Jeff Bridges designt ein T-Shirt

Screenshot 2014-04-13 16.50.23http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yyuCwXxwQKM

Jeff Bridges, ist nicht nur der coolste (Big Lebowski!) sondern auch noch einer der schönsten Männer der Welt. Wer ein Stück von ihm ganz nah an sich ranlassen will, das geht jetzt. Für Marc O Polo, die Marke aus meiner Heimat Rosenheim (na gut, Stephanskirchen, aber nur 5 Kilometer von Rosenheim entfernt), hat er ein T-Shirt designt. Die limitierte Edition ist jetzt in den Läden erhältlich. Ein Teil des Erlöses soll dem Institute of Compassionate Awareness zugutekommen, eine Organisation, die der Oscar-Preisträger seit langem unterstützt und die sich um die Ausbildung von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefiziten kümmert. Das Charity Shirt kostet 39,90 Euro und der Hoody 119,90 Euro. In dem Video erzählt er vom Designprozess.

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13. April 2014 · 1:47 nachmittags

Blusen für viel Busen!

20140413-095310.jpg Es gibt tatsächlich noch Labels, die mit uns Frauen Geld verdienen wollen. Ich habe jetzt gerade das Label Maximila entdeckt, die Blusen, Kleider und Oberteile speziell für große Größen anfertigen. Nein, das stimmt nicht ganz. Nicht für große Größen, sondern für Frauen mit großer Oberweite. Die Blusen sind so geschnitten, dass Körbchengröße D bis K perfekt reinpasst ohne dass irgendwas zwickt und zwackt. Und sie haben trotzdem noch eine Taille. Ab Größe 36 gibt es sie. “maximila Mode soll Ihnen perfekt passen. Dafür haben wir spezielle Schnitte und ein individuelles Größensystem entwickelt, das genau zu Frauen mit großer Oberweite passt. Unsere Mode orientiert sich im Bereich Schulter, Rücken und Hüfte zwar an normalen Konfektionsgrößen von 36 bis 46, lässt dafür aber an der Brust etwas mehr Platz und gibt Ihnen sogar die Wahl zwischen den Varianten kurvig und sehr kurvig.” Toll, der Labelgründerin Eva Marisa Elsäßer gebührt ein Bundesverdienstkreuz!
Herz, was willst du mehr? Ich wünsche dem Label ganz viel Erfolg und werde sicherlich dort gute Kundin werden. Der erste Kauf wird Hemdblusenkleid “Hella” sein. Es ist doch gar nicht so schwer! DANKE!

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Sexy sein ist Macht? Denk nochmal drüber nach

20140413-085300.jpg Überall erzählen sie uns, es sei eine Machtposition, das perfekte SexObjekt zu sein. Willenlose Männer laufen sabbernd unserem Hintern hinterher und wir bekommen so alles, was wir wollen. War ja schon so seit der Sache mit dem Apfel so….Äh ja. Denkt über diese Idee noch mal nach. Sie ist Bullshit.

Macht bedeutet, sich nehmen zu können, was man will, nicht, durch Manipulation jemanden zu bewegen, es einem zu geben. Der sehr gute Vortrag von Caroline Heldmann verdeutlicht das. Feminismus ohne Schaum vor dem Mund. Nehmt euch die 10 Minuten zeit dafür, es lohnt sich!

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Kinder sind keine Sexpüppchen!

20140412-075448.jpg Ich weiß nicht, ob ich heulen soll. Es gibt für mich kaum etwas Widerlicheres, als kleine Mädchen auf extrem sexy zu stylen. Aufgedonnert mit “Fick mich”-Blick. Das ist auf ganz vielen Ebenen so falsch. Zum einen wird der kleine Geist schon von Anfang an auf ein bestimmtes Frauenbild getrimmt, zum anderen wird es als völlig normal genommen, dass auch Dreijährige als sexuell verfügbar dargestellt werden.
Wird ja immer wieder gern gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste. Das gilt als provokant. Bei Mode-Magazinen nimmt man immer mal wieder Zwölfjährige für schmierige Modestrecken. Und jetzt der Sender tlc der mit einer pinken Lolita namens Honey BooBoo wirbt, die lasziv in die Kamera schmollt. “Das wahre Leben braucht kein Drehbuch” – aha. Ich brauche solche Werbung nicht. Mir tut das Kind leid, dass nicht nur von ihrer Familie in eine Reality Show gezwungen wird, deren Sinn und Unsinn sie sicher nicht begreift, sondern auch der Sender sie als Werbung missbraucht. Und sie -nicht ihre Eltern – dem Gespött preisgibt. Ich werde den Quatsch nicht gucken. Mich interessiert der “‘Männersender” Dmax mit Reportagen über Alaska Goldsucher weit mehr als ausgebeutete Mädchen in Mini-Misswahlen. Männersender, Frauensender…Klischee. Kann gerne weg.

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Erinnerungen an ein anderes Leben…

20140411-141443.jpg Ich räume gerade auf und da ist mir wieder ein kleiner Karton in die Hände gefallen. Mein altes Leben. Erinnerungsstücke an eine vergangene Zeit. Eine Zeit, als Redakteure sich mit Stars auf Augenhöhe gefühlt haben und deswegen es gegen die Ehre ging, mit den Stars Fotos zu machen oder Autogramme zu erbitten. Macht man ja sonst auch nicht mit Berufskontakten. Das galt damals als furchtbar unprofessionell. Ein paar Ausnahmen habe ich allerdings gemacht. Und zwar bei ganz besonders kultigen Künstlern. Im Nachhinein tut es mir aber leid, dass ich nicht mehr Erinnerungsstücke habe als die in meinem Kopf…
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, als die Plattenindustrie boomte, da war ich Musikredakteurin bei der Münchner tz. Das hat viel Spaß gemacht. Wir waren ja kein Musikblatt im eigentlichen Sinn, deswegen bekamen wir nicht die Stars auf dem Höhepunkt ihres Ruhms zum Interview angeboten, sondern Leute, die auf dem Weg nach oben waren – oder schon wieder auf dem absteigenden Ast. Wen trifft man da nicht alles: Justin Timberlake, damals noch kleiner Lockenkopf bei n’sync. Meatloaf, der direkt aus dem Flieger kam und deswegen Hunger hätte und das Krupuk auf dem Tisch aufaß – ich hätte das gesamte Interviewband voller Knuspergeräusche. Da war eine Britney Spears, die mir Null gefiel, aber auch die Spice Girls, Genesis, Depeche Mode, Robbie Williams, die Lennon-Brüder, Queen (ohne Freddie), usher, die Schröders, bei denen nach mir zwei Journalisten ausfielen und wir drei Stunden quatschten. Mr. President, Blümchen, backstreet Boys, All Saints, Mit Tal Bachman hab ich ein Dirndl für seine Frau gekauft, mit Chris de Burgh war ich auf dem Oktoberfest, mit Bootsy Collins haben wir all seine Strassbrillen aufprobiert. Goldy empfing einen halbnackt in einem kerzenerleuchteten Hotelzimmer und Iggy Pop wollte, dass ich zum Anzugkaufen mitkomme – es waren lustige Zeiten.
Die damals noch nicht so bekannte Jennifer Lopez quatschte mal mit mir eine halbe Stunde an der bar – ich hätte sie nicht erkannt und hielt sie für eine der Puff Daddy Backgroundtänzerinnen. Mit Mika sang ich laut und falsch (ich, nicht er) seine Hits mit, er bekam vor Lachen einen Schluckauf.

Ich würde mir für die jetzigen Journalisten wünschen, dass sie diese lustigen unbeschwerten Zeiten kennenlernen. Allerdings in Zeiten von Handys-Kameras überall und so weiter wird es wahrscheinlich nie wieder so unverkrampft werden wie damals….

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Nein, das sind keine richtigen Laufschuhe

20140410-133420.jpg aber sie sind sooooo toll. Beim Verkauf von h&m concious Collection ergattert. Obwohl ich von den Schuhen begeistert bin, bin ich auch ein klein wenig sauer auf h&m, aber das ist ein anderer Artikel.

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10. April 2014 · 11:36 vormittags

Der Mantel meiner Träume

20140410-080404.jpg Ich hab letztens bei Breuninger einen Mantel von René Lezard gesehen, in den hab ich mich sofort verliebt. Und den ich wahnsinnig gerne hätte. Total bunt, aber trotzdem dezent. Schlicht, elegant, kein bisschen bieder. Von Nahem sieht man die Knallfarben, aber mit ein wenig Abstand verschwimmen die feinen Webstreifen zu einem Pastellton.Ein Traum zu einem weissen Kleid, lässig zu Jeans, elegant zu grau, frisch zu rot….mir würden gefühlte Millionen Kombinationen einfallen. Aber wird wohl ein Traum bleiben, 600 Euro für einen Sommermantel sind derzeit nicht drin. Für mich ist der Mantel bislang das schönste Stück der gesamten Saison…soifz…
Wie gefällt er euch? Soll ich dann lieber auf was anderes verzichten? Oder hat wer Kontakte, ich würde den Mantel natürlich sofort zum ek kaufen…

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