Archiv der Kategorie: Piraten

Traurige Trikots von Adidas zur WM

Es ist ein nationales Symbol, etwas, das ein ganzes Land mit Stolz tragen soll – das Trikot der Fußballnationalmannschaft. Hergestellt von Traditionshersteller Adidas. Es kostet stolze 79 Euro. Bei dem Preis wird doch alles in Ordnung sein mit der Herstellung, da ist bestimmt ein guter Lohn für die Näherinnen drin? Hast du dir gedacht – laut der Anstalt im ZDF sind es 80 Cent pro Trikot. Die müssen im Akkord genäht werden. Die Näherinnen können trotz 10 Stunden an der Maschine ihre Familien nicht ernähren. Sie werden krank, weil sie durch Akkordarbeit nicht mal auf die Toilette dürfen. Und ja, die anderen Sportfirmen, Nike und Puma, sind bestimmt nicht besser. Aber Adidas näht für Deutschland bei der WM.

Wie gesagt, es ist nicht irgendein T-Shirt. Es ist das Shirt, das für Deutschland steht. Auf das wir alle stolz sein sollen – oder es sogar tragen als Fans unserer Natonalmannschaft. Und dieses Symbol sollte eine anständige Herkunft haben, seine Näherinnen auch stolz machen, weil es sie gut ernährt. Jetzt ist es eine Schande.

Und Adidas ist das offenbar völlig egal. Vielleicht weil die fränkische Firma weiß, dass kein Kleiderskandal je etwas am Kaufverhalten ändern wird. Weil billig zählt. Aber das Shirt ist nicht billig, sondern richtig teuer. Bei Nachfrage sowohl bei der Pressestelle als auch bei der PR Firma wird einfach abgewunken. Statement? Gibt es nicht. Braucht es ja nicht. Es geht ja nur um ein nationales Symbol.

Was ist eure Meinung, sollte ein wichtiges Trikot fair hergestellt sein? Oder ist das bei dieser WM eh schon egal?

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Fußball und Nazis passen nicht zusammen

http://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=Z3-VCkdsvQk

Im “Namen der Rose” hat ein verrückter Mönch versucht, ein Buch zu vernichten, weil es das Lachen behandelt hat. Er weiß, wie gefährlich Lachen ist. Wenn man über etwas lacht, hat man keine Angst mehr davor. Bei Nazis ist es doch genauso. Wer die Braune Gurkentruppe mal genauer anschaut, der kann gar nicht anders, als die total lächerlich zu finden. Kein Film ist da besser als ‘der große Diktator” – allein die Festnahme von Diktator Hynkel mit dem blöden Gamsbarthut nach vorne. Unbezahlbar. Oder die Nazis in “Blues Brothers”…
Genauso sieht es Borussia Dortmund, die den zahlreichen Ewiggestrigen in ihrer Stadt mal zeigen, was sie von ihnen halten. Nicht viel. Gut so.

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23. Mai 2014 · 9:09 vormittags

Die Partei kann’s

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Ich mag “die PARTEI” einfach, auch wenn sie unsere Plakate trollt. Unser Plakat wendet sich übrigens gegen Überwachung, nur für den Fall, dass es keiner mitbekommt…

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21. Mai 2014 · 7:49 vormittags

Schwul ist normal!

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Solange solche Talkshows noch möglich sind, läuft echt was schief.
Und deswegen veröffentliche ich hier den Pressetext meiner Partei, der Piraten.

Die Piraten fordern zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie zu
mehr Akzeptanz von vielfältigen Lebensformen auf. Immer noch werden Menschen wegen ihrer Sexualität diskriminiert und in über 70 Ländern steht Homosexualität unter Strafe.

Leider steigt auch die Zahl der Länder, in denen die Todesstrafe droht, wie in Jemen, Iran, Irak, Mauretanien, Nigeria, Katar, Saudi Arabien, Somalia, Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Brunei.

Die Antidiskriminierungsbeauftragte Lüders warnt auch vor einer neuen Homophobie in Deutschland und fordert Beschwerdestellen für Schüler/innen auf Landesebene sowie die Rehabilitation und Entschädigung für Opfer des Paragraphen § 175 SGB.[1]

Hierzu ermahnt Ali Utlu, Bundesbeauftragter für Queerpolitik der Piratenpartei Deutschland: “Es gibt jeden Tag tausende Übergriffe gegen Homosexuelle, verbaler und physischer Art. Soziale Netzwerke sind da insbesonders zu nennen, da es dort sehr einfach ist, Menschen wegen ihrer Sexualität zu diskriminieren. Wir dürfen als Gesellschaft nicht zulassen, das Homophobie geduldet wird, sondern müssen sie da ächten, wo sie geschieht, und eingreifen.”

Wir Piraten stehen für eine bunte Gesellschaft, in der sich jeder frei entfalten kann, unabhäng von seiner sexuellen Präferenz, und rufen dazu auf, ein Zeichen für die Akzeptanz der Vielfalt zu setzen und an den CSDs in ganz Deutschland teilzunehmen.

Quellen:

[1] http://www.ad-hoc-news.de/antidiskriminierungsstelle-lueders-warnt-vor-neuer–/de/News/36982204

http://www.dw.de/homophobie-ist-in-uganda-gesetz/a-17450256

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Holen wir uns unser Land zurück! Macht mit mit der Politik

Hat irgendwer von euch schon mal wirklich darüber nachgedacht, was Politik machen eigentlich bedeutet? (Na gut, ihr seid hier Leser und deswegen schlau und deswegen bestimmt eine ganze Menge.) Es bedeutet, daran zu arbeiten, dass diese Welt schöner wird, besser, lebenswerter. Dass wir alle hier auch noch in 50 Jahren gerne leben wollen. Und unsere Kinder und Kindeskinder. So viel Freiheit für alle wie möglich. So viel Regeln für alle wie nötig. Wie viel Geld der Staat durch Steuern einnehmen soll und wieviel er wofür ausgeben soll. Klingt eigentlich ganz einfach – und ist es auch.
Kompliziert wird es dann, wenn bestimmte Gruppen möchten, dass es ihnen besonders gut geht und sie privilegiert werden. Dann möchten diese Gruppen die Politiker zwingen, ganz spezielle Ausnahmen zu schaffen. Nennt sich lobbyarbeit.

Soweit alles klar? Klar. Was wollen wir? Das ist auch klar: wir wollen, dass wir bis in alle Zeiten sicher und beschützt leben können, dass wir frei sagen dürfen, was wir wollen und dass wir die Freiheit haben, unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten. Dass es Arbeit gibt und die gerecht bezahlt wird und dass die, die nicht mehr arbeiten können, Rentner, Menschen in Notlagen und Krankheit, weiter in Würde leben können. Wir wollen, dass unsere Umwelt erhalten bleibt, unsere Kinder Bildung bekommen und wir in Frieden leben auf dieser Erde. Will jemand was anderes? Leider – Ja. Es gibt Leute, die wollen so viel Geld verdienen wie möglich, ohne Rücksicht auf Verluste. Die wollen uns übers Ohr hauen als billige Arbeitskräfte, willige Konsumenten jeden Drecks, den sie mit Sklaven am anderen Ende der Welt produzieren. Aber das sind nicht viele, Nur nehmen die ihren Einfluss war.

Aber das können wir alle auch. Wir sind viele. eigentlich fast alle. Deswegen ist es für mich schwer verständlich, wie wir dieses elementare Feld, das uns so betrifft wie kein anderes, in den Händen der Politiker lassen. Uninteressiert und ungeprüft. Dabei würde es genügen, hinzugucken und sich zu beschweren, wenn es in die falsche Richtung läuft. Das ist unsere Macht. Und niemand kann mehr merkeln, pardon werkeln, wird er oder sie will.

Nur so können gierige lobbygruppen Gesetze durchbringen, die nur wenigen nutzen. Sinnlose Bauprojekte wie Stuttgart 21 oder Elbphilgarmonie. Gesetze, die Steuern oder Abgaben für einzelne erlassen. Jetzt kommt ein Handelsabkommen namens TTIP, dass uns zu den nützlichen Idioten weltweiter Konzerne macht. Das kann keiner wollen. Dabei genügt es, ab und an der Polktik und den Firmen auf die Finger zu schauen – wir sind die Wähler, die Konsumenten, wir haben die Macht. Nehmen wir sie uns. Gemeinsam. Zu sagen, das ist nix für mich, das darf für niemand in Frage kommen. Es geht um unser Leben, unsere Liebe, unsere Zukunft, unsere Gesundheit und Freiheit. Gibt es etwas Wichtigeres?

Wir Piraten wollten und wollen, dass alle wieder mitmachen bei der Politik und der Einstieg erleichtert wird. Denn, das macht die Politik sehr schlau, sie macht alles sehr kompliziert, baut Hürden auf, schmeißt verbale nebelkerzen, damit die Menschen das Interesse verlieren und glauben, das sei nur komplizierter Tinnef für Profis. Nix ist falscher.
Bitte wacht auf und nehmt eure Interessen wieder in die Hand.

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Laut GEMA muss ich Geld bezahlen, um Musik empfehlen zu dürfen?

gemaJournalisten und Blogger schreiben über alles mögliche. Auch über Waren, wie Mode, Kosmetik oder neue Gadgets. Dinge, die andere Leute hergestellt haben und von denen sie hoffen, dass sie sich verkaufen. So ein Verkauf läuft vor allem dann super, wen Menschen davon erfahren, dass so eine Ware existiert. Ja, die Hersteller der Waren sind sogar bereit, Geld dafür zu bezahlen, dass andere darüber schreiben. Wenn Firmen dafür Geld fordern würden, dass jemand ihre, sagen wir mal, Lippenstifte oder Handtaschen bekanntmachen DARF, wäre das Gelächter groß.

Nur bei einer Ware soll das auf einmal alles ganz anderes sein. Der Ware Musik. Da hat offensichtlich niemand ein Interesse daran, dass das, was Menschen dort “herstellen”, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Niemand soll Musik kennenlernen dürfen, niemand darf sie anderen Menschen empfehlen. Denn hier sollen laut GEMA die Blogger und Verlage, die darüber schreiben, plötzlich Geld dafür bezahlen, wenn sie Videos und Musikdateien vorstellen.

Hä? Seid ihr alle wirklich so merkbefreit, dass ihr diesen Widersinn nicht checkt? Begründung ist, dass der “fremde” Content nicht sofort als fremd zu erkennen ist. Nein, er hat ja auch nur immer fett ein YouTube-Logo eingebettet. Ein Umstand, der vielen, auch dem Spiegel, unbekannt zu sein scheint.  Und vom Inhalt der Videos könnte man auch schliessen, dass es nicht der Blogger ist, der das darbietet.

http://t3n.de/news/gema-kosten-youtube-videos-526707/

Ich sehe in all diesen Aktionen (nennt mich Verschwörungstheoretiker) eine klare Linie: es soll das Erstellen von privatem Content auf Blogs, Facebook, Twitter oder Google+ so unsicher und schwer wie möglich gemacht werden. Es scheint nicht gewünscht zu sein, dass Blogger eine Konkurrenz werden zu den üblichen Medien. Sei es, dass die klassischen Verlage (zu Recht) ihre Felle wegschimmen sehen oder die Politik Angst hat vor Gegenwind im Netz. Wir sollen durch unsichere (und womöglich teure)  Abmahndrohungen am Posten gehindert werden. Das wird nicht funktionieren.

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Make Love, not War

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine AXE Werbung verlinke – aber die ist so wunderschön.

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31. Januar 2014 · 9:48 vormittags

Schwarze Klobürsten Fraktion

logo_ani344Wo andere Fahnen schwenken, schwenkt Hamburg jetzt die Klobürste. Nicht nur, um die Hansestadt von braunem Schmutz zu reinigen, nein, die Klobürste ist das Symbol des zivilen Ungehorsams. Denn dieses Gerät wurde von der Polizei in der Gefahrenzone schon beschlagtnahmt, eignet es sich doch ganz besonders gut als gefährliche Waffe. Wer sowas mit sich führt, ist bestimmt ein Krawallmacher linkster Sorte.

Wer die Polizei noch ein wenig necken will (Benutzung auf eigene Gefahr), kann sich auch das spezielle Modell “Schmutzkiller” aus dem Dmax-Store erwerben. Allerdings wäre ich mit diesem Design bei der derzeitigen Nervosität der “Sicherheitskräfte” ein wenig vorsichtig…

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Das fängt ja alles gut an!

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

FrauMaja, Kiko und Forschungstorte (von l.) auf dem BPT

Ganz ehrlich? Derzeit gehen mir Fahnen und alle anderen Gates ziemlich am Allerwertesten vorbei, denn das Wichtigste ist derzeit – mal wieder – ankommen. Am Rhein. In Düsseldorf. Und irgendwie fängt alles ziemlich gut an, kann ich nicht anders sagen. Ich finde ja ziemlich schnell Anschluss, das ist ein Riesenvorteil. Manche Begegnungen haben sich als geradezu magisch herausgestellt – an Freundinnen wird es mir nicht mangeln, auch wenn ich viele liebe Menschen aus München und Frankfurt vermisse.

Auch wenn die Bude noch voller Kisten steht und ich bei weitem noch keine Küche habe, egal. Drückt mir die Daumen, dass es sich gut entwickelt. Und die, die sich über Stofffetzen streiten und wer mit wem spielen darf (Eh die Frage aller Fragen) und wer die coolen Kids sind auf dem Pausenhof der Politik, die sollten darüber nachdenken, dass es uns doch eigentlich darum ging, allen diese Welt ein bißchen schöner zu machen. Und nicht eine viel größere Hölle erschaffen.

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Blackfacing – kennt ihr die Hintergründe?

Derzeit ist die rassistische Sau im Dorf das Blackfacing. Warum es in Amerika so verhasst ist (zurecht) es stammt aus der Tradition der Nachtclubs der 20er Jahre, als weiße Musiker und Tänzer sich schwarz anmalten und damit schwarze Musiker und Tänzer nachahmten. Aber die Afroamerikanische Bevölkerung durfte weder selbst auf die Bühne, geschweige denn ins Publikum. Rassismus vom Feinsten. Diesen Hintergrund sollte man kennen. Genauso wie die koloniale Bedeutung der holländischen Weihnachtsmannbegleitung.

Aber es hat erstmal nichts damit zu tun, dass sich Menschen über andere Ethnien lächerlich machen wollen. Ich kenne Leute, die sich tiefster Verehrung kleiden wie amerikanische Ureinwohner. Ich sehe Kostüme auch unter dem Aspekt der Beschäftigung mit anderen Kulturen. Ich sammle afrikanische Kunst – ist das auch verwerflicher Kulturimperialismus?

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Waffen aus Duty Free-Einkäufen

Die Waffe benutzt kleingeld als Munnition

Die Waffe benutzt Kleingeld als Munnition

Ein Gewehr, das Kleingeld mit füchterlicher Geschwindigkeit abschiesst, Lanzen, Morgensterne? Tja, wären doch Waffen, die keiner mit ins Flugzeug nehmen dürfte, da passt die Security aber streng drauf auf…oh, wait, das braucht man nicht durch die Security schmuggeln, all diese schönen Waffen kann man sich problemlos hinter der Sperre aus Dingen basteln, die man im Duty-Free kaufen kann. Deosprays, Reiseföns, Zahnseide…gut, man muss ein McGyver dafür sein, ich will das nicht und könnte das nicht. Aber irgendwer kann das wohl. Bewiesen hat es ein Bastler in den USA. Sein Blog heißt “Terminal Cornucopia” (dt. Terminal Füllhorn)Die Waffen wirken nicht besonders furcheinflößend und haben sogar was Komisches, aber der Witz wäre schnell vorbei, wenn man sie im Flugzeug benutzt.

Ich hab diesen Beitrag auf dem Amrikanischen Blog psfk gefunden und er ist für mich ein klassisches Beispiel dafür, dass die Sicherheit, die uns vorgegaukelt wird und für die wir so viele Freiheiten aufgeben mussten, eine reine Illusion ist. Wenn jemand wirklich bereit ist, einen Anschlag zu verüben, gibt es einen Weg – trotz aller Überwachung, Untersuchung und Durchleuchtung.

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Sylvie, das Gegenteil von Edward

Sylvie van der Vaart ist das Gegenteil von Edward Snowden: Sie hat, im Gegensetz zu ihm, überhaupt nichts zu sagen, dafür hören ihr die Medien bei diesem Nichts bereitwillig zu. Edward Snowden hat was zu sagen, ihm zuhören will eigentlich kein deutscher Journalist. Zu wenig Glamour, zu viel wahres Leben, vermutlich.

Ich hab Sylvie nur einmal getroffen, da präsentierte sie in München einen Zusatz zur xBox. Ich war damals überrascht, wie winzig sie war, und mit den damals kurzen, aufgeplusterten Haaren wirkte sie wie eine Wackelkopfpuppe mit überdimensionalem Kopf auf einem winzigen Körper. Dafür macht die Frau sich seit Wochen extrem breit in der deutschen Medienlandschaft.  Es ist nicht ihr Fehler, sondern der Fehler eines Systems, in dem systematisch Nullmeldungen zu wichtigen News aufgeblasen werden und die eigentlich relevanten News (NSA, VDS, Große Koalition) in den Hintergrund gespielt werden. Überwachung, da da sollten wir doch…ach ne, guckt mal da, die Sylvie hat ein Model aufgerissen….

Jeden Tag halten Sylvie oder ihre Ex-Beste-Freundin Sabia Boulahrouz eine neue Volte der Geschichte für die willige Medienwelt bereit, immer wieder neue Exen erzählen immer wieder neue Geschichten von Sylvies aufregendem Liebesleben, immer und überall wo Frau van der Vaart sich tummelt, tummeln sich mirakulöserweise die Paparazzi. Kein Schuhzubinden des Sprösslings, kein Badeurlaub, kein Restaurantbesuch scheint unwichtig genug, um es nicht doch der nach diesen News darbenden Bevölkerung zukommen zu lassen.

Ich hab einen Verdacht: Frau van der Vaart ist samt ihrem ganzen Clan in Wirklichkeit von der NSA bezahlt, um abzulenken von allem, was sonst in der Zeitung stehen müsste. Das würde auch erklären, woher die Paparazzi immer wissen, wo die Dame gerade ihren Auftritt hat.

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Der Schwarze will bestimmt klauen” – geniales Video zum Alltagsrassismus

Dieses Video, das ich auf Upworthy gefunden habe, zeigt deutlich, wie sehr beim “Racial profiling” mit völlig anderen Masstäben gemessen wird. Ich erlebe das jeden Tag im Frankfurter Bahnhofsviertel. Der weiße Junge hat beim Schloßaufbrechen sicher nur “den Radschlüssel verloren”, während der schwarze Junge sofort als “Dieb” beschimpft wird. Und der heißen Blondine wollen die Männer gar beim Sägen helfen. Okay. Nicht. Anschauen, nachdenken, bessermachen.

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26. November 2013 · 5:29 nachmittags

Es weinen die Leistungsträger

Da steht er, der Hoeneß. Weinend. Weil er so viel für den Verein gemacht hat und damit für die Öffentlichkeit. Und jetzt sind alle so gemein zu ihm und verlangen sogar, dass er korrekt seine Steuern zahlt. Ich meine, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Freund des kleinen Mannes, wenn jeder Wohltäter da nicht irgendwie auch die gerechte Belohnung für seine Taten einstreichen dürfte in Form von weiteren finanziellen Vergünstigungen, die er natürlich nur für das Wohl des Vereins und damit der Allgemeinheit wieder weiter einsetzen würde. Hat er nicht mit seinem Spezl Alfons Schuhbeck alle Leute an den Wohlgeschmack seiner Würstl Teil haben lassen, indem er sie bei McDonald’s günstig verhökert hat? Hat er nicht für den Reichtum des FC Bayern gesorgt und damit ganz Deutschland einen Verein beschert, der ohne weiteres in der Weltliga mitspielen kann? Ist das alles nichts? Und da jammert diese Neidgesellschaft den paar lumpigen Steuermillionen hinterher?

Und der Herr Wulff ist beleidigt. Hat es nicht verdient, nach jahrelangem, mühsamem Aufstieg in der Partei, nachdem er sich alles verkniffen hat, nichts gegönnt, nur einmal eine junge, tätowierte Gattin, die nach dem Erfolgsverlust auch gleich abhanden gekommen ist? Da kann man sich doch einmal einladen lassen von seinem Freund nach Mallorca oder aufs Oktoberfest, da ist doch so eine Pause wohlverdient. Da darf man doch  mit der Vroni Ferres Billard spielen. Oder ist es verboten, wenn man sich einfach mal einen Bobbycar schenken lässt als Bundespräsident? Ich mein, wie soll man sich seinem Bobbycar auch leisten mit lumpigen 16.000 € im Monat?

Oder Tebartz van Elst ist traurig, denn Bischof sein ist schwer genug mit Zölibat und tagtäglich für seine Schäflein da sein. Da wird man doch mal mit Freunden in der Doppel-Badewanne entspannen dürfen, sich abends mit einem guten Glas Messwein und der Bibel in einen gemütlichen 30 Millionen € Bau zurückziehen dürfen, das muss drin sein, wenn das ganze Leben aufgeopfert wird im Dienst an Mutter Kirche.

Kein Wunder, wenn unsere Leistungsträger wie der Schumi,  der Harald Schmidt, der Thomas Gottschalk sich enttäuscht abwenden von dieser Neid-Gesellschaft Deutschland und lieber im Ausland wohnen wollen, wo man ihre Leistungen zu schätzen weiß und sie auch entsprechend mit finanziellen Zugeständnissen
ein bisschen versüßt. Und niemand gönnt es einem. Bitter ist das. Traurig. Schön, dass es so schöne Veranstaltungen gibt wie den Bambi, die es wettmachen und wo die, die es verdienen, gewürdigt werden. Wie Miley Cyrus oder Bill Gates. Oder Bushido letztes Jahr. Oder Hoeneß 2009.

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Quote oder nicht Quote, das ist hier die Frage

Bei der Quote bin ich total gespalten. Einerseits würde ich mir wünschen, sie wäre nicht notwendig. Dass alles was zählt, die Qualifikation eines Bewerbers für ein Amt ist. Leider sehe ich, dass das nicht der Fall ist. Menschen haben  ein bestimmtes Bild im Kopf, wenn es darum geht, den idealen Kandidaten für ein Amt zu finden. Und dieses Bild ist leider meist männlich. Dass rührt daher, weil die Attribute, die einem idealen Chef zugesprochen werden, die gleichen sind, die dem idealen Mann zugesprochen werden: entschlussfreudig, klar, ein Macher, ein Bestimmer. Frauen werden anders empfunden, empathisch, verhandelnd, zurückhaltend – und zack sind wir drin im Teufelskreis. Das Spiel um die Macht ist selten fair und wer die Macht in Händen hält, teilt sie ziemlich ungern. Deswegen ist das Postgender für Männer sehr praktisch, weil es totale Gleichbehandlung verspricht, aber sie so gar nicht hält. Dagegen hilft nur eine Quote, um sicherzustellen, dass ein Führungsgremium auch mit Frauen besetzt wird. Dass die wichtige Impulse liefern und eine gemischte Gruppe bessere Arbeit macht als ein reiner Männerverein, steht außer Frage. In der Wirtschaft bin ich klar pro Quote, das funktioniert das mit der freiwilligen Selbstkontrolle nicht.

Aber trifft das auch für eine Partei zu? Auf der anderen Seite lehnen viele Frauen in der Piratenpartei die Quote ab. Sie wollen nicht irgendwohin gewählt werden, nur weil sie Frauen sind. Außerdem gibt es ja schon Parteien, die das mit der Quote machen und wer unbedingt eine Quote in der Politik will, kann ja da andocken. Die Piraten waren als Experiment gedacht, Dinge auch einmal neu zu denken und dazu gehörte auch das Bild, dass Geschlechter erstmal eher egal sind. Zumal es sehr männliche Frauen und sehr weibliche Männer gibt und alles dazwischen. Schwarz-weiß hat in diesem Zusammenhang ausgedient. Wie bekommt man diese Balance in Gremien? Da würde eine Quote nur stören, denn wieviel Mann und wieviel Frau in jedem Einzelnen schlummert, weiß er oder sie nur selber. Mittlerweile haben die Piraten sehr viele, sehr tolle Frauen auf Vorstandsposten, in Bayern, in Hessen – ganz ohne Quote.

Wie ich für die Quote stimmen werde? Ich weiß es nicht, derzeit tendiere ich etwas mehr dazu, sie abzulehnen. Weil ich noch an unser Experiment glaube.

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Hauptsache hübsch – geht’s noch?

Ich habe heute in der Bildzeitung einen Artikel gesehen zur Wahl der “Miss Bundestag” und hab mir vorgestellt, wie es gewesen wäre, wenn die Piraten in den Bundestag eingezogen wären. Dann wären mindestens zwei, drei von uns auf dieser Liste gelandet. Das wäre cool gewesen, denn dann hätten wir einen öffentlichen Aufstand machen können. Sowas ist eine Frechheit und eine Beleidigung aller Frauen im Bundestag. Denn diese Abstimmung bedeutet wieder, dass Politikerinnen nur aufs Äußere reduziert werden. Jung, hübsch, schlank – das ist  ein Standard, dem sich anscheinend auch eine Politikerin zu unterwerfen hat. Auch wenn deren Ziel nie war, als Schönheitskönigin durchzugehen, sondern politische Arbeit leisten zu wollen.

Sportlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen  – immer gilt, dass die auch gefälligst angenehm für das männliche Auge zu sein haben, sonst ist es völlig okay, sie öffentlich zu dissen. Die arme Wimbledon-Gewinnerin Marion Bartoli mußte das schon brutalst miterleben.

Ich finde diese Sicht auf Frauen zum Kotzen und würde mir wünschen, sämtliche Kandidatinnen würden der Bildzeitung verbieten, sie auf so einen Liste zu setzen.

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23. Oktober 2013 · 4:11 nachmittags

Wieso dich die Überwachung DOCH betrifft!

Piratisierer1375877387Bis jetzt ist das Gespenst NSA und Überwachung völlig abstrakt, Datenschutz erscheint als reines Nerdgeschwurbel. Eigentlich hat keiner Ahnung, warum das jetzt so fürchterlich sein soll, dient es doch der „Überwachung von Terrorverdächtigen“, dient dem Supergrundrecht „Sicherheit“ und ist leider, leider notwendig. Aber da man ja selbst nachweislich kein Terrorist ist, und nichts zu verbergen hat, braucht einen das ganze Überwachungsgelaber und der Datenschutz nicht zu interessieren, oder?
Ich werde jetzt mal versuchen, ganz konkrete Gründe aufzulisten:
Möchtest du wirklich, dass die Nacktfotos, die du mit der neuen Flamme aus dem Datingforum per Email tauscht, von mehr Leuten als ihm gesehen werden? Stell dir mal vor, er druckt die aus und zeigt sie seinen Freunden. Mir wäre das eine ziemlich fürchterliche Vorstellung. Genauso unangenehm, wenn NSA-Überwacher die sehen und speichern. Wieso, fragst du, sollen die das tun? Naja, vielleicht hast Du nichts zu verbergen, aber vielleicht steht dein Flirtpartner auf einer Fahndungsliste? Oder du hast Freunde, mit denen du oft kommunizierst und die überwacht werden – und du gleich mit dazu?
Möchtest Du wirklich, dass das Internet deine genauen Vermögensverhältnisse kennt? Tut es nämlich. Und reicht die alle an die Schufa weiter. Vor allem, wenn du gerne Payback etc verwendest, dann wird auch dein Konsum getrackt – und das kann teuer werden. Wenn du nämlich fröhlich dein Geld raushaust, dann kann ein Kredit für Dich teuer werden. Wer nicht spart, der muss höhere Zinsen für seinen Kredit hinblättern. Und eine Paybackkarte überwacht alle Konsumausgaben.
Möchtest du wirklich, dass deine Krankheitsgeschichte nachvollziehbar wird? Jeder neue Arzt weiß sofort, was dir mal gefehlt hat, von der Alkoholvergiftung als Teenie bis zum Burnout-Zusammenbruch im Büro. Und Ärzte vertrauen nicht dir, sondern anderen Ärzten – so konnte es auch kommen, dass ein Gustl Mollath immer weiter als „irre“ eingestuft wurde, mit ihm selbst hatte niemand gesprochen. War ja auch nicht nötig, gab ja Arztgutachten.
Möchtest Du wirklich, dass du plötzlich in eine Rasterfahndung gerätst? Dass bei dir zuhause oder dem Arbeitgeber deine Akten durchwühlt werden oder du Besuch zuhause von den netten Herren in Grün bekommst? Das passiert leichter, als du ahnst. Du könntest einen Freund haben, mit dem du öfter mailst und der etwas radikaler drauf ist. Reicht schon. Und plötzlich denken deine Nachbarn und Arbeitskollegen, du hast doch was zu verbergen.
Und, denk mal drüber nach, wie gut die Vorschläge sind, die Amazon dir macht. Passt doch immer ziemlich genau. Und die NSA und andere Überwacher haben noch viel mehr Daten von dir und bestimmt keine schlechtere Software als Amazon. Damit wird jeder ziemlich gut charakterisiert, seine Stärken und Schwächen durchleuchtet. Vielleicht bei dir wirklich egal, aber denk mal an Politiker oder Konzernchefs. Die sind dann viel leichter bestechbar und erpressbar, wenn man ihre Schwächen kennt.
Wenn du immer noch denkst „das hat alles nichts mit mir zu tun.“ Okay. Aber dann sag nicht, es hätte dich niemand gewarnt…

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Hinter den Kulissen der Umfragen – 7% und mehr für Piraten

Seit Wochen liegen wir konstant bei 3 -4 Prozent in den Sonntagsumfragen. Trotz NSA und aller Skandale. Die Presse “wundert” sich und meint hämisch, wir würden nicht gewinnen mit dem Thema. Die Realität, die keiner schreibt, sieht aber anders aus und die großen Parteien samt der ihnen zugeneigten Umfragehäuser wissen das auch genau. In Wahrheit rechnen Union und SPD intern mit rund sieben Prozent für die Piraten im Bundestag. Deswegen auch das hektische Koalitionsgeschacher.

Woher die Diskrepanz zwischen veröffentlichten Umfragen und der Wahrheit liegt, liegt auf der Hand: Zum einen rechnen die Umfrageunternehmen immer die Ergebnisse der letzten Wahl mit ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Piraten so gut wie nicht präsent und hatten 2 Prozent bei der bundestagswahl und 0,9 Prozent bei der Europawahl. Das verzerrt schon mal. Und dann werden die Umfragen mit Menschen am Festnetztelefon gemacht. Das Piratenwähler kaum noch besitzen und nutzen. Und wenn man dann auch noch die Zielgruppe geschickt wählt, dann kann man sich von der Objektivität getrost verabschieden….So kommt es alles in allem zu Unsicherheiten bis zu 6 Prozent. Das ist bei einer wichtigen Wahl wie der Bundestagswahl eine ganze Welt. Die Stimmen für die Piraten werden nicht verschenkt sein, garantiert nicht. Warum die Zeitungen auf diese Tatsachen kaum hinweisen und alle Umfrageergebnisse für bare Münze verkaufen, verstehe ich nicht. Aber sie werden schon wissen, wieso…

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Wenn der Bock den Gärtner berät

frankfurt Emanuel Schach, Landtagskandidat der Piraten in Hessen, hat einen tollen Artikel geschrieben, den ich auch meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte. Er beschreibt darin eins der Grundübel der derzeitigen Politik: sich beraten lassen von denen, die die Schuld haben am Schlamassel.

“Banken außer Kontrolle – Wie die Politik uns in die Krise führte” lautet der Titel einer überaus sehenswerten Reportage, die das 3. Hessische Fernsehen gestern ausstrahlte. Die Filmautoren Julia Klüssendorf und Stefan Jäger zeigen darin, wie alle Regierungen in Deutschland seit den neunziger Jahren die vorhandenen Alarmsignale ignoriert haben. Wie fast zu erwarten stand: In der Mediathek ist er nicht zu sehen, lediglich eine kurze Zusammenfassung ist online zu lesen.

Besonders beeindruckend fand ich darin, was die relevanten Finanzminister Lafontaine, Eichel, Steinbrück und Schäuble zu berichten wussten, allem voran der aktuelle SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Der erzählte, fast möchte ich sagen: ungeniert, wie sein Krisenmanagment aussah, nachdem der drohende Zusammenbruch der IKB und damit die Folgen der unter der Regierung Kohl begonnenen und von der rot-grünen Schrödertruppe massiv betriebenen Deregulierung der Finanzmärkte erkennbar wurden. Völlig selbstverständlich konferierte Herr Steinbrück umgehend mit … den Köpfen der deutschen Banken. Also exakt mit den Managern, die die ganze Krise hauptsächlich zu verantworten hatten. Und die jetzt händeringend Geld brauchten, um die Folgen ihres Managements abzufedern. Genau die fragte also Herr Steinbrück in seiner Eigenschaft als Bundesfinanzminister, was jetzt zu tun sei. Nicht etwa internantional anerkannte Wirtschaftsprofessoren oder nicht betroffene Fachleute. Die Folgen sind bekannt.

Man mag sich überlegen, wie eine solche Form des Krisenmanagements in anderen Ressorts aussähe. Wenn der Bundesarbeitsminister auch die Arbeitslosen fragen würde, wie er angesichts deren Arbeitslosigkeit tun soll. Ob dieser deren dringendem Rat, einfach mehr Arbeitslosengeld zu zahlen, auch so selbstverständlich Folge leisten wüde?

Bereits weit über 70 Mrd. € hat diese Politik den Steuerzahler bis heute gekostet, ein Ende ist nicht in Sicht. Was bemerkenswerter Weise auch Herr Steinbrück nach eigenem Bekunden im Zusammenhang mit der Schieflage der Hypo Real Estate bemerkte: Das geht ja immer weiter! Und dennoch schiebt man auf Ratschlag derer, die das Geld verzockt haben und es jetzt brauchen, immer weiter Geld nach.

Wenn man es nicht besser wüsste, man könnte den Diplom-Volkswirten Peer Steinbrück und seine Kollegen für naiv halten, weil sie den Bock zum Gärtner machen. Aber das sind sie nicht, weder Herr Steinbrück noch Frau Merkel noch andere involvierte Politiker sind derart blauäugig. Sie wissen genau was sie tun. Und sie wissen, dass sie ebenso wenig zur Verantwortung für ihr Handeln gezogen werden wie die Banker, die erst Milliardengewinne erspekulierten (die selbstredend in private Taschen flossen und dort ebenso selbstverständlich bleiben) und später noch größere Verluste einfuhren, zu Lasten der Steuerzahler und seiner Kinder und Enkel und Urenkel.

Eine Frage allerdings blieb leider auch in dieser Reportage ungestellt: Wo ist eigentlich das ganze Geld hingeflossen? Zwar spricht man in diesem Zusammenhang ja gerne vom “Verbrennen” des Geldes, aber diese Metapher täuscht ja gewaltig. Geld fließt, von einer Tasche in die andere. Des einen Verlust ist des anderen Gewinn. Mehr 70 Mrd. € Steuergelder müssten demnach in private Taschen geflossen sein, sie wurden im wahrsten Sinne des Wortes “privatisiert”. Deren Verbleib wäre so eine Frage, die ich an Herrn Steinbrücks Stelle den Bankern gestellt hätte. Und nicht, wie man diese Umverteilung auch noch staatlich absichert.

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Prozente-Tetris

Jetzt, nachdem die Wahl feststeht, schlägt die große Stunde der Rechner. Wer mit wem wieviel Prozente hat, um die absolute Mehrheit… Halt, Moment. Die Wahl ist ja noch gar nicht vorbei. Und derzeit gibt es noch viele Unbekannte in der Gleichung, die da Bundestag heißt. Uns Piraten zum Beispiel, die so gar keiner in die Gleichungen mit einbeziehen will, genauso wenig wie die Euronauten vom AFD. Dabei steht noch nicht mal der Einzug der starken Mittelmäßigkeit FDP fest. Aber alle basteln jetzt schon aus ihren bunten Steinchen ein Puzzle zusammen, wie sich der Bundestag zusammensetzen sollte.

Hier nochmal zum Abschreiben an alle Umfragen-Gläubigen: Bei den kleinen Parteien ist der Unsicherheitsfaktor 5-7 Prozent, also können die Piraten noch zweistellig werden (was ich natürlich super fände).

Und die Zahlenzauberer müssen einfach noch ein wenig warten, bis sie eine neue Regierung haben. noch ist alles drin.

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