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Der Trachtenfasching und die echte Tracht

Ich glaube, ich werde es nie schaffen, in meinem Blog eine einheitliche Linie und ein einheitliches Thema zu finden – und eigentlich ist es auch egal. Mein Blog, meine Regeln…heute wieder ein Modethema. Ein Bayerisches.

Heute will ich mal eine Aufklärungsaktion starten, um zu erklären, wo die bayerische Tracht eigentlich herkommt. Die ist nämlich eigentlich nur die Tracht eines einzigen Tals und es ist definitiv nicht wahr, das Tracht auch nur ansatzweise in München heimisch wäre. Bis in die späten  Neunziger haben nur die wenigsten Leute Tracht auf der Wiesn getragen, das ist ein Marketing-Gag, seit das Fest um 2000 herum zum Event hochgejazzt wurde und aus der Wiesn ein reservierungspflichtiger Trachtenfasching wurde. Damals war es nicht mal besonders cool, auf die Wiesn zu gehen – heute darf man sich nicht nicht blicken lassen…mittlerweile gibt es sogar Kosmetikkollektionen, die sich nur dem Thema Oktoberfest widmen, obwohl das Ding nur eine einzige Stadt in Deutschland betrifft…

Es war einmal, im schönen Tegernseer Tal, da trugen die Bauern eine sehr praktische Arbeitskleidung. Feste Lederhos’n aus Hirschleder, teilweise sehr schön bestickt. Am Hosenbein gab es eine kleine Tasche, da steckte der Veitl, das Essmesser, drin. Dazu trugen die Männer Leinenhemden, graue Filz-Janker drüber. Die Bauersfrauen hatten schlichte Kleider an, meist mit Mieder bis unter die Brust, weil der fast permanente Babybauch keine Taille erlaubte. Darüber Schürzen, die man öfters waschen konnte. Für den sonntäglichen Kirchgang gab’s ein anderes, gutes G’wand, fast immer schwarz. An dieser Kleidung fanden die Leute im Tegernseer Tal nix besonderes.

Doch dann kamen die reichen Sommerfrischler aus der Stadt, aus München, allen voran der Prinzregent Luitpold, und die bewunderten die Trachten sehr. Die wirkten so volkstümlich, so bequem, im Gegensatz zu all den komplizierten Frauengewändern mit ihren Miedern, Rüschen, Reifröcken und Aufbauten. Auch die Männer waren von den Lederhosen begeistert, sie trugen sie zum Bergwandern oder zur Jagd, sie spielten damit einfacheres Volk und hatten einen Spaß dabei. Die Tracht machte alle gleich. Zuerst.

Aber die Städter, vor allem die Damen, brezelten die Bauerndirndl gewaltig und modisch auf, mit Seidenstoffen, mit viel Silber und Gehänge – niemals zum Arbeiten geeignet. Die Lederhosen für die Männer blieben gleich. Insofern ist das, was derzeit auf dem Oktoberfest herumläuft, immer noch historisch in Ordnung – jedenfalls wenn man das mit damals vergleicht. Ursprünglich ländliche Trachten, die auf Teufel komm raus aufgemotzt werden.

Im Tegernseer Tal gab es auch ein Theater, das von einem gewissen Herrn Terofal – der hatte als erster die Idee, mit bayerischen “Bauernstücken” auf eine weltweite Tournee zu gehen und so war das Image des bayerischen Trachtlers erst deutschlandweit, dann weltweit zementiert.

Was derzeit auf dem Oktoberfest als Tracht geführt wird, ist teilweise schön, teilweise megapeinlich und nur in den seltensten Fällen halbwegs traditionell. Die sündteuren Promitrachten darf man getrost unter der Kategorie “so viel Geld für so wenig Geschmack” ablegen, aber mei, das ist eben die Liberalitas Bavariae, das wir solchen Adabei-Grusel auch durchgehen lassen…

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Auf der Jagd nach dem perfekten indischen Essen

Gut indisch zu Essen ist immer so eine Sache. Ich hab ja in München jahrelang Restaurantkritiken über asiatische Restaurants geschrieben und da entwickelt man im Laufe der Zeit doch so eine Art Expertise, jedenfalls was europäisch angehauchte Küche angeht. Über originales Essen masse ich mir kein Urteil an. Aber hierzulande muss mein indisches essen  würzig sein, also nicht nur scharf, sondern am Gaumen so einen ganzen Strauss an Aromen entfalten. Ich mag es, wenn die unterschiedlichen Gerichte wirklich unterschiedlich schmecken, nicht nur alles in fade Einheitsaucen mit viel Kurkuma getunkt – das passiert leider immer häufiger. Gruselige Kormas, die eigentlich nur aus gelb gefärbter Sahne bestehen – bäh. In München hab ich das Safran und das Swagat für mich als Toplocations ausgemacht. Das Essen dort ist hinreichend exotisch, ganz wunderbar würzig, samtig, sämig, aufregend und abwechslungsreich und sogar ein indischer Freund meinte, er hätte in Europa nur in London besser indisch gegessen als im Swagat. Das klingt zufriedenstellend.

Hier in Frankfurt habe ich (noch) keine Erfahrung mit Restaurants, aber mit den vielen Imbissen in Little Bollywood rund um den Hauptbahnhof. Und da gibt es einiges dazu zu erzählen. Ich fange heute mal mit  den Lahore Kebab Haus. an und stelle im Laufe der Zeit immer weitere vor. Die Besucher des Kebab Hauses bestehen fast ausschließlich aus Indern und Pakistanis, die dort Bollywoodfilme und exotische Sportarten wie Crickett kucken und dazu die Riesenportionen des Imbisses verzehren. Das spricht für den Laden. Angst vor Öl darf man hier nicht haben, das schwimmt reichlichst auf den Gerichten. Die Saucen könnten gerne ein bisserl würziger sein – und auch etwas weniger fett. Aber vermutlich gehört das so. Schmecken tut es hier aber, wenn auch nicht extrem außergewöhnlich. Ich finde das Tandoori Chicken empfehlenswert wie auch den Palak Paneer, also den Spinat mit indischem Käse, der hier besser (weil würziger) schmeckt als in den meisten Restaurants. Fazit: toll für den Mittagsimbiss, es gibt jeden Tag andere Spezialitäten zum Sonderpreis.

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Promis und Presse – der Pakt mit dem Teufel

Es wird viel gewitzelt, was die Promintenten, die für die Bild in ihrer Plakat-Kampagne werben, wohl für Leichen im Keller haben, dass sie da mitmachen. Vielleicht mögen sie die Zeitung ja wirklich. Vielleicht sehen sie auch, dass ihnen diese Kampagne viel bringt und sie in Zukunft des Wohlwollens der Bild sicher sind. Gut für jemanden wie Ex-Handballer Kretschmer, der sich auf Feten schon mal angeschickert mit Lorielle London ablichten läßt. Vielleicht…

Das Geflecht von Prominenten, PR-Agenturen, Agenten und Medien wird immer komplizierter. Es ist ein Geflecht gestrickt aus Geld und Geltungssucht, Auflagensteigerung und Eitelkeit. Medien brauchen Inhalte, Promis (oder solche, die es werden sollen) brauchen Presse. Die Bunte bringt es in ihren Eigenanzeigen auf den Punkt: “Ohne Bunte wäre es bloss eine weitere dumme Kuh” – um die Kampagne mal ein bisserl abzuwandeln. Die Promis wollen, dass die Presse im Karriereaufzug nach oben mitfährt und freuen sich, wenn sogar noch einige Knöpfchen gedrückt werden, die alle Beteiligten noch ein paar Stockwerke höher bringen. Aber wehe, der Aufzug geht nach unten – da hat ma aber als Presse ganz schnell wegzubleiben. Wer das erwartet, ist naiv, denn die Geschichten speisen sich vor allem aus “großen Emotionen” und die gibt es nur bei großen Freuden – Hochzeit, Baby, Oscar – oder eben bei großen Tragödien – Pleite, Unfall, Krankheit, Tod.

Dennoch muss man sich bei den Geschehnissen der letzten Tage fragen, wie weit die Presse gehen darf. Ich finde, bei  Ottfried Fischer hat sie eine klare Grenze überschritten. Ich vermisse die Zeiten, als noch dezent über die stadtbekannte Homosexualität des beliebten Volksschauspielers Seldmayr geschwiegen wurde – weil es eben keinen was anging – so dachte man damals. Heutzutage würde wahrscheinlich über kurz oder lang ein Strichervideo auftauchen, dass genüßlich ausgeschlachtet würde – da bin ich sicher. Fischer ist eine tragische Figur, ein beliebter Schauspieler, ein geschätzter Kabarettist – ich persönlich finde dessen Demontage zum Kotzen. Dass seine Presseagentin bie der schmuddeligen Affäre billigend zugestimmt hat um Schlimmeres abzuwenden – keine gute Entscheidung. Ich sehe auch nicht die Pressefreiheit gefährdet, wie Bild gleich pathetisch aufjault, sondern ich sehe denGeschmack gefährdet. Muss man denn alles schreiben, was man weiß? Zumal man bei anderen Größen des Showbiz weitaus sensibler ist – vielleicht, weil diese Größen mächtiger sind und nur unbeschadet Quote versprechen. Der Showmaster, von dem ebenfalls Bordellbilder kursieren – da schreibt niemand…aber mit Otti Fischer, schwer krank, da kann mans ja machen.

Ich bin nicht dafür, alles in Watte zu packen und nach Art der Mongeassen nur glamouröse Momente an die Presse zu geben – aber den Müll extra durchwühlen oder  – bildlich gesprochen – in die Klokabine folgen muss man als Presse nun auch nicht.

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Zuckersüßes München

Eigentlich bringen Touristen München stets mit äußerst deftigen Spezialitäten wie Schweinsbraten, Haxe oder Weißwürsten in Verbindung. Doch das Gegenteil schien richtig zu sein: Münchner lieben es süß. Überall in der Stadt finden sich wunderschöne Süßwarenläden und Cafes mit besonderen Spezialitäten..

Ein besonderer Neuzugang für Schokoholics ist das Chokoin im Lehel. (Triftstraße 4, 80538 München, Tel.: +49 (89) 452 166 52, lehel@chokoin.de, Montag bis Freitag 10:00 – 19:00 Uhr, Samstag 10:00 – 16:00 Uhr, Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr). Dort werkelt Sandra Wirth, eine Pattissière, die aus der Spitzengastronomie kommt und sich mit dem eigenen Laden einen Traum erfüllt. Und ein Traum ist auch das, was sie so herstellt: allerfeinste Pralinen und Törtchen, gefüllt mit zarten Cremes, exotischen Fruchtmousses und natürlich mit duftenden Schokoladen-Kreationen. Ergänzt werden die selbstgemachten Köstlichkeiten durch handgeschöpfte Tafel diverser Manufakturen. Der Laden ist ganz puristisch und schlicht gehalten, nur die bunten Pralinenschachteln sorgen für Farbe.

Auf der anderen Seite der Altstadt, in der Maxvorstadt, werden die Münchner Doughnutfans happy. Im Doughnuts und Candies (Georgenstrasse 41, 80799 München, Telefon: 089 / 288 07 116) gibt es im quietschrosa Ambiente quietschbunte Kringel: Mit Pistazienfüllung, mit Orangencreme oder mit Ananas-Kokos-Glasur- jeden Tag etwa 20 Varianten. Wer Salziges bevorzugt hat die Wahl unter reichbelegten Bagels nach originalem New Yorker Rezept. Die unglaublich gute Laune des freundlichen Personals gibt es gratis dazu.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 07.00 – 22.00 Uhr. Sonn- und Feiertags geschlossen

Das Glockenbach-Viertel pilgert zu einem sehr französisch-verspielten Laden namens Götterspeise (Jahnstraße 30, 80469 München, Tel.: 089 / 23 88 73 74, info@goetterspeise.info, Öffnungszeiten Mo. – Fr 8:00 – 19:00 Sa. 9:00 – 18:00) trinkt dort Chai und Schokolade oder kauft Lemon Tart, exklusive Tee-Sorten, Pralinen und Schokolade. Niedliche Schüsseln, Spielzeug und Kochbücher sollen den Götterspeise-Flair auch nach Hause transportieren. Götterspeise bietet auch Seminare an für alle, die alles über den Genuss von Schokolade wissen wollen. Auf den kleinen Hockern und Bänkchen vor dem Laden sitzen schicke Szenefrauen mit ihren Begleitern, reden über ihre Kurse an der Schauspielschule und die Bedingungen an der Waldorf-Schule.

In Haidhausen dagegen kommt niemand am Cafe Solo an der Preysingstrasse 42 (Mo-Sa 8-22 Uhr) vorbei. Montag bis Samstag sitzen dort die Nachbarn, aber auch Kunden, die für die Kuchen und Quiches der Besitzerin Kristin durch die ganze Stadt fahren. Der Käsekuchen ist vermutlich der beste der Stadt, so cremig, saftig, käsig-süß kommt sonst keiner daher. Sogar Touristen aus New York haben durch Foodblogs von dem Kuchen erfahren und pilgern zum Solo. Dazu wirklich guter Kaffee aus speziellen Sorten wie Blue Elefant – da macht Frühstücken Spaß. Der Wirt ist Graphiker und verkauft sehr sehr süße Postkarten. Eben alles süß, nicht nur die Kuchen!

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holy Ghost – keine Mode für brave Jungfrauen!

Was sich so heilig holy Ghost nennt, kommt ganz hübsch sündig daher: ultrakurze Minis, durchsichtige Stoffe, türkises Leder kombiniert mit nudefarbener Seide, goldene Lederkleider mit raffinierten Schulterpartien. Keine Frage – diese Mode ist hot. Perfekt für eine Nacht im Club. Eine Nacht, in der alles möglich ist…Die Mode ist gemacht für selbstbewusste Frauen, bestimmt kann sich niemand in diesen Kreationen verstecken, mit einem Kleid von holy Ghost fällt man auf.  Durchaus im Sinne der drei Erfinderinnen des Labels,  die sich aufgemacht haben, die Münchner Modeszene auf den Kopf zu stellen. Die drei jungen Frauen Sedina Halilovic, Jelena Radovanovic und Ivana Bogicevic verbindet seit über zehn Jahren eine tiefe Freundschaft. Aus ihrer gemeinsamen Liebe zur Mode wurde das Label holyGhost geboren. Das kleine Team hat sich perfekt organisiert und die Aufgabenbereich aufgeteilt: Ivana und Sedina stellen das Kreativteam und Jelena ist für die Organisation und das Marketing verantwortlich.  “Wir wollen Mode machen für die Heldinnen der Stadt und der Nacht, die nach Individualität und nach Unabhängigkeit streben. Eine Heldin steckt in jeder Frau, und die wartet nur auf ihre Entdeckung. Und unsere Mode soll helfen, diese Heldin zum Vorschein zu bringen”, so die Philosophie des Labels.
Das Label ist so brandneu, das es noch keine Geschäfte gibt, wo man es kaufen kann. Bislang geht das nur im Direktvertrieb mit den drei Designerinnen (Anfragen unter: jelena@holyghost-fashion.com, die Kleider ansehen kann man au der Website www.holyghost-fashion.de). Und die Preise sind mehr als okay: das teuerste Kleid, ein goldenes Etuikleid aus Leder mit aufwändigen Drapierungen, kostet unter 400 Euro. Dafür sieht die Trägerin aus wie eine Million. Der Direktvertrieb stellt – zumindest derzeit – noch sicher, dass nicht alle diese Kleider tragen. Exklusivität hat in München noch niemandem geschadet.

holy Ghost Show, Foto Tim Köck

Auch bei der Präsentation ihrer Kreationen machte holy Ghost alles richtig: die Mode wurde am Baby! Sommerfest präsentiert, und zwar im kleinen Park vor dem Club. Der Effekt mit den uralten Bäumen und barocken Treppen, die als Laufsteg dienten, war im Kontrast mit der ultramoderen Mode atemberaubend. Dem Label sage ich eine große Zukunft voraus, zumal die Designerinnen dem Baby! freundschaftlich verbunden sind und die Macher dieses Clubs wohl das beste Händchen dafür haben, Mode sehr, sehr erfolgreich mit Party zu kombinieren und unters Feiervolk zu bringen. Ihr eigenes T-Shirt-Label Distorted ist der beste Beweis. holy Ghost wird sicher die nächste Erfolgsgeschichte.

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Jungdesigner Peter Pilotto designt für Kipling

Immer mehr Firmen setzen auf Kooperationen mit noch unbekannten Designern. Gut für die Kunden, gut für die Firmen, gut für die Designer: die Kunden bekommen ein Designstück sehr günstig, die Firmen werten ihr Image auf und die Designer werden endlich der breiten Masse ein Begriff. Nachwuchsdesigner Peter Pilotto und Christopher de Vos haben jetzt für das Taschenlabel Kipling – das Kultlabel mit dem Äffchen dran – eine wunderbare Kollektion designt. Immer dran denken: Vielleicht hat man mit so einer Tasche das Frühwerk eines zukünftigen Lagerfelds im Kleiderschrank … Aber egal: Schön sind die Taschen sowieso, sie werten simple Outfits auf, machen Jeans stylish oder geben zu Desinerteilen einen gewiisen ironischen Twist. Die Kipling-Kollektion besteht aus ausgefallenen Taschen, auf denen Galaxien sich drehen, die Milchstraße blinkt und rote Riesen und blaue Zwerge strahlen und innen drinnen verschwindet all der Kleinkram, den man so braucht, im schwarzen Loch der Damenhandtasche.

Kipling macht so die Entwürfe von zwei Designvisionären für die breite Masse zugänglich. „Als wir uns daranmachten, diese Taschen zu entwerfen, dachten wir an einen Wanderer zwischen den Sternen, eine Art außerirdischer Nomade, der forscht und entdeckt. Dank dieser Kooperation können wir ein ganz neues Publikum erreichen.“, freut sich Peter Pilotto.  Die Taschen gibt es ab September  in allen Größen, Shopper, Rucksäcke, Geldbeutel und sogar die –leider – wieder angesagten Hüfttaschen, ab ca 50 Euro aufwärts bei http://shop.kipling.com/

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Eine Hymne auf meine Kantine Kutchiin!

Nicht jeder hat einen Sternekoch in der Kantine. Doch die, die wie wir ihr Büro in der Neuen Balan haben, denen wird dieses seltene Glück zuteil. Denn das Lokal namens Kutchiin, das Promikoch Holger Stromberg in einer alten Werkshalle an der Balanstraße 73 errichtet hat, ist zugleich die Kantine des Geländes. Holger Stromberg ist Koch der Fußball-Nationalmannschaft und so war die Freude groß, als er dort vor drei Monaten sein Lokal aufmachte. Was Jogi und seine Jungs zu essen bekommen, das kann für mich nicht schlecht sein, hab ich mir gedacht. Und damit hab ich auch Recht behalten. Die Kantine ist mittlerweile ein echter Treffpunkt auf dem Gelände. Da mischen sich die Angestellten des nahen Siemens-Standortes mit den kreativen Köpfen und Modeleuten, die hier ihre Ateliers, Büros oder Showrooms haben. Und alle finden das Passende auf der Karte – ein Kunststück!

Ich gehe also fast  jeden Tag ins Kutchiin, denn es ist tatsächlich die beste Kantine, in der ich je gegessen habe. Nicht wie Polt meint, “wegen der Wollwürste – nur zum  Siemens. Dafür ist der Fisch ist bei der Müchner Rück am besten!”  Nein, so eine Kantine ala Kalbsbraten bürgerlich und Gemüsepfanne “Balkan” ist das gar nicht. Hier gibt’s jeden Tag was Gutes, Günstiges, Frisches – auf gehobenem Niveau, weit weg von Kantine. Alles wird mit frischen Zutaten zubereitet, ohne Fertiggebatzel und Schmierölsaucen von Maggi und Co – toll. Am besten sind die Desserts: Limettencreme mit Kumquats etwa oder Aprikosen-Crumble, heute aktuell Marzipan-Mousse -  die haben absolutes Sterneniveau und machen den Arbeitstag wesentlich bekömmlicher. Man hat einen Blick in die Küche und sieht, wie das Essen zubereitet wird und wie es aussieht – dann fällt die Entscheidung leichter, es gibt immer um die 5 Gerichte auf der Karte, dazu eine Salatbar.

Für maximal sieben Euro für ein Hauptgericht wird man im Kutchiin wunderbar satt. Ein kleiner Delikatess-Markt ergänzt das Angebot. Gut, die Balanstraße  liegt nicht gerade zentral, aber wer gerade im Münchner Osten ist, der sollte vorbeischauen. Und demnächst hat das Kutchiin auch abends für witzige Dinner oder zum gemütlichen Abendessen geöffnet. Der Playboy hat schon gebucht und veranstaltet dort im September ein Essen für seine Leser mit Hasen – am Tisch, nicht auf dem Teller. Für alle, die gerne was Bodenständiges essen, für die gibt es immer noch Strombergs Currywurstbude Curry 73. Mit Biowürsten, hausgemachter Mayo und Sauce samt hausgemachten Pommes ein “Genuss ohne Reue”, wie das Werbeschild verspricht.

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Brandheisse Taschen von Brand 9

Taschen sind ein Statussymbol, keine Frage. Eine edle Tasche ist so unabdingbar fürs Image wie ein schicker Sportwagen. Doch was soll man von jemandem halten, der mit einem fetten Logo durch die Gegend saust. Da bleibt nicht der Eindruck „Status“ sondern „bedauernswertes Modeopfer“ hängen. Besser, man sucht sich ein kleines, feines Label mit traumhaften Taschen – die adeln dann wirklich, auch – oder gerade weil – die nicht so teuer sind wie die hochdekorierten Beutel aus Paris. Jetzt macht wieder ein neues Label München Ehre: Brand 9, erst 2009 gegründet von Designerin Nadine Schmeiser. Im Namen klingt „Brandneu“ an, aber er bezieht sich vor allem auf den Spitznahmen der Designerin „Nine“. Die Taschen wirken wie ein Mix aus Sixties-Styles mit modernen Elementen, die Farben sind gedeckt, grau, braun, kupfer, oliv, es wird mehr Wildleder als Glattleder verarbeitet – geschickt kombiniert mit Lack- und Metallic-Ledern. Einfach superschön.

Passend dazu hat Nine Schmeiser plakative Lederketten entworfen, die dieses Jahr einfach jeder haben muss, denn die passen zum neu interpretierten Fifties-Stil genauso wie zur neuen Natürlichkeit und zu Clean Schick-Outfits! Die Taschen gibt es bei Meschugge 54 in der Türkenstrasse 54 oder online direkt zu bestellen: http://brand9.eu/shop.html. Das Beste: die teuerste Tasche kostet gerade mal 259 Euro. So viel Stil für so wenig Geld gibt es selten!

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Allein, aber garantiert nicht einsam

Das Bergergut ist exklusiv für Paare – jetzt gibt es auch das Gegenteil: ein Hotel speziell für Alleinreisende. Nicht unbedingt Singles, denn eine Baggerburg ist das Hotel nicht. Die Idee stammt vom gleichen Hotelier, Walter Pürmayer, der auch das Bergergut gegründet hatte – und jetzt wieder einen neue Marktlücke fand. ich habe beide Hotels besucht und muss gestehen, dass ich mich – trotz Paarstatus – im Aviva wohler fühle. Nicht ganz so plüschig, alles hell, offen, modern.

Wer derzeit grad nicht so romantisch unterwegs ist, für den gibt es ein Hotel, nur ein paar Kilometer entfernt: Das Aviva. Das hat unter Münchens Singles schon einen Ruf wie Donnerhall. Und das zu Recht. Zum einen ist es ein supermodernes, klar und dennoch gemütlich designtes Hotel mit gigantischem Wellnessbereich und diversen Pools, zum anderen ist es Europaweit das erste Hotel, das ganz und gar auf die Bedürfnisse von Alleinreisenden zugeschnitten ist. Einzelzimmer, komfortabel, aber nicht überdimensioniert, Wellness-Angebote wie Massagen, Sportkurse. Es gibt witzige Cocktails aus regionalen Biersorten, auch hier kann man sich die schicken Wägen leihen. Jeder, der ab und an allein unterwegs ist, kennt die Situation: als Single bekommt man im Hotel den Katzentisch am Klo, sitzt einsam zwischen Paaren und Familien mit Kindern und zuzzelt an seinem Cocktail. Das wird im Aviva vermieden, es gibt große Tische, an denen man sich zu mehreren setzen kann, das Kennenlernen der anderen Gäste  ist vorprogrammiert. Oder, wem nicht danach zumute ist, der kann auch an einem Tisch ganz für sich bleiben. Schief angeschaut wird niemand. Klar, das Kennenlernen eines neuen Partners ist ein Gedanke, der bei manchen Besuchern und vor allem Besucherinnen (Der Frauenanteil liegt bei 60-70%) mitschwingt, ein Kuppelhotel ist es nicht. „Wir haben ein breites Sportangebot, spezielle Parties und unsere Alm-Bar, wo man nach dem Essen noch zusammensitzen kann, aber animiert wird keiner“, so Hoteldirektor Christian Grünbart.  Und das ist offensichtlich gut so – es gibt viele Stammgäste, der Emsigste kam schon 30 Mal wieder.

Und – wie im Partnerhotel Bergergut gibt es auch hier Coaches. Da allerdings ohne Tantra-Massagen undLliebestandaradei, sondern Lebens- und Ernährungsberatung, Tipps zum Flirten und sogar eine Berufsberatung, …“weil viele allein verreisen, wenn schwierige Entscheidungen anstehen“, weiß Grünbart. So hat sich das Hotel zum absoluten Geheimtipp gemausert.

© AVIVA **** make friends

4170 St.Stefan am Walde ⋅ Austria

Tel.: +43 (0) 7216 37600

info@hotel-aviva.at

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Himmel Hölle und sieben Sünden für Paare im Hotel

Es war eine geniale Idee, die Werner Pürmayer da hatte:  Aus dem elterlichen Bauernhof machte er ein Hotel. Aber was für eines. Das Bergergut ist nur für Paare, die mal wieder Schwung in ihre Beziehung bringen wollen. In der romantischen Abgeschiedenheit des Mühlviertels, knapp drei Stunden von München entfernt, hat man im Bergergut wieder Zeit für Zweisamkeit. Und weil ein bisserl Inspiration nicht schlecht ist, gibt es dort Zimmer für alle Stimmungslagen: Himmelzimmer voller Engel, Wolken und Himmelbetten, wie es sich ein Barock-Maler nicht besser denken könnte oder grottenartige Höllenzimmer mit flackernden Feuern, perfekt für alle, die mal ihre düstere Seite ausleben wollen. Sogar im Speisesaal , wo jeden Abend ein wirklich tolles 7 Gänge-Menü in den siebten Gourmethimmel führt, bleibt man dem Motto treu: Wer Hölle gebucht hat, sitzt in Kerzenschein erhellten Höhlen, die Himmelsbewohner in luftigem Ambiente – die Höllenzimmer sind beliebter. „Unser Architekt hat einem Gast genau so ein Schlafzimmer im eigenen Haus nachbauen müssen.“ Wem sowas gefällt…. Seit neuestem sind neue, moderne designte Zimmer dazu gekommen, nicht so plüschig, sondern edel gestylt und dennoch verrucht. Das Motto ist hier „7 Sünden“ . Ziemlich sexy. Es gibt auch spezielle Packages, für jede Sünde genau zugeschnitten:  Die Völlerei darf sich über besonders üppige Menüs freuen, die Habgier bekommt die größte Suite und alles, was an Luxus nur denkbar ist. Und die Wolllust, tja…Mir gefallen die neuen Zimmer am besten, Himmel und Hölle sind schon ziemlich gewöhnungsbedürftig – aber wenn man Kitsch mag – perfekt.

„Der Zeitgeschmack ändert sich – früher hatten wir lauter Herzerl dekoriert, das wird heutzutage als Kitsch emfunden, das haben wir rausgeschmissen“, so Hotelchef Pürmayer. Auch bei anderen Features geht man mit der Zeit: Es gibt sehr günstig tolle Wägen wie den Audi A8 zu mieten,( wir haben uns einen Roller geliehen) es gibt ein gigantisches Wellness-Angebot (auch die Saunen sind mottogerecht geteilt und sind abgestuft  von himmlisch sanft zu höllisch heiß) – und jetzt sogar noch Coaches: Paarberatung, wenn es trotz aller Romantik nicht mehr so hinhauen will mit der Gemeinsamkeit. Da gibt es von der Gesprächstherapie bis zum Massagelehrgang alles, was die Beziehung wieder zum Laufen bringt. Das Bergergut ist auf alle Fälle ein guter Test für Beziehungen:  so wissen Paare, in deren Miteinander es kriselt: Wer so viel Romantik verträgt und sich nicht streitet, die Beziehung ist haltbar.

BERGERGUT ****s

A-4170 Afiesl 7
Oberösterreich | Mühlviertel
Tel: +43 (0)7216 – 4451
Fax: +43 (0) 7216 4451-31
E-Mail: bergergut@romantik.at

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Fair gehandelte Kleidung – eine erste Übersicht

Nachdem die ARD mit dem Report über KIK eine Welle losgetreten hat, habe ich mal geschaut, was es den schon so gibt zu dem Thema im Netz. Und natürlich gibt es einen Menge. Ich habe versucht, eine Positivliste zu erstellen. Die hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, im Gegenteil: Ich freue mich, wenn weitere Tipps hinzukommen – und ein herzliches Dankeschön an alle, die schon was beigetragen haben! Es ist auf alle Fälle ganz schön was zum Stöbern da.  Ich habe auch eine Liste von Greenpeace angehängt, die einzelne Fair Trade Standards unter die Lupe nimmt: Was die Verpflichtungen beinhalten, welche Marken mitmachen. Hier ist das Fair Trade cum Grano Salis zu nehmen, bei Fair Labor zum Beispiel verpflichten sich die Marken, lediglich den Mindestlohn im den jeweiligen Ländern zu zahlen, der aber meist unter dem Existenzminimum liegt – da ist H&M dabei.  Fair Wear oder Ethical Trading verpflichten Unternehmen, Living Wages zu zahlen, die eine Existenz sichern.  Levis ist dort ausgetreten, weil sie diese Löhne nicht bereit waren zu bezahlen…

Ich würde mich freuen, wenn noch viel, viel mehr hinzukäme…

http://fairwear.org/?w=fair-wear-brands

http://www.bioverzeichnis.de/oeko-kleidung-naturtextilien.htm

http://www.zeit.de/lebensart/mode/2010-07/produktionsbedingungen-mode-test

http://www.saubere-kleidung.de/ccc-20_unternehemen/ccc-21_recherchen.html

http://www.oeko-mode.info/

http://thekey.to/brands/acceleration/

http://www.gruenemode.com/

http://marktcheck.greenpeace.at/4844.html

Shops:

http://www.fairtragen.de/index.php

http://www.thinkfairtrade.com/collection_ss_06.html

http://www.valevida.de/

http://www.greenality.de/

http://www.kuyichi.com/

http://www.fein-store.de/

http://www.unique-nature.com/

http://www.made-by.nl/madeby_merken.php?lg=en

In Deutschland produziert:

http://www.ja-zu-deutschland.de/suche.php?action=search&kategorie=2 (recht gute Übersicht)

http://www.albert-kreuz.de/

http://www.trigema.de/shop/index.jsf

http://www.manomama.de/

Diverse Organisationen und ihre Mitglieder (Gelistet von Greenpeace)

Fair Wear Foundation (FWF)

1999 wurde in den Niederlanden die Fair-Wear-Foundation von Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und NGOs (Non-Governmental Organizations) gegründet.

Die Sozialstandards, die eingehalten werden müssen sind:

  • Keine Zwangsarbeit
  • Keine Diskriminierung
  • Keine Kinderarbeit
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen
  • Zahlung eines Entgelts, das zum Leben ausreicht (living wages)
  • Keine unzumutbaren langen Arbeitszeiten
  • Ein technischer und gesunder Arbeitsplatz
  • Eine rechtsverbindliche Beschäftigungsbeziehung

Es findet jährlich eine Kontrolle durch die Mitgliedsunternehmen und eine Prüfung durch die FWF statt. Des Weiteren gibt es eine Beschwerdemöglichkeit seitens der Beschäftigten.

Unternehmen in der Bekleidungsindustrie, die der FWF angehören und sich deren Verhaltenskodex unterstellt haben sind:

Ethical Trading Initiative (ETI)

Die Initiative für ethischen Handel (Ethical Trading Initiative) wurde im Jahr 1998 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Gewerkschaftsorganisationen und NGOs.

Der Basiskodex enthält folgende Bestimmungen:

  • Recht auf Vereinigungsfreiheit und auf kollektive Verhandlungen
  • Verbot der Zwangsarbeit
  • Verbot der Kinderarbeit
  • Verbot der Diskriminierung
  • Ein Entgelt, das für den Lebensunterhalt ausreicht (living wages)
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Arbeitszeiten
  • Geregelte Beschäftigungsbeziehung
  • Verbot menschenunwürdiger Behandlung

Es findet eine jährliche Berichterstattung über die Umsetzung des Basiskodex statt. Die ArbeitnehmerInnen können Verstöße melden und genießen auch in anderer Weise Schutz.

Zu den Unternehmen der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie, die der ETI angehören, zählen:

Die Mitgliedschaft von Levi Strauss & Co wurde Ende 2006 eingestellt, da  das Unternehmen sich weigerte die “living wage” Bestimmung des ETI Basiskodex an zu nehmen.
Fair Labor Association (FLA)

Die Fair Labor Association wurde 1998 gegründet und besteht aus Unternehmen, Universitäten, NGOs, dem Anwaltsauschuss für Menschenrechte, dem nationalen Verbraucherverein und dem nationalen Rat der Kirchen.

Wesentliche Aspekte im Verhaltenskodex der FLA sind:

  • Verbot der Zwangsarbeit
  • Verbot der Kinderarbeit (wenn nach nationalen Gesetzen erlaubt, ist die Altersgrenze 14, ansonsten 15 Jahre)
  • Verbot von Schikane und Missbrauch
  • Verbot von Diskriminierung
  • Sicherer und gesunder Arbeitsplatz
  • Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
  • Mindestens Zahlung der gesetzlichen Mindestlöhne
  • Arbeitszeit
  • Vergütung von Überstunden

Jährlich werden Berichte veröffentlicht, in denen offengelegt wird, ob und inwieweit sich die Unternehmen an den Verhaltenskodex gehalten haben. Außerdem gibt es eine Beschwerdemöglichkeit von Seiten Dritter und ein vertraulicher Beschwerdegang.

Unternehmen der Bekleidungs- und Sportindustrie, die der FLA angehören sind:

Zephyr Graf-X: www.zhats.com

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Nix für arme Würstchen!

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Gärten wärmen, sind sie da, so sicher wie die Wespe bei der Zwetschgendatschisaison. Die Griller. In allen Parks und Gärten wird mehr oder weniger fachgerecht mehr oder weniger gutes Fleisch zu mehr oder weniger schmackhaften Grill-Leckereien verbrutzelt. Doch es gibt schon eine Hand voll Kenner, die wissen, wie man recht gute Ergebnisse zaubern kann. Zum Beispiel mit geheimnisvollen Marinaden oder mit einem guten Grill – der kann nämlich ganz schön was ausmachen – in einem Kugelgrill etwa bleibt das Fleisch schön saftig. Und die Nachbarn werden auch nur halb so stark mit den Grilldüften traktiert.

Kugelgrill-Spezialist Weber hat jetzt was ganz besonderes für die Münchner in Petto. Da gibt es ab diesem Jahr nämlich Grillkochkurse, die Original Grill-Akademie. Das ist so was ähnliches wie Mancademy, du kommst als Würstchen und gehst als Steak…. Bei der Grillakademie bringen echte Profis einem die Tricks und Kniffe bei, lassen ganze Filetstücke langsam butterweich grillen, machen aus Huhn eine Delikatesse oder Grillen Käse, Gemüse oder Obst so, dass auch pure Carnivoren Spaß dran haben…( www.weber-grillakademie.com) Ich war letztens dort, viele mittelalte Manager in Polo-Hemden oder in Karohemden folgen mit Argusaugen den Anweisungen des Grillmeisters. Genail war das Rezept für Bier-Butt-Chicken, das ich unter dem Namen “Gefistetes Huhn” schon ab und an im Herd gebrutzelt habe.

Bei den Kugelgrills tut sich so einiges: Ideal für die Stadt, am Isarstand oder am Balkon sind die kleinen Brüder der großen Grills, etwa der kleine, handliche Picknick-Grill Smokey Joe Premium mit praktischem Tragebügel für einen mühlelosen Transport verfügt über einen neuartigen Kohlerost. 

Aber was wäre ein zünftiger Grillabend ohne die passenden Saucen und Marinaden? Für alle, die noch keinen Grill-Kochkurs besucht haben, hat die Firma Gourmondo (www.gourmondo.de) einige wirklich scharfe Produkte online, die auch Hardcoregriller mit neuen Geschmäckern überraschen. Da gibt es Todessauchen wie die Blairs Sweet Death Sauce, Pain is Good, eine rauchige Sauce aus den Sümpfen Louisianas oder Hunt’s BBQ Sauce Honey Hickory, Millionen amerikanischer Haushalte schwören auf Hunt’ Barbecue Saucen, die übrigens selbst Spitzenköche in renommierten Restaurants benutzen. Der typisch amerikanische Barbecue Geschmack trifft hier auf die würzig-rauchige Note des Hickory Holzes. Die Sauce passt hervorragend zu Hotdogs, Steaks, Burgern, Pute, Rippchen und Koteletts.  Die wohl beliebteste Steak-Sauce aus den USA ist aber die Bull’s Eye’s Original BBQ Sauce. Die Mischung aus Tomatenpüree, Zwiebeln, Gewürzen und dem feinen Rauch-Aroma ist und bleibt unschlagbar!

Biere der Welt Nicht nur für lange Fußball-Abende! “Bier trinken” heißt Feiern, Geniessen und Entspannen. Dieses attraktive Probierset für Bierkenner ist ein echtes Highlight: 12 Biersorten aus sämtlichen Kontinenten!

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Brille mit Glitzer, aber ohne Gläser

Ein Trend aus Japan, bei dem ich nicht weiß, ob ich in völlig witzig oder völlig bekloppt halte – vermutlich beides. Bunte Brillengestelle mit Glitzersteinen auf der Nase – aber ohne Gläser! So geht man in Tokio weg. Für 3,95 ist der Trend unter http://www.schmuckrausch.de/ bei uns zu bekommen. Das ist aber auch so günstig, dass man sich so eine Fakebrille gerne mal zulegen kann. Wie findet ihrs?

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Rich & Royal – ein deutsches Label startet durch

Die deutsche Mode-Marke Bruno Banani hat es schon geschafft, sich mit extravaganter Unterwäsche im Modemarkt zu etablieren. Jetzt gibt es zur Unterwäsche auch die passende Oberbekleidung – nicht unter Bruno Banani, sondern unter dem Label Rich & Royal. Klingt leider ein bisserl angeberisch, ala Ed Hardy – ist es aber glücklicherweise nicht. Die Marke schlägt eher in Richtung Philip Plein oder Thomas Wyle. Schon 2006 hat die Marke Rich & Royal  vorsichtig angefangen, doch so richtig  durchgestartet wird erst jetzt. Unter dem königlichen Label gibt es rockigen Style zu relativ moderaten  Preisen. Ab 120 Euro gibt es liebevoll handzerissene Jeans, ab 30 Euro ist man bei T-Shirts dabei. Passt also – vor allem, weil der Look überzeugt. Schön fetzig, rockig und mit viel Liebe zum Detail entwirft Rich & Royal die perfekten Weggeh-Outfits. Diesen Winter legen sie nochmal eine Schippe drauf: Der Look wird glamouröser, femininer, erwachsener und vor allem sophisticated. So richtig edel wird’s durch sehr hochwertige Materialien, Strick & Denims aus Italien, sowie Kaninchen-Felljacken.

Der Military & Rock-Look lebt durch Nieten, Ketten, Ösen und Strass – der gängige Clublook derzeit. Alles ist  aufwändig verziert  und dann gleich wieder von Hand kaputt gemacht.  Besonders gut gefällt mir ein Schulterbetonter Blazer mit Nieten auf der Schulter – nix Neues, stimmt, aber recht lecker umgesetzt. Neue Formen wie Jeggings und Super Skinnys, die wie eine zweite Haut sitzen, machen klar: dieser Look ist nix für Senioren (also für mich – ich ziehs trotzdem an, ausser vielleicht die Jeggings).

Passend hierzu sind Echt-Leder-Accessoires, wie Broschen, Armbänderund Gürtel erhältlich. Männer kommen auch nicht zu kurz:. Extravagante Kragenlösungen, aufgeschnittene Kanten an Kragen und Saum unterstreichen den Punk-Used-Look. Die ebenfalls handruinierten und mit Accessoires verzierten Jeans sind fast so eng wie die für die Damenwelt. Die Mode gibt es unter anderem bei Conleys oder in München bei Grace (Grace Fashion House, Neuhauser Strasse 47, 80331 München, +49 89 54506022)

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Lothar und Lilli – eine Prominenz-Provinz-Posse

Machmal frage ich mich, ob das nicht eine neue Geschäftsidee wäre: Ich suche jetzt gutaussehnde, junge Mädchen, die eine Karriere „irgendwo in den Medien“ anstreben. Und verheirate die dann an irgendwelche alternden Stars, die ihre besten Tage gesehen haben, aber gerne noch ein bisserl öfter auf Galas eingeladen werden, damit ab und an ein warmes Abendessen und ein herzerwärmendes Blitzlichtgewitter bei rausspringt. Dann schreibe ich ein Drehbuch, das auf ein bis drei Jahre ausgelegt ist und das alle drei Monate fette Schlagzeilen in der Boulevardpresse garantiert. Ich arbeite mit Fotografen und Fernsehsendern zusammen, es können auch gerne Wünsche der Redaktionen entgegengenommen werden, vom Busenblitzer bis zum romantischen Liebesurlaub, das alles liefere ich dann, zwar nicht frei, aber sauber ins Haus. Und lasse mich von allen Seiten gut bezahlen. Am Ende kommt die Scheidung als krönender Abschluss, sobald die Frau eine Moderation am Start hat, bei der Fashionweek eingeladen wird und einen Stammplatz bei der Bunten hat. Dann wird es für den alternden Promi auch nicht so teuer.

Obwohl, wenn ich so richtig überlege, eigentlich braucht es den Beruf gar nicht, denn diese Geschäftsidee wird ja schon äußerst erfolgreich praktiziert, siehe Lothar und Lilliana, bei denen kein Schwein nicht an eine Inszenierung glaubt. Entweder, die geschäftstüchtige Russin wollte nicht mit nach Kamerun und hat einen lukrativen Weg gesucht, sich ihrem Afrika-Aspiranten noch fix zu entziehen (zu doof, dass der jetzt doch nicht fährt), oder beide wollten längst die Scheidung, haben aber noch einen Weg gesucht, das Maximale rauszuholen. Denn eins ist sicher: jedes Interview, jedes Foto und jedes tränenreiche Interview im Fernsehen wird entsprechend vergütet. Und da kommt ganz schön was zusammen. Man muss für diese Art der Publicity zwar Scham- und schmerzbefreit sein, aber der Einsatz lohnt: Jobs, Modelaufträge, Einladungen und Freebies von diversen Modefirmen werden nun auf Lilliana herabregnen und ihr die “schmerzhafte” Trennung versüßen. Lothar wartet weiterhin, ein paar Millionen ärmer, auf den Trainerjob in der Bundesliga und die nächste Abiturientin.

Es gibt nicht wenige, die durch einfaches sich Scheiden lassen zu Ruhm und Ehre gekommen sind: Jenny Elvers Elbertshagen, Verona Pooth, Kader Loth, Verena Kerth – all diese Karrieren begannen mit der Beziehung zu und der sehr lauten Trennung von einem Promi. Mein Traum wäre ja jetzt: ein junger Mann, der einen alternde Promidiva ausnimmt. Das wäre ein neuer Twist, Pornoqueen Dolly Buster zeigt da ja neuerdings ganz tolle Ansätze, auch Brigitte Nielsen ist eine heiße Aspirantin. Walking on sunset boulevard…

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Logenplätze über München

München ist eine Stadt, die wacht erst so richtig auf, wenn die Sonne scheint. Dann stehen überall Tische und Stühle auf der Strasse, es gibt an jeder Ecke ein Cafe – auch wenn das Kreisverwaltungsamt alles tut, den Gastronomen möglichst viele Steine in den Weg zu legen und das Feiern draußen so kompliziert wie möglich zu machen. Auch wird immer noch eine der besten Terrassen Münchens schmerzlich vermisst. Das Roma am Anfang der Maximilianstrasse war einmal der Dreh- und Angelpunkt der Bussi-Bussi-Szene und nichts kann diese Plattform der Eitelkeiten so richtig ersetzen. Weder die Terrasse vom H’ugo noch der Stenz-Catwalk auf der Leopoldstrasse…Das Wochenende soll ja schön werden, deswegen einige Tipps:

Es gibt eine Szene aus der Kultserie Kir Royal, die kennt jeder Münchner: Mario Adorf alias Generaldirektor Heinrich Haffenloher  entsteigt einem Hotelpool, um Klatschkolumnisten Baby Schimmerlos, der nichts über ihn schreiben will, total fertigzumachen. „Ich scheiß Dich so zu mit meinem Geld“. Wo der Klebermogul Haffenloher residiert, das sieht man auch – im Hotel Bayerischer Hof. Den Pool gibt es noch – nur mittlerweile hat er eine Renovierung durch Stararchitektin André Putnam hinter sich und – ganz wichtig – ist für alle zugänglich, nicht nur für die Haffenlohers dieser Welt. Er ist Teil des Blu Spas, dem wunderschönen Wellness-Bereich über den Dächern der Innenstadt. Im Sommer kann sich dort jeder massieren lassen und dann den ganzen Tag dort faulenzen, essen, trainieren, schwimmen oder einfach die Aussicht genießen. Das Glasdach über dem Pool kann aufgefahren werden, bei schönem Wetter ja sinnvoll. Abends ist Barbecue angesagt, von Mai bis September wird regelmäßig wird über den Dächern der Stadt gegrillt. Natürlich keine Wiesnhof-Brutzler, sondern Surf’n’ Turf vom Feinsten. Am besten reservieren, der Bayerische Hof ist beliebt, auch bei denen, die nicht in „Kleber machen“.

Günstiger, aber ganz in der Nähe, am Stachus hat der Karstadt eine Terrasse, die ein Geheimtipp sein muss, anders ist es nicht zu erklären, dass man dort auch Samstag Nachmittag an einem schönen Tag problemlos einen Platz im Freien findet. Die Freilustfläche gehört zum Selbstbedienungsrestaurant im obersten Stockwerk, da kann man sich erstmal die Tabletts mit Kuchen, Salaten, Pasta, Braten, chinesischen Wokgerichten auffüllen und dann nach draußen wandern. Vielleicht schreckt diese Wanderung auch viele ab, da beim all u can eat so mancher doch die Teller sehr kunstvoll bis zum Maximum befüllt – aber es lohnt sich,  der tolle Blick auf Justizpalast, Stachus, Lenbachbrunnen macht die Mühe mehr als wett.

Am anderen Ende der Fußgängerzone, nahe dem Marienplatz, hat ein anderes Nobelhotel eine Wahnsinnsterrasse zu bieten. Das Mandarin Oriental in der Nähe des Hofbräuhauses ist immer gut, wenn ein Durchreisender Star eine umwerfende Kulisse als Hintergrund für Fotoshoots braucht. Pierce Brosnan, Robbie Williams, sogar Prinz Charles – alle waren da. Und auch der normale Münchner kann sich dort breitmachen. Ab 1. Mai gibt es ein kleines, feines Restaurant auf der Terrasse, es gibt sommerliche Salate, Sandwichs, kalte Suppen und auch so einiges Warmes – aber wer da oben im Sommerlicht sitzt, braucht keine warmen Speisen. Jeden Tag ist dort von 12 bis 22 Uhr die Küche geöffnet, um 23 muss man wieder runter in die Niederungen, leider. Anders als beim Bayerischen Hof gibt es dort keinen Pool – jedenfalls keinen für die Allgemeinheit. Der Pool auf der Dachterrasse bleibt den Hotelgästen vorbehalten.

Wandert man weiter nach Osten, Richtung Haidhausen, liegt eine Terrasse schön mit Blick über deutsches Museum und Müllersches Volksbad – das Atlas.

Nachdem das 8 Seasons nicht mehr an der Maximilianstrasse residiert ist diese schöne Terrasse verschwunden, dafür hat – nicht ganz so zentral, dafür aber viel höher, die Skylounge ihr Pforten geöffnet. Abends ist dort nicht so viel Betrieb wie im 8 Seasons, nur einmal im Monat, am letzten Dienstag, ist dort Afterwork angesagt. Tagsüber ist das Cafe aber immer für die Öffentlichkeit geöffnet. Man muss halt am Empfang Bescheid sagen, dass man ins Cafe will, dann geht es weit nach oben. Die Brücke zwischen den Telekom-Towern am Leuchtenbergring ermöglicht den Blick über ganz München – oder sogar weiter, bis zu den Alpen. Der komplett verglaste Raum lebt allein von der Aussicht. Wenn das Wetter gut ist, kann man diesen Blick auch unter freiem Himmel mit Cocktails genießen – einmalig hoch gelegen in München – außer vielleicht, man stellt sich auf den Olympiaturm, aber da gibt es keine Getränke unter freiem Himmel…

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Alles bio, alles gut – Daylesford Organics

Wenn Gwyneth Paltrow ein Lokal empfiehlt, sollte man eigentlich vorsichtig sein, die Gute steht auf Hardcore-Öko und Marcobiothik. Allerdings im Fall von Daylesford Organics gibt es wenig zu meckern. Der puristische Laden im ehemaligen Zerwirkgewölbe (Ledererstr. 3) macht nicht nur Biofuzzis happy, sondern alle, die einfach gutes Essen zu schätzen wissen und dabei ungern Mutter Natur auf die Zehen treten. Daylesford Organic stammt  aus Großbritannien und steht für nachhaltigen Lifestyle und Naturprodukte höchster Qualität Darüber hinaus bietet der Daylesford-Shop ein großes Angebot an Bio-Leckereien, wie z.B. Konfitüre, selbst gemachte Kompotts vom Land und Chutneys der Saison. Auch Küchen Basics, wie z.B. Pasta und Pasta-Saucen sowie süßes und pikantes Gebäck, traditionelle Zutaten wie Senf und Salatdressings gehören zum Repertoire des neuen Stores. Besonders genial ist das Olivenöl und all die Oliventapenaden, die Daylesford vom Chateau Leoube bezieht (von diesem Gut in Südfrankreich kommt auch ein recht leckerer Rosewein, alles total Bio, logisch)

Neben köstlichen, hausgemachten Naturprodukten finden Freunde des nachhaltigen Lebensstils auch umweltfreundliche Naturreinigungsmittel.

Wer die Daylesford-Delikatessen vor Ort genießen will, kann sich im Café mit Take Away, das Platz für 40 Gäste bietet, oder im großzügigen Außenbereich mit einem reichhaltigen Frühstück oder frisch zubereitetem Mittagessen aus Produkten der Saison verwöhnen lassen. Der Münchner Store kooperiert mit Bio-Landwirten aus dem Umland, die die Philosophie von Daylesford Organic teilen, und so stets frische und saisonale Produkte aus der Region anbieten. Das merkt man bei den Eiern mit Speck und Tomaten, die man in dem Geschmacksreichtum selten findet.

Darüber hinaus engagiert sich Daylesford Organic für die Ausweitung von umweltfreundlichen, recycelbaren Verpackungen und Tüten. Sämtliche Verpackungen werden – soweit möglich – aus erneuerbaren und nachhaltigen Materialien hergestellt.

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Sharon Segal – lässige T-Shirts für den ganzen Tag

Es gibt gewisse Basics, von denen kann man nicht genug haben: Schlichte T-Shirts etwa. Was gibt es, das besser zu Jeans aussehen würde? Aber nicht überweite Plünnen mit engem Rippenkragen, oh nein, die T-Shirts sollten sexy sein, weich anliegend und lässig. Stilsicher, aber ohne dass es mühsam gestylt aussieht. Das geht perfekt mit den T-Shirts aus superweicher Baumwolle von Sharon Segal, einem Trendlabel aus Los Angeles, dass es jetzt bei Flip Munich (Feilitzschstr) zu kaufen gibt. Die Shirts sind einfach perfekt: tolle Farben, tolle Schnitte – ideal für einen Sommertag. Typisch sind extralange Formen und Ärmel, die sich auch gut zum Layering eignen. Die Modellpalette reicht von sexy tiefen V-Ausschnitten über Rundhalsformen und Modellen mit Raffung bis zu Varianten mit Kapuze. Alle zwei Monate gibt es eine neue Kollektion – damit wird es auch nicht langweilig.

Damit ist jede Münchnerin von Brunch bis Biergarten und Trendgrieche und dann weiter in den Club immer perfekt angezogen. Wenn das nicht mal eine gute Nachricht ist, denn wer will an lässig dahinplätschernden Tagen schon schnell mal heim rennen, um sich umzuziehen? Von Mode für den ganzen Tag verstehen sie in Los Angeles eine Menge. Und Sharon Segal ist sowas wie ein alter Hase im Modebusiness. Schließlich gehört ihrem Vater Fred Segal einer der trendigsten Läden in L.A, da kaufen sämtliche Stars, auch Lindsay Lohan, Cameron Diaz oder Paris Hilton sind dort schon mit hunderten von Einkaufstüten aus dem Laden gewetzt. Immer begleitet von Papparazzi, denn ein Genie in Eigenvermarktung sind die Segals auch noch.

Kleiner Tipp: dadurch, dass die T-Shirts so weich sind, sind sie auch trotz schmalem Schnitt  perfekt für die nicht so schlanke Figur (ich weiß, vovon ich spreche)

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