Bridget Jones, du nervst!

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Doch, ich habe sie sehr gemocht. Ich könnte mich sehr gut identifizieren mit Bridget Jones und ihrem chaotischen Leben. Den Hang, einen garantiert Falschen viel spannender zu finden als einen bestimmt viel Netteren, ihre Kämpfe mit Job und Diäten. Kannte ich und fand es komisch, darüber zu lesen. Inclusive der kleinen Selbstbetrügereien. Das war vor 15 Jahren. Jetzt ist Bridget wieder da mit dem neuen Buch von Helen Fielding “Verrückt nach ihm” (Goldmann Verlag) da und jetzt nervt sie nur noch.
Denn was Anfang Dreißig noch ulkig wirkt, ist bei einer Frau Anfang Fünfzig unerträglich. Bridget ist 51, Mutter von zwei Kindern, Witwe – und damit wieder auf dem Singlemarkt. Trotz Ehe, Kinder und Schicksalsschlag hat bei ihr offenbar keine Veränderung stattgefunden. Immer noch chaotisch, verpeilt, verplant, unsicher, mit Minderwertigkeitskomplexen gegenüber anderen Müttern und allen anderen. Was früher okay war, wirkt nur noch peinlich. Mit der Bridget Jones aus dem ersten Buch wäre ich gern mal auf einen Kaffee gegangen, jetzt wäre ich genervt von ihr. Dabei müsste ich sie mögen.. Sie twittert wie eine Wilde, ihr Lover ist 20 Jahre jünger und sie sucht im Netz nach der großen Liebe. Kenn ich – aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis. Es ist nicht so, dass Frauen Anfang 50 nicht einen romantischen Liebesroman verdient hätten. Im Gegenteil. Aber was diese Frauen attraktiv macht, ist Ihre Souveränität, ihre Gelassenheit, und ihr Wissen darum, wer sie sind und was sie wollen. Ein durchgeknallter Teenie im Körper einer 50-jährigen ist einfach nur noch furchtbar. Er wird dann aus liebenswert verpeilt nur noch hysterisch. Fremdschämen pur und damit absolut keine leseempfehlung, leider. Ich hab mich auf eine neue Begegnung mit Bridget gefreut, aber das war eine Enttäuschung.

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#insideout – Fashion Revolution Day!

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#insideout – Fashion Revolution Day!. Da wollte ich auch drüber schreiben, jetzt hat das die Soulsister schon erledigt und ich erlaube mir, das bei mir zu rebloggen.

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Mein Lieblingsteil diesen Sommer

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Dass ich die Weste bekommen habe, war pures Glück, denn es standen vor dem h&m an der Kö schon seit dem frühen Morgen die Fashionbrigaden, die genau das Teil auch wollten. Es gab nur noch eine Weste in 38. egal. die würde ich schon “gehackt” bekommen.. Es ging sehr einfach:. Nachdem ich das edle Stück an den Seiten aufgetrennt und dann passend zusammengenäht habe, ist die Weste aus der H&M exklusive Collection mein Lieblingsteil.

Wenn ihr noch eine bekommt, kauft sie, egal welche Größe. Die lässt sich ganz einfach weiten – weil die Seiten sich nur überlappen. :)

Ich zieh sie eigentlich dauernd an. über Maxikleider, über Jumpsuits und alles, was keine Ärmel hat. Der bauchfreie Look ist natürlich nix für mich…

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22. April 2014 · 8:39 nachmittags

Mein bestes Spargelgericht

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Weißer Spargel ist der langweilige, spießige Bruder vom Grünen. Der steht nicht für sich selbst, sondern muss durch Unmengen Butter und geschmackvoller Kumpels wie Parmaschinken oder Kalbsschnitzel zur Delikatesse verwandelt werden. Ich mag ihn nicht besonders. Mühsam zuzubereiten, geschmacklich nicht der Burner. Aber der grüne Spargel ist selbst ein Star. Wunderbarer Geschmack. Schälen muss man ihn auch nicht. Der ist easy, lecker – da steh ich drauf. Ich finde grünen Spargel fast sexy. Ich bereite ihn meist nach einem Rezept von Jamie Oliver zu. Dazu haut man den in Mundgerechte Stücke geschnittenen Spargel mit geachtelten Kirschtomaten, Salz, Pfeffer und Olivenöl in eine Kasserolle. Alles bei 180 Grad in den Ofen und da 15 Minuten braten lassen. Fertig. Wahlweise kommen schwarze, grob gehackte Oliven, Basilikum oder gehackte Bärlauchblätter mit dazu.

Super mit Pasta (im Bild oben mit Trüffel- Girasole) mit gebratenem Huhn (Bild unten) oder pur mit Weißbrot. Love it.

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Holen wir uns unser Land zurück! Macht mit mit der Politik

Hat irgendwer von euch schon mal wirklich darüber nachgedacht, was Politik machen eigentlich bedeutet? (Na gut, ihr seid hier Leser und deswegen schlau und deswegen bestimmt eine ganze Menge.) Es bedeutet, daran zu arbeiten, dass diese Welt schöner wird, besser, lebenswerter. Dass wir alle hier auch noch in 50 Jahren gerne leben wollen. Und unsere Kinder und Kindeskinder. So viel Freiheit für alle wie möglich. So viel Regeln für alle wie nötig. Wie viel Geld der Staat durch Steuern einnehmen soll und wieviel er wofür ausgeben soll. Klingt eigentlich ganz einfach – und ist es auch.
Kompliziert wird es dann, wenn bestimmte Gruppen möchten, dass es ihnen besonders gut geht und sie privilegiert werden. Dann möchten diese Gruppen die Politiker zwingen, ganz spezielle Ausnahmen zu schaffen. Nennt sich lobbyarbeit.

Soweit alles klar? Klar. Was wollen wir? Das ist auch klar: wir wollen, dass wir bis in alle Zeiten sicher und beschützt leben können, dass wir frei sagen dürfen, was wir wollen und dass wir die Freiheit haben, unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten. Dass es Arbeit gibt und die gerecht bezahlt wird und dass die, die nicht mehr arbeiten können, Rentner, Menschen in Notlagen und Krankheit, weiter in Würde leben können. Wir wollen, dass unsere Umwelt erhalten bleibt, unsere Kinder Bildung bekommen und wir in Frieden leben auf dieser Erde. Will jemand was anderes? Leider – Ja. Es gibt Leute, die wollen so viel Geld verdienen wie möglich, ohne Rücksicht auf Verluste. Die wollen uns übers Ohr hauen als billige Arbeitskräfte, willige Konsumenten jeden Drecks, den sie mit Sklaven am anderen Ende der Welt produzieren. Aber das sind nicht viele, Nur nehmen die ihren Einfluss war.

Aber das können wir alle auch. Wir sind viele. eigentlich fast alle. Deswegen ist es für mich schwer verständlich, wie wir dieses elementare Feld, das uns so betrifft wie kein anderes, in den Händen der Politiker lassen. Uninteressiert und ungeprüft. Dabei würde es genügen, hinzugucken und sich zu beschweren, wenn es in die falsche Richtung läuft. Das ist unsere Macht. Und niemand kann mehr merkeln, pardon werkeln, wird er oder sie will.

Nur so können gierige lobbygruppen Gesetze durchbringen, die nur wenigen nutzen. Sinnlose Bauprojekte wie Stuttgart 21 oder Elbphilgarmonie. Gesetze, die Steuern oder Abgaben für einzelne erlassen. Jetzt kommt ein Handelsabkommen namens TTIP, dass uns zu den nützlichen Idioten weltweiter Konzerne macht. Das kann keiner wollen. Dabei genügt es, ab und an der Polktik und den Firmen auf die Finger zu schauen – wir sind die Wähler, die Konsumenten, wir haben die Macht. Nehmen wir sie uns. Gemeinsam. Zu sagen, das ist nix für mich, das darf für niemand in Frage kommen. Es geht um unser Leben, unsere Liebe, unsere Zukunft, unsere Gesundheit und Freiheit. Gibt es etwas Wichtigeres?

Wir Piraten wollten und wollen, dass alle wieder mitmachen bei der Politik und der Einstieg erleichtert wird. Denn, das macht die Politik sehr schlau, sie macht alles sehr kompliziert, baut Hürden auf, schmeißt verbale nebelkerzen, damit die Menschen das Interesse verlieren und glauben, das sei nur komplizierter Tinnef für Profis. Nix ist falscher.
Bitte wacht auf und nehmt eure Interessen wieder in die Hand.

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Jeff Bridges designt ein T-Shirt

Screenshot 2014-04-13 16.50.23http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yyuCwXxwQKM

Jeff Bridges, ist nicht nur der coolste (Big Lebowski!) sondern auch noch einer der schönsten Männer der Welt. Wer ein Stück von ihm ganz nah an sich ranlassen will, das geht jetzt. Für Marc O Polo, die Marke aus meiner Heimat Rosenheim (na gut, Stephanskirchen, aber nur 5 Kilometer von Rosenheim entfernt), hat er ein T-Shirt designt. Die limitierte Edition ist jetzt in den Läden erhältlich. Ein Teil des Erlöses soll dem Institute of Compassionate Awareness zugutekommen, eine Organisation, die der Oscar-Preisträger seit langem unterstützt und die sich um die Ausbildung von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefiziten kümmert. Das Charity Shirt kostet 39,90 Euro und der Hoody 119,90 Euro. In dem Video erzählt er vom Designprozess.

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13. April 2014 · 1:47 nachmittags

Blusen für viel Busen!

20140413-095310.jpg Es gibt tatsächlich noch Labels, die mit uns Frauen Geld verdienen wollen. Ich habe jetzt gerade das Label Maximila entdeckt, die Blusen, Kleider und Oberteile speziell für große Größen anfertigen. Nein, das stimmt nicht ganz. Nicht für große Größen, sondern für Frauen mit großer Oberweite. Die Blusen sind so geschnitten, dass Körbchengröße D bis K perfekt reinpasst ohne dass irgendwas zwickt und zwackt. Und sie haben trotzdem noch eine Taille. Ab Größe 36 gibt es sie. “maximila Mode soll Ihnen perfekt passen. Dafür haben wir spezielle Schnitte und ein individuelles Größensystem entwickelt, das genau zu Frauen mit großer Oberweite passt. Unsere Mode orientiert sich im Bereich Schulter, Rücken und Hüfte zwar an normalen Konfektionsgrößen von 36 bis 46, lässt dafür aber an der Brust etwas mehr Platz und gibt Ihnen sogar die Wahl zwischen den Varianten kurvig und sehr kurvig.” Toll, der Labelgründerin Eva Marisa Elsäßer gebührt ein Bundesverdienstkreuz!
Herz, was willst du mehr? Ich wünsche dem Label ganz viel Erfolg und werde sicherlich dort gute Kundin werden. Der erste Kauf wird Hemdblusenkleid “Hella” sein. Es ist doch gar nicht so schwer! DANKE!

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