das Gegenteil von Edward

Sylvie van der Vaart ist das Gegenteil von Edward Snowden: Sie hat, im Gegensetz zu ihm, überhaupt nichts zu sagen, dafür hören ihr die Medien bei diesem Nichts bereitwillig zu. Edward Snowden hat was zu sagen, ihm zuhören will eigentlich kein deutscher Journalist. Zu wenig Glamour, zu viel wahres Leben, vermutlich.

Ich hab Sylvie nur einmal getroffen, da präsentierte sie in München einen Zusatz zur xBox. Ich war damals überrascht, wie winzig sie war, und mit den damals kurzen, aufgeplusterten Haaren wirkte sie wie eine Wackelkopfpuppe mit überdimensionalem Kopf auf einem winzigen Körper. Dafür macht die Frau sich seit Wochen extrem breit in der deutschen Medienlandschaft.  Es ist nicht ihr Fehler, sondern der Fehler eines Systems, in dem systematisch Nullmeldungen zu wichtigen News aufgeblasen werden und die eigentlich relevanten News (NSA, VDS, Große Koalition) in den Hintergrund gespielt werden. Überwachung, da da sollten wir doch…ach ne, guckt mal da, die Sylvie hat ein Model aufgerissen….

Jeden Tag halten Sylvie oder ihre Ex-Beste-Freundin Sabia Boulahrouz eine neue Volte der Geschichte für die willige Medienwelt bereit, immer wieder neue Exen erzählen immer wieder neue Geschichten von Sylvies aufregendem Liebesleben, immer und überall wo Frau van der Vaart sich tummelt, tummeln sich mirakulöserweise die Paparazzi. Kein Schuhzubinden des Sprösslings, kein Badeurlaub, kein Restaurantbesuch scheint unwichtig genug, um es nicht doch der nach diesen News darbenden Bevölkerung zukommen zu lassen.

Ich hab einen Verdacht: Frau van der Vaart ist samt ihrem ganzen Clan in Wirklichkeit von der NSA bezahlt, um abzulenken von allem, was sonst in der Zeitung stehen müsste. Das würde auch erklären, woher die Paparazzi immer wissen, wo die Dame gerade ihren Auftritt hat.

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Lonnet – das etwas coolere Beanie

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Mein “Lonnet” ist aus hellgrauem Wildleder und ich liebe es sehr

Ich wollte euch ja schon länger mal von den tollen Beanies meines Freunds Lorand Lajos erzählen. Die sind nicht aus Wolle oder Stoff, sondern aus einem viel cooleren Material: Leder. Deswegen auch der Name – “Lonnet” ist eine Mixtur aus Bonnet (Haube) und Leather. Es gibt sie in diversen Farben und Styles, ich mag meine graue Wildlederkappe sehr, für Männer finde ich schwarzes Leder cooler. Ich trag sie immer so, wie oben auf dem Foto, aber man kann das Teil auch wenden und als Turban tragen – nur steht mir das leider gar nicht. An anderen sieht sowas unfassbar glamourös aus.

So sieht die Lonnet als Turban aus

So sieht die Lonnet als Turban aus

Mittlerweile gibt es einige Promis, die sich ein Lonnet geschnappt haben, darunter Model Franziska Knuppe oder Goth-Sänger Ville Valo. Die Teile gibt es ab 98 Euro – dazu Special Editions aus Schlangenleder oder mit Strass und Nieten verziert. (alles fair hergestellt)

Der Münchner Stylist, Künstler und Designer Lorand Lajos hatte einen Auftritt bei Fashion Hero, nur waren seine Entwürfe zu ausgefallen für die drögen “unverkäuflich” Einkäufer auf Pro7. Seine Lonnet-Kappe hätte ihnen bestimmt gefallen…

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25. November 2013 · 12:12 nachmittags

Mehr Mut zu Exzentrik – wir brauchen mehr Glööcklers

Engel2_105672_2Der Harald Glööckler ist der Alfons Schuhbeck unter den Modedesignern, der Hansdampf in wirklich jeder Gasse. “the Prince of Pompöös” “der König des Teleshoppings”, so nennt er sich selbst. Ein glitzerndes Tischfeuerwerk, dass alles in der umgebung auch glitzern läßt.  Irgendwie stelle ich mir Harald Glööckler immer in einer deutschen Fußgängerzone vor, unter dem Arm einen Eimer voller Glitzer und Strasssteine, die er mit geschicktem Wurf über deutsche Hausfrauen schüttet. Seine Kollektion für Ulla Popken ist nicht mal schlecht. Wenigsten mal einer, der keine Hauszelte zum “Formumspielen” entwirft, sondern Sachen, die runden Frauen stehen und schmeicheln.  Nicht mein Stil, aber muss ja nicht.

Derzeit gibt es Glööckler ja überall. Bei Bijoux Brigitte mit Schmuck, bei Marburg mit Tapeten, bei QVC mit Cremes, Bei Rossmann mit MakeUp  – und, das wird die Hells Angels bestimmt freuen – er designt Mode und Motorräder mit Harley Davidson Er designt Hundekissen, Pferdedecken, Fußmatten, Handtücher, Pralinen, Kostüme, Geschirr, schreibt Bücher (Jede Frau ist eine Prinzessin), gibt CDS raus  und hat jetzt sogar ein ganzes Haus für einen Fertighaushersteller entworfen – wer Glööckler-Fan ist, kann sich rundum mit seinem Idol umgeben.

Ich finde ihn ja gut. Die Menschheit braucht ein paar Discokugeln, sonst wäre es verdammt langweilig auf diesem Planeten. Man muss seinen Look nicht mögen, wenigstens hat er einen Look. Ich frage mich nur, warum gibt es eigentlich so wenig gute Exzentriker? Es müßten doch mehr zu finden sein, die schrill und originell sind, die prominent sein wollen und beschliessen, ihre Entwürfe ins Fernsehen zu bringen? Ich will wieder mehr Lametta, mehr spaß und mehr Unangepasste – ich will wieder mehr besondere Menschen sehen, die was können, nicht bloss die Geissens, die nix können ausser doof und reich sein.

Lorand Lajos sollte man öfter ins TV bringen Foto: Pro7

Lorand Lajos sollte man öfter ins TV bringen Foto: Pro7

Zwei, drei davon kenne ich gut, da würde ich sagen, die könnten das rocken – also liebe Fernsehmacher, aufgepasst, jetzt kommen ein paar Geheimtipps – wir brauchen dringend mehr neue Promis im Fernsehen – und ein paar buntere Hunde dazu!

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Seid für eure Freunde da!

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Ein Geschenk, das zeigt : da hat sich wer Gedanken gemacht.

Ich finde diese Zahlen erschreckend: Unter den 14- bis 16-Jährigen hat bereits jedes zwölfte Mädchen einen Suizidversuch hinter sich, jeden Tag nehmen sich in Deutschland 6 Jugendliche und junge Erwachsene das Leben. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen und AIDS zusammen. Selbstmord ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen. Schuld sind meist Depressionen oder das Gefühl, sich allein und nicht angenommen zu fühlen – wer sich an seine Teeniezeit erinnert, der kennt dieses Gefühl bestimmt. Da fühlt man sich oft besonders einsam, verletzlich, gemobbt, Liebeskummer ist eine Tragödie von Wertherschen Ausmassen. Der Verein “Freunde fürs Leben” möchte auf dieses Thema aufmerksam machen, dafür sensibilisieren. Und dafür sorgen, dass sich niemand mehr allein fühlt. Gerade jetzt, zur dunklen Jahreszeit und in der Weihnachtszeit fühlen sich viele Menschen einsam. Denn die Werbewelt beschwört überall Familienglück und traute Zweisamkeit, das kann frustrieren.

Klaas setzt sich für den Verein "Freunde fürs Leben" ein

Klaas setzt sich für den Verein “Freunde fürs Leben” ein

Jetzt in der Weihnachtszeit gibt es eine besondere Aktion von Freunde fürs Leben:  Für eine Mindestspende von 10 € schickt der Verein „Freundin fürs Leben“-Windlicht mit einer personalisierten Nachricht an eine Freundin. Auf der Nachricht steht von wem und für wen das Geschenk ist, und der Satz “Du hast jemanden, der für dich da ist”. So unterstützt man mit der Spende  Aufklärungsarbeit und macht einer Freundin gleichzeitig ein gedankenvolles Weihnachtsgeschenk.

Die Webseite des Vereins ist einen Besuch wert. Es sind leicht verständlich Risikofaktoren und Warnsignale aufgelistet, die Freunde, Eltern udn Lehrer ernst nehmen sollten. Depressionen sind eine Krankheit, aber es gibt Möglichkeiten, Freunden (neben einer Therapie) zu helfen – oder dafür zu sorgen, dass Depressionen und Suizidgedanken gar nicht erst entstehen können. Das Wichtigste, was Menschen brauchen, ist Wärme und Zuneigung und das Gefühl, verläßliche Freunde zu haben. Leider werden gerade in Notzeiten Freundschaften auf eine harte Probe gestellt. Der Partner erträgt das “Gejammer” nicht mehr, die Freunde wünschen sich die lustige Person von früher zurück. Denn ist eine Depression erst einmal da, hilft auch ein gut gemeintes “Das wird schon wieder, Kopf hoch!” auch nicht mehr weiter, geschweige denn ein “Reiss dich zusammen”. (ich weiß, wovon ich spreche). Besser vorsorgen.

Dafür werden die Spenden verwendet:

Was machen wir mit einer kleinen Spenden von 10 € bis 200 €:
Jede Spende hilft uns, unsere Vereinstätigkeit zu finanzieren. Dazu gehören der Betrieb der Homepage, Projektentwicklung und die Organisation von Kampagnen oder Veranstaltungen, die Beratung unserer Netzwerkpartner bei Fragen zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Workshops in Schulen und die Erstellung von Informationsmaterialien.

Was machen wir mit einer mittleren Spende 200 € bis 500 €:
Mit einer mittleren Spende können wir den Druck der Pocket Guides “lebensmüde” finanzieren. Diese Infobroschüren gehen an Schulen, Krisendienste und Beratungseinrichtungen und können bei Freunde fürs Leben einfach bestellt werden.

Was machen wir mit einer Großspende 1.000 € bis 5.000 €:
Mit großen Spenden können wir die Produktion von Beiträgen für das Projekt “Freunde fürs Leben TV” finanzieren. Neue Themenbeiträge für unsere Sendeformate “A-Z”, “Laut gedacht”, “Vor Ort” oder “Für Pofis” können gedreht werden. Es können aber auch Aufklärungskampagnen, zum Beispiel anlässlich des Weltsuizidpräventionstags, finanziert werden.

Zeit- oder Sachspenden:
Für Freunde fürs Leben TV suchen wir immer engagierte Kameramänner und -frauen, Filmemacher oder Produzenten, die uns bei der Produktion unter die Arme greifen.
Psychologen oder Betroffene können uns mit ihrem Wissen/ihrer Geschichte vor der Kamera helfen oder uns zu den Schulworkshops begleiten.

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Frühstück und Torte im Sacher

Café Sacher Wien 3 Was Edward VIII., Elisabeth II., Prinz Philip, Fürst Rainier, Gracia Patricia, Jimmy Carter, Kofi Annan, Leonhard Bernstein oder Sharon Stone, Bruce Willis und Anne Hathaway können, können wir schon lang: bei unserem Wien-Besuch haben wir ein Frühstück beim Sacher eingeplant und für uns einen Tisch reserviert. A bisserl Dekadenz muss schon sein.Und es war herrlich. 20131117-132747.jpgKleine Croissants, Semmerl, feine Marmeladen, Schokolade mit Opas und das natürlich einem Ambiente, das mal richtig klasse war. An den Wänden echte alte Meister. Im Frühstückssaal hängt Kaiser Franz Joseph, die Lüster glitzern, der Tisch ist mit schwerem Leinen gedeckt, das Besteck versilbert. Die servierdamen tragen noch schwarze Kleider und kleine Häubchen. Das hat was und trotzdem fühlen wir uns wohl und willkommen. Das ist Service, wie er sein soll.

Reisebärchen Pimbolino, das Maskottchen meiner Freunde @schlumbi und @justinian liebt Schokolade

Reisebärchen Pimbolino, das Maskottchen meiner Freunde @schlumbi und @justinian liebt Schokolade

Ich merke die Qualität des Sachers an “Kleinigkeiten”: die Eier perfekt gegart, der Joghurt mit Früchten war nicht nur mit kleinen gewürfelten Äpfeln bestückt, sondern es war hauptsächlich eine Beerenmischung frischer Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren mit Pfirsichstückchen und Äpfeln. einfach wunderbar. Die Schinken und Käsesorten waren von erlesener Qualität. Und das Beste: das Frühstück im Sacher kostet kaum mehr als anderswo. (19 Euro kostet das große Frühstück mit Marmeladen, verschiedenen Schinken, verschiedenen Käsen, Gugelhupf, Ei und einem Getränk)
Eine einzige Enttäuschung gab es für mich: mir ist die Originale Sachertorte etwas zu süß. Ja, das gehört so. Aber trotzdem.

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Es weinen die Leistungsträger

Da steht er, der Hoeneß. Weinend. Weil er so viel für den Verein gemacht hat und damit für die Öffentlichkeit. Und jetzt sind alle so gemein zu ihm und verlangen sogar, dass er korrekt seine Steuern zahlt. Ich meine, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Freund des kleinen Mannes, wenn jeder Wohltäter da nicht irgendwie auch die gerechte Belohnung für seine Taten einstreichen dürfte in Form von weiteren finanziellen Vergünstigungen, die er natürlich nur für das Wohl des Vereins und damit der Allgemeinheit wieder weiter einsetzen würde. Hat er nicht mit seinem Spezl Alfons Schuhbeck alle Leute an den Wohlgeschmack seiner Würstl Teil haben lassen, indem er sie bei McDonald’s günstig verhökert hat? Hat er nicht für den Reichtum des FC Bayern gesorgt und damit ganz Deutschland einen Verein beschert, der ohne weiteres in der Weltliga mitspielen kann? Ist das alles nichts? Und da jammert diese Neidgesellschaft den paar lumpigen Steuermillionen hinterher?

Und der Herr Wulff ist beleidigt. Hat es nicht verdient, nach jahrelangem, mühsamem Aufstieg in der Partei, nachdem er sich alles verkniffen hat, nichts gegönnt, nur einmal eine junge, tätowierte Gattin, die nach dem Erfolgsverlust auch gleich abhanden gekommen ist? Da kann man sich doch einmal einladen lassen von seinem Freund nach Mallorca oder aufs Oktoberfest, da ist doch so eine Pause wohlverdient. Da darf man doch  mit der Vroni Ferres Billard spielen. Oder ist es verboten, wenn man sich einfach mal einen Bobbycar schenken lässt als Bundespräsident? Ich mein, wie soll man sich seinem Bobbycar auch leisten mit lumpigen 16.000 € im Monat?

Oder Tebartz van Elst ist traurig, denn Bischof sein ist schwer genug mit Zölibat und tagtäglich für seine Schäflein da sein. Da wird man doch mal mit Freunden in der Doppel-Badewanne entspannen dürfen, sich abends mit einem guten Glas Messwein und der Bibel in einen gemütlichen 30 Millionen € Bau zurückziehen dürfen, das muss drin sein, wenn das ganze Leben aufgeopfert wird im Dienst an Mutter Kirche.

Kein Wunder, wenn unsere Leistungsträger wie der Schumi,  der Harald Schmidt, der Thomas Gottschalk sich enttäuscht abwenden von dieser Neid-Gesellschaft Deutschland und lieber im Ausland wohnen wollen, wo man ihre Leistungen zu schätzen weiß und sie auch entsprechend mit finanziellen Zugeständnissen
ein bisschen versüßt. Und niemand gönnt es einem. Bitter ist das. Traurig. Schön, dass es so schöne Veranstaltungen gibt wie den Bambi, die es wettmachen und wo die, die es verdienen, gewürdigt werden. Wie Miley Cyrus oder Bill Gates. Oder Bushido letztes Jahr. Oder Hoeneß 2009.

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The Taste – ein fader Nachgeschmack…

WTF? The Taste auf SAT1 – was soll denn bitte das für eine Sendung sein? Wo soll denn das bitte Unterhaltung für den Normalbürger sein? Sehr sehr, gute Köche kochen etwas für andere Topköche. Aha. Und natürlich ist alles mal wieder total durchsichtig: der Koch bekommt die rote Karte, dafür wird natürlich das Model genommen, das bei ihm als Hilfskoch arbeitet. Und der, der voll arrogant rumkommt, wird natürlich runtergemacht. Die Oma kocht ein Rezept von Mälzer, der es selbst nicht erkennt, aber sie kommt in ein Team. Klar. Genauso wie die fürchterliche Jungjournalistin mit ihrer gruseligen anbiedernden Art. Ich hasse mittlerweile diese allzu durchsichtigen Inszenierungen im deutschen Fernsehen. Man kann keiner Sendung mehr trauen, es wirkt alles wie vorher abgesprochen, was es sicher auch ist.

Es klar dass man zwingend ein Model in der Sendung haben muss, es ist klar, dass man eine fast hysterisch aufgedrehte Französin in der Sendung haben muss, ist es klar, dass die Dame die alles mit den Händen kocht, dabei sein muss. Rosin und Mälzer streiten sich mit durchsichtig gescripteten Witzen. Der Zuschauer braucht ja was zum Gucken. Drama, Baby, Drama, der Kochtöpfe musse lebendig sein. Als Ausgleich zu der öden Inszenierung bekomme ich Null von den Gerichten mit. Auch nicht im Internet, da steht nur ein Rezept für Bolognese oder zwei andere Durchschnittsgerichte. Highclass. Nicht :(  Gut, das war heute das Casting, ich schau noch einmal rein. Da sollte bitte SAT1 schauen, dass da mehr rumkommt für Kochfans, so ist es nur mäßig.

Und es gibt einen der Köche, den ich nicht kenne, was entweder für ihn oder gegen mich spricht, jedenfalls keine durchgenudelte Tv-Visage wie Rosin, Linster und Mälzer. Nachtrag: Gesehen, dass der auch eine durchgenudelte TV-Koch-Größe ist, bloß ist er mir noch nicht aufgefallen. Auf der Webseite erfahre ich, dass er Alexander Herrmann heißt. Wo ist eigentlich Alfons Schuhbeck?

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