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Frauen über Größe 42 sind peinliche Kundinnen – nur mit Burka in die Boutique?

Viele Reaktionen auf meinen Artikel über Übergrößen haben mich schockiert. Am meisten allerdings die Information einer ehemaligen Verkäuferin einer Münchner Luxus Boutique. Die erzählte mir nämlich, dass große Größen deswegen nicht geordert werden, weil die Besitzerin (selbst nicht die Allerdünnste) keine dicken Kundinnen in Ihrem Laden sehen wolle. Das würde die anderen, schlanken Kundinnen verschrecken. Denn ein Laden, in dem auch Kundinnen über Größe 42 verkehren ist einfach nicht jung, hip und cool genug – das Image würde leiden, wenn dicke Damen da etwas fänden. Selbst als Taschen- oder Schuhkundin gibt es ein leichtes Naserümpfen…. “Wir wurden angehalten, die Leute nicht so gut zu behandeln, die sollten nicht wiederkommen wollen.” Deswegen entscheidet man sich in dieser Münchner Boutique (und vermutlich in vielen anderen, das wurde mir bestätigt) bewusst dafür, diese Gruppe auszuklammern, damit die restliche Menschheit diesen Anblick nicht ertragen muss. Es gäbe ja Onlineshops…

Das gilt auch für Modelabels. Die Entscheidung für entgangenen Gewinn der Ü42 Käuferinnen wird bewusst in Kauf genommen. Dafür wird das Image hochgehalten – und Frauen mit Größe 44 aufwärts sind schlecht fürs Image. Das macht insofern Sinn, weil der Gewinn von Luxus-Marken selten über Mode erzielt wird, sondern über den Verkauf von Taschen, Schuhen, Kosmetika und Parfum.

Wir leben also in einer Welt, die bewusst diskriminiert und alle finden das okay. Wie oft lese ich “in dem Alter darf man keinen Bikini mehr tragen” ” ab dem und dem Gewicht sollte man vom Strand verbannt werden” – geht es noch? Was ist eine Bikinifigur? Warum muss ich da erst “hart für arbeiten?” Funfact: Ich hab eine Bikinifigur, ich hab nämlich oft Bikini an. Ach, darum geht es nicht? Sondern, dass ich im Bikini einen Anblick zu bieten habe, der die sexuellen Träume des es restlichen Freibads befriedigt. Es wird echt zeit, dass sich was ändert…

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Nicht Verzweifeln beim Pilotenstreik

20140402-170153.jpg Foto:Lufthansa Rund 425.000 Passagiere sind betroffen vom Streik der Piloten. Einer davon bin ich. Ich wollte eigentlich nach München zum Auswärts Schnitzel, mal wieder richtig lecker Schnitzel essen und mich mit meinen Freunden treffen. Und gleich noch ein paar berufliche Termine machen in München. Das geht jetzt nicht. Weil ich alle Termine verpassen würde und 5-6 Stunden Zug, äh, nein. Blöd, aber mei.

Denn die Lufthansa bemüht sich wirklich, die armen Passagiere nicht am Boden zu lassen. Die innerdeutschen Flüge können auf die Bahn wechseln, die anderen werden auf diverse Fluglinien umgebucht, soweit möglich. Im Ausland gibt es Hotels für hängengebliebene Urlauber. Eigentlich super.
Nur wo es hakt, ist das Info-Callcenter, bei dem ich seit zwei Tagen vergeblich anrufe. Warteschleife ist dort keine, sondern nur eine Männerstimme, die mir mitteilt, dass derzeit alle Leitungen besetzt sind. Das frustriert. Und ich hab es auch mitten in der Nacht probiert. “Wir kommen da an unsere Grenzen, natürlich haben wir die Callcenter maximal aufgestockt, aber es sind eben über 425.00 Passagiere, die alle Auskunft brauchen. Wir hoffen aber, dass der Ansturm nachlässt”, erklärt Martin Riecken von der Lufthansa Presse. Auf der Infoseite finden sich alle Informationen, die auch ständig aktualisiert werden. “Unbedingt vor der Fahrt zum Flughafen noch einmal draufschauen, das erspart womöglich Ärger” . Also lieber schauen, was man selbst machen kann. Nicht optimal, zumal die links in den Info-Emails nur auf Bahn oder Callcenter verweisen, nicht auf die Stornierung des Tickets.
Das geht nämlich auch: Wer den Flug bei Lufthansa gebucht hat (Tickets mit 220-) kann den Flug auch stornieren. Das hab ich jetzt gemacht. Schweren Herzens.

Für die Piloten fehlt mir allerdings jedes Verständnis und wenn mir demnächst einer mit seiner Uniform in der S-Bahn begegnet, dann wird er von mir was zu hören bekommen…

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Die süßeste Tasche des Jahres – Mopstasche mit Sir Henry

Mopstasche von Sir Henry -

Mopstasche von Sir Henry – hier guckt der Mops

Wer diesen Blog kennt, der weiß, ich liebe Möpschen. Diese kleinen, knuddeligen, lieben, intelligenten Viecherl, die dabei so seltsam würdevoll sind. Möpse sind einfach großartig.

Und der Star unter den Möpsen, Sir Henry, hat jetzt eine Tasche herausgebracht, die man einfach nur mopsen möchte, so süß ist die. Mir persönlich gefällt die puristische Variante am besten, ein Shopper mit grünem- oder nudefarbenem Kunstleder (gibt noch viele andere Farbvarianten) und einer herausnehmbaren Innentasche, wenn der Einkauf mal wieder mehr geworden ist.  Aber für verspieltere Mopsfreunde gibt es auch Varianten mit Streifen und Rosen – und immer dem Bild von Sir Henry. Ab 49 Euro sind die Bags ein klasse Accessoire für den kommenden Frühling. Und alle Varianten sind lederfrei, auch andere Tiere sollen es gut haben. Zu kaufen bei Belas Welt.

Sir Herny, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry, der bekannteste Mops Deutschlands

Sir Henry hatte schon immer eine Pfote fürs Geschäft, zusammen mit Frauchen Uschi Ackermann hat der Münchner Starmops (oder Mopszar?) schon Fellpflegeprodukte, Kalender, Kochbücher und sogar Gummimöpse von Haribo auf den Markt gebracht. Er gibt legendäre Feste zur Wiesnzeit, wo er für andere Möpse sammelt, die es nicht ganz so gut getroffen haben im Leben.

Unter “Hier schreibt der Mops” ist das Tier auch unter die Schriftsteller gegangen. Also ein echtes Multitalent. Ich finde, Möpse geben die perfekten Literaten ab. Schliesslich wurden sie auch oft genug von Dichtern und Denkern besungen, von Loriot, der die Tiere abgöttisch liebte bis zu Wilhelm Busch, der im ABC der Tiere schrieb:

Die Maus tut niemand was zuleide, der Mops ist alter Damen Freude

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So schön ist der Tod nur in Bayern!

heavenly-bodies-paul-koudounarisIch kann mich noch gut erinnern: meine Eltern haben mich oft mitgenommen auf Ausflüge, in Museen und andere Städte – und auch in Kirchen. Und die waren in meiner Kindheit ungleich faszinierender als heutzutage. Da gab es in der Klosterkirche etwa einen Schaukasten, wenn man ein Zehnerl reinwarf, kamm das Christkind raus, hat gesegnet und ist wieder im Kasterl verschwunden. Toll. Meine Omas, Tanten und meine Mama haben mit mir als Dreijähriger dort viele Zehnerl verbraucht. Ich frage mich manchmal, was mit dem Kasten passiert ist, in der Kirche steht er nicht mehr – ich hätte den gerne für meine Devotionaliensammlung…

Und es gab noch etwas, was mich gleichermassen fasziniert und gegruselt hat: die Leichen, die gut sichtbar in den Kirchen drapiert waren. Skelette, eingepackt in Schleierstoffe, reichverziert mit Goldfäden und Schmucksteinen. Heavenly_Bodies_web_res_6Inmitten all der Pracht ragten die Totenfinger aus dem Stoff, die augenlosen Totenköpfe starrten mich an. Ich hatte nächtelang Alpträume und bin doch in der nächsten Kirche wieder hingesaust, um mit morbider Faszination die Knochen zu betrachten. Meine Eltern haben das gar nicht so gemerkt, die Toten waren für sie ein irgendwie selbstverständlicher Anblick. Ich hab mir damals auch nie Gedanken darum gemacht. Das waren halt die Gebeine von Heiligen und fertig. War mir egal. Das war besser als die Geisterbahn auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Ich hab lange nicht mehr daran gedacht, bis vor kurzem die Webseite des Smithonian Museums über seltsame Bräuche entlang der Alpen berichtet hat, von einem Kunsthistoriker namens Paul Koudounaris, der sich aufgemacht hat, diese Bräuche in einem Buch “Heavenly Bodies” (Thames& Hudson Verlag, 19,95) zu dokumentieren. Das wurde geschildert wie ein seltsames Maori-Ritual, und mir wurde erst so bewußt, wie fremd und exotisch auch unsere Bräuche auf Fremde wirken müssen. Immer eine interessante Betrachtungsweise – von Aussen. Der Herr Koudounaris ist ein Spezialist auf dem Gebiet der makaberen Kunst, klar, dass ihm die bayerischen Heiligen gefallen haben.

In dem Buch hab ich dann auch mehr zu den Leichen erfahren. Die Knochen stammten aus den Katakomben in Rom und wurden vom Vatikan im 18.Jhrt zu Märtyrern erklärt, mit einem Namen versehen und (natürlich gegen Bares) an die Kirchen jenseits der Alpen verschickt. Die Verzierung übernahmen dann Nonnen, die die Leichen liebevoll mit Gold umwickelten, wie es sich für heilige Reliquien gehört.  Irgendwann sind sie dann aus der Mode gekommen und in Kisten verschwunden, bis auf einige Kirchen, wo sie noch liegen und in ihren Prunkgewändern auf die Ewigkeit warten.

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Bollywood in der Küche

Bollywood-Hindi-movie-still-ft.-Rani-Mukherjee-01Meine Schwägerin Susanne und ich teilen ein schmutziges Geheimnis. Wir beide kucken gerne Bollywood Filme. Und zwar die richtig schlimmen mit Gesang, Tanz, Kitsch und allem Pipapo was dazugehört. Wir bekommen jedes Mal Lust, mitzuhüpfen.
Und die Filme machen Lust auf indisches Essen. Aber ich hab sowieso fast immer Lust auf indisches Essen. Es ist größtartig würzig, scharf, sahnig. die Saucen sind dick vor Nüssen und Gewürzen. Einfach alle Geschmacksrichtungen vereint in einer wunderbaren Komposition – wenn es gut gemacht ist. Bislang ist mein Lieblings-Inder, das Safran in München, noch ungeschlagen. ich habe einige sehr leckere indische Gerichte in Frankfurt gegessen. Aber nie ganz so gut wie das Safran. Es gibt noch einen Geheimtipp in Offenbach, den werde ich demnächst besuchen und berichten.
BollywoodWenn es etwas nicht gibt, muss man es eben selber machen. Zum Glück hat mir mein guter Freund Josef, (den ich jetzt auch dieser Stelle herzlich grüßen möchte) ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag gemacht (zusammen mit seiner Gattin Bernadette) und zwar das Bollywood Kochbuch. Jawohl, zwei Sünden auf einmal. Aufgemacht ist es so bunt wie ein Bollywoodfilm in rosa-orange mit vielen Bildern aus Bollywoodfilmen.
Das Buch enthält die Lieblingsrezepte der Bollywood Stars wie Shahrukh oder Aschwari Rai. Alle Rezepte sind relativ leicht nachzukochen, wenn man die Zutaten erst mal daheim hat. Das kann bei den Gewürzen eine Menge sein.

Interessant ist das Buch auch deswegen, weil viele Rezepte der “Hausmannskost” beschrieben werden, die sich normalerweise nicht auf den Speisekarten der üblichen Restaurants finden lassen. Geräuchertes Dal, gebackene Auberginen – spannende Rezepte. Und dass man Ente und Fleischklößchen als Beilage zu einem Lamm-Linsengericht namens Dhansak Dal serviert, ist für mich auch neu gewesen.
Zusätzlich erklärt das Kochbuch die typischen Straßen-Imbisse, die auf den Straßen von Mumbai zu kaufen gibt. Ich weiß nicht, ob ich je den Mut hätte, ein Rühreigericht oder Kartoffelpfannkuchen an einem Strassenstand von Mumbai auszuprobieren, aber für zuhause sind es schnelle und leichte Abendessen. Garniert ist das Buch mit vielen Bildern und Informationen rund um die Stars und den indischen Film. So verrät zum Beispiel Shahrukh Khan sein Lieblingslokal, das Masala Bay im Lands End Mumbai. Ich wusste gar nicht, dass der Übersuperstar Indiens normal in einem Lokal essen kann… für jeden Fan der Bollywood Filme ein echtes Muss.

Wer noch Tipps in München, Düsseldorf, Köln oder Frankfurt für gute indische Lokale hat, bitte immer her damit!

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Bergsehnsucht unter Wolkenkratzern

© Österreich Werbung / Ascher   Bildtext:  Ahornboden im Karwendel / Im Herbst / Tirol

© Österreich Werbung / Ascher Bildtext: Ahornboden im Karwendel / Im Herbst / Tirol

Ich lebe gern in Frankfurt. Aber eins gibt es, das vermisse ich sehr: die Berge. Der Anblick der Alpen am Morgen, vor allem im Herbst, wenn sich die Hänge in alle Tönen von Braun zu Gelb und Rot verfärben, dazwischen Tannen und schon das erste Weiß des herannahenden Winters auf den Gipfeln, das ist einmalig. Und der Duft der Wälder, wenn man zum Wandern aufbricht. Nach Pilzen und Moosen und Laub, nach Harz und Holz. Das ist wunderbar. Und erst, wenn man dann keuchend die Hütte erreicht hat. Was es da zu essen gibt: Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn, Kaspressknödel und Marillenknödel, Schlutzkrapfen und Spinatnocken, Bauernpfanne und Bratkartoffeln…es ist das Paradies. Das kann der Anblick der Hochhäuser und des Mains in Frankfurt auch nicht wettmachen.

Eines meiner liebsten Ausflugsziele rund um München war der Ahornboden im Karwendel. “Komm, wir fahren für einen Nachmittag nach Neuseeland”, war unsere Devise. Je näher man kommt, umso türkiser die Bergbäche, umso schroffer die Felsen.  Und eben die Ahornbäume, eine botanische Rarität, die man erlebt haben muss. Auf die gesamte Hochfläche verteilt stehen rund 2.000 Bergahornbäume, die teilweise schon 600 Jahre alt sind. Und im Herbst bieten sie ein wahres Farbenspektakel: Dann verwandelt sich der Ahornboden in eine Tiroler Version des “Indian Summer“. Ich erinnere mich, am Tag der Oktoberfesteröffnung dort gewesen zu sein. Genialer Käsekuchen auf einer Hütte, strahlender Sonnenschein – ohne besoffene Touristen. Super!

AlmschmankerlDeswegen hat es mich auf der Buchmesse wie magisch zum Stand des Anton Pustet Verlags aus Österreich gezogen, der einige sehr ansprechende Bildbände und Kochbücher im Programm hat. Darunter eins, dass ich mir gleich als Rezensionsexemplar mitgenommen habe: “Almschmankerl” von Herbert Gschwendtner. (25 Euro)  Das wunderschön aufgemachte Buch vereint Kochbuch und Wanderführer. Der Autor zeigt die schönsten Wanderwege im Salzburger Land (auch nur 2 Auto- oder Zugstunden von München entfernt) samt ihren Sehenswürdigkeiten und – das ist für mich wie gesagt das Wichtigste am Wandern :)  – er verrät, was es auf den erreichten Hütten zu essen gibt und liefert dazu die originalen Rezepte der Hüttenwirte. Die sind hier im Flachland eh besser für den Herbst und Winter geeignet. Faschierte Wildlaiberl auf Pfifferlingsauce, Kasnocken, Almheusuppe, Bauernkrapfen – alles herrlich anzusehen, recht leicht zuzubereiten und garantiert ein Hit, wenn Flachlandtiroler zu Besuch sind. Und im Sommer probiere ich die Wanderwege aus. Und lass mich selbst bekochen.

PS: Ich freu mich über Tipps für gute Kochbücher. Ich liiiebe Kochbücher.

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Burrito to go, Mexiko! – Das Yumas am Baseler Platz

Yumas

Der lachende Maya an der grünen Wand ist das Symbol des Yumas

Mexikanisch ist irgendwie keine Küche, die je so richtig Fuß gefasst hat in Deutschland. Anfang der 90er war TexMex mal hip, aber außer überbackenen Nachos ist von dem Trend wenig geblieben. Und authentische mexikanische Küche kann man eh mit der Lupe suchen. Das hat sich ein wenig gebessert: es gibt zwei Läden in München, La Taqueria Milagros (großartiges Essen) und das Taco Libre, (mein Tipp für Essen am Hauptbahnhof)  die sehr ordentliche Burritos servieren.

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Jeder Gast kann selbst bestimmen, was und wieviel auf seinen Burrito soll

Jetzt hat auch Frankfurt zwei Taquerias, die Burritos, Quesadillas und Tacos servieren: das Yumas und das Chipotle, beide in Gehnähe des Frankfurter Hauptbahnhofes. Heute werde ich die etwas ältere, das Yumas am Baseler Platz kurz vorstellen. Gleich vorweg: Ich esse die Burritos immer als Burrito-Bowl, also ohne den Teiglappen drumrum, als warmer Salat, weil das bei mir sonst immer zu einer Riesensauerei führt.

Irgendwie braucht jemand für die saftigen Ungetüme eien größeren Mund, als ich ihn habe.  Aber ich frag mich ja auch immer, wer eigentlich einen Tipple-Whopper verzehren kann…Die Burritos werden üppigst belegt: mit mariniertem Fleisch, verschiedenen Bohnensorten, Tomatensalsa scharf oder mild, Maissalsa, Koriander, Reis, Käse, Salat  – was drauf soll, kann sich der Gast selbst bestimmen. Das Ergebnis ist yummi: würzig, ein tolles Zusammenspiel unterschiedlicher Nuancen. Und es ist gesund, alle Zutaten sind bio. Das Yumas ist super für die Mittagspause geeignet, er ist kein, aber gemütlich mit grünen Wänden und hellem Holz, fern von allem Mexikokitsch. Der Laden hat nur bis 14.30 Uhr geöffnet.

Aber seit neuestem kann man sich die Gerichte auch liefern lassen, das geht dann bis 21 Uhr!

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Frauen sind immer die Looser – eine Instyle-Blattkritik

Frauen ab 30 sollten sich besser einen Hund zulegen

Frauen ab 30 sollten sich besser einen Hund zulegen

Was haben die Redakteure der Instyle eigentlich für ein Frauenbild? In der Augustausgabe 2013 sind unter der sehr irreführenden Rubrik “Beautyreport” zwei Frauenschicksale geschildert. Das von Sarah B, die bei ihrem totdrögen Mann bleibt, weil sie Angst hat, keinen mehr abzubekommen “Bei Frauen über 30 stehen die Kerle nicht mehr Schlange”, weiß sie. Darüberhinaus will sie Kinder, er nicht. Gut, dass die Instyle diese Geschichte von einer höchst “einfühlsamen” Psychologin namens Anna Schoch kommentieren läßt: “Opfer zahlen sich nicht aus, der verläßliche Mann ist mit einem Risiko behaftet. Eine Midlifecrisis mit 50 und schon wird Sarah gegen eine 20-jährige ausgetauscht. Sie könnte als kinderlose Frau verbittert und verarmt übrig bleiben.” Aha – wieso verarmt, die Frau ist doch berufstätig? Verarmt man ohne Mann?

Was soll die Frau dann machen? Am besten doch selbst ihren Mann gegen einen 20jährigen umtauschen? Doch auch das ist ganz, ganz falsch, wie die zweite Geschichte zeigt: dort verläßt Visagistin Liane, 42, ihren Mann für einen jungen Studenten. Der sie natürlich nach kürzester Zeit verläßt, während ihr Mann – natürlich – schon wieder eine andere hat. Streng geht Professor Schoch, die ungefähr so empathisch ist wie Leonhard Hofstetters Mutter, mit Liane ins Gericht: “Sie hat ihre Situation selbst verschuldet.”… immerhin hat sie einen Trost parat: “Mit 40 kann man noch eine Menge im Leben anfangen.”

Ich war von dem Artikel mild schockiert. Was ist das für eine Weltsicht, in der Männer immer die Gewinner sind und Frauen immer die Looser? Wieso denken die so derartig verzweifelt und desillusioniert über das Schicksal von Frauen? Spiegelt das eigene Erfahrungen der Redaktion? Wieso glaubt die Instyle, dass der langweilige Matthias mit 50 problemlos eine 20jährige Partnerin findet, während eine Frau, die 10 Jahre jünger ist, dankbar zu sein hat, wenn ihr Partner bei ihr bleibt und sie das gefälligst auch zu tun hat, weil sie sonst selbst schuld ist – weil nen Neuen abbekommen wird sie wohl nicht mehr? Was ist die Moral von der Geschichte, warum stehen diese Erlebnisse im Beautyteil? Weil nur Cremes und andere Alterungsverhinderer die Frauen vor dem sozialen Armageddon retten können und sie zumindest eine Weile so konservieren, dass auch der langweiligste Mann geneigt ist, bei ihnen zu bleiben, zumindest, bis was Jüngeres daherkommt. Denn passenderweise ist der Artikel umrahmt von lauter Antifaltencremes. Da bekommt man doch echt gute Laune…

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Seid doch endlich stolz auf euch!

Ja, ich trau mich auch, mich neben ein Model zu setzen.

Ja, ich trau mich auch, mich neben ein Model zu setzen.

Es gab mal einen Song “Affirmation”, in dem hieß es “I believe the beauty magazines promote low self esteem”. Diesen Satz kann ich nur unterschreiben. Denn ist nicht die Botschaft der Frauenmagazine ein ständiges “Optimiere dich selbst, dann optimierst du dein Leben?” Und auch wenn beim DLD women es ein wichtiges Thema war, dass nur 4% aller Frauen sich schön finden, so wird sich doch an der grundlegenden Haltung nichts ändern. Beim DLD wären so viele Frauen im Raum gewesen, die daran etwas hätten ändern können. Die Frage bleibt, ob sie das wollen.

Denn Schönheit ist der Motor, der das Geschäft vieler Industrien am Laufen hält. Denn all die Hersteller von Beautyprodukten, die Frauenmagazine, die Diätbuchautoren, die Nahrungsmittelhersteller, die Pharmaindustrie, die Ärzte und Apotheker, die Bekleidungsindustrie und die Sportclubbetreiber, die Sportindustrie und die Medien ganz allgemein – sie alle verdienen gut am schlechten Gewissen und dem schlechten Selbstbewußtsein der Frauen.

Als ich beim DLD sass, war ich perplex: “Nur vier Prozent finden sich schön? Wie kann das sein?” Aber dann dachte ich weiter: “Gut, für schön halte ich mich auch nicht, aber ich finde mich okay. Vor allem in dem Alter, so alt bin ich eben – ich kann mich nicht mehr mit Germanys next Topmodels vergleichen, aber deren Mütter, im gleichen Alter wie ich, sehen im Vergleich ganz schön alt aus. Passt also”. Ja, wispern jetzt Stimmen im Kopf, aber Heidi Klum ist doch auch 40. Und Jennifer Aniston und Demi Moore. Oder Madonna. Nimm dir ein Beispiel an denen…”Ne, ihr kriegt mich so nicht. Klar, wenn ich zwei Millionen an Schönheitschirurgen zahle und weitere Ersatzteile an mir verbauen lasse und jeden Tag einen Koch für Diätnahrung und einen Personal Trainer hätte, wäre bei mir sicher auch noch viel rauszuholen. Geht nicht, weil ist nicht.”

Und außerdem: Geht es nur ums Schönsein? Das war der zweite Punkt der mir komisch vorkommt. Gerade auf der DLD women waren so viele so tolle Frauen, erfolgreich, gescheit, empathisch, fantastisch humorvoll  und auch sehr attraktiv. Egal wie alt, egal welches Gewicht. Schön? Nicht alle nach den gängigen Geschmacksidealen. Und? Jede davon kann auf sich stolzer sein, weil sie mehr erreicht hat als einfach ein schönes Gesicht in die Kamera zu halten. Ich bewundere eine Bayerische Prinzessin (die nebenbei sehr hübsch ist), die Studien zur Intelligenz von Krähen macht mehr als eine reine Winkepuppe. Ich finde all die Doktorinnen, Professorinnen, Konzernleiterinnen, Politikerinnen, Beraterinnen und Chefredakteurinnen wunderschön, weil sie durch Kompetenz und Intelligenz bestechen, nicht, weil sie Eyecandy sind. Frauen sind mindestens so gute Chefs und haben es nicht nötig, nach Aussehen beurteilt zu werden.

Und das Gleiche gilt auch eine Etage drunter: Mütter, Frauen, die ihre Angehörigen pflegen, Ehrenamtliche – alle können stolz sein auf das, was sie leisten, und müssen ihr Selbstbewußtsein nicht daraus ziehen, ob sie sich optisch mit einem Hollywoodstar messen können oder nicht. Muss niemand. Und deswegen finde ich, dass sogar die berühmte und wirklich gute Dove-Kampagne in die falsche Richtung zielt. Denn es ist en Schritt, den Frieden mit seiner Optik zu machen, aber ein weiterer, sein Selbstbewußtsein aus seiner Leistung zu ziehen.

Und das müssen wir Frauen erst lernen.

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Da war ich Visionär…

Es war einmal, da gab es bei Brigitte eine Kampagne “ohne Models”. Dei wurde wieder eingestampft, weil der Druck auf die Leserinnen der Zeitung damit nicht kleiner wurde, sondern noch viel größer. Tja, hätte die Brigitte damals auf mich gehört, ich hab das schon beim ersten Heft prophezeiht.

Julia Jäkel von Gruner und Jahr hat das auch auf einem Panel des DLD women 2013  erklärt.

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Schräge Coverversionen – meine Sammelleidenschaft

HeinoIch habe ein ziemlich verrücktes Hobby: ich sammle schräge Coverversionen. Das mochte ich schon immer, Musik ist etwas wunderbares und wird noch viel wunderbarer, wenn man damit spielt. Es gibt Death Metal Versionen von Abba, Rockversionen von Disco-Klassikern wie “Stayin alive” und jede Menge Polkaversionen von Sex Bomb oder Bohemian Rhapsody. Wer Lust hat, sich mal in die Materie reinzuhören: Die Globay Kryner spielen Popklassiker als Version der Original Oberkrainer nach. Die Baseballs und Dick Brave verwandeln moderne Songs in den Rock’n’Roll der 50er Jahre, The King singt Nirwana im Elvis-Stil, die Popolskis machen polnische Polkas aus “Sex Bomb” oder Balladen aus “Cryin’ at the Discotheque”.  JBO mischt Rammstein mit Nicole,  Weird Al Jankovitch macht aus allem Polkanummern (Polka ist beliebt bei den Coverversionen). Otis Redding, Devo, Britney Spears und die Geilen aus Mallorca haben “Satisfaction” -Cover aufgenommen, die Version von Britney ist übrigens die schlimmste Coverversion, die ich besitze. Fürchterlich. Ich liebe es. Und bin damit nicht allein: ein Mann in München, Kalle Lahr, sammelt alle Versionen von LaPaloma, er hat über 2000 Stück, darunter sogar die Bahnhofsuhr von Ulan Bator, die das Lied spielt.

Und ein ziemlich durchgeknallter Konditor, mit dem ich meinen Geburtstag teile, teilt offenbar auch mein Hobby: Heino. Es war völlig klar, dass ich wirklich heiß war auf sein neues Album “Mit freundlichen Grüßen – das verbotene Album”, denn der Schlagerveteran covert dort moderne deutsche Hits von Rammstein bis Westernhagen. Das gelingt mal supergut, mal verheerend. Spaß macht es auf alle Fälle. Ich finde schon mal mutig, dass er das überhaupt startet. Was nicht stimmt: Er macht keine Volkmusik daraus, wie oft geschrieben wird. Nein. Ein Volksmusiksänger singt Rammstein. Es bleibt Rammstein und wird nicht mit Blaskapelle gespielt. Seltsam unlustig ist das Westernhagen-Cover “willenlos”. Das kommt so zackig daher, diese Willenlosigkeit nimmt man Heino nicht ab. Wirklich lustig ist “Junge” von den Ärzten, denn die doppelte Brechung nimmt dem Lied den einen Witz und gibt ihm einen anderen. Jetzt singt wirklich der spießige Vater selbst. Haus am See ist unschön mit zu viel rollendem Rrrrrrrrrrrrrrrrrr. Aber MFG von den Fanta4 hat was. Da wird die Kombination aus Schlageropa und Rap interessant, die Interpretation erinnert mich an die 70er mit “großen Samstagabendshows”, als Moderatoren Entertainer waren, die ihre Moderation gesungen haben. So klingt das.  Rammstein gewinnt mit Heino- wie so oft, wenn sich ein Sänger den Liedern der Band annimmt – und wird besser als das Original. Rammstein ist eine Band, deren Liveauftritte kaum zu toppen sind, die jedoch auf CD irgendwas Künstlich-peinliches haben in meinen Ohren. Und ich finde “Sonne” mit Heino ein wahnsinnig gelungenes Cover. Heinos Platte war für mich ein absoluter Pflichtkauf zum Erweitern meiner Sammlung und ich habe viel Spaß damit!

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Wein für Sparfüchse

SparweinEs soll ja Menschen geben, die kaufen Wein wie Aktien. Nur, dass diese Aktien im Keller lagern, und wenn ihr Wert wider Erwarten sinkt, kann man sich mit ihnen aus Frust noch die Kante geben. Danach sieht es aber nicht aus, derzeit ist ein guter Bordeaux vermutlich sicherer als die Riesterrente. Doch die Schätze wollen auch richtig gelagert sein, damit weder der Inhalt noch die Flasche Schaden nimmt. Des ist nämlich auch bei Wein so wie bei allen teuren Sammelgütern: Beschädigt mindert sich der Wert eklatant.  eine Flasche mit beschädigtem Etikett, falsche Füllhöhe oder oxidiertem Flaschenhals kann man eigentlich gleich trinken…

Und da kommt Michael Käfer ins Spiel. Der findige Gastronom aus München hat mal wieder eine Marktlücke gefunden. Er kauft von Weingütern aus aller Welt Weinflaschen, die für Sammler nicht top sind: zerissenen Etiketten, falsche Flaschenfarbe, irgendwelche Äußerlichkeiten. Der Wein drinnen ist natürlich nach wie vor der Gleiche, Essig wird nicht verkauft. Das Motto heißt “not perfect bottles“, nicht kaputter Wein..Und diese Flaschen mit Macke werden zu viel günstigeren Preisen angeboten. Zum Beispiel 330 statt 690 Euro für einen tollen Bordeaux sind immer noch kein Schnäppchen, aber doch mal eine Gelegenheit, den Wein tatsächlich auszutrinken. Zu einer ganz besonderen Gelegenheit…

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Das Formatradio fordert ein neues Opfer

Schade, die Radioshow von Ali Khan gibt es nicht mehr. Sie wurde – als zu unangepasst, zu unkontrollierbar, zu originell aus dem Programm von Radio Charivari (Charivari heißt übrigens Katzenmusik auf französisch) verbannt. Ein Münchner Sender verliert damit ein echtes Münchner Original. Sowas macht mich traurig und wütend, weil bald nur noch der weichgespülte Scheißdreck die Ohren umsummt. Ich hab bei Ali gern reingehört, hab vor kurzem selbst ein Interview gegeben. 10 Minuten, live. Hat unglaublich Spaß gemacht. Machs gut, Ali. Ich bin sicher, nicht alle Programmchefs sind derartig bescheuert.

Ich erinnere mich noch an einen Stunt von Ali Khan im Fernsehen, als er mit einem Michael Jackson Double kurz vor der erwarteten Ankunft des damals noch lebenden Superstars im Hotel Bayerischer Hof eintraf und anstandslos mit Kamerateam in dessen Suite gelassen wurde, wo lebensgroße Plüschtiere warteten…Unbezahlbar entlarvend und komisch. Solche Leute mit solchen Ideen brauchen wir weiterhin in unserer stromlininienförmigen Medienlandschaft.

http://kingdomofkhan.wordpress.com/2012/12/25/ganz-staad-sei-ein-nachruf-von-ali-khan-uber-radio-fur-munchen-stadt-beliebig-einsetzbar-der-beste-mix-munchens-hitradio-slogan-frei-wahlbar/

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Label of Love – Frieden zum Umhängen

Label of Love find ich toll: Das Label verbindet die Symbole von Judentum, Christentum und Islam zu einer Einheit. Ein tolles Signal in dieser Zeit. Was es bislang nur als Schmuck in Gold oder Silber gab, gibt es auch als Tuch – mal was anderes als ein Pala…: Mit dem Symbolwurden Halstücher in verschiedensten Farben und Motiven aus Seide oder Baumwolle kreiert. Das Ergebnis: Das Markenzeichen mit den Symbolen der drei Weltreligionen (Christentum, Judentum und Islam) bildet geometrische Muster, die Blumen lassen die Tücher verspielter aussehen. So wird mit dem Tuch von LABEL OF LOVE jeder Look zu einem Hingucker!

Viel Liebe steckt im Design genauso wie hinter der Marke: LABEL OF LOVE symbolisiert mit dem 3er-Zeichen den Glauben an Respekt, Liebe, Frieden und Gemeinschaft. Die Marke steht ebenso für Rebellion gegen veraltete Dogmen und Regeln. Es ist eine Marke für die neue Generation im 21. Jahrhundert, die Menschen mit unterschiedlichen Religionen, Nationalitäten oder Hautfarben nicht verachtet, sondern mit ihnen tolerant und respektvoll umgeht.

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Weihnachten goes Oktoberfest

Das Tollwood-Festival  ist eh schon auf der Theresienwiese, die Weihnachtsmärkte schießen wie Pilze aus dem Boden, da fragt man sich eigentlich schon, warum noch kein findiger Eventmanager auf die Idee gekommen ist, das Weihnachtsfest ein wenig zünftiger, jugendlicher, partyiger zu machen. Dem verstaubten Brand Xmas ein cooles Makeover zu verpassen, wie es auf Werberdeutsch heißt. Und das kann in München (oder überall in Deutschland) nur eines heißen: Weihnachten goes Oktoberfest. Am besten, es gibt in den Xmas-Zelten eine Band (bei Tollwood vorhanden), oder auf dem Marienplatz eine offene Bühne. Diese Bands spielen dann in Nikolauskostümen besinnliche Kracher wie “Last Christmas” oder “Marie’s Boychild” als Blasmusikversion, ein findiger Entertainer wie Micki Krause kommt bestimmt schnell auf die Idee, da einen schlüpfrigen “XMashit” zu ersinnen, etwa “ich hab eine rote Zipfelmütze” oder “Wir machens im Stall”. Das wäre schon mal das Grobkonzept.
Aber da geht noch mehr, damit das ein richtiges Event wird: es muss das richtige Outfit her – eine Xmas-Tracht, vielleicht rote Lederhosen für Männer, wahlweise auch in Tannengrün, dazu die beliebten Samtwesterl. Die Frauen bekommen schicke Engelskostüme, oder Weihnachtsdirndl mit Rentieren bestickt oder amerikanisch aufgerüscht mit kleinen Zuckerstangen. Dazu Santa Claus Elfenhüte, rote Nerzpelzmützerl und Claudia Effenberg hat für jeden Xmas-Marketbesuch ein Extra-Outfit. Es gibt Promizelte, wo der Glühwein mit Champagner gemacht wird oder aus extrem teuren Bordeaux-Weinen.Es muss Türsteher vor den Buden geben und monatelange Wartezeiten, um in Zelten wie “Käfer’s Blasmusikranch”  sein XMas-Gickerl mit Maronisoß verzehren zu dürfen.

Promiköche mixen ihre eigene Gewürzwein-Mischung und haben einen “Schmankerlstand” auf dem Marienplatz, der von irgendeinem Lebensmittelkonzern gesponsert wird. In anderen Zelten wird der Glühwein Massweise ausgeschenkt oder in exotischen Geschmacksrichtungen wie Zimt -Kokos, Thai-Tea-Glühwein mit Grüntee-Milch oder als Bubbletea. Das da noch niemand drauf gekommen ist…

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