Monatsarchiv: August 2011

Ganz lässig einfach gut gestylt mit Rosebowl & Bricks

Rosebowl & Bricks ist seit April in Deutschland erhältlich – das brandneue Label ist perfekt für alle, die einen relaxten, sexy Look bevorzugen. Der seltsame Name ist von einem Markt abgeleitet: Rose Bowl ist ein riesiger Flohmarkt in Pasedena, Kalifornien, eine weltbekannte Pilgerstädte für Schnäppchenjäger, Sammler, Raritäten-Liebhaber und Künstler. In den endlosen Reihen und Ständen mit Vintage-Mode suchen vor allem internationale Designer nach Inspirationen.

Diesen Spirit soll die Kollektion verkörpern: Aus superweichen Sweatshirtstoffen oder Strick entstehen lässige Basics, Lieblingsstücke, die man nicht nach einer Saison wieder als unmodisch entsorgen muss. Die graue Sweatpant hat eh – kombiniert mit einem Blazer –  den Alltag erobert, bei Rosebowl & Bricks gibt es das Lieblingsstück im besonderen Used-Look in verschiedenen Grau-Abstufungen. Alle Teile der Kollektion werden individuell bearbeitet, so dass jedes Stück ein Unikat ist.

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Warum man sich als Normalsterbliche nie neben ein Model setzen soll

In der dgh Styling Lounge

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Wie pervers geht es noch? Boetticher verheiratet!

Eine echte Schande – da hat ein lediger Mann Sex und heiratet kaum 5 Monate nach Ende der Affäre eine andere! Sowas hat es noch nie gegeben – und das als Politiker…Und die ist noch nicht mal minderjährig oder eine Teilnehmerin von Germanys Next Top Model! Und all dieses Sodom und Gomorrha ohne einem Klatschblatt oder einer gewissen Tageszeitung die Bildrechte zu verkaufen. Ohne Roberto Blanco, Dieter Bohlen, Boris Becker oder gar Frauke Ludowig einzuladen. Ich bin entsetzt. Wie tief können Politiker denn noch sinken in Deutschland?

PS. Mal wieder bewahrheitet sich die Steigerung: Feind, Todfeind, Parteifreund….

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Bilder von unsagbarer Aussagekraft

Kein Bild der “16jährigen” – die mittlerweile auch schon 17 oder 18 sein dürfte – find ich ja gut, aber wieso muss man dann so einen Platzhalter mit dem Platzhalter von Facebook reinwursteln? So als schneller seitenhieb auf die Venus-Falle Facebook, wo ja bekanntlich jeder hingeht, um sich überreife Politiker zu angeln. Bild, du bist manchmal so bekloppt…Mich wundert ja, dass sie nicht einfach ein nacktes Seite Eins Mädchen nehmen und drunter schreiben “So könnte sie aussehen…” Und außerdem, warum hat man sich – in Anlehnung an Teppichluder – den Begriff 2Social Media Luder ” oder “Facebookluder” verkniffen? Das wäre doch viel knackiger und näher an der Zielgruppe gewesen…

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Dschungelcamp versus Alm – RTL kann es besser

Diese Woche startet wieder ein “Promi in ekligen Situationen”-Format. Statt in den australischen Dschungel geht es in die Alpen “Promischweiß und Edelweiß“, auf eine archaische Hütte. Statt auf RTL auf Pro7, statt mit Dirk Bach und Sonia Zietlow mit Daniel Aminati und Janine Kunze. Alles ist wie eine Antwort auf das RTL-Camp: statt mit Peer Kusmak mit seiner Exfrau Charlotte Karlinder, statt mit Assi-Model Sarah Knappig nun mit ihrer Ex-Busenfreundin und Neu-Intimfeindin Gina Lisa. Dazu Tessa, die schon in vielen Formaten für Ärger sorgen sollte und das nie hinbrachte.

Es ist eine Antwort und ein Abklatsch zugleich. Pro7 hat sowas einfach nicht drauf. Die können nicht besonders gut casten. Die Moderatoren wirken so perfide wie Tweety, das Küken und sind so langweilig wie Butterbrot. Ganz abgesehen davon, dass Janine Kunze eigentlich ein Kandidat fürs ausmisten auf der anderen Seite ist. Die Prominenten sind auch nicht wirklich spannend. Von denen hat man schon alles gelesen, gesehen, gehört – da ist keine Überraschung drin. Gina Lisa wird über ihre Lesbenerfahrungen quaken, Tessa wird nöhlen, der Ludolf bei der Hütte kucken, was er verticken kann und die Kalinder wird als Hardcore-Tierschützerin sich rettend in den Kuhdung werfen udn beim Essen zumzicken. Karsten Spengemann soll das Oberteil ausziehen und den Mund halten. Und wo ist lillliana Matthäus, oder Harald Glööcker? Ach ja, bei RTL…

RTL hingegen hat ein perfid-perfektes Moderatoren-Paar aus Duffy Duck und Schweinchen Dick, die sich plötzlich in tasmanische Teufel verwandeln. Sie haben abgehalftertes Promimaterial, das aber immer für Überraschungen gut ist (zumindest hinter den Kulissen wissen die Redakteure genau, welcher “Promi” echtes Potential hat, vor der Kamera zum Wahnsinn zu mutieren).

Das sollte Pro7 sich zu Herzen nehmen und nachmachen – aber die denken zu viel über hübsche Optik nach, über Massentauglichkeit, über irgendwelche Marktforschungen – und liegen so immer daneben. Traut euch was, sonst holt ihr RTL nie ein.

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Auf der Jagd nach dem perfekten indischen Essen

Gut indisch zu Essen ist immer so eine Sache. Ich hab ja in München jahrelang Restaurantkritiken über asiatische Restaurants geschrieben und da entwickelt man im Laufe der Zeit doch so eine Art Expertise, jedenfalls was europäisch angehauchte Küche angeht. Über originales Essen masse ich mir kein Urteil an. Aber hierzulande muss mein indisches essen  würzig sein, also nicht nur scharf, sondern am Gaumen so einen ganzen Strauss an Aromen entfalten. Ich mag es, wenn die unterschiedlichen Gerichte wirklich unterschiedlich schmecken, nicht nur alles in fade Einheitsaucen mit viel Kurkuma getunkt – das passiert leider immer häufiger. Gruselige Kormas, die eigentlich nur aus gelb gefärbter Sahne bestehen – bäh. In München hab ich das Safran und das Swagat für mich als Toplocations ausgemacht. Das Essen dort ist hinreichend exotisch, ganz wunderbar würzig, samtig, sämig, aufregend und abwechslungsreich und sogar ein indischer Freund meinte, er hätte in Europa nur in London besser indisch gegessen als im Swagat. Das klingt zufriedenstellend.

Hier in Frankfurt habe ich (noch) keine Erfahrung mit Restaurants, aber mit den vielen Imbissen in Little Bollywood rund um den Hauptbahnhof. Und da gibt es einiges dazu zu erzählen. Ich fange heute mal mit  den Lahore Kebab Haus. an und stelle im Laufe der Zeit immer weitere vor. Die Besucher des Kebab Hauses bestehen fast ausschließlich aus Indern und Pakistanis, die dort Bollywoodfilme und exotische Sportarten wie Crickett kucken und dazu die Riesenportionen des Imbisses verzehren. Das spricht für den Laden. Angst vor Öl darf man hier nicht haben, das schwimmt reichlichst auf den Gerichten. Die Saucen könnten gerne ein bisserl würziger sein – und auch etwas weniger fett. Aber vermutlich gehört das so. Schmecken tut es hier aber, wenn auch nicht extrem außergewöhnlich. Ich finde das Tandoori Chicken empfehlenswert wie auch den Palak Paneer, also den Spinat mit indischem Käse, der hier besser (weil würziger) schmeckt als in den meisten Restaurants. Fazit: toll für den Mittagsimbiss, es gibt jeden Tag andere Spezialitäten zum Sonderpreis.

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Französische Finessen in Frankfurt

Nein, ein Geheimtipp ist das Maison du Pain (Schweizerstr 63, Sachsenhausen) bestimmt nicht, aber für alle Neufrankfurter oder Münchner Gäste möchte ich den Tipp doch in meinen Blog schreiben.  Der Kaffee ist fantastisch, das Brot frisch und lecker – das allein ist schon eine Rarität in Frankfurt. Denn mit einem verwöhnt einen diese stadt nicht: Gute Bäckereien. Hier hat schon die Kettenindustrie ganze Arbeit geleistet und in der Innenstadt hab ich noch keine Möglichkeit außer Manufaktum gefunden, gutes Brot zu kaufen, wie ich es in München an jeder Strassenecke finde. Wenn jemand gute Bäckereien rund ums Gallus kennt oder die Zeil kennt, mir unbedingt mitteilen, ich geb für Tipps auch gerne einen Äppler aus. (Oder falls das hier jemand von Pfister Brot liest: Bitte!! Macht!! Hier!! in Frankfurt!! einen Laden auf!!!)

Aber zurück zum Maison du Pain. Neben den Brotsorten gibt es auch Tartletts, Eclairs, Charlottes, Tartes, Brioches, Croissants, Macarons oder Petits Fours die auch eine Pariser Gourmetratte wie Remi glücklich werden liessen. Optisch und geschmacklich tadellos – sogar in so exotischen Varianten wie grüne Teecreme und Sesam. Einfach durchprobieren. Nicht zu süß, nicht zu cremig – aber doch ziemlich gehaltvoll. Nach einem Stück Torte bin ich zumindest pappsatt. Das ist fein so, denn günstig ist das Maison du Pain nicht, aber Qualität kostet eben.

Zum Frühstück sitzt man sehr nett in dem kleinen, rustikal eingerichteten Laden. Der Service ist freundlich, unaufdringlich, aber präsent. Es gibt auch eine Terrasse, die aber nichts für Sonnenanbeter ist, denn die Markise wird immer darübergespannt – leider. Das Publikum ist gemischt, Paare aus der Nachbarschaft, Banker im Hollisterfreizeitlook und viele Normalos. Am Wochenende kann es schon mal vorkommen, dass man auf einen Tisch warten muss – reservieren ist angesagt.

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Mein kleiner Bembel

Ich hab mich selten so über etwas gefreut: ich bekam einen kleinen Bembel geschenkt. Und zwar beim Frankfurter Stammtisch namens #Schnitzelffm. Dort treffen sich die Frankfurter Twitterer in lockerer Runde, es gibt -wie der Name sagt – Frankfurter Schnitzel und meist endet das Ganze sehr spät und mit vielen “Mispelchen” auch sehr heiter.

Es ist mein Einstieg in die Stadt, extrem nette und spannende Leute.  Der Winzbembel, den ich jetzt an einer Kette um den Hals trage, ist für mich ein Symbol, jetzt in der neuen Heimat angekommen zu sein. Dafür danke ich vor allem der Frau Fabelhaft und Alipascha. Ich werde mal gucken, wie ich mich revanchiere…

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Männermode und TV-Serien

Wer macht eigentlich welche Trends? Ich habe mittlerweile das Gefühl, die Fernsehserien sind ganz vorne mit dabei, zu definieren, was Mode ist und was nicht – vor allem bei Männern, man sollte es nicht für möglich halten. So sehe ich derzeit so einige Charlie Harper-Doppelgänger, die mit Bowlinghemd und Bermudas durch die Münchner Innenstadt latschen, und versuchen, den Lebensstil und die modischen Entgleisungen ihres Helden aus „Two and half a Man“ nachzuahmen. Was natürlich schief geht, denn der Look ist nicht lässig dadurch, was der lebensfrohe Jinglekomponist trägt, sondern nur durch seine Persönlichkeit – und die kann, Gott sei Dank, niemand kopieren. Außerdem ist eine Fernsehserie eine Fernsehserie und da steht halt im Drehbuch, dass Charlie Sheen auch mit Socken in Sandalen und fieser Frisur ein toller Verführer ist, im realen Leben muss der sich seine Frauen auch kaufen.

In Deutschland dagegen wollen alle Frauen statt Mr Big nun nur noch einen Mann, der aussieht wie Henning Baum. Der „letzte Bulle“ ist die Form Mann, auf die sich alle Fernsehzuschauerinnen irgendwie einigen können. Da geht ein kollektives „Hach!“ durch die deutschen Wohnzimmer und ganz, ganz viele Frauen gucken jeden Montag eine mittelmäßige Krimiserie, weil der Hauptdarsteller so „süß“ ist.  Deswegen kopieren immer mehr schlaue Typen den Retro-Look des blonden Herzensbrechers, Hawaiihemden, Lederjacken, Jeans – und bloß nicht zu modisch, sondern so eher Bauarbeiter-kernig. Das kommt an. In München kann man Mode die dazu passt, im Vintage-Laden Alexa’s (Utzschneiderstrasse 15) erwerben, wo derzeit verstärkt dieser 80er Jahre-Look nachgefragt wird „Haben sie Hawaiihemden und Lederjacken, so wie beim letzten Bullen?“ ist derzeit dort eine viel gefragte Sache – Männer sind da lernfähig und kennen alle Tricks.

Die Jungs, die dagegen im Look von „The Big Bang Theory“ herumlaufen, versuchen nicht, ihren TV-Alter-Egos ähnlich zu sehen, sondern im Gegenteil, sind ein Beweis dafür, dass die Kostümbildner dieser Serie verstanden haben, wie so ein Nerd aussieht – egal auf welcher Seite des Atlantiks. Dort sind allerdings die Gadgets der Renner, ich kenne wen, der jetzt auch einen Toaster hat, der ihm Bilder aus Kampfstern Galactica auf den Toast brennt. (65 Dollar) Wer so was braucht, wird auf http://www.sowaswillichauch.de fündig und kauft sich Eiswürfelbereiter in Space Invader Form…Ich glaube, ich finde die Jungs von Big Bang am coolsten…

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Vom Umziehen und Einleben

So, jetzt habe ich lange nichts mehr geschrieben in meinem Blog. Dieser höchst bedauerliche Umstand hat verschiedene Gründe. Zum einen: Ich bin umgezogen von München nach Frankfurt. Ich höre den entsetzen Aufschrei: wie kann man nur? Ich muss sagen, dass Frankfurt beser ist als sein Ruf und dass ich die stadt durchaus mal als willkommene Abwechslung zum doch recht drögen München betrachte. Also, nein, München und die Münchner sind nicht dröge, aber wenn man eine Stadt seit 22 Jahren kennt wie seine Westentasche, dann ist was Neues immer spannend.

Grund für den Wechsel war nicht die Liebe, sondern der Job, was ich einen besseren Grund finde. Klar, meine langjährige Beziehung in München war gerade den Bach runtergegangen, aber das war dann nur noch ein kleiner Extrapusch. Deswegen werde ich nun wieder mehr schreiben – von Bier zum Äppelwoi, sozusagen.

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